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    • #15256
      Anonym
      Inaktiv

      From: TASSO-Newsletter
      Date: 09.12.2009 20:46:53
      To:xxxyyyzzz
      Subject: Unseriöser Welpenhandel: So können Sie helfen!

      TASSO-Newsletter

      ________ Aktion: Wühltischwelpen – nein Danke!________

      Tierschützer machen gegen unseriösen Welpenhandel mobil

      Der Handel mit unschuldigen, viel zu früh von der Mutter getrennten Welpen ist ein äußerst lukratives Geschäft für unseriöse Händler und Hundevermehrer in ganz Europa. Auf Bestellung werden Moderassen aller Art und Größe gezielt für den Markt produziert und zu einem Bruchteil des martküblichen Preises auf Märkten, dunklen Hinterhöfen und Parkplätzen verramscht. Mitleid, Unwissenheit und Schleuderpreise sind die drei Gründe, warum sich jemand dazu hinreißen lässt, ein Tier zu weit unter dem üblichen Preis zu kaufen.

      Leider ist Deutschland innerhalb Europas das Hauptabnehmerland für den Hundehandel. Mit jedem Welpen, der gekauft wird, wird das Geschäft mit dem Leid der Tiere erst richtig angeheizt. Fast immer zeigt der Hund dann schon wenige Wochen nach dem Kauf die ersten Krankheitssymptome oder wird verhaltensauffällig. Oft überlebt er keine 12 Monate.

      TASSO, der ETN und der bmt haben die Aktion “Wühltischwelpen – nein Danke!” ins Leben gerufen, an der sich jeder Tierfreund beteiligen sollte. Denn nur wenn potentielle Käufer über das Ausmaß des unseriösen, grausamen Hundehandels aufgeklärt sind, geht die Nachfrage zurück. Und wo keine Nachfrage herrscht, gibt es auch kein Angebot.

      Unter http://www.tasso.net können Sie Folgendes tun:

      Fordern Sie unsere kostenlosen Aufklärungskarten zum Verteilen an andere Hundefreunde an.

      Machen Sie sich selbst ein Bild von der Grausamkeit und sehen Sie sich auf der TASSO-Seite den Film des ETN zum Thema an.

      Berichten Sie uns, wenn Sie betroffen sind.

      Holen Sie sich Tipps, wenn Sie rechtlich gegen unseriösen Welpenhandel vorgehen möchten.

      Lesen Sie sich zu Ihrem eigenen Schutz das Positionspapier von TASSO, ETN und bmt auf der TASSO-Homepage durch, wenn Sie planen, sich einen Hund zu kaufen. Unseriöse Händler gibt es auch im Internet.

      TASSO e.V.
      Frankfurter Str. 20 – 65795 Hattersheim – Germany
      Telefon: +49 (0)6190 93 73 00 – Telefax: +49 (0)6190 93 74 00
      Email: info@tasso.net – Website: http://www.tasso.net
      Newsletter abbestellen

    • #53777
      venfKC VeniaKC
      Teilnehmer

      Guckt mal,hier ist der Link für die Unterschriftensammlung gegen Wühltischwelpen :

      http://www.dogSpot.de/wuehltischwelpen

      Ich hoffe,ich darf den Link hier veröffentlichen ? ?( ?( ?(

    • #60323
      Anonym
      Inaktiv

      HEY GUCKSTU MA REIN……….

      H
      O
      C
      H
      S
      C
      H
      I
      E
      B

      UND WEITER KOMMUNIZIEREN!

    • #60333
      Anonym
      Inaktiv

      Ich möchte gerne an dieser Stelle und zu diesem Thema etwas zur Diskussion stellen:

      Wühltischwelpen zu kaufen ist definitiv verwerflich.. Kauft aber jemand anders diese häufig durch eine unfähige pseudo-Zucht kranken/degenerierten/nicht wirklich dem Rassestanderd entsprechenden Welpen und diese landen im Erwachsenenalter im Tierheim (Vermutlich aufgrund der angeborenen Probleme),
      ist es dann nicht ebenso verwerflich, diese Hunde als Erwachsene aus dem Tierheim aufzunehmen? Unterstützt man Vermehrer dann nicht ebenso, als hätte man solch einen Welpen gekauft?

      Auf dieses Thema komme ich, weil ich zunehmend bei Notaussies junge Shepherds sehe, die taub und/oder blind sind. Warum? Weil verantwortungslose Menschen zwei Merles (Rubys Farbe) sich verpaaren lassen und die Wahrscheinlichkeit, dass diese Welpen behindert sind, bei rund 80% liegt. Würde ich jetzt so einen Hund aufnehmen – hätte ich subtil das Gefühl, verantwortungslose Vermehrer zu unterstützen.

      Wie seht ihr das?

    • #60335
      Anonym
      Inaktiv

      Wenn ich Dich richtig verstanden hab, fragst Du, ob man die Züchter unterstützt, wenn man die inzwischen erwachsenen behinderten Hunde aus dem Tierheim holt?
      Nein, find ich nicht, dass ich das dann unterstützen würde, weil der Züchter ja seine Unterstützung schon von dem Käufer des Welpen bekommen hat. Hier würde ich klar Hilfe für ein “notleidendes” Tier sehen.
      Aber von Vornherein lehen ich persönlich es ab, überzüchtete Tiere zu erwerben, sei es nun ein Mini-Yorkshire, Möpse oder French Bulldog etcpp.
      Ich habe zwar einen “Rassehund”, aber ich wußte, dass bereits Großeltern und Eltern gesund waren und hier keine Berufszucht betrieben wurde. Das ist mir eigentlich am liebsten, denn ich fühlte zumindest bei der “Züchterin” meiner Lieselotte, dass sie das auch aus Liebe zum Tier/ der Rasse tat. Hier wurde also nicht selektiert und probiert.

    • #60336
      Anonym
      Inaktiv

      Leider gibts in Deutschland aber auch viel zu viele unseriöse züchter die der auffassung das wäre gut die zucht in dunklen hallen grosswerden zulassen.Und diese Züchter nehmen dann 350 E fürn welpen der im der prägephase keinen einzigen sonnenstrahl sieht.das hat der ts bei dieser frau festgestellt,aber wer weiss wie hoch die dunkelziffern sind

    • #60338
      Anonym
      Inaktiv

      [quote][quote_head]Zitat von Ruby (Moderator Stadthunde.com) vom 18.05.2010 11:46[/quote_head]Auf dieses Thema komme ich, weil ich zunehmend bei Notaussies junge Shepherds sehe, die taub und/oder blind sind. Warum? Weil verantwortungslose Menschen zwei Merles (Rubys Farbe) sich verpaaren lassen und die Wahrscheinlichkeit, dass diese Welpen behindert sind, bei rund 80% liegt. Würde ich jetzt so einen Hund aufnehmen – hätte ich subtil das Gefühl, verantwortungslose Vermehrer zu unterstützen.

      Wie seht ihr das? [/quote]

      ich bin ja in einem Rassehundverein, der solche armen Geschöpfe von den Vermehrern aufnimmt.
      Meiner meinung nach unterstützt Du den Hund, wenn Du ihm ein Zuhause gibst. Die “regulären” Käufer dieser Welpen unterstützen die Vermehrer. Die Not-Aussies, die inzwischen bei der TS-Oga sind, haben mit dem Vermehrer nichts mehr zu tun.
      Die Orgas können dann wieder einen weiteren Nothund aufnehmen. [B]Sie zahlen in der Regel den Vermehrern übrigens KEIN Geld für die Hunde.[/B]
      (es gibt Ausnahmen, in manchen Fällen werden Hunde freigekauft. Da muss man sich dann bei der betreffenden Orga informieren.)

    • #60345
      Bianka Kuklinski
      Teilnehmer

      Bei uns gab es lange Jahre auch einen Züchter (ich nenns jetzt einfach Züchter), bei dem konnte man alle Rassen kaufen, der konnte alles besorgen und die Hunde waren alle krank, wurden in dunklen Ställen gehalten und mit 4 Wochen bereits von der Mutter weggenommen. Man hat ihm dann die Zucht verboten, dann hat seine Frau weitergemacht und jetzt ist er in einem anderen Bundesland und dort hat sein Sohn die Zucht. Jeder weiss, dort kauft man keinen Hund und trotzdem kaufen so viele Menschen dort – aus Mitleid mit den armen Tierchen. Und solange die Nachfrage so groß ist, werden solche Menschen leider immer weiter züchten.
      Ich finde, wenn man sich einen erwachsenen Hund, der auch so einer Zucht kommt, aus dem Tierheim holt, hat das mit dem Züchter selbst nichts mehr zu tun, man gibt einem armen Hund noch ein schönes Zuhause, daran verdient der Züchter nichts mehr, Geld hat er bereits beim Welpenkauf bekommen.
      Mich hat vor kurzem ein mir unbekannter Mann mit einer kleinen Malteserhündin angesprochen, der meinte er habe sich in Mischlinge zwischen Malteser und Yorkie verliebt und wenn seine Kleine 1 Jahr alt sei möchte er gerne Nelson als Papa haben. Ich bin der Meinung, es gehört verboten so einfach in der Gegend rum zu züchten – weil es einem gerade so in den Sinn kommt. Ich hab dann nur gesagt, es gibt soviele Hunde und soviel Hundeelend, wir werden dazu ganz sicher nicht beitragen. Seine Antwort war dann, er finde sicher einen anderen Papa für seine Welpen. Er zieht wahrscheinlich die Welpen liebevoll auf, aber ich bin grundsätzlich der Meinung, dass ein “Führerschein” für Hundehaltung und Hundezucht Vorschrift sein sollte.

    • #60348
      Anonym
      Inaktiv

      [quote]Meiner meinung nach unterstützt Du den Hund, wenn Du ihm ein Zuhause gibst. Die “regulären” Käufer dieser Welpen unterstützen die Vermehrer.[/quote]

      Das denke ich auch!
      Leider gibt es immer noch sooo viele die nicht darüber nachdenken welche Konsequenzen es hat, von Vermehrern einen Hund zu kaufen :(.
      Wobei wenn ich an die Frau (*vermutlich* Hundevermehrerin) denke wo Tobi her ist – wirklich viel Geld hat die Frau aber anscheinend auch nciht mit verdient. Die Kosten für das Futter allein für die Ponys möcht ich garnicht wissen. Von daher versteh ich erst Recht nicht in solchen Fällen warum man wahllos Hunde vermehrt :(.

      Ansonsten mag ich ja schon gerne Mischlinge bzw. kenne sooo viele die ich toll finde und dem entsprechend fänd ich es schade wenn es nur noch Rassehunde geben würde ;).
      Die hohen Kosten für einen Rassehund vom guten Züchter bringen bestimmt aber auch einige dazu sich einen Welpen beim Vermehrer zu kaufen :(.

    • #60350
      Anonym
      Inaktiv

      das ist richtig, aber wenn man bedenkt, was es kostet, einen Hund gut zu versorgen, dann müssen gut gehaltene, sozialisierte Welpen den Preis kosten.
      Die Preis”frage” ist ja genau der Grund, warum Hunde bei Vermehrern so elendig gehalten werden.
      Qualität hat ihren Preis. Mein felliger Lebensgefährte muss mir aber mehr wert sein als Geld. Lebewesen sind keine Händlerware. HOLT EUCH TIERSCHUTZHUNDE. Pfeift auf Stammbaum und Reinrassigkeit und seht den inneren Wert eines Hundes.

    • #60353
      Anonym
      Inaktiv

      Ich finde schon das es eine kostenfrage ist.ein gut versorgter hund kostet ca 150 Euro wo die ta kosten mit gedeckt sind.Nur ein problem besteht meiner meinung nach trotzdem:ich guck mir ein welpe an.der sogenannte züchter zeigt mir den impfausweis.wer gibt mir die sicherheit das der welpe wirklich ärtzlich untersucht wurde?Hundehändler fälschen auch bestimmt die papiere…und was passiert mit den welpen die über bleiben wenn niemand sie mehr rettet?werden sie wie kira in die Mülltonne geworfen oder wie unsere Sissy übern gartenzaun gewofen mit einem Zettel…?

    • #60356
      Anonym
      Inaktiv

      Na trotzdem muss man den Hundevermehrern erstmal den Reiz nehmen damit Geld zu verdienen. Das geht halt leider nicht anders, als einfach keine Welpen bei ihnen zu kaufen.
      Allerdings wie eben geschrieben, gibts viele die einen Rassehund haben wollen, aber nicht den Preis dafür zahlen wollen.

    • #60412
      Anonym
      Inaktiv

      Also ich finde gegen sowas müsste eine einheitliche Regel/gesetz od. sowas in der richtung her.So ähnlich wie die Bauern,komisches beispiel,aber mir fällt grad kein besseres ein.Die müssen ja auch gewisse bestimmungen erfüllen+ta und wenn der ne probe nimmt das tier krank,wirds erlöst und wenn der bauer gegen auflagen verstöst wird der stall dicht gemacht.ich weis blödes beispiel,aber was ich meine ist,die verordnung von hundezüchter ist mmn nicht gerade in ordnung,das kann ein hobbyzüchter nicht erfüllen,aber es sollte für beides möglich sein-eben auch für mischlinge

    • #60439
      Anonym
      Inaktiv

      Noch sehr aktuell….Tierquälerische Hundehaltung in Thüringen aufgedeckt
      Hunde in Lagerhalle eingesperrt / Veterinär bleibt untätig
      PETA Deutschland e.V. wurden verdeckte Videoaufnahmen einer Hundehaltung in Erfurt zugespielt. Diese zeigen, wie ca. 30 Schäferhunde in einer alten Industriehalle dahinvegetieren. PETA Deutschland e.V. besetzte deshalb das Gelände des gewissenlosen Hundehalters und fordert nun rechtliche Konsequenzen.

      ___”Zu Schutzhunden ausgebildet und zur Zucht genutzt 🙁 “___
      Mehr dazu guckstu hier>
      http://www.peta.de/web/erfurthunde.3206.html

      DORT AUF DER PETA-SEITE KANN MAN AUCH DIE ONLINE PETITION UNTERSTÜTZEN!

      Wo fängt das Thema Wühltischwelpen an……..und wo, wenn überhaupt, hört es auf?

    • #60443
      Anonym
      Inaktiv

      Hi,
      super, dass euch diese Thematik auch so beschäftigt wie mich und kontroverse Meinungen helfen in der Regel immer weiter!

      @ Lieselotte: Ja, primär habe ich hier Qualzuchten beschrieben, muss dem aber hinzufügen, dass diese ja sehr oft mit blindem Vermehrertum Hand in Hand gehen… Wo keine gekonnte und liebevolle Zuchtselektion herrscht, enden vor allem genetisch komplizierte Rassen noch schneller als andere in Qualzucht.

      @ Duke:
      [quote]Wie meinst du den Part:
      “Kauft aber jemand anders diese häufig durch eine unfähige pseudo-Zucht kranken/degenerierten/nicht wirklich dem Rassestanderd entsprechenden Welpen………” ???[/quote]

      Ich meine damit Vermehrer, die ohne Sinn, Verstand und Moral Hunde verpaaren und eben diese armen Geschöpfe dabei herauskommen.

      Viele Grüße
      Gina

    • #60451
      Anonym
      Inaktiv

      ich möchte Euch zu dieser Thematik auch noch mal Kathrin Hansens Seite empfehlen:
      [URL=http://www.hinsehen-statt-wegschauen.de]www.hinsehen-statt-wegschauen.de[/URL]

    • #60724
      ArmenychKC ArminKC
      Teilnehmer

      aktion tier warnt vor dem Kauf
      Hundewelpen aus Osteuropa!

      Das Geschäft mit den niedlichen Hundebabys blüht wie nie zuvor. Angeboten werden die in osteuropäischen Ländern in Massen und unter miserabelsten Bedingungen regelrecht „produzierte“ Tierkinder entweder über Zwischenhändler via Internetanzeige in Deutschland oder direkt beispielsweise auf dem Polenmarkt in Slubice. Wie aktion tier vor Ort recherchierte, wechseln hier an einem einzigen Sonntagnachmittag etwa 100 Tiere den Besitzer. Zwischen 30 und 100 Euro kostet ein Hund aus dem Pappkarton, zitternd vor Kälte, verängstigt – und meistens todkrank. Die stolzen Käufer haben vermeintlich ein Schnäppchen gemacht und etwa für einen angeblich reinrassigen Boxer, der beim Züchter um die 1000 Euro kostet, nur 50 Euro hingelegt.
      Ein Bericht von Ursula Bauer, aktion tier-Geschäftsstelle Berlin
      Die Händlerinformationen zu den Tieren sind spärlich, Papiere gibt es entweder gar keine oder die Impfpässe sind gefälscht, obwohl behauptet wird, dass die Hunde geimpft und entwurmt sind. Die für einen Welpen dringend erforderliche Grundimmunisierung und Entwurmung von der sechsten bis zur zehnten Lebenswoche kostet normalerweise zwischen 80 und 100 Euro. Ein Hund für 50 Euro vom Polenmarkt ist folglich mit Sicherheit nicht geimpft.

      Die osteuropäischen Hundebabys sind aufgrund der Massenhaltung und der dort herrschenden unhygienischen Bedingungen einer Vielzahl von Krankheitserregern ausgesetzt. Nur die Muttertiere sind geimpft, da sie als Gebärmaschinen funktionieren sollen. Die in der ersten Zeit über die Muttermilch übertragenen Antikörper gewähren den Welpen bis etwa zur vierten Lebenswoche einen gewissen Schutz, danach vermehren sich allerdings die Krankheitserreger rasant. Die skrupellosen Hundehändler nutzen die kurze Zeitspanne von der fünften bis sechsten Lebenswoche zwischen Ende des Immunschutzes und Ausbruch der tödlichen Krankheiten zum Verkauf der Tiere, da sie hier noch recht gesund und munter aussehen.

      Fast täglich erreichen uns Anrufe von Menschen, die so einen Hund aus Sparsamkeit, Mitleid oder einfach spontan und ohne großes Nachdenken gekauft haben. Immer sah der Hund auf dem Polenmarkt so gesund und munter aus. Am nächsten Tag hatte er blutigen Durchfall und roch sehr unangenehm. Dann folgten erbrechen, hohes Fieber, oft in Verbindung mit Husten und Schnupfen. Der Tierarzt diagnostizierte Parvovirose, eine hoch ansteckende und meist tödlich verlaufende Infektionskrankheit. aktion tier schätzt, dass über 50 Prozent der osteuropäischen Hundewelpen mit dem Erreger infiziert sind. So ist die Freude an dem neuen Familienmitglied meist nur von kurzer Dauer. Und das vermeintlich gesparte Geld lässt man schließlich beim Tierarzt, der den Kampf um das kleine Hundeleben oft nicht mehr gewinnen kann. Geiz ist eben nicht geil!
      Wir raten daher dringend von einem Kauf ab, selbst wenn einem das Mitleid in der Brust brennt. Nicht nur die relativ hohe Wahrscheinlichkeit, ein krankes Tier zu bekommen, sowie die Tatsache, dass durch den Kauf der gewissenlose und ausschließlich profitorientierte Handel unterstützt wird, sollten nachdenklich machen. Letztendlich drohen auch rechtliche Konsequenzen. Gemäß der Deutschen Tierschutz- Hundeverordnung darf ein Welpe erst im Alter von über acht Wochen vom Muttertier getrennt werden. Wer etwa aus Unwissenheit ein jüngeres Tier ersteht, handelt ordnungswidrig. Außerdem müssen gemäß den geltenden Bestimmungen auch Hundewelpen unter drei Monaten, die etwa in Polen gekauft werden, bei der Einreise nach Deutschland mittels Mikrochip oder Tattoo gekennzeichnet sein sowie über eine EU-Heimtierpass verfügen. Hunde der Rassen Pitbullterrier, American Staffordshire- Terrier, Staffordshire-Bullterrier, Bullterrier sowie deren Kreuzungen dürfen überhaupt nicht nach Deutschland eingeführt werden.

    • #60725
      Anonym
      Inaktiv

      vielen vielen Dank für Deinen Beitrag Vico!!!!!! =)

    • #61719
      Anonym
      Inaktiv

      Durch Studi-VZ bin ich auf folgende dubiose Hundehändler gestoßen:
      [URL=http://www.welpenstube-winkel.de/index1.html]http://www.welpenstube-winkel.de/index1.html[/URL]

      Alles schön so geschrieben, dass es echt seriös klingt siehe:
      * Alle Hunde sind altersentsprechend geimpft (EU-Impfausweis), gechipt und mehrfach entwurmt
      * Ausführliche und tägliche Beschäftigung unserer Hunde
      * Beratung und Erziehungstraining direkt vor Ort
      * Ausflüge in den Prägungsphasen
      * Junghunde werden von unserem geschulten Personal begleithundorientiert vorbereitet
      * Regelmäßige tieräztliche Untersuchungen sind selbstverständlich
      * Veterinäramtlich / Behördlich genehmigter Betrieb
      * Täglich frisch gekochte, vitaminreiche und artgerechte Welpenkost
      * Alle Welpenareale sind 16m² groß, mit Fußbodenheizung ausgestattet, verfügen über Ausläufe bzw. Balkone, Tageslichtdurchflutet sowie selbstfüllende Wasserspender
      * Der gesamte Gebäudekomplex ist klimatisiert
      * In der Anlage befinden sich mittlerweile drei gut ausgestattete Welpenspielstuben, in denen Sie Ihr zukünftiges Familienmitglied ausgiebig kennenlernen können

      Aber wenn man sich anschaut wie viele verschiedene Hunderassen dort angeboten werden, wie groß der ganze Komplex ist und man bedenkt, dass die 2 Euro Eintritt (!!!) verlangen, damit man sich die Tiere anschauen kann, dann hörts bei mir auf. Hab mich grad sehr aufgeregt. Was kann man dagegen tun? Angeblich sind die ein behördlich genehmigter Betrieb. Wie geht denn sowas???

    • #61723
      Anonym
      Inaktiv

      Hey Pogo…..ich sah kürzlich den Bericht über den Sausack Winkel…..und hier ein Bericht aus dem Original des WDR -Fernsehens.
      Soweit ich weiß wurde der Typ sogar für 11. oder 16.Monate verurteilt.
      Das ist nichts besseres als die sonstigen Wühltischhundchen…..nur es wird hier noch mehr Zaster dran verdient! 👿
      Da hats du schon ganz richtig empfunden. 😉

      _____________________________________________________________________________________________

      Handel mit Hundewelpen
      Sonntag, 30. Mai 2010, 19.30 – 20.00 Uhr .
      Handel mit Welpen – TierquälereiTausende Hundewelpen werden jedes Jahr aus Osteuropa nach Deutschland gebracht und hier verkauft. Die Transporte sind häufig eine Quälerei für die Welpen, die meist schon nach vier oder sechs Wochen von ihren Muttertieren getrennt worden sind. Weil die Hunde meist mit gefälschten Papieren verkauft werden und nicht geimpft sind werden sie häufig krank, einige sterben. Westpol hat sich auf die Spur des schmutzigen Geschäfts mit Hundewelpen gemacht.

      Die Zahl der Hunde steigt – um 300.000 allein in den letzten zehn Jahren. Doch seriöse Züchter verkaufen immer weniger Welpen. Das Geschäft machen zunehmend Billiganbieter, die Hunde schon für 100 bis 200 Euro anbieten. Angeblich sind sie gesund, geimpft und artgerecht groß geworden. In Wahrheit machen diese Händler den schnellen Euro.

      Tiermarkt in Ungarn
      Video zum Beitrag
      Handel mit Hundewelpen

      WebTV Hier beginnt das Geschäft. Ein Tiermarkt in Ungarn – heimlich gefilmt von der Tierschutzorganisation vier Pfoten. Viele der Welpen sind gerade vier Wochen alt –und ohne Abwehrkräfte – viel zu schwach für einen langen Transport. Andere haben keine oder gefälschte Impfpässe und sind krank. Birgit Thiessmann hat die Aufnahmen gemacht und zeigt sie WESTPOL. Händler aus Deutschland, berichtet sie, haben keine Skrupel, die Welpen zu kaufen, denn für sie zählt nur der Preis:

      Birgitt Thiessmann, Tierschutzorganisation Vier Pfoten: “Wenn man davon ausgeht, dass ein Hund 20 Euro kostet und ich verkaufe den für 500 bis 600 Euro, dann kann man sich ausrechnen, was dabei herausspringt.”

      Die Welpenstube Winkel ist einer der größten Importeure – Hunde aus Osteuropa heißt das Geschäftsmodell, gibt der Inhaber zu, vor der Kamera will er es nicht sagen. In diesem Riesenzwinger hinter Glas sind regelmäßig mehr als 100 Welpen vorrätig. 32 Rassen sind im Angebot. Massenware. Auf den Werbeseiten im Internet wird die Herkunft der Tiere verschwiegen.

      Der Welpe Dusty
      Dusty – Gekauft bei Welpenhändler Winkel. Laut Papieren kommt der Hund aus Tschechien. Monika Krebs schienen Händler und Tier auf den ersten Blick in Ordnung. Doch die Probleme begannen schon auf der Heimfahrt.

      Monika Krebs: “Auf den Rücksitz hatte ich eine Decke gelegt und habe ihn draufgelegt, Enkelchen saß daneben und hat nicht lange gedauert: Oma musst halten, der Hund hat gebrochen …und das ist uns dreimal passiert bis wir hier zuhause waren. Da legte er sich hin und stand nicht mehr auf. Hat weder gesessen noch gesoffen und ich sagte: Der Hund verhungert uns vor der vollen Futterschüssel.”

      Seither stapeln sich die Tierarztrechnungen. Mehrere 100 Euro mussten Familie Krebs schon zahlen. Die Diagnosen: Nahrungsverweigerung, eitriger Nasenausfluß, Lungenentzündung, Schuppenflechte, nicht ausgereifte Hoden. Mit anderen Worten: Dusty war todkrank. Der Händler lehnt dafür jedoch jede Verantwortung ab.

      Billig Welpen aus dem Internet

      Hunde in einem ZwingerSo läuft das oft: Besonders im Internet boomt das Geschäft mit den billigen Welpen. Händler inserieren nur mit ihrer Handynummer und bieten angeblich gesunde und geimpfte Rassehunde für nur 100 Euro.

      Auch zwei Havaneser wurden im Internet angeboten. Tobi und Tina sind heute im Iserlohner Tierheim. Auch sie hat eine Händlerin aus Ungarn mitgebracht. Auch sie waren nicht geimpft und krank. Immer dasselbe Muster.

      Inge Heuser, Tierschutzverein Iserlohn: “Wir vermuten, dass es eine organisierte Bande ist oder mehrere davon. Dazu gehören die Züchter, zum anderen diejenigen, die diese Impfpässe ausstellen, dann gehören die Leute dazu, die die Tiere über die Grenze bringen. Es werden Leutegebraucht, die die abnehmen und dann wiederum verteilen, vielleicht auch wie der an Unterorganisationen oder Privatleute.”

      Klage gegen Winkel
      Peer Fiesel kennt die Szene. Der Anwalt und Präsident des Tierschutzverbandes NRW vertritt Dutzende Familien, die bei Händlern todkranke Hunde aus Osteuropa gekauft haben, darunter auch Kunden der Welpenstube aus Dorsten.

      Peer Fiesel: “Der Betrieb Winkel ist uns seit 8 Jahren bekannt durch Beschwerden über todkranke Tiere. Wir haben selbst zahlreiche Verfahren angestrengt von betroffenen Bürger und schließlich und endlich wurde er verurteilt wegen mannigfaltiger Verstöße gegen das Tierschutzgesetz zu einer Freiheitsstrafe von elf Monaten auf Bewährung.”

      Dass Händler verurteil werden – eher die Ausnahme. Erst recht kommt niemand an die Hintermänner in Osteuropa. Auf dem Tiermarkt in Ungarn ist kaum ein Welpe tierärztlich untersucht, fast alle zu früh von der Mutter getrennt – viele verhaltensgestört.

      Birgitt Thiessmann, Tierschutzorganisation Vier Pfoten: “Wer so ein Tier bekommt, der kann nicht nur davon ausgehen, dass es nicht nur körperlich krank ist, sondern auch seelisch ein Leben lang ein Krüppel.”

      Artgerechte Zucht
      Wolfgang Pellutat und seine Frau züchten seit fast 20 Jahren Scotchterrier – es ist ihr Hobby. Zwölf Wochen alt sind diese Welpen. Allein Futter und Tierarzt kosten pro Hund 400 Euro – und die Mutter muß die Welpen mindestens zehn Wochen betreuen. Für Züchter in Deutschland gelten strenge Auflagen. Tierschützer fordern: Die sollten auch für Hundehändler gelten.

      Auflagen für artgerechte HaltungPeer Fiesel: “Der Gesetzgeber sollte dem Händler Auflagen machen, wie viel Tiere er auf welchem Raum halten darf. Das ist ein ganz wichtiger Punkt. Das zweite ist, dass er dem Händler Auflagen macht, in welchen Abständen er die Hunde dem Tierarzt vorführen soll. Auch so eine Vorgabe fehlt.”

      So werden dubiosen Welpenhändler die Geschäfte leicht gemacht und die Kunden sind auf sich selbst gestellt – wie die neuen Besitzer von Dusty.

      Monika Krebs: “Man denkt immer: Du bist ja nicht so blöd und fällst auf so etwas rein. Und dann hat man es doch.”

      Derweil wird in Ungarn bereits der Nachschub angeboten. Wer auf Nummer sicher gehen will, dem bleibt nur, bei seriösen Züchtern zu kaufen.

    • #61724
      Anonym
      Inaktiv

      Einzig die Aufklärung und Öffentlichkeit kann
      das skrupellose Geschäft mit der “Ware” Hund beenden.

      Doch nur der potenzielle Welpenkäufer ist in der
      Lage, die Machenschaften der unseriösen und
      kriminellen Geschäftemacher zu beenden.
      Denn wenn der Markt durch fehlende Abnehmer zum
      Stillstand kommt, wird auch das Geschäft mit der
      Ware Hund endlich ein Ende finden.

      Informiert Freunde, Nachbarn, Verwandte, Arbeitskollgen ect. wenn ihr bemerkt daß diese einen Entschluß dahingehend gefaßt haben einen Welpen aus unseriöser Haltung zu erwerben.
      Tut etwas…auch wenn es aufdringlich erscheint, es hilft beiden Seiten!

    • #61725
      Anonym
      Inaktiv

      Ja wat sagt man dazu.Darf mir das suspekt vorkommen wenn ich im Internet lese Chihuahuawelpen zu verschenken ,geimpft+entwurmt…
      yorkiwelpen und sogar Golden retriever.Das hat mich etwas stuzig gemacht weil die anzeigen in einem grotten schlechten Deutsch geschrieben sind.Ist das ein Hinweis auf ausrangierte welpen von Hundehändlerm?

    • #61729
      Anonym
      Inaktiv

      Na davon kannst du wohl ausgehen Sissy.

      Danke Suza für den Bericht. Jetzt bin ich noch empörter als vorher: der Betrieb ist dem Tierschutz seit 8 Jahren bekannt, der Typ wurde schon verurteilt und dennoch kann er weiterhin einfach so seine Welpen verkaufen? Wie geht denn sowas?

    • #61738
      Bianka Kuklinski
      Teilnehmer

      Diese Internetseite von Fa. Winkel – uhhhhhh – das es so was überhaupt gibt. Sieht ja aus wie -ist es auch- ein Supermarkt mit freier Auswahl. Die Internetseite macht natürlich Eindruck auf Neulinge und Unwissende und lädt schon zum Kaufen ein, mich hätte das reichhaltige Angebot selbst als Unwissender abgeschreckt. Sowas gehört sofort verboten – und wenn der Typ schon verurteilt ist, warum geht dann das Geschäft weiter ? kann ich nicht verstehen. Und Eintritt verlangen – Kinder sind frei – das gleicht einem Zoo. Ok dort kann ich genauso viel Tiere sehen wie bei der Fa. Winkel. Unglaublich. Es muss doch möglich sein, sowas zu untersagen und auf Dauer zu verbieten. Zumal ja wirklich viele Tiere auch krank sind – nachweislich. Bei uns in der Nähe gab es auch mal so einen Züchter, nur hatte der keine so “schöne Anlage”, die Hunde wurden auf Nachfrage geliefert – manche konnte man auch in einem Stall anschauen. Ihm wurde die Zucht verboten, dann hat seine Frau die “Firma” geleitet – die bekam ebenfalls Verbot. Dann ist er wo anders hingezogen und jetzt macht sein Sohn weiter. So umgeht man dann das Verbot.

    • #61754
      Anonym
      Inaktiv

      Auf diese oder einer ähnlichen Seite bin ich damals auch gelandet!

      So viele Rassen machten mich auch stutzig und sollten ein allgemein stutzig machen – wie man sich um so viele Baby gleichzeitig -GUT – kümmern kann…

      Aber sicher verlockt es, da die Internetpräsenz nicht schlecht wirkt vor allem wenn da steht : Veterinäramtlich / behördlich genehmigter Betrieb

      so kommen die doch auch noch ewig durch – und wenn nicht wird wieder innerhalb der Familie gewechselt

    • #61758
      Anonym
      Inaktiv

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    • #62008
      Anonym
      Inaktiv

      Habe gestern Post von Tasso bekommen.

      In ihren Ausgaben haben Sie nun immer Interviews mit “Opfern” von Wühltischwelpen.

      Gestern war da eine Geschichte von einem Herren der bei “Welpenstube Winkler” eine Goldihündin holte. Mit 17 Wochen musste Sie eingeschläfert werden…

      Der bestätigte auch den “ersten guten Eindruck” – aber immer schön aufpassen!

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