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  • #44836
    Anonym
    Inaktiv

    @kaykoo: Auch da hast Du mal wieder Recht…deswegen habe ich ja gesagt, mein Hund bekommt Trockenfutter, und es geht ihm tatsächlich gut. Meine Kinder haben übrigens eine Zeitlang Gläschen gegessen…uuuuh…na gut, heute koche ich (für die Familie). Aber als die Kids noch klein waren lohnte sich die ganze Kocherei nicht…Egal…Wie ich schon sagte, auch das Barfen birgt Risiken…Ergebnis: Es muss jeder für sich selbst entscheiden. Und übrigens: Du musst Dich bei mir nicht für derbe Worte entschuldigen, MIR macht das nicht so viel aus ;-))
    LG Nathalie und Athena

    #44852
    Anonym
    Inaktiv

    Salü Nathalie.

    Na ich bevorzuge es allerdings HIER nun immer dazu zu schreiben, das meine derbe Wortwahl nicht dazu dient jemanden verbal zu köpfen, sondern rein der Einfachheit und dem Verständnis der Information.
    Das Du dich da auch nicht so hast – weiss ich ja schon und jetzt noch besser 😉

    [B]Athena – Meine Kinder haben übrigens eine Zeitlang Gläschen gegessen..[/B]

    Jeden Tag, und zu jeder Mahlzeit die selbe Sorte? 😉

    Weisst was ich meine.
    Bezogen auf Trofu – ich halte es für wesentlich Fehleranfälliger einen Hund absolut einseitig und monoton mit immer dem selben Trofu zu ernähren, als ihn abwechslungsreich und *seiner Art gerecht* (artgerecht) zu ernähren.

    Und mal was offizielles und meine ganz persönliche Meinung dazu…

    [B][SIZE=16]§ 2 des Tierschutzgesetzes[/SIZE], die Tierhaltungsnorm, ist die zentrale Vorschrift für die Haltung, Pflege und Unterbringung von Tieren:

    “Derjenige, der Tiere hält, betreut oder zu betreuen hat, muss diese ihrer Art und ihren Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen; er darf die Möglichkeit des Tieres zur artgemäßen Bewegung nicht so einschränken, dass dem Tier Schmerzen, vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden; er muss über die für die angemessene Ernährung, Pflege und verhaltensgerechte Unterbringung des Tieres erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen.[/B]

    Das sagt das geltende TschG.
    Bezogen auf die Ernährung heisst es klipp und klar – [b]ihrer Art und ihren Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren[/b].
    Trofu, ist NICHT der Art Caniden und auch nicht Carnivoren, angemessen. Also Trofu ist NICHT artgerecht (zB. schon allein auf Grund der meist zu hohen Getreideanteile, der Aromen, Farb- und Konservierungsstoffen usw, etc.pp).

    Sprich – EIGENTLICH sagt das Gesetz – meiner bescheidenen Meinung nach – das derjenige gegen das TschG. verstösst, der einen Caniden nicht artgerecht (zB. mit Trofu un den üblichen Inhaltsstoffen) ernährt 😉

    Just my 2 Cents 😉

    #44871
    Anonym
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    @kaykoo:
    Ja eigentlich heißt es das wohl…aber das Trockenfutter enthält alles, was ein Hund braucht (natürlich gibt es da bei den Herstellern schwarze Schafe, brauchen wir nicht zu diskutieren!), man muss sich da auch schon durchwuseln und das beste raussuchen (was nicht das Teuerste sein muss!). Und natürlich bekommt mein Hund zwischendurch andere (artgerechte)Leckereien, die natürlich vom Trockenfutter abgezogen werden. Ich denke, da ist der Hinweis auf das Tierschutzgesetz jammern auf hohem Niveau ;-)).Wie gesagt, meine Hunde sind gesund, in jeder Hinsicht gut zufrieden und keine Mäkler (trotz nicht vorhandener Geschmacksverstärker!). Aber ich akzeptiere na klar andere Meinungen, solange es den Hunden dabei auch gut geht.
    LG Nathalie mit Athena

    #44876
    Anonym
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    Welches Futter fütterst du denn, Nathalie?

    #44881
    Anonym
    Inaktiv

    Ich schließe mich Marchs Frage an. Das würde mich jetzt nämlich auch mal interessieren.

    Desweiteren kann ich mich auch nur Kaykoos Ausführungen anschließen. Besser hätte ich es auch nicht schreiben können. Von den ganzen Nahrungsergänzungsmitteln halte ich nicht viel – auch beim Menschen nicht. Es sollte durchaus möglich sein, sich und seinen Hund ohne große Mühe auch ohne diese Zuatzmittelchen gesund und ausgewogen zu ernähren und das sogar dann, wenn man doch hin und wieder mal zu ner Tütensuppe greift 😉 Ich frage mich aber auch gerade, was diese Mittelchen sein sollen, die man nur über Tierärzte oder Pharmamitarbeiter bekommen kann. Wenn das nämlich wirklich die einzigen Bezugsquellen sind, dann sind es keine Nahrungsergänzungsmittel sondern Medikamente, denn nur die sind verschreibungspflichtig und nicht im freien Handel zu bekommen.

    [quote][quote_head]Zitat von Baikan vom 06.11.2009 15:38[/quote_head]Einerseits liegt die Lebenserwartung freilebender Hunde, Wölfe etc. weit unter derjenigen unserer gut versorgten Haustiere. Wer weiss schon, wie viele von den Wildtieren an irgendwelchen Mangelerscheinungen verendet sind? [/quote]
    Das lässt sich wahrlich nur schwer herausbekommen und beziffern aber ich denke die Hauptgründe für das Verenden von Wildtieren sind:
    – Unterernährung aufgrund fehlender Nahrung
    – Verletzungen die sich entzünden
    – Altersschwäche (alte schwache Tiere können sich eben schlecht selbst versorgen und wenn kein Mensch da ist, der die Tiere versorgt, dann sterben sie eben).
    Die Haustiere leben in der Regel nicht länger als ihre wildlebenden Verwandten, weil sie das beste Futter überhaupt bekommen sondern weil sie [B]regelmäßig[/B] Futter bekommen (somit keinen Hunger erleiden müssen), weil sie gesundgepflegt anstatt verstoßen werden, wenn sie aufgrund einer Verletzungen zum Sicherheitsrisiko für die ganze Gruppe werden und weil sie in Würde altern können und besonders in dieser Zeit gehegt und gepflegt und nicht sich selbst überlassen werden.

    Ich kann aus meiner eigenen Erfahrung nur sagen:
    Pogo ging es die 7 Jahre lang, die er TroFu bekam (ich wusste es nicht besser und hatte auch nicht die finanziellen Möglichkeiten zu Barfen) super und ihm geht es jetzt seit über einem Jahr noch besser, seit ich ihn teilbarfe (zur Hälfte Barf, zur anderen Hälfte schonend hergestelltes Nassfutter mit 70% Fleischanteil).
    Warum ich umgestellt habe oder mich überhaupt erstmal mit dem Thema auseinander gesetzt habe, war ein plötzlich auftretendes akutes Nierenversagen bei Pogo. Ohne sichtbare Vorzeichen brach er mir auf einmal stark speichelnd zusammen und röchelte sich einen ab. Beim Tierarzt bekam er Transfusionen und die Diagnose, dass seine Nieren nicht mehr arbeiten und somit sein Körper komplett vergiftet ist. Er brauchte jetzt erstmal Schonkost und das hieß: Kein TroFu sondern Reis und Hühnchen. Das Nierenversagen lässt sich für mich logisch nur durch das jahrelange fressen von TroFu erklären, auch wenn man es abschließend nie beweisen kann. Ich weiß nur, dass er sich zum Glück schnell wieder erholt hat und seine Nierenwerte schon 3 Monate nach dem Vorfall wieder bestens war. Heute sind sie übrigens besser als je zuvor. Ich lasse regelmäßig ein großes Blutbild machen, um eine weitere Vergiftung zu vermeiden.
    Das ist nur meine persönliche Geschichte und ich weiß, dass es zwischen der Ernährung und dem Vorfall nicht unbedingt einen Zusammenhang geben muss. Aber ich bin froh darüber, dass ich mich durch diese Sache mit dem Thema auseinandersetzen musste und ich so zu einer Ernährung für Pogo gefunden habe, bei der ich ein gutes Gewissen hab und die Pogo sichtlich schmeckt.

    #43271
    Anonym
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    Hallo,
    also ich füttere Bozita Robur Light & Sensitive, vorher Active & Sensitive. Natürlich lassen sich auch hierbei mit Sicherheit ein paar Details finden, die man bemängeln kann (die findet man aber wie gesagt auch bei anderen Fütterungsarten!). Aber ich betone nochmal: Für mich ist das eine gute und gesunde Lösung meine Hunde zu füttern. Es geht ihnen gut, nicht nur Fellmäßig und Aktivitätsbezogen, sondern auch die Blutwerte stimmen. Und das zählt für mich! Sie werden auf alle Werte regelmäßig untersucht, so das mit sofort auffällt, wenn etwas nicht stimmt. Und wenn das irgendwann so sein sollte, kann ich mir Gedanken darüber machen, etwas zu ändern. Und wenn es den gebarften Hunden ebenso gut geht, ist das für mich auch in Ordnung.
    Lasset ein wenig Toleranz walten! Mit dem Tierschutz kann ich kommen, wenn es Hunden mit der Art ihrer Fütterung nicht gut geht und dagegen nichts unternommen wird.
    LG Nathalie mit Athena

    #45339
    Anonym
    Inaktiv

    Salü.

    [B]Athena – Mit dem Tierschutz kann ich kommen, wenn es Hunden mit der Art ihrer Fütterung nicht gut geht und dagegen nichts unternommen wird.[/B]

    Na aber dann bitte ich Dich mir zu erklären, was für einem Carnivor (iSv. Fleischfresser – ansonsten besser *einem carnivoren Tier…) an teilweise oder vorwiegend (je nach Sorte) auf Getreidebasis hergestelltem Futter gesund, oder gesünder, oder gar *der Art gerecht* sein soll.

    Ich persönlich lasse nur zwei Gründe für Trofu gelten. Beide betreffen mehr den Halter als das Tier. Kosten und Bequemlichkeit.
    Alles andere sind ausreden, von der Futtermittelindustrie gespeist.

    Und Athena – welche Zusatzstoffe sind es denn genau, die nur der Tierarzt oder Pharmazeut auftuen kann?

    Kurz zum Blutbild.
    Das ist dann gut wenn es immer gleich ist, oder wenn keine Werte aus dem Rahmen fallen?

    Es liesst sich fast so als würden nur getrofute Hunde ein gesundes Blutbild haben.
    Daher erwähne ich das.

    #45376
    Anonym
    Inaktiv

    @kaykoo:
    Auf keinen Fall habe ich behauptet, nur Trofu-Hunde haben gute Blutwerte!!! MEINE haben gute Blutwerte, das ist für mich das Wichtigste. Ich sage die ganze Zeit schon, das alle Fütterungsarten für die Hunde gut sind, solange die Blutwerte oder die Befindlichkeit des Hundes nichts anderes sagen. Das heißt also: Für mich sind die Fütterungsarten alle akzeptabel, solange alles in Ordnung ist. Und ich werde einen Teufel tun, und irgendjemanden hier angreifen, nur weil er etwas anderes füttert als ich. Das ist ja gerade das, was ich nicht mag: Intoleranz! Auch hier kann man ruhig unterschiedlicher Meinung sein, völlig in Ordnung. Aber, ohne anderen den eigenen Stempel aufdrücken zu wollen! Und mit dem Tierschutz, da erzähl ich Dir mal was: Bei uns im Ort gibt es einen A****, der seine Tiere verwahrlosen und verhungern lässt. Mehrfach wurde der Tierschutz und das Vetamt benachrichtigt, mit dem Ergebnis, das dieser Mensch immer noch seine Tiere hat (nicht nur Hunde). Wir kämpfen wie bescheuert und es tut sich nichts. Da kannst Du mir bei der Ernährung MEINER Hunde, die gesund und fröhlich sind (einer seit 14 J.) nicht mit dem Tierschutz kommen. X( …..Jetzt hat er mich doch aus der Reserve gelockt, der kaykoo :D)
    LG Nathalie mit Athena

    #45391
    Anonym
    Inaktiv

    Salü Athena,

    [B]Kaykoo – Und Athena – welche Zusatzstoffe sind es denn genau, die nur der Tierarzt oder Pharmazeut auftuen kann?
    [/B]

    Gibt es auf die Frage auch noch eine Antwort?

    Vielleicht gelingt es mir ja noch mal dich aus der Reserve zu locken 😉

    #45426
    Anonym
    Inaktiv

    @kaykoo:
    😀 zum Beispiel Phosphat und Kalium. Ich werde mich doch noch ein bischen mehr unter Kontrolle haben müssen 😀
    LG Nathalie mit Athena

    #45475
    Anonym
    Inaktiv

    Salü.

    Fleisch enthält kein Phosphor und kein Kalium?

    Bei welchem Pharmazeuten beschaffen sich wild lebende Wölfe und Bären P und K?

    Und, ganz anders gefragt – in welchem Land lebst du, in dem NUR Tierärzte und Pharmazeuten P und K käuflich erwerben können?
    Denn hier in Deutschland, kann sich jeder P und K beschaffen – im Prinzip hat es jeder sehr hochdosiert im Hause. Als zB. Blumendünger 😉

    Aber – abgesehen davon – wenn ein Hund seiner At gerecht ernährt wird (rohes Fleisch und Knochen), benötigt er kein zusätzliches P und K – weil es zu genüge (um nicht zu sagen im absolutem Überfluss) in Muskelfleisch, Blut und Knochen/Knorpeln enthalten ist.

    Künstlich zusetzten muss Mensch es nur im Trofu auf Getreibebasis – dann da ist es nicht in ausreichender Menge und auch nicht in einer für den Darm eines carnovoren Tieres aufnehmbarer Form drin enthalten.

    Sprich – unnatürliches Futter muss schon künstlich ergänzt (aufgepeppt) werden. Natürliches nicht!

    #45492
    Anonym
    Inaktiv

    Danke Kaykoo für die Aussagen zum Futter.

    Aber jetzt nochmal an dich Athena: Keine Sorge, ich verurteile niemanden, der seinen Hund nur mit Trofu ernährt und ich würde ihm auch nie vorhalten, dass er seinen Hund wissentlich quält. Das Problem ist ganz einfach, dass die Futtermittelindustrie so stark Fuß gefasst hat in unserer Gesellschaft und auch Tierärzte gern TroFu empfehlen, so dass es dem Verbraucher wirklich schwer fällt zu entscheiden was gut ist und was nicht. Das fängt ja bei unserer eigenen Ernährung an. Da werden einem “Probiotische” Joghurts verkauft, die die Darmflora unterstützen sollen und aktiv zur Gesundheit beitragen. Fakt ist aber: Jeder Joghurt hat diese Wirkung, wirklich jeder. Fakt ist aber auch, dass in diesen “Wunderjoghurts” oft viel Zucker drin ist, was wiederum eher einen gesundheitsschädigenden Effekt hat. Also was soll man denn noch glauben?
    Mir persönlich würde es für den Anfang schon vollkommen reichen, wenn bei der Herstellung von Hundefutter das Zusetzen von Farb- und Lockstoffen (z. B. auch “Rübenschnitzel”) verboten werden würde oder sich die Leute darüber im Klaren werden, dass sie solche Futtersorten meiden sollten. Ebenso wäre es wünschenswert, wenn es eine Vorgabe dafür gäbe, wie hoch der Fleischanteil in einem Futter mindestens sein muss. Das würde schonmal ne ganze Ecke weiterhelfen. Am liebsten wäre es mir natürlich, wenn man sich mal intensiver mit der Zusammensetzung von Futtermitteln auseinandersetzen würde. Dazu braucht man kein Arzt oder Biologe zu sein, dazu braucht man nur ein wenig nach den einzelnen Bestandteilen googeln. Man findet schnell leicht verständliche Erklärungen zu den Sachen (Wikipedia ist da echt ne große Hilfe).
    Aussagen wie “Solange es dem Hund gut geht, brauch ich mir doch keine Sorgen zu machen” lasse ich dennoch nicht gelten. Da könnt ich ja auch sagen “ich trink jetzt jeden Tag 3 Liter Cola und esse 3 BigMäc – solange es mir dabei gut geht…” oder “mein Kind kriegt jeden Tag nur Tütensuppen, Cola, und Tiefkühlpizza und es geht ihm blendend”. Früher oder später wird eine solche Ernährung zu Problemen führen und meist sind es die Nieren, die darunter leiden, weil sie mit dem Abbau der Giftstoffe überfordert sind.

    #45514
    Anonym
    Inaktiv

    @kaykoo:
    Jaha, teilweise haste ja wieder Recht, …aber: Nur Fleisch und Knochen sind keine “natürliche” Ernährung. Denn Wölfe sind keine reinen Fleischfresser, sondern sogenannte Beutetierfresser. Das beinhaltet auch den Inhalt der Innereien und somit auch pflanzliche Bestände. Sogar bestimmte Früchte werden gefressen. Somit versorgen sich die Wölfe instinktiv auch mit wichtigen Nährstoffen usw. Und auch in der freien Wildbahn sterben Wölfe an Mangelversorgung (nicht nur aufgrund mangelndem Beutetieraufkommen).
    @Pogo: Wie gesagt, mein 14 J. alter Rüde hat sehr gute Blutwerte. Niere und Leber sind super in Schuss. Danach gehe ich! In einem gebe ich Dir Recht: Die Gesetzgebung muss was tun bezüglich der Regelung was und wieviel genau drin sein muss und was nicht drin sein darf. Da ist zur Zeit alles viel zu schwammig.
    LG Nathalie mit Athena

    #45574
    Anonym
    Inaktiv

    Salü Athena.

    [B]aber: Nur Fleisch und Knochen sind keine “natürliche” Ernährung. Denn Wölfe sind keine reinen Fleischfresser, sondern sogenannte Beutetierfresser. Das beinhaltet auch den Inhalt der Innereien und somit auch pflanzliche Bestände. [/B]

    Das ist richtig und falsch zugleich.

    Ich rate auch niemandem NUR Fleisch und Knochen/Knorpel zu füttern. Ein kleiner Anteil (<20%) verträgliches Gemüse (sehr fein püriert, in machen fällen auch Haferflocken, Reis etc...) sind okai.

    Allerdings - im Rudel fressen NUR die rangniedersten Wölfe den Magen, die Gedärme und dessen Inhalt.
    Und zwar nicht weil sie es so wollten, sondern weil die ranghohen Wölfe den niederen Rängen nichts anderes als die Reste zugestehen.

    Kann ein einzelner Wolf über ein ganzes Beutetier verfügen, frisst er sich am Muskelfleisch satt. Er *überfrisst* sich sogar (gern!) daran.

    Wie gesagt - der Magen- und Darminhalt wird nicht gefressen weil er schmecken würde oder nötig wäre, sondern NUR weil einzelnen Tieren im Rudel nichts anderes übrig bleibt als die schäbigen Reste zu verzehren.
    Ebenso sieht es vorwiegend, mit Früchten und Wurzeln/Rinden aus. Das wird gefressen wenn keine Beute da ist, aber nicht weil es den Wölfen lieber wäre als Muskelfleisch (oft auch gern Fell/Pelz mit dem Hautgewebe).

    Hunde sind biologisch betrachtet absolute Carnivore -> Fleischfresser.
    Jede andere Behauptung dazu ist nichts weiter als falsch!

    [B]Und auch in der freien Wildbahn sterben Wölfe an Mangelversorgung (nicht nur aufgrund mangelndem Beutetieraufkommen).[/B]
    Das halte ich gelinde gesagt für ein absolutes Gerücht.
    Wenn Wölfe an Mangelversorgung sterben, dann deswegen weil sie keine oder wesentlich zu wenig Beute machen und sich somit nicht mit ausreichend grossen Fleischmengen versorgen können, dadurch schwächer werden, noch weniger Beute machen, wieder schwächer werden….usw. usv…

    Das liegt dann aber nur daran das sie zu wenige Blut aus den Teilen der Beutetiere aufgenommen haben. Blut ist der oberallerbeste Nährstofflieferant für sämtliche Carnivore.

    Wie dem auch sei – bleibt ihr beim Trofu. Wir bleiben bei einer der Art gerechten Ernährung 🙂

    #45693
    Anonym
    Inaktiv

    @kaykoo:
    Allerdings – im Rudel fressen NUR die rangniedersten Wölfe den Magen, die Gedärme und dessen Inhalt.
    Und zwar nicht weil sie es so wollten, sondern weil die ranghohen Wölfe den niederen Rängen nichts anderes als die Reste zugestehen.

    Dazu muss ich Dir leider sagen: Mit dieser Aussage hast Du absolut kein Recht. Ich beziehe mich da auf Forschungen an freilebenden Wölfen. Da sichert jeder Wolf seine Fressposition. Es wird aber keineswegs eine Zuteilung vorgenommen, was die Beutestücke angeht.
    Ansonsten sehe ich das genauso, jeder nach seiner Meinung.
    LG Nathalie mit Athena

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