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  • #15896
    Anonym
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    Mich würde interessieren, wie Hunde um ihre tierischen Kameraden trauern und wie lange.
    Wir beobachten nämlich seit März diesen Jahres bei unserem Nelson, dass er um seine allerbeste Freundin Patty trauert. Meine Freundin, der Patty gehörte, musste diese im März diesen Jahres einschläfern lassen. Patty war die Ziehmama von Nelson, sie hat ihn sozialisiert, geprägt und mit erzogen. Sie war seine große Liebe. Er hat sich von ihr verabschiedet, als noch keiner wusste, dass ihre Uhr abgelaufen war. Wir waren Mittwoch mittags dort und Nelson ist Patty normalerweise nicht von der Seite gewichen, an diesem Tag hat er sie komplett ignoriert und sich überhaupt nicht für sie interessiert ist sogar in den Flur gelegen anstatt zu ihr ins Körbchen. Als wir dann gehen wollten, ist er zu Patty gerannt, hat ihr den ganzen Kopf abgeschleckt und hat wohl tschüss gesagt, am Gartentor hat er nochmal umgedreht und hat das gleiche nochmal gemacht hat sich ein letztes Mal nach ihr umgedreht und wir konnten gehen. Das verbreitete irgendwie eine Gänsehaut. 4 Tage später war es dann leider überraschender Weise soweit, dass Patty eingeschläfert werden musste. Seither sucht er sie immer wenn wir dort sind und wenn meine Freundin zu uns kommt, ist er beleidigt, weil sie die Patty nicht dabei hat. Nun gibt es seit Mai die Nachfolgerin Roxy, ein Schäferhundbaby. Am Anfang war Nelson richtig wüst zu ihr, hat sie immer versucht wegzubeissen -nicht ernsthaft, aber er hat ihr gezeigt, er mag sie nicht- und mittlerweile ist es so, er freut sich, wenn meine Freundin kommt, wenn aber die Roxy aus dem Auto steigt schaut er uns ganz seltsam an und ignoriert die Roxy sowie meine Freundin komplett. Roxy kann anstellen was sie möchte, ihn zum Spielen animieren, er läuft einfach immer weg und beim Spaziergang geht er ihr komplett aus dem Weg, läuft immer auf der anderen Seite, aber er beisst sie auch nicht mehr weg. Meine Freundin kann ihn kaum noch streicheln, er geht ihr auch aus dem Weg, nur Leckerlies nimmt er noch, da siegt wohl die Fressgier.
    Kennt jemand anders auch noch so ein Verhalten?

    #68698
    Anonym
    Inaktiv

    hey nelson, meiner kleinen geht es änlich. unser kater ist vor gut 2 jahren bei uns zu hause altersbedingt verstorben. sophie hat das schwächer werden, die stoßatmung zum ende hin, alles mitbekommen. wir waren dann bei meinen eltern, wo ich ihn beerdigt habe. der hund ist mich nicht von der seite gewichen, hat, als wir wieder daheim waren überall nach ihn gesucht. manchmal ist es noch heute so, wenn ich im gespräch mit freunden den namen erwähne, das sophie losläuft, und überall schnuppert und schnüffelt. kater und hund haben die ersten 2 1/2 jahre zusammen in einen korb geschlafen -eng an eng-. später wollte das er kater nicht mehr, aber sophie hat immer noch -auch nachts- nach ihm geschaut.
    mit dem kaninchen unserer tier-wg hat sophie nicht ganz so viel zu tun. da es auch schon ein gesegnetes alter hat -er ist ca.12 jahre-. bin ich gespannt, inwieweit das kaninchen betrauert wird.
    ich denke, das tiere einen verlust auch wahrnemen, aber es kommt sicher auch auf das tier drauf an, wie eng sie zusammen waren, wie lange sie trauern. in dem zusammenhang fällt mir ein, das auch der kater meinen ersten hund noch wochenlang gesucht hatte, auch immer wieder an seinen schlafplatz gegangen ist.
    so long, kathrin

    #68720
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo ihr Lieben!
    Die Trauer hält ja lange an bei euch und sitzt vor allem bei Nelsi echt tief.
    Wahrscheinlich liegt es daran, dass die beiden Hunde lange Zeit miteinander verbracht haben und viel zusammen waren.
    Vor fast einem Jahr musste unser 10jähr. Kater wegen eines Hirntumors gehen. Faye war seit einem halben Jahr bei uns, und er war praktisch wie ein Bruder für sie- kuscheln, spielen, zauseln…Drei Wochen haben wir gekämpft, weil ewig nicht klar war, was der Kater hat. Faye war in dieser Zeit entweder ganz schmusig mit ihm oder hat ihn ignoriert.
    Ich musste ihn dann tiefgefroren aus der Klinik holen und über 1 Stunde Auto fahren…schrecklich.
    Zu Hause haben wir ihn auf die Liege gestellt ( im Karton ) und uns verabschiedet. Faye hat ihn immer mit der Nase angestupst wie eine Aufforderung zum Aufstehen und abgeleckt. Dann haben wir ihn bei meinen Eltern im Garten unter Autoscheinwerferlicht begraben, da meine Eltern nicht da waren. Der Boden war gefroren und es hat ewig gedauert, bis ich ein halbwegs tiefes Loch hatte. Faye wollte in das Grab hinterher und als ich wieder Erde darüber geschippt habe, hat sie geheult wie ein Wolf und wollte ihn wieder ausbuddeln.
    Zu Hause hat sie wieder eingepullert, obwohl sie schon lange stubenrein war und hat stundenlang die Orte abgeschnüffelt, wo der Kater immer lag und ihn gesucht.
    Wir haben eine Woche später unseren Kater Luca aus dem Tierheim geholt, und ab da war bei Faye der Kummer vergessen und stubenrein war sie ab sofort auch wieder. Zumal dieser Kater denkt er ist ein Hund…. 😀
    Allerdings war Faye noch sehr jung und ist recht robust, was ihre Gefühlswelt betrifft.
    Aber die Trennung von unserer Pflegehündin fällt ihr da schon schwerer. Sie ist draußen immer ganz aufgeregt und denkt wahrscheinlich, dass Nenna gleich auftaucht. Außerdem guckt sie traurig und anklagend und frisst schlecht. In der Wohnung sucht sie nach Nenna und meidet Nennas Körbchen, obwohl sie die letzten 2 Wochen ihre Scheinträchtigkeit darin ausgelebt hat. Da hatte nämlich die Nenna kein Körbchen mehr ?(
    Ich wünsch euch, dass eure Hunde den Kummer überwinden.
    Liebe Grüße Tonia

    #68723
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo,
    ich habe meinen Ersthund Thyson vor 2 Jahren einschläfern lassen müssen und Gina die nur 1Jahr jünger als er ist und seit ihrer 6Lebenswoche mit ihm zusammen war trauerte überhaupt nicht um ihn.
    Sie durfte nach seinem Tod nochmal an ihm schnuppern um zu wissen was los ist.
    Sie schnupperte auch sofort und flitze so schnell sie konnte aus dem Wohzimmer.
    Meine Tierärztin hat mir das empfohlen damit Gina ihn nicht suchen würde und es hat gut geklappt so.
    Meine waren 11Jahre zusammen also scheint das bei jedem anders zu sein …..

    #68741
    Anonym
    Inaktiv

    Scout mochte mein Pferd supergerne und war immer bei ihm auf der Weide. Als er letztes Jahr eingeschläfert wurde- auf der Weide- war sie dabei. Sie lag so 10 Meter entfernt im Gras und hat alles beobachtet. Als er tot war hat sie ihn nur ganz kurz beschnüffelt und ging weg, mit mir nach Hause.
    Danach ging sie nie wieder auf die Weide, sonst ist sie immer dahin gelaufen hat ihn gesucht und hat (ja wirklich) mit ihm gegrast. Sie hat ihn nie gesucht, und es hat fast einem Jahr gedauert bis sie auf “seine” Weide ging.
    Sonst war sie wie immer, hat gespielt, gefressen und sich normal benommen, nur die Weide war irgendwie tabu.

    #68771
    Anonym
    Inaktiv

    schlimmes thema ………
    meine dany, eine rottweiler-dame, verstarb am 12.08.2008 durch einschläfern in unserem haus. mein sohn und ich waren dabei. heute hat er sie in der urne in seinem arbeitszimmer. ich habe etwas von ihr in einem kleinen behältnis.
    dany zog sich am 8.8. zurück…verkroch sich. tobyas, unser 2. hund, zog sich von ihr zurück…………….
    ich wußte SOFORT…..es ist das ende………nach 35 jahren hundehaltung sieht man es einfach……
    wir haben noch die blutwerte testen lassen. leberwert fast 5000. leberkrebs!
    tobyas hat nach ihrem tod (sie war sein grosses vorbild!) 3 tage ins haus gemacht, die nase war kochend heiss………
    ich trauere heute noch um mein kleines mädchen….meine große liebe……
    kann bis heute keinen rottweiler sehen (ob tv oder real) ohne in weinkrämpfe auszubrechen (bin eigentlich nicht so der weiche typ….ausser bei hunden).
    sie fehlt——überall !!!!!
    1982 starb mein 1. hund, ein boxer. 1993 mein 2., ein cocker, 1998 mein 3. , ein fox-bulli-mix mit noch nicht einmal 5 jahren…man hat mir die kleine angie vergiftet, mit kontaktgift………….sie starb beim tierarzt, ich war nicht dabei (sie musste über nacht bleiben) ……..das verzeihe ich mir nie !!!
    noch heute trauere ich um all meine geliebten hunde! nur……..nach über 20 jahren wird es endlich ruhiger. aber ganz vergeht die trauer nie!
    ich sage immer…….kein mensch (es mag ausnahmen geben) trauert um einen anderen menschen so wie ein tierbesitzer um sein tier!
    aber ——- alle meine kinder warten hinter der rbb auf mich…und eines tages…….
    tobyas ist auch krank (spondylose)……….ich darf nicht darüber nachdenken………… es wird schrecklich werden………..
    nachvollziehen kann das aber nur ein hundemensch!

    #68772
    Anonym
    Inaktiv

    muss mich noch einmal mit einem appell melden:
    meinen 1. hund habe ich mit 12 jahren operieren lassen. die gebärmutter war vereitert musste raus. sie hat 2 jahre gelitten, war voll krebs.
    gelitten, weil ich ein egoist war ! zu jung und zu dumm !!!!
    heute sehe ich das anders! wer liebt muss loslassen können………..das zieht sich durch ein ganzes menschenleben und sollte bei dem besten freund des menschen nicht aufhören!
    quält nicht heuere geliebten hunde…………..nur weil ihr sie nicht aufgeben wollt! seht das ganze realistisch und denkt an die schöne zeit mit ihm !
    besser 10 glückliche hundejahre, als 15 von denen er sich 5 gequält hat! denkt an die verantwortung für das tier……..egoismus ist hier fehl am platze!
    ich kannte einen 13 jahre alten fox. krebs! chemotherapie etc. etc………….
    der hund fiel um, war tot. sie hat ihn beim tierarzt zurück holen lassen.
    ist das liebe ?????? ich denke NEIN ! egoismus!
    aber dies ist nur meine meinung, nach langer hundehaltung.

    #70270
    Anonym
    Inaktiv

    hmmm… ein super doofes Thema!
    Habe letzes Jahr im August meinen Freund verlohren!
    Rabe war ein Rotti-Dobi Mix, er war mein Lehrmeister, mein freund und Beschützer! 5Jahre lang hat er mir das Leben gezeigt!

    Es war so schrecklich,…
    Die letze Woche ging es schwer Berg ab, er wurde immer schwächer wollte nciht mehr gassi gehen und war matt, dann zwei Tage vor seinem Tod wollte er nciht mehr fressen die Eltern meiner Dosenöffnerin wollten ihn zwangs ernähren, es ging nur bedingt!
    Rabe hat ein tag vor seinem Tod, das letze mal mit mir “gespielt” er hat es versucht!
    Dann der grausame Tag, ich war an seiner Seite gelegen, als er dann die Gute Nacht spritze bekam, ich habe meinen Kopf auf seinen Bauch gelegt und bin noch Stunden bei ihm gelegen,…

    Wir haben wir sind dann auf unseren lieblingsberg gefahren (Rabe war im Bollerwagen) und haben da sein Grab gebuddelt (ich habe geholfen), als andere Hunde und Leute kamen habe ich meinen Freund beschützt, der zugedeckt im bollerwagen lag…
    Als Rabe nun in sein Bett gelegt worden ist und die Erde auf ihm lag, legte ich mich aufs Grab und wollte nicht mehr mit nach hause!
    Er war mein Freund!

    Heute noch, wenn wir zu seinem Grab fahren, renne ich wie blöd nach oben und wenn meine Dösenöffnerin dann oben angekommen ist, liege ichs chon auf seinem Grab!
    Ich vermisse ihn sooo sehr!

    Selbst heute noch obwohl es jetzt schon über ein jahr her ist, wenn wir zu den Eltern meiner Dosenöffnerin fahren, suche ich ihn…
    Ich liege in der Ecke wo sein Korb stand…

    Ich vermisse Ihn schrecklich!
    http://fireinchen.jimdo.com/regenbogenbr%C3%BCcke/rabe/

    Also ich kann dazu nur sagen, dass Hunde trauern!
    Ich habe mich seid Rabe seinem tod auch sehr verändert, bin ruhiger geworden und nicht mehr so aufgeschlossen anderen Hunden gegenüber wie ich es damals war als Rabe noch an meiner Seite war!

    Liebe Grüße die Bunny

    #70273
    Anonym
    Inaktiv

    Wir können jetzt wenigstens einen kleinen Erfolg verbuchen, wir waren gestern nach einiger Zeit Pause mal wieder bei meiner Freundin und Roxy zu Besuch. Nelson freudig ins Haus, sieht die Roxy und schaut mich wieder so traurig an. er durchsucht sofort das ganze Haus und jeglicher zärtlicher Annäherungsversuch von Roxy wurde durch Nelsons Gekeife und Geknurre abgewehrt, Also haben wir uns entschlossen, erst mal einen Spaziergang zu machen. Unterwegs haben wir noch einen kleinen Rüden getroffen, den die Roxy kennt und die Beiden sind dann über die Wiesen getobt und haben so toll gespielt. Nelson hat sich alles von der Ferne angeschaut, ist dann irgendwann mal ein wenig mitgerannt aber immer im sicheren Abstand. Wir sind wieder zu meiner Freundin gegangen , beide Hunde haben sich im gebührenden Abstand von einander hingelegt. Dann steht Nelson auf und geht zu Roxy hin und fängt an ihre Schnauze abzulecken. Roxy blieb liegen und Nelson hat angefangen mit ihr zu spielen genauso wie er es immer mit Patty gemacht hat. Da ist Patty immer gelegen und hat mit Nelson nur ganz zärtlich gebalgt. Roxy ist 7 Monate und spielt anders, aber immer wenn sie aufgestanden ist hat sich Nelson wieder hingelegt und siehe da sie hat es ihm nachgemacht und nach einer halben Stunde hat Roxy verstanden wie Nelson spielen will und das ging dann über eine Stunde – es war so toll das anzuschauen und Roxy hat ihm total viel nachgemacht. Dann haben die Beiden aneinandergekuschelt geschlafen. Anschließend durfte sogar meine Freundin ihn wieder auf den Arm nehmen und als es Zeit war zu gehen, wollte er doch tatsächlich bleiben – wie früher. Wir bleiben dran und fördern das jetzt.

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