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  • #14007
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo,
    ich fange gerade an Luna wegen einer Futtermittelallergie auf Barf umzustellen und wollte mal wissen was gebt ihr an Zusätze, mal abgesehen von Obst und Gemüse was ja sowieso rein gehört.
    Öle habe ich schon, aber ich lese immer wieder von den ganzen Pulverchen die man noch zugeben kann (oder soll?).
    Was könnt ihr mir noch für Tips geben was wichtig ist?
    Danke schon mal für Eure Ideen

    #54024
    Anonym
    Inaktiv

    Salü.

    Nichts.

    Wichtiger ist Vielfalt, wechselnde Fleisch Sorten, hoher Knorpel und Knochenanteil und absolut maximal 20% (bei gr. Hunden max. 30%) Gemüseanteil.

    Kein Carnivor frisst in der Natur Nahrungsergänzungsmittelchen – die helfen nur dem, der sie Verkauft 😉

    Eier und Fisch sind neben Innereien gut e und ausgewogene Nährstoff und Mineralquellen.

    Mit Ölen immer sparsam sein – sonst recht sich das in den Bluttfettwerten – wie beim Menschen 😉

    #54025
    Anonym
    Inaktiv

    Gut zu wissen, danke Kaykoo.
    Das wollte ich auch hören 🙂

    Wie ist das mit Milchprodukten wie Hüttenkäse?
    Ich habe Luna mal was davon geben aber der Output wurde sehr viel und dünner.
    Lag das nur an der Menge oder vertägt sie auch keine Milchprodukte?

    Sie verträgt zu dem kein Getreide auch keinen Reis und Gemüse und Obst nur in frischer Form keine getrockneten aus dem Handel.

    #54028
    Anonym
    Inaktiv

    Kann mich Kaykoo nur anschließen. Was die Milchprodukte angeht, so darf der Pogo ab und an mal einen Joghurtbecher ausschlecken (also nicht den Ganzen sondern nur das, was ich ihm davon übrig gelassen habe) oder es gibt mal einen Löffel Quark oder Hüttenkäse in den Napf. Zuviel auf einmal sollte man davon aber nicht geben, denn Milch stellt ab dem Zeitpunkt an dem die Mutter aufhört die Jungen zu säugen keine natürliche Nahrungsquelle dar. Es ergeht den Hunden da ähnlich wie einigen von uns Menschen mit Laktoseunverträglichkeit.
    Getreide vertragen übrigens viele Hunde nicht, was auch nicht verwunderlich ist. Kein Hund würde das freiwillig fressen, wenns nicht so lecker im Hundefutter verpackt wäre. Hihi, dass sie kein Trockenobst verträgt kann ich mir gut vorstellen. Das ist ja oft geschwefelt und selbst uns Menschen geht es nach dem Verzehr größerer Mengen Trockenobst nicht besonders gut. Also belass es einfach bei rohem Obst 😉

    #55890
    Anonym
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    @Luna:
    Unser Hundefleischer bietet GottseiDank frisches Obst und Gemüse in pürierter Form an. Das kauf ich im 250g-Becher dazu und geb das über das Rohfleischzeugs (1000g). Ich hab nämlich keinen Bock, das geb ich zu, mich hinzustellen und alles frische Zeugs selber zu pürieren. Dieser Mix besteht aus Möhren, Gurken, Mango, Avocado, Apfel, Kiwi, Birnen etc. Die Zusammensetzung variiert, aber das riecht schon so richtig frisch und lecker… 😀
    Und wie schon richtig gesagt wurde, mit Milchprodukten vorsichtig sein. Ich hab selber Laktoseintoleranz und kann daher ab und zu laktosefreies Zeug geben, aber für Hund extra zu kaufen ist einfach zu teuer.

    #55912
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo,
    ich dachte Hunde sollen keine Avocado fressen, weil die giftig sind?
    Nun zu Luna, ich habe heute erfahren das sie eine Bauchspeicheldrüsenunterfunktion hat und Alamzym H bekommen was ich ins Futter mischen muß in jede Mahlzeit.
    Da muß ich jetzt mal schauen was sie nun alles verträgt oder nicht, bin immernoch ziemlich geschockt über das Ergebnis.
    Kennt sich einer damit aus bzw wie das mit dem barfen damit ist?
    Ich muß mich jetzt erstmal an den Gedanken gewöhnen einen chronisch kranken Hund zu haben.

    #55932
    Anonym
    Inaktiv

    Im Buch “Barf Senior” von Swanie Simon werden chronische Krankheiten behandelt und entsprechende Futterpläne vorgestellt. Da ist auch ein Bauchspeicheldrüsenkapitel drin. Ich habe und nutze das Buch selbst, man bekommt es für 5 Euro im (Online-)Buchhandel.

    #55933
    Anonym
    Inaktiv

    Ich füttere auch nur das rohe Fleisch, mit Obst und Gemüse, frisches zerkleinert, mal etwas Öl und mal Karottensaft oder frische ;), Reis oder Nudeln auch immer mal und bei uns kommt doch auch etwas Pulver rein für die Hüften, ähnlich wie Grünlippenmuschelzeugs,…

    #58475
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo,
    also ich barfe seit 2 Jahren – und meine Hunde sind immer fit. Ich gebe alles was an Gemüse lecker ist an meine Hunde weiter – vielleicht keine Hülsenfrüchte-auch mal Körnerkäse – lieben sie.
    Mein Futterlieferant hat immer viel Ideen, wenn ich die Futterlieferung bekomme – da er aus dem Ernährungssektor kommt! Das ist immer ganz super, weil er probiert es selbst an seinen Tieren aus.
    Liebe Grüße
    Petra

    #58482
    Anonym
    Inaktiv

    Also Kira kriegt fast jeden Tag Milchprodukte – zwar nur wenig, aber dabei ist immer was. V.a Quark und Buttermilch, manchmal puren Joghurt oder Hirtenkäse. Einige meiner Bekannten füttern zu Rohfleisch dieses Milchzeugs und alle Hunde vertragen es bestens. Ich könnte mir bestenfalls vorstellen, dass es “sinnlos” ist, weil keinerlei Nährstoffe rausgefiltert werden… Aber weder an der Gesundheit oder dem Stoffwechsel noch am Kot kann ich irgendwas Negatives entdecken, und es schmeckt ihr, also hab ich bisher keinen Grund gesehen, es wegzulassen…
    Außerdem kriegt sie einen TL Dorschlebertran zum Futter, wegen Fell. Und, da sie sehr schlechte Zähne und mitunter Probleme beim Knochen-Zerlegen hat, kriegt sie Calciumpulver.
    Bis jetzt habe ich nicht das Gefühl, zu viel Zusatzstoffe zu geben, also jedenfalls nicht so, dass es sich negativ auswirkt… °;°

    #58501
    Anonym
    Inaktiv

    Kaykoo [quote]Wichtiger ist Vielfalt, wechselnde Fleisch Sorten, hoher Knorpel und Knochenanteil[/quote] Da hab ich doch noch mal ne Frage…. Viele sagen ja Knochen, Knorpel und soweiter ist gut – aber leider schlingt Theo sehr und hat deshalb auch schon öfters wieder alles ausgewürgt. Direkt am Karfreitag (logisch, wären ja auch Feiertagszuschläge beim Tierarzt fällig gewesen 😀 😀 :D) hat er Probleme mit dem Kot absetzten gehabt, einerseits hat er Durchfall gehabt, anderseits hat er mehrfach in der Kackstellung bis zu 10 Minuten gehockt und nix raus gedrückt. Irgendwann kamen dann Knochen
    stücke raus. Ich hatte noch mit dem Tierarzt telefoniert, weil ich nicht sicher war ob das nun ein echtes Problem ist oder nicht. Aber es drängt sich ja schon der Gedanke auf, dass da irgendwelche Knochensplitter /-stücke im Darm hängen bleiben könnten. Der TA hat aber Entwarnung gegeben, Theo gings ja sonst auch gut und nur geraten gegebenfalls Parafinöl zu geben uns weiter beobachten, das Parafinöl haben wir dann gar nicht mehr gegeben, am nächsten Nachmittag war alles wieder gut. Aber ich bin jetzt sehr vorsichtig mit Knochen, es war übrigens Ochsenschwanz…. Habt ihr das Problem auch manchmal…?

    #58529
    Anonym
    Inaktiv

    Salü Theo.

    Ja das *Problem* hatten/haben wir gelegentlich.

    Nur – ist es kein echtes *Problem* 😉

    Zu Knochen allg..
    Damit der Hundemagen die Knochen zersetzten kann, benötigt er recht grosse Säuremengen.

    Der Hund bildet Magensäure durch den Schlüsselreiz Fleisch/Blut.

    Daher ist es immer angebracht dem Hund fleischige Knochen zu geben. Durch die dann vermehrt gebildete Magensäure, zersetzt er die Knochen viiieeeellll besser!

    Nebenbei nochmal – Knochen IMMER roh geben. NIEMALS gegaarte Knochen geben. Denn beim Garen verhärten die Knochen und erst dann entstehen *potenziell gefährlich* scharfe Splitter.

    Zum Schlingen.
    Je jünger die Hunde, desto mehr neigen sie zum Schlingen.
    Das ist im Rudelverhalten begründet. Die Jungen, Schwachen und rangniedrigen, verfahren Quasi nach dem Grundsatz *was ich im Magen habe kann mir niemand mehr weg nehmen* 😉

    Je selbstbewusster der Hund ist/wird (altersbedingt halt auch) desto eher legt sich das Schlingen wieder.

    Kaykoo hatte Phasen in denen er Knochen in den Schlund geschluckt hat, um sie zu *sichern* und vorzuverdauen, sie dann wiedr ausgewürgt und dann zerkleinert hat.
    Das ist zwar nicht sehr appetitlich, aber unbedenklich.

    Zum Kot.
    Durcvhfall entsteht auch wenn der Hund eine zu grosse Knochenmenge bekommt. Auch dann bildet er sehr sehr viel Magensäure aus um die Knochen zu zersetzten. Gelangt dann Magensäure mit den anverdauten Knochen in den Darm, zersetzt die Säure im Darm den Kot. Dadurch entsteht dann Durchfall, der auch mit Knochenteilen durchmixt sein kann.

    Normalverdaute Knochen führen zu sehr festem Kot, und zwingen den Hund dann zum vermehrten Pressen.
    Das ist gut, weil sich dabei die Analdrüsen sehr gut und nahezu vollständig entleeren.

    Junde die Knochen gefüttert bekommen haben idR. nie Probleme mit verstopften Analdrüsen.

    Das unverdauliche Knochenteile wieder ausgewürgt werden, ist ebenfalls unansehnlich, aber auch normal.
    Wenn ich Rehbeine füttere, schluckt Kaykoo gern den Kompletten Huf mit den Mittelfussknochen.
    Dann kann ich die Uhr dannachstellen das er 8Stunden später die unverdauten Mittelfussknochen vor meiner Gartentür auswürgt – so sicher wie das Amen in der Kirche 😀

    Normal – keine Sorgen machen!

    Wegen Splittern.
    bei ROHEN Knochen ist das idR. keinerlei Problem.

    Wenn Du dir Sorgen machst das Theo sich mit splittrigen Knochen überfressen hast – geb ihn eine Dose Sauerkraut. Das Kraut *lullt* die Splitter in Magen und Darm ein und erleichtert Theo die Fragmente auszuwürgen oder abzusetzen.

    Parafinöl ist allge. immer das Mittel der ersten Wahl bei jeder Verstopfung – kann Mensch auch egben wenn er *Steine scheisst* (;)) – schaden tut es nicht.

    #58542
    Anonym
    Inaktiv

    Das war das Problem: [quote]Nebenbei nochmal – Knochen IMMER roh geben. NIEMALS gegaarte Knochen geben. Denn beim Garen verhärten die Knochen und erst dann entstehen *potenziell gefährlich* scharfe Splitter.[/quote] Seit kurzem füttern wir ja roh 😉 – bekommt ihnen übrigens sehr gut. Also danke für die Info! Sag mal, wo beziehst du dein Fleisch?? Ich hab da bisher noch keine gute Adresse in berlin gefunden…..

    #58606
    Anonym
    Inaktiv

    Salü Theo.

    Glücklicherweise habe ich Bekannte in Friesland wo ich dirket am Schlachthof je eh viertel oder ein Halbes Rind kaufen kann. Das ist preislich und von der Qualität der Hammer.

    Leider recht aufwendig was der Transport und das zerlegen mit der Kettensäge im Garten angeht. Ausserdem kommt meine Truhe dann immer an die absolute Kapazitätsgrenze.

    Ansonsten besorgt mir ein Bekannter auch gelegentlich Fleisch vom Schlachthof in Eberswalde – da gehen aber auch immer nur 50Kg aufwärts.

    Ansonsten hab ich von den anderen Berliner Stadthunden erfahren das in Karow ein sehr guter *Hundemetzger* ist.
    In Neuköln gibts die Futterquelle, in Pankow/Weissensee den Pfotentreff und im F Hain Bones 4 Dogs – allerdings halte ich die alle für ziemlich teuer – aber die Auswahl und die Quali ist halt auch in kleinen Mengen gut.

    #58607
    Anonym
    Inaktiv

    Hey Kaykoo,
    Hähä 😀 😀 😀 :D, ick stell mir grad Frauchen mit Kettensäge vor – wahrscheinlich sägt sich dann selbst ins Bein….. Trotzdem danke für die Info, die Adressen sind zwar alle nicht wirklich bei uns in der Nähe, aber Anna wird sich die mal anschauen……

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