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  • #13718
    Anonym
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    Gibt es statt der chem.Keulen vom Tierarzt Alternativen die sanfter sind, aber den gleichen Effekt haben?
    wie oft überhaupt entwurmen?
    aaron ging es die letzten Male garnicht gut (er war schlapp und hat viel geschlafen)

    #51568
    Anonym
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    Mit dem Thema Alternativen zur herkömmlichen Wurmkur hab ich mich zwar nicht beschäftigt, aber umso mehr damit, wie oft die chemische Keule von Nöten ist.
    Erkenntnis: Es gibt keine Faustregel – leider.

    Nimmt dein Hund unterwegs gern herumliegende Sachen auf, trinkt aus Pfützen oder frisst sogar herumliegenden Kot, dann wirst du wohl nicht darum herum kommen, ihn recht regelmäßig so aller 3 Monate zu entwurmen. Denn bei diesem unkontrollierten Fressen fangen die Wuffels sich leider sehr schnell die lästigen Würmer ein.
    Tut dein Hund sowas selten bis gar nicht, brauchst du keine regelmäßige Wurmkur verabreichen sondern lediglich den Hund recht gut beobachten. Leider sind nicht alle Wurmarten im Kot zu erkennen, so dass die reine Kontrolle der Konsitzenz des Kotes bzw. nach Sichtbarkeit von abgestorbenen Wurmgliedern nicht ausreicht. Aber wenn der Hund wie gewöhnlich oder gar sogar mehr als sonst frisst aber dennoch abnimmt, dann könnte die Ursache eine Wurmerkrankung sein. Auch häufiger Durchfall kann auf Wurmbefall hinweisen. In dem Fall würde ich eine Kotprobe einsammeln, sie vom Tierarzt untersuchen lassen und dann ggf. eine Wurmkur verabreichen.

    Ich hoffe ich konnte dir ein wenig weiter helfen.

    #51569
    Anonym
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    Hmmm … schreib mal Phoenix an(suchstu bei Französische Bulldogge -> Hündin -> Berlin oder, der Einfachheit halber, unter meinen Spielkameraden), die hat gerade erst so eine alternative Wurmkur bekommen. Die kann dir bestimmt noch was dazu sagen. Liebschlabber, Em:

    #51578
    Anonym
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    Es gab früher bei Jägern die Sitte, ihren Hunden Hasenfell zur Entwurmung zu geben. Das putze angeblich den Darm. Ebenso sollen Knochen den Kot so fest machen, dass dadurch Würmer ausgeschiedn werden. Ob das so stimmt, kann ich Dir nicht sagen – eventuell fragst Du mal einen TA danach.
    Ich selber gebe nicht jedes Jahr eine Wurmkur, nur nach Bedarf, wenn George mal wieder meinte, sämtliche vorhandene Schiete, auch die von Nicht-Vegetariern und Artgenossen futtern zu müssen…. :rolleyes:

    #51586
    Anonym
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    Hey George, deine “Tipps” klingen ja sehr abenteuerlich 😀
    Ok ich bin kein Arzt aber ich habe im Nebenfach Zoologie dann doch auch schonmal einen Bandwurm unterm Mikroskop betrachtet und wurde auch über seine Lebensweise unterrichtet. Dass sehr fester Kot den Tierchen zusetzen könnte, halte ich für ein Märchen. Die Darmparasiten halten sich bevorzugt im Dünndarm auf und dort wird dem späteren Kot erst nach und nach die Flüssigkeit entzogen. D. h. selbst wenn der fertige Kot im wahrsten Sinne des Wortes knochenhart ist, so ist er es im Dünndarm ganz sicher noch nicht. Es wird den Würmern also herzlich wenig ausmachen. Das sind hartnäckige kleine Biester die sich schön an der Darmwand festhaken können. Was es mit dem Hasenfell auf sich haben könnte, dass kann ich mir selbst mit allergrößter Fantasie nicht wirklich ausmalen. Ich könnte mir maximal vorstellen, dass in dem Fell irgendwelche Stoffen enthalten sind, die giftig für Bandwürmer sind. Allerdings ergibt das schon deshalb wieder keinen Sinn, da ja Füchse ganz gern mal Hasen verspeisen aber dennoch immer wieder vor dem gefährlichen Fuchsbandwurm gewarnt wird. Den dürfte es dann ja eigentlich nicht geben ?(
    Vielleicht kann hier ja noch einer was dazu schreiben, der mehr Plan von der Materie hat als ich.

    #51588
    Anonym
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    also ich weiß das auch nur, weil der Opa früher Förster war und das so gemacht hat… aber der ist auch schon 85. Bei BARFern steht das allerdings ganz hoch im Kurs, sonst hätt ichs nicht erwähnt. 😉
    Mama gibt mir normale Wurmkuren… keine Experimente!

    #51590
    Anonym
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    Guten morgen…
    Also mein erster Tierarzt war strikt dagegen er meinte wir nehmen ja auch nix ein wenn wir nix haben und der Hund sollte ohne Würmer auch keine Wurmkur bekommen da man heute zu Tage eh verpflichtet ist den Kot des Hundes wegzumachen meinte er man sie Würmer ganz klar….
    Hmmmm…
    So weit so gut aber da Lilly mit im Bett schläft und wir auch viel kuscheln und sie uns auch immer knutscht fand ich das doof… Ich entwurme halbjährlich und das mit MILBEMAX das verträgt Lilly total gut und hat keinerlei Probleme kein Durchfall kein schlapp Kein nix…

    #51601
    Anonym
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    ?(einfach scheint dieses Thema nicht zu sein…Vielen dank einstweilen für die Resonanz.Da Aaron gerne aus Pfützen säuft,katzenschiete vavorisiert und auch sonst allem mögl. Mist wohlgesonnen ist.sollten wir da wohl am Ball bleiben.Da kinder im hause sind die viel mit ihm knuddeln ,sollte man vielleicht etwas vorsichtiger zu sein.Aber vielleicht kann man es auf 2x im Jahr beschränken und ansonsten die Joghurtvariante in Betracht ziehen.ich bin da immer noch relativ ratlos,da mein Tierarzt der Meinung ist,regelmäßig chem.zu entwurmen.

    #51603
    Anonym
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    Zum Thema Joghurt: Der hat auf jeden Fall eine positive Wirkung auf die Darmflora und die Verdauung allgemein. Ob der auch gegen Würmer hilft, wage ich zu bezweifeln aber wer weiß 😉
    Ich denke bei Hunden gibt es eben auch anfällige und weniger anfällige Exemplare was den Wurmbefall angeht. Der Pogo hat pi mal Daumen 1x im Jahr Würmer (naja er darf eigentlich im Wald immer aus Pfützen trinken und ab und an vergreift er sich leider auch an fremden Hinterlassenschaften *urks*). Entwurmen tu ich ihn allerdings auch nicht prophylaktisch sondern immer nur dann, wenn mir eine Veränderung an ihm auffällt (also wenn er z.B. abnimmt oder mit seinem Hintern auf dem Boden rumrutscht nach dem Lösen). Das ist aber keine wirklich sichere Variante! Das Problem bei Würmern ist leider, dass es da verschiedene Arten gibt. Einen Befall der einen Art kann man als Hundehalter ohne großen Aufwand erkennen, bei der nächsten muss man schon genauer beobachten und bei wieder einer anderen bekommt man es ohne Kotuntersuchung eigentlich erst dann mit, wenn der Hund schon vollkommen “verwurmt” ist. Nicht jeder Hund muss Anzeichen von Wurmbefall zeigen, auch wenn er etliche davon in sich trägt. Würmer leben Parasitär aber ihnen liegt nichts daran, ihren Wirt zu töten, denn dann müssen sie sich schleunigst einen Neuen suchen, da sie ohne Wirt nicht lange überleben. Im Wirtsorganismus selber richten sie im Normalfall nicht soviel Schaden an, dass das dieser nicht mehr lebensfähig ist. Sowas passiert eigentlich nur, wenn sie sich im Organismus zu stark vermehren.
    Sicher ist prophylaktisches Entwurmen Unsinn (da hat der Arzt recht der meint, man nimmt ja selbst auch keine Medikamente, wenn man nix hat) ABER woher weiß man sicher, dass der Hund keine Würmer hat? Wie gesagt, erkennen tut man sie eben meist erst, wenn sie den Organismus schon ordentlich befallen haben und leider nicht im Anfangsstadium. Ein oder zwei kleine Bandwürmer verursachen nämlich noch lange keinen Gewichtsverlust. Ist also wirklich eine schwierige Sache und die Entscheidung obliegt mal wieder dem Gewissen und dem Verantwortungsgefühl der Besitzer.

    @George: Bei BARFern steht die Sache mit dem Entwurmen durch Hasenfell hoch im Kurs? Wie schaffen die es, dass ihr Hund so ein Fell frisst? Mein Hund liebt rohes Fleisch aber an Fell geht der nicht ran, nichtmal, wenn er kurz vorm Verhungern stehen würde. Gehört ja auch im Normalfall nicht auf den Speiseplan eines Carnivoren.

    #51718
    Anonym
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    Dass Fell oder Knochen füttern gegen Würmer bei BARFERN hoch im Kurs steht, ist mir neu, jedenfalls hab ich davon noch nix gehört.
    Allerdings habe ich durch eifriges Vorabinformieren über BARFEN gelesen, dass Entwurmen und Impfen bei Rohfleischfütterung überflüssig sein soll. Ok, bei Impfungen sehe ich das ein bißchen differenzierter, aber Entwurmungen wende ich (im Moment) auch nicht an. Zur Erklärung: Es steht geschrieben, dass durch Rohfleischfütterung eine bestimmte Magensäure aktiviert wird, die es ermöglicht, eben dieses Rohfleisch, Knorpel, Knochen etc. zu zersetzen. Diese Säure sei so wirksam, dass es eben nicht zu Wurmbefall kommen könne bzw. diese auch zersetzt werden.
    Bisher zeigte meine Lieselotte keine Anzeichen und hat nachweislich auch keinen Befall, obwohl sie aus Pfützen trinkt, regelmäßig die Katzenklos “aufräumt” und auch gern mal über kleine Hundehäufchen leckt – ja, ich weiß, eklige Angewohnheit, aber zumindest ersteres und letzteres entspricht Hundeverhalten. :rolleyes:
    Bei Nachfrage such ich mal raus, wo ich das gelesen habe.

    #51721
    Anonym
    Inaktiv

    Hmmm…
    Der TA von meiner Freundin sagt ganz klar keine Wurmkur sondern einmal im Jahr ne Kot-Untersuchung das würde auch reichen… Sollte man irgendwas bemerken na klar früher…

    #51725
    Anonym
    Inaktiv

    Ich denke mal das Problem ist leider, wenn der Hund erst mal Wurmbefall hat, dann gehts ihm echt schlecht.Und dann muss die ganz harte Schiene gefahren werden, um alles wieder ins Lot zu bringen.Wir nehmen Milbemax oder Panacur .Beides verträgt Merlin ganz prima.Die Wurmkur gibts 2x im Jahr und alles ist gut.
    Besonders wenn Kinder im Haus leben sollte man lieber vorsorgen, da einige Würmer auch auf den Menschen übergen.
    Lieben Gruss
    Kerstin & Merlin

    #51738
    Anonym
    Inaktiv

    [quote][quote_head]Zitat von Merlin vom 25.01.2010 12:13[/quote_head]…wenn der Hund erst mal Wurmbefall hat, dann gehts ihm echt schlecht[/quote]

    Dem ist eben nicht (zwangsläufig) so (siehe mein Beitrag weiter oben). Im Normalfall sollte der Wirtsorganismus nicht groß unter dem Parasiten leiden außer eben bei extrem schwerem Befall wodurch er z. B. abnimmt. Nur nochmal so nebenbei erwähnt.

    #51793
    Anonym
    Inaktiv

    ?(Hallo Zusammen!
    Habe eben bei dogs4friends die WK CONTRA Wurm mit Kräuter und Gemüseextrakten als natürliche Alternative gefunden.Kennt das jemand,bzw.hat Erfahrung damit? :rolleyes:

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