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  • #14211
    Anonym
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    Mein Denver ist vom Juni 2007 und er ignoriert mich immer noch wenn wir auf dem feld spazieren gehen. Daheim oder im Garten funktioniert es prima. Auch an der Leine ist wesentlich aufmerksamer als ohne. Sobald ich ihn los mache denkt er wohl er hat spielraum und kommt nur mal zu mir wenn er bock hat. Mich nervts langsam und will doch nicht ständig mit leine mit ihm gehen. Ach wenn ich fahrrad fahre klappts zu 97 % da hört er dann auch. Wäre nett wenn mir jemand antworten würde.
    Danke

    #37302
    Anonym
    Inaktiv

    Hast du denn schon mal ein Training mit ner Schleppleine versucht? Also auf Distanz Ablegen und Abrufen? Die Leine ist so dünn das kriegen die meist nicht mit das sie angeleint sind. Trotzdem hast du ihn im Griff, falls er lospest. Kleiner Tipp von mir falls du damit üben möchtest. Zieh Fahrradhandschuhe an. 😉 Hast du ihn denn schon mit Leckerlies konditioniert? Immer wenn er kommt gibbet was Leckeres. Vielleicht sogar was, das er richtig gerne mag. Fleischwurst oder so. Wenn ich richtig lese hattest du ihn ja schon vom Welpenalter an. Hat er das schon immer gemacht oder erst seit einem gewissen Zeitraum?

    #37305
    Anonym
    Inaktiv

    Hi
    Das Problem habe viele da Heim und an der Leine klappt alles aber wehe wenn er los gemacht wird.

    Meine erste Frage lautet, machst du was mit deinen Hund während des Spaziergangs?

    Du bist anscheint für dein Hund nicht interessant genug das er bei dir bleit, um das zu erreichen musst du für deine HUND Interessanter werden besondere Leckerli für das hier ( wenn er den auch kommt) oder mit dem Ball spielen wenn er das Marck.

    Damit Du Interessanter als alles andere bist für ihn.

    Gruß
    Ambur & Andreas

    #37330
    Anonym
    Inaktiv

    Frauchen hat bei mir immer meinen Lieblingsball dabei. Dann kann ich garnicht anders, als bei ihr zu bleiben. Weiß ja nie, wann sie ihn rausholt.
    Bei Bona, die auch immer einfach losgezischt ist, hat sie es so gemacht, dass sie anfangs für jede Aufmerksamkeit, die sie Frauchen gegeben hat, ein Leckerchen bekam. Und wenn sie ruft und Bona kommt, wird ein Riesenjubel gemacht. Mittlerweile bleibt Bona auch immer in Sichtweite.

    #37332
    Anonym
    Inaktiv

    Akito reagiert ohne Zögerung auf die Hundepfeife.Übe erst an einer langen Leine.Pfeif ihn ran,dann wenn er sofort zu Dir gekommen ist,Leckerlie.Es dauert etwas,aber wenn er es gelernt hat,ist es toll.Akito kann (Wir haben die Leinenbefreiung),sogar ohne Leine laufen im Park oder Wald,ein Pfiff,und er kommt,auch wenn ein anderer Hund zu sehen ist ,läßt er sich ranrufen.Es ist toll.Aber dafür hat er an der Leine in der Stadt Bellanfälle,sowie er einen Hund sieht.Du siehst,auch er hat Macken.

    #37340
    Anonym
    Inaktiv

    Ich muss manchmal auch zweimal rufen damit mein Wuffel zu mir kommt. Aber sie kommt. Meistens reicht sogar nur ein Schnalzen mit der Zunge. Da bin ich ja stolz wie Oskar drauf. Schindet echt Eindruck bei anderen 😀 Aber es war harte Arbeit bis dahin. Viel Geduld, Bestechung und üben, üben, üben. Das mit der Schleppleine habe ich bei meiner ersten Hündin gemacht. Die ist auch immer stiften gegangen. Hat aber nach knapp nem halben Jahr auch besser funktioniert. Aber auch nicht perfekt. Das hat es nie.

    #37352
    Anonym
    Inaktiv

    Hey danke für soviele beiträge, ist echt lieb von euch. Ich werde mal versuchen allen zu antworten 🙂
    Also ich habe eine 8m Leine und wenn er die an hat hört er auch. Das soll heissen wenn ich die auf den Boden lege und ihn zu mir ranrufe kommt er und er bekommt natürlich dann auch sein Leckerlie. Aber wie gesagt sobald er merkt Frauchen ist zu Fuss unterwegs und die Leine ist los dann ist alles interessant – egal was. Falls er doch mal kommen sollte auf meinen Ruf bekommt er auch ein Leckerlie aber öfters ist es wohl nicht gut genug für ihn auch wenn ich mal nen Ball werfe. Er läuft zwar hin aber lässt ihn ab und an einfach liegen und geht einfach.
    Wenn uns Hunde entgegen kommen bleibt er dann zwar auf Abstand aber zu mir kommt er nur selten und ich muss ihm hinterher. Die Leute bleiben dann meist stehen und warten bis ich ihn angeleint habe.
    Dies macht er übrigens schon von anfang an. Als er noch klein war hatte ich Angst ihn abzuleinen – vielleicht liegts ja daran. In der Hundeschule meinten sie er ist noch zu ablenkbar. Dort geh ich aus Zeitgründen nicht mehr hin aber ausser das mit den Ablenkungen ist er gut erzogen.
    Ansonsten -um auf die letzte Frage zu antworten – üben wir immer beim Spaziergang. Sei es das sit, bleib, stop oder auch dogdancing (natürlich mit Leine weil sonst gehts kaum). Wie gesagt mit Leine funktionierts ganz gut und er zieht nur bei Katzen, anderen Hunden oder wenn er zu einem Baum will wo ich nicht hin will. Aber eins könnt ihr mir glauben ich bin der Boss das weis er. Meinen noch Mitbewohner knurrt er an wenn er an seinen Knochen will aber bei mir macht er das nicht und bei unserer Tochter auch nicht. Unterwürfig ist er mir und meine Tochter geht auch mit ihm spazieren (9 Jahre) aber nur wenn ich dabei bin und ich halte mich 2 Schritte hinter ihnen. Es funktioniert prima und ich gebe ihr immer wieder Ansagen was sie mit ihm an der Leine machen soll.
    Ich denke das Hauptproblem kenne ich aber das mag ich hier nicht weiter erörtern da es um die Beziehung meines Ex und mir geht und jeder so seine Meinung hat.
    Danke nochmals ich werd ne Runden Fahrrad fahren mit ihm.

    #37364
    Anonym
    Inaktiv

    hallo,

    wenn jeder bei dem hund einen anderen erziehungsstil hat und ihr euch nicht
    auf eine richtung einigen könnt, verwirrt
    und verunsichert ihr euren hund.

    gruß
    raffo

    #37569
    Anonym
    Inaktiv

    [B]er ignoriert mich immer noch wenn wir auf dem feld spazieren gehen. Daheim oder im Garten funktioniert es prima. Auch an der Leine ist wesentlich aufmerksamer als ohne. Sobald ich ihn los mache denkt er wohl er hat spielraum und kommt nur mal zu mir wenn er bock hat.[/B]

    Hat Denver denn jemals trainiert auf Zuruf zu kommen, oder hat sich das *nur mal so auf gut Glück* eingestellt – das er *gelegentlich* mal kommt, wenn er Bock hat?

    Die praktikabelste Lösung ist Denver auf ein nonverbales, akustisches Signal zu tranieren, welches ihm sagt *jetzt sofort schnell zu Frauchen/Herrchen, denn da gibts es genau jetzt was Gutes*.
    Ein Nonverbales akustisches Signal als Kommandoreiz daher, damit es immer und bei jedem funktioniert – auch und im besonderen dann, wenn der Hund beim Ruf an deiner Stimmlage schon merkt das Du nun leicht genervt bist. Denn damit sinkt seine Motivation zurück zu kommen.

    Was ihr einführen solltet nenn sich *Futterpfeife*.
    Dafür brauchst Du eine (Hunde-)Pfeife (jede andere zB. Trillerpfeife tut es allerdings auch).
    Die Übung beginnt daheim.
    Denver schläft am Besten gerade, und du hast seinen Futternapf bereits vor Stunden vorbereitet – um ihn wirklich überraschen zu können.
    Nu stellst Du dich neben den Napf, rufst EINMAL laut DENVER und pfeifst EINMAL dein Signal (zB. langer drei sekunden Pfiff, oder zwei mal Kurz, oder, oder – natürlich immer das gleiche Signal!).
    Ich schwöre denver kommt angeschossen und frisst den Napf leer.
    Das Ganze machst Du bei jeder Fütterung – 3 bis 5 Tage lang.
    Sobald du merkst das Denver das Signal begriffen hat – erschwerst Du die Übung in dem Du mit dem Napf an einem anderen Ort in der Wohnung wartest und pfeifst.
    Dann machst Du das Gleiche Spiel im Garten (oder auf einer bekannten Wiese).
    Für den Alltag besorgst Du dir Katzenfutterschälchen zum Aufreißen (so kleine Wiskas etc. Schalen mit Foliendeckel).
    Dann lässt Du Denver laufen und setzt die *Futterpfeife* erstmal nur in Situationen ein, in denen Denver entweder noch/bereits recht nah (bis 20m ca.) bei dir ist – bzw. in Situationen wo Du weist das er eh kommt.
    Also – pfeifen, Denver kommt, Futterschächen aufreißen, Denver wird schon auf dem Weg zu Dir speicheln 😉
    Sobald er dich berührt hat – bekommt er das Futterschälchen.

    Wenn Du die Übung vom Timeing und der Steigerung her gut drauf hast – braucht Denver imho keine 4 Wochen um bereits sehr sicher auf dem Futterpfiff zu kommen. Nach weiteren 4 wochen kommt sicher sicher auf jeden Pfiif – und von da an, reduzierst du die Belohnung nach dem Pfiff. Sprich – du bestärkst dann nur noch nach Quote, jedes zwete gute kommen, dann jedes Dritte, jedes Vierte, dann nur noch zufällig aber reichlich.

    So wird Denver sehr sicher immer kommen wenn jemand die Pfeife pfeift – egal ob Du, ich, oder der Nachbar der ihn Ausführt 😉

    #37757
    Anonym
    Inaktiv

    Ich denke, sein Problem ist nicht das Kommen an sich, sondern dass Denver sein Frauchen eben ohne Leine ignoriert. Ein Patentrezept gibt es eh nicht und vielleicht ist ein “Durchprobieren” aller Vorschläge nicht so ratsam.
    Ich halte es für sinnvoll, dass Denver lernt, darauf zu achten, wo sich sein Frauchen befindet. Dazu kann man plötzliche Richtungswechsel vornehmen, sich verstecken, interessante Dinge tun, wie z.B. ein Erdloch hockend genauer untersuchen…
    Der Hund ist ein Rudeltier und tunlichst darauf bedacht, sich nicht von diesem zu entfernen. Bei Denver hat es sich eingebürgert, dass Frauchen hinter dem Denver-Rudel herläuft und schon ist das eine verkehrte Welt für den Hund.

    #37768
    Anonym
    Inaktiv

    Gute Ansätze danke erstmals. Ich sollte vielleicht erwähnen das ich in einer Hundeschule war bis ende letzten Jahres. Aus Zeitgründen ging das nicht mehr und meine Hundelehrerin meinte auch das Denver soweit perfekt ist bis auf sein ignorantes Verhalten. Wir liessen auch dort die Hunde mal ohne Leine auf dem Feld spielen und es ist seit Anfang an so gewesen das Denver alles andere im Kopf hatte als zurückzukommen. Da musste schonmal der Hund der Trainerin mal ran um ihn zu holen.
    Das mit dem verstecken funktioniert nach einer Weile. Nur wenn er einen anderen Hund sieht läuft er direkt freudig dorthin um ihn zu begrüssen und zum spielen zu animieren.
    Wie auch heute früh. Er angeleint und vorne 3 Hunde die spielten. Denver wollte mitspielen und zog an der Leine wie verrückt. Ich habe den spaziergang abgebrochen und bin heim mit ihm gegangen.

    #37926
    Anonym
    Inaktiv

    Reagiert er denn auf Leckerchen oder Spielzeug? Du musst interessant für deinen Hund sein, damit er gerne und zuverlässig zu dir zurück kommt. Du musst vor allem interessanter sein, als das, was er gerade unbedingt untersuchen will. Wenn er verfressen ist, dann fütter ihn möglichst nur aus der Hand. Nimm sein Futter mit auf die Spaziergänge und bestätige ihn für jedes zu dir kommen. Aber nicht, dass du ihn jetzt ableinst, rufst und wenn er dann i r g e n d w a n n mal kommt nen Leckerchen ins Mäulchen schiebst. Du übst das am Besten erstmal mit Leine, auch wenn du angeleint ja kein Problem hast. Immer, wenn er dich anschaut gibst du ihm ein Leckerchen oder was auch immer bei ihm zieht. Dann an der Langlaufleine das selbe Spielchen. Erstmal ohne rufen, später kannst du ein Rufsignal mit einführen. Wenn er dann zuverlässig und freudig zu dir kommt, weil er weiß, bei dir ist es spannend, kannst du es auch ohne Leine versuchen (vorerst vielleicht besser in einem eingezäunten Gelände). Aber bitte nicht rufen, wenn du weißt, er kommt jetzt eh nicht. Dadurch machst du dir das Kommando zunichte.
    Glaub mir, ein hungriger und verfressener Hund wird schnell lernen, dass es bei dir das gibt, worauf er wirklich abfährt: FUTTER. Wenn er das erstmal begriffen hat, dann wird er immer und gerne zu dir kommen und vielleicht gar nicht mehr von deiner Seite weichen wollen.
    Sollte er nicht verfressen sein, dann wie gesagt, versucht es mit seinem Lieblingsspielzeug oder was auch immer ihn lockt.
    Gut ist auch immer, wenn du auf deinen Spaziergängen immer wieder Aufmerksamkeitsübungen machst, d. h. lass ihn immer mal wieder z. B. durch deine Beine laufen, neben dir absitzen, rückwärtslaufen (was auch immer er kann). Wenn du ihm Kommandos gibst (am besten sogar Handzeichen, wenn er das kennen sollte) und ihm für das Ausführen eine Belohnung zukommen lässt, wird er automatisch aufmerksamer sein und immer wieder Blickkontakt mit dir aufnehmen. Das ist eine super Basis um zu üben.

    Kaykoos Vorschlag mit der Futterpfeife ist auch nicht zu verachten. Auch wenn es viele Hundebesitzer nicht gerne hören: Futter ist nunmal doch in den allermeisten Fällen der Schlüssel zum Erfolg. Ein Hund bleibt ja nicht aus tiefster Liebe bei uns, sondern vordergründig weil wir eine schier unerschöpfliche Nahrungsquelle zu besitzen scheinen und ihm den nötigen Schutz bieten. Also keine Scheu vor Handfütterung. Der Hund soll ruhig mal was für sein Fressen tun müssen. In der Natur läuft ihm ja auch kein Hase einfach so in die Schnauze 😉

    #37947
    Anonym
    Inaktiv

    haha stimmt das mit futter funktioniert immer bestens :tongue:
    sagte auch meine hundetrainerin. danke also mache ich sozusagen – mit kleinen ausnahmen – weiter wie bisher
    Nicole

    #38037
    Anonym
    Inaktiv

    Einfach nie vergessen: DU bist der Mittelpunkt des Lebens von Denver. Immer schön attraktiv bleiben, dann klappt das schon 😉

    #38109
    Anonym
    Inaktiv

    Aloha,

    hier sind ja schon viele tolle Ratschläge gekommen – Richtungswechsel an der Schleppleine, Konditionierung auf die Pfeife, Füttern aus der Hand, NICHT rufen, wenn man nicht einen 100 € – Schein verwetten würde, dass er auch wirklich kommt. Das wären jetzt auch so meine Kandidaten gewesen 😀

    Du schreibst, dass Dein Hund genau weiß, wer der Boss ist – nämlich Du. Ich denke, das kann man so nicht ganz stehen lassen. Die intakte Beziehung zu seiner Bezugsperson zeigt sich nicht allein dadurch, dass der Hund die perfekte Gehorsamsmaschine ist und sich in Bruchteilen von Sekunden auf den Boden schmeisst, wenn Du es ihm sagst. Im Gegenteil zeigt sie sich viel mehr dadurch, wie sehr Dein Hund auf Dich achtet und sich an Dir orientiert. Und insbesondere, wie sehr er [I]freiwillig [/I]auf Dich achtet – also, wenn Du es nicht mittels einer Leine erzwingen kannst, und wenn es interessante Alternativen gibt, also Ablenkung. Ich denke, dass Ihr an Eurer Bindung noch etwas arbeiten solltet. Wie reagiert er denn z.B., wenn Du wegrennst oder Dich versteckst? Läuft er einfach weiter, oder sucht er Dich?

    Problematisch kann tatsächlich sein, dass Du Deinen Hund früher nie von der Leine gelassen hast. Gerade Welpen, die noch einen natürlichen Folgetrieb haben, sollte man so oft wie möglich ohne Leine laufen lassen und diesen natürlichen Folgetrieb nutzen – sprich, auch schon jeden Blickkontakt positiv belegen.

    Zusätzlich zu den anderen tollen Vorschlägen, die hier gemacht würden, würde ich noch ergänzen:

    1. Pfeiffe: Hier kannst Du auch eine “Ultra-Belohnung” einführen, mit der die Pfeife wirklich unwiderstehlich gemacht wird. Eine Futtertube, gefüllt mit einer Mischung aus Katzenfutter und Leberwurst, könnte hier gute Dienste leisten. Diese “Ultra-Belohnung” ausschließlich für die Pfeife aufsparen, nur so bleibt sie “Ultra”-motivierend.

    2. Klicker: Ich würde nicht nur den Rückruf gezielt trainieren, sondern auch allgemein mit dem Hund üben, dass er Dir mehr Aufmerksamkeit schenkt, wenn Ihr unterwegs seid. Wenn er eingeklickert ist, könntest Du z.B. jeden Blickkontakt, den er von sich aus unterwegs (abgeleint) sucht, klicken. Alternativ reicht natürlich auch ein Markerwort (“Feiiin!”). So lernt Dein Hund, sich öfter nach Dir umzuschauen und auf Dich zu achten, und das macht ihn ansprechbarer für Dich. (das hatte Pogo ja auch schon vorgeschlagen)

    3. Futter: Pogo hat ja auch schon erwähnt, dass Futter unterwegs eine gute Sache ist. Ich würde in so einem Fall (zumindest zeitweilig) noch einen Schritt weitergehen. Kann Dein Hund apportieren? Wenn nicht, würde ich das aufbauen. Ein Preydummie könnte bei Euch gute Dienste leisten. Es wird mit seinem Futter gefüllt, und ab sofort wird Dein Hund AUSSCHLIESSLICH aus diesem Futterbeutel gefüttert, und AUSSCHLIESSLICH, wenn Ihr unterwegs seid. DU verwaltest diese Ressource und entscheidest, wann er den versteckten oder fortgeworfenen Futterbeutel suchen darf. Das ist spannend, lastet körperlich und geistig aus und fördert die Kooperationsbereitschaft. Dein Hund lernt: Wow, mit Frauchen zusammen zu arbeiten macht Spaß! Im Gegenzug muss das aber auch heissen: Arbeitet er nicht mit Dir zusammen, gibt es kein Futter. Das ist nicht gemein, immerhin hat Dein Hund ja die Wahl. Und wenn er sich für Dich und den Beutel entscheidet, hat er nur Vorteile: Endlich [I]darf [/I]er einmal flitzen, schnüffeln, suchen – nur halt so kanalisiert, wie Du es wünschst. Er kann mit Dir etwas zusammen unternehmen, erntet ein dickes Lob statt unterschwelligen Frust, stärkt seine Bindung und sein Vertrauen zu Dir, ist artgerecht beschäftigt und bekommt lecker Fressen – aus seinen Augen ein Volltreffer. Deshalb wird er kooperieren, selbst wenn er sich anfangs ein wenig ziert.

    Ich finde es super, dass Du Dich so reinhängst, und wünsche Dir viel Erfolg – halt uns doch auf dem Laufenden!

    LG
    Julia & Co

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