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  • #15231
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo zusammen,

    ich bin eine grosse Hundeliebhaberin und suche schon seit langem einen vierbeinigen Freund. Da meine Mittel leider etwas begrenzt sind und ich selbst nicht ganz genau abschätzen kann was da auf mich zukommt, wollte ich euch um euren Rat bitten.

    Wie sieht dies bei euch so aus, was gebt ihr im Monat für euren Hund in etwa aus?

    Was kosten Hundeleinen, Hundefutter, Pflege, usw.?

    Gibt es da besondere Angebote auf die man achten sollte?

    Da ich selbst grundsätzlich gegenüber der Rasse noch sehr unschlüssig bin, wollte ich meine Frage absichtlich nicht auf eine Rasse begrenzen. Ich wäre froh über möglichst viele verschiedene Antworten und Anregungen.

    Herzlichen Dank für eure Hilfe,

    Sonja

    #22437
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo,
    ja vor dem gleichen Problem der Finanziellen Sorge stand ich auch. Also hier mal das womit du rechnen solltest.

    [U][B]Grundaustattung[/B][/U] (einmalige Kosten

    – [B]Leine[/B]
    – [B]Halsband[/B]
    – [B]Fress-, Trinknapf[/B]
    – [B]Körbchen /Decke[/B]
    – [B]Bürste[/B]
    – [B]Autozubehör[/B] (eventuell ein Gitter oder Anschallgurt, es ist heutzutage pflicht den Hund im Auto irgendwie vor dem nach vorne Fallen zu sichern)
    – [B]evntl Maulkorb[/B], falls du ihn in den öffentlichen Verkehrsmitteln transportieren willst

    [U][B]Regelmäßige Kosten[/B][/U]

    [I][U]Jährlich:[/U][/I]
    – [B]Hundesteuer[/B] (je nach Stadt unterschiedlich, in Großstädten bis 200€, auf dem Dorf glaub ich ab 30€, kannste auf deinem Ortsamt nachfragen)
    – [B]Haftpflichtversicherung[/B] (sollte man schon haben) hab ich eine die kostet mich rund 50€ im Jahr, und da ist alles drin, ohne Selbstbeteiligung etc
    – [B]OP-Versicherung[/B] (kann man sich überlegen ob man sowas macht, wenn man nicht viel Geld auf der Kante liegen hat sicherlich sinnvoll, da so eine Op doch schnell mal unverhofft auf einen zukommen kann, und nicht jeder hat da einfach mal 300€ parat)
    – [B]Impfung[/B] sollte man für einen mittelgroßen Hund mit ca. 30€ im Jahr rechnen, evntl ein bisschen mehr
    – [B]Entwurmen[/B] wenn du es 3-4mal im Jahr machst, ca 40€ jährlich
    – [B]Floh-/Zeckenschutz[/B] da kommt es sehr drauf an was du da kaufst. Frontline oder Expot sind entsprechend teuer, ein Halsband ein bisschen billiger. (gutes Halsband für eine Saison ca 30€)

    [I][U]monatlich[/U][/I]

    – [B]Futter[/B]: je nach Hundegröße… für einen mittelgroßen Hund ca. 15€

    –> also alles in allem solltest du, für einen mittelgroßen Hund, auf den Monat gerechnet mit laufenden Kosten von [B]50€ mindestens[/B] rechnen (denk dran, der Hund kann auch mal zum Tierarzt müssen)
    Alles was ich ganz oben aufgelistet habe kannst du dir ja vielleicht schenken lassen, Weihnachten etc. das schwankt auch alles finanziell sehr, du kannst zB ein Halsband für 3€ kaufen, es gibt aber auch Halsbänder für 30-40€. AUßerdem solltest du die größe des Hundes beachten. Ein großer Hund braucht von allem ein bisschen mehr, bzw ein bisschen größer. Also je kleiner der Hund umso sparsamer ist er auch. Nicht nur beim Futter. Viele Leute denken die Futterkosten sind die höchsten, aber es sind die vielen kleinen Dinde die bei einem großen Hund ins Geld gehen. Ob das bei der Wurmkur die dreifache Menge ist, oder die doppelte größe beim Halsband.
    Wenn du noch mehr und vor allem genauere Informationen haben möchtest, können wir uns da gern mal genauer drüber unterhalten. Wie gesagt, ich rechne auch sehr genau mit dem Geld, und versuche zu sparen wo ich kann, aber man sollte nicht an der falschen stelle sparen!!!
    So, ich hoffe ich konnte dir erstmal weiterhelfen.

    #22439
    Anonym
    Inaktiv

    Ich kann Charly nur Recht geben. Einige Kosten hat man wirklich nur ein- oder zweimal im Hundeleben und andere wiederum, fallen regelmäßig an.

    Wenn ich alles hochrechne (Futter, Versicherung, Steuer, Leckerchen, Spielzeug und dergleichen) komme ich etwa auf 50 bis 60 Euro im Monat. Allerdings schlagen Tierarztbesuche ziemlich zu Buche. Über die Jahre betrachtet hatte ich für Pogo für “normale” ärztliche Behandlungen die immer mal wieder nötig sind (mal den Ballen aufgeschnitten, Bindehautentzündung, Parasitenbefall aber auch mal Bisswunden) etwa 150 Euro im Jahr zu berappen. Wobei ich denke, dass ich da noch in der unteren Preisklasse liege. Andere Hunde haben wirklich ständig was oder bei ihnen entzünden sich kleinere Wunden (die Pogo zum Glück locker ohne Behandlung wegsteckt) und es wird richtig teuer weil Antibiotika und Wundspülungen nötig sind.
    Man sollte bedenken, dass man bei einem Tierarztbesuch abgesehen von den (preiswerten bis richtig teuren) Medikamenten eben auch die Untersuchung (meist zwischen 5 und 10 Euro), die Verbrauchsmaterialien (Verband, Mullbinden etc.) und auch die Behandlung selbst (also Injektion setzen und ähnliches) bezahlen muss. Da kann es schonmal sein dass man um die 50 Euro bezahlt, nur weil der vierbeinige Liebling sich ein paar Milben eingefangen hat.
    Das sind leider Kosten, die man kaum vorausplanen kann. Man sollte aber immer ein paar Euro auf der hohen Kante haben, um in einem Notfall dem Hund ärztliche Hilfe zukommen zu lassen. Ich bin mit 200 “Notfall”-Euro bisher gut gefahren. Aber die muss man auch erst einmal haben.

    Generell würde ich bei knappen finanziellen Mitteln von Rassen abraten, die aufgrund ihrer Züchtung zu gewissen Gebrechen neigen (also Hautprobleme bei z. B. Rassen mit weißem Fell oder Atemwegsprobleme bei Rassen mit sehr kurzem Fang). Je ursprünglicher der Hundetyp, desto geringer die Anfälligkeit für zuchtbedingte gesundheitliche Probleme. Allerdings gibt es natürlich wie immer keine Garantie.

    Besonders wichtig:
    Schon bei der Auswahl des Hundes besonderen Augenmerk auf seinen gesundheitlichen Zustand lenken. Ein schwächlicher, krank wirkender Welpe wird aller Wahrscheinlichkeit nach (natürlich nicht zwingend) im Laufe seines Lebens eher zu Erkrankungen neigen als ein fitter, properer Welpe.

    #22441
    Miriam Wirths
    Verwalter

    Hallo,

    eine tolle und umfassende Vorstellung meiner Vorschreiberinnen. Danke 🙂

    Grundsätzlich besthet auch noch die Möglichkeit den Hund grundsätzlich krankenzuversichern. Der Trend setzt sich immer weiter durch. Die fixen Kosten sind dann sicherlich etwas höher – aber es gibt kein böses Erwachen beim Tierarzt.

    Hoffentlich sehen wir Dich dann bald mit Hund hier bei uns 🙂

    LG
    Christian

    #22442
    Anonym
    Inaktiv

    Bei einem Hund in Größe von Tobi sind die laufenden Kosten auch unter 50 Euro. Umgerechnet kostet die Haftpflicht 6 Euro pro Monat. Beim Futter bin ich mit nicht ganz sicher, aber ich hab das Gefühl mit einem 3 Kilo Sack für 7 Euro Ewigkeiten (bestimmt einen Monat)auszukommen. Tobi bekommt aber auch zusätzlich immer wieder anderes Futter wie mit gekochte Nudeln, etc. oder auch Nassfutter. 80 Euro Hundesteuer pro Jahr fallen in Düsseldorf an. Op-Versicherung hat Tobi nicht. Die Wurmkur ist definitiv auch günstiger. 7 Euro habe ich bei einem Tierarzt im Reitstall für eine große Tablette, die ich wg Tobis kleiner Größe dritteln musste, bezahlt beim letzten Mal. Rundum merke ich die Fixkosten bei Tobi nicht.
    Die ungeplanten Tierarztbesuche, wo man auch nicht immer vorher so 100% einschätzen kann wie teuer es wird, machen sich dann eher bemerkbar.
    Eine gute Krankenversicherung kann sich da bestimmt lohnen. Wobei soweit ich weiß jährlich wieder kehrende Sache wie Impfung nicht abgedeckt sind.
    Und Hundeschule kommt zu Beginn evtl. dazu. Da gibt es aber auch große Preisunterschiede.

    #22448
    Miriam Wirths
    Verwalter

    Soweit ich weiss geht es bei einigen Krankenversicherungen auch mit den Impfungen bzw. den Grundimpfungen, wobei es sich sicherlich im Preis wiederfindet.

    #61562
    Anonym
    Inaktiv

    hi, ich würde mal behaupten, zu beginn solltest du viel zeit und und geduld mitbringen. das finanzielle fällt nicht so ins gewicht da meist kleinere beträge anfallen, vorausgesetzt, du bist berufstätig. ansonsten sschließe ich mich den meinungen meiner vorposter ausnahmslos an.ich hab mir damals ein ratgeber besorgt und dann meinen hund geholt.kann ich empfehlen, wenn ich darf.ebooks24h.de/hund anschaffen/, man kann sich auch das inhaltsverzeichnis angucken. gibt einem einen überblick . ich finde dass ein hundekauf gut überlegt sein sollte damit keiner unnötig in mitleidenschaft gezogen wird.gruss.

    #61563
    Anonym
    Inaktiv

    zu den laufenden Kosten wurde ja nun schon viel gesagt. ich denke wir geben für paco monatlich ca. 30 euro aus (futter, ungezieferschutz, etc).

    allerdings haben wir jetzt auch den finaziellen GAU… Paco hat sich beim toben eine schlimme verletzung am gelenk zugezogen, die unbedingt behandelt werden muss… Kosten für die OP: ca. 1400 euro… steht jetzt am donnerstag an…

    auf solche kosten sollte man sich in einen gewissen rahmen vorbereiten… vielleicht ein sparkonto anlegen und monatlich einen gewissen betrag sparen… oder eben eine op-versicherung abschließen… wobei man dabei auch jahrelang ins leere bezahlen kann, wenn eben (hoffentlich) nichts passiert…

    außerdem sollte man einplanen, dass ein hund, wenn er älter wird auch teurer wird. unsere resi ist mit 13 jahren herzkrank geworden und die tabletten gingen mit der zeit ganz schön ins geld…

    wäre ja schrecklich, seinen hund weggeben zu müssen oder noch schlimmer einzuschläfern, nur weil man die behandlungskosten nicht bezahlen kann…

    #61596
    Bianka Kuklinski
    Teilnehmer

    Wir hatten bei unserem vorherigen Hund eine Krankenversicherung – gott sei Dank, denn die Arme war ständig krank und musste mehrmals operiert werden. Die haben grundsätzlich damals beim Impfen DM 50 übernommen und 80% aller anfallenden Tierarztkosten -mit Ausnahme von HD Erkrankungen und Sterilisation ohne medizinische Indikation. War echt ne prima Sache. Wir mussten damals DM 20 für die Versicherung im Monat bezahlen, leider haben sie uns aufgrund unserer immer wieder auftretenden Erkrankungen als unsere Eika 6 Jahre alt war gekündigt und damals konnte man seinen Hund nur versichern bis er 5 Jahre alt war. Bei Nelson haben wir es jetzt so gemacht – monatlich kommen 20 € in eine Kasse und davon bestreiten wir alle Tierarztkosten – bisher hat es gott sei Dank gereicht.

    #62021
    Anonym
    Inaktiv

    Mal ein ganz anderer Gedanke dazu: Es gibt alte und/oder chronisch kranke Hunde in Tierheimen, die werden als sogenannter Pflegefall abgegeben. Das heißt, du bekommst alle Tierarztbehandlungen erstattet – vorausgesetzt, du gehtst mit deinem Hund zum Tierheimtierarzt. Für akute Notfälle ist das meist nichts (Fahrwege, Öffnungszeiten), da mus dann der Tierarzt von gegenüber ran. Aber die wirklich großen, teuren Dinge wie Operationen, Zahngeschichten etc. lassen sich ja planen. Wir machen es so – allerdings ist es Zufall, dass das Em ein Pflegefall ist; ich wollte ursprünglich einen anderen Hund haben und habe sie nicht wegen der Kostenersparnis genommen – und das ist völlig okay. Als ich vor einem Jahr ziemlich gut verdient habe, wollte ich ihr den Tierheimarzt ersparen (sie saß dort lange im Krankenstall und hat wahrscheinlich nicht die allerbesten Erinnerungen daran) und habe sie 3 x privat operieren lassen, da sind insgesamt durchaus Kosten im vierstelligen Bereich entstanden … Wenn du also kanpp bei Kasse bist, deinem Hund aber trotzdem eine umfassende medizinische Versorgung zukommen lassen möchtest, ist das Pflegefallmodell vielleicht etwas für dich. Und natürlich tust du ein gutes Werk damit, sind die Pflegefälle in der Regel doch schwer vermittelbar.

    Ach ja, und keine Angst: Das Em ist auch nicht gebrechlich oder so, ein chronisch kranker Hund bedeutet nicht zwingend, dass er nur in der Ecke rumliegt … Meistens blühen gerade die nochmal auf in einem eigenen Zuhause und ich wünsche mir, dass mehr von ihnen vermittelt werden!

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