• Dieses Thema hat 2 Antworten und 3 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert vor 10 Jahre von Anonym.
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  • #14349
    Anonym
    Inaktiv

    Mich interessiert jetzt mal was sich so in den letzten 20 Jahren auf den Hundeplätzen verbessert oder gar verschlechtert hat
    Unsere Erfahrung
    Wir haben 1989 unsere Schäferhündin Eika bekommen und sind dann auch, wie man es uns gesagt auf einen Hundeplatz gegangen – bei uns gab es nur einen VDH Platz und einen Platz vom Verein für deutsche Schäferhunde. Wir haben uns beide Plätze angeschaut und sind dann auf Empfehlung auf den Platz des Vereins für dt. Schäferhunde. Man hat uns herzlich aufgenommen und uns gesagt, wir sollen den Hund im 1. Jahr Hund sein lassen, und wenn sie dann 1 Jahr alt ist sollen wir wiederkommen. Gott sei Dank war ich nicht ganz unerfahren und hab mit unserer Eika alleine geübt. Hier – Sitz – Platz – klappte sehr gut. Als sie dann 1 Jahr alt war haben wir uns wieder auf den Weg gemacht und wurden dann sehr schnell in das Schema Fährten – Unterordnung – Schutzdient gepresst. Eigentlich waren wir immer die Außenseiter, da ich nicht so rigoros mit meinem Hund umgegangen bin, wie man es von mir erwartet hat. Der Hund hat schließlich zu funktionieren – er ist ein “Sportgerät” und “Arbeitstier” und dem darf man nichts durchgehen lassen. Wir haben dann doch eine gute Begleithundeprüfung abgelegt zu mehr hat es nicht gereicht – im Nachhinein nicht wirklich ein Verlust. Man hat mir dann erklärt, das kann ja nicht klappen, wenn der Hund im Haus und dann auch noch mit Kindern aufwächst, der Hund muss in den Zwinger, dann arbeitet sie auch auf dem Platz viel besser. Unsere Eika hatte keinen Zwinger und lebte weiterhin im Haus. Leider gab es damals noch nicht die Auswahl an Hundeplätzen, Hundeschulen wie es sie heute gibt, waren uns damals überhaupt gar nicht bekannt. Agility kam erst auf, als unsere Eika zu alt und krank dafür war – leider. Vor kurzem haben wir mal einen Besuch auf dem Hundeplatz gemacht und haben festgestellt, es hat sich nichts – aber auch gar nichts verändert – zumindest auf diesem Platz nicht. Das Einzige was dazukam, war ein “Erziehungskurs für alle Rassen”, der wöchentlich durchgeführt wird, bei dem jeder Hund und sein Halter lernen, was der Hund wie können muss. Aber ansonsten gehen die dort noch genauso “grob” mit ihren Hunden um – und über sanftere Erziehungsmethoden wird immer noch gelacht. Ein Hund muss funktionieren und das geht nicht mit “Kuschelkurs”
    Wie sind denn da die Erfahrungen Anderer?

    #49875
    Anonym
    Inaktiv

    Also, ich hab nur gute Erfahrungen bei uns auf dem Hundeplatz gemacht.
    Es wird nur mit Leckerlis, also positive Bestätigung gearbeitet.
    Grob wird bei uns mit Hunden überhaupt nicht umgegangen.
    Es mußte sogar ein Hundebesitzer den Platz verlassen, wei er seinen Hund getreten hat. .

    Es sind alle Sortenvon Hunden vertreten. “Kleine” und “Große” und die kommen als 1. in die Welpengruppe. Somit lernen sie mit anderen zu spielen usw. Dann geht es weiter mit “Sitz” ,”Platz” und “Fuß”.
    Es wird auch Agility angeboten, was Nico sehr viel Spaß macht.
    Nico war ein Hund, der vor allem und jenem Angst gehabt hat, und nur gebellt hat.
    Aus diesem Grund bin auf den Hundeplatz, und ich muß sagen, er hat sich sehr gebessert.Er ist viel ruhiger bei Hundebegegnungen und bellt auch keine Jogger oder Radfahrer mehr an.
    Ich kenn zwar nicht alle Hundebesitzer pers., aber niemand von denen hält seinen Hund in einem Zwinger, die schlafen alle im Haus, sogar im Bett.

    Früher war es bei uns allerdings auch so wie Nelson das beschreibt. Es herschte ein richtig grober Umgangston Es war auch ein reiner Schäferhundeplatz.
    Das hat sich zum Glück aber geändert, sonst würd ich mit meinem Nico niemals dort hingehen

    #45867
    Anonym
    Inaktiv

    Das waren immer meine Vorstellungen von einem Hundeplatz… deshalb habe ich erst spät (ich hab schon 26 Jahre eigne Hunde und wir gehen erst seit 1 Jahr auf den Hundeplatz) damit angefangen auf einen Hundeplatz zu gehen.
    Wir haben, einen Hundeverein gefunden auf dem alle Hunderassen vertreten sind, von einem kleinen Mini-Yorki (2 Kg) bis zu unserem Maremmanomix (42 Kg). Wir machen mit unseren Fährtenarbeit und halt Gehorsamsübungen.
    Es wird NUR mit positiver Bestätigung (Lob, Spielzeug, Leckerchen) geübt. Unsere Hunde gehen dort so gern hin, daß sie sofort freudig bellen, wenn wir nur in die Nähe des Hundeplatzes kommen. Und genau so soll sein. Ein Hund, der mit Spaß und Freude lernt, der wird viel mehr schaffen als ein armer unterdrückter Hund. Vor oder nach dem Training dürfen die Hunde (die sich vertragen) noch auf dem Platz toben.

    Ach ja, unsere Hunde und viele andere auf dem Platz liegen auch auf dem Sofa *g* und sind ziemlich verwöhnt 😉 Unsere Hunde sind kein Sportgerät, sondern Familienmitglieder.

    Ich hoffe, daß es solche Plätze, auf denen es so zugeht, wie du es beschrieben hast, heute nicht mehr gibt.

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