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  • #18297
    Anonym
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    Mein Doggenmix Rüde Thyson ist schon 11 Jahre alt und leidet unter einer Nierenerkrankung, Altersherzschwäche, Hodenkrebs und besonders unter Arthrose.Seit einigen Tagen weiß er nicht mehr wie er liegen soll und jammert fast den ganzen Tag vor Schmerzen, trotz Schmerzmittel. Er geht kaum noch ins Bett auf die Couch und seine Schlafcouch und wenn doch jammert er trotzdem weiter.Er wechselt ständig die Plätze weil er nicht weiß wie er liegen soll.Im Garten legt er sich auch immer wieder hin obwohl er das sonst nie macht.Er läuft mit den Hinterläufen sehr weit nach innen und hebt hinten kaum noch die Pfoten. Er hustet auch immer mehr und man merkt gut gehts ihm nicht. Aber er spielt immernoch und hat Freude am Leben.Soll ich ihm das nehmen?Andererseits hat er starke Schmerzen und andere Medikamente gibts es nicht mehr, er hat schon einige bekommen.Was soll ich machen? Ab wann sollte ich ihn gehen lassen?Hat jemand änliche Erfahrungen und kann mir Rat geben? Wäre wirklich dankbar, da ich wirklich ratlos bin und diesen Zustand nicht mehr so mitansehen möchte ohne helfen zu können.Danke

    #21164
    Anonym
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    Hallo Gina,
    ich habe Deinen Beitrag heute erst entdeckt…
    Warst Du mit ihm nochmal beim TA?? Sei ganz lieb gegrüßt und gedrückt…

    #21168
    Anonym
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    Hallo Gina,
    so schwer es Dir auch fallen wird. Laß ihn gehen. Wir haben unseren vorherigen Hund Lady in Würde gehen lassen. Ich weiß tut mehr als weh, aber den Hund leiden sehen ist noch viel viel schlimmer. Du kannst ihn die Schmerzen nicht nehmen, ihn nur davon erlösen. Tu es, daß bist Du Deinem Hund schuldig. Er wird Dich nochmals dankbar anschauen und dann über die Regenbogenbrücke gehen.

    #21172
    Anonym
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    Das ist für jeden eine schwere Entscheidung, die jeder selber treffen muss. Hier ist es sehr schwer einen Rat zu geben und ich weiss wovon ich rede , da ich vor 2 Wochen selber meine 11Jahre alte Hündin habe gehen lassen. Sie hatte Schmerzen, kam nicht mehr hoch und alle Medikamente haben nicht sehr lange geholfen. Wir haben dann schweren Herzen den Entschluss gefasst sie gehen zu lassen, um ihr unnötige Schmerzen zu ersparen. Ich habe bis zum Schluss ihren Kopf gehalten (dabei geheult wie ein Schlosshund, gebe ich zu), aber es war auch zu sehen, das sie einen sichtlich erleichterten Eindruck machte. Da durch die Spritze, wahrscheinlich die Schmerzen nicht mehr so deutlich zu spüren waren. Ich schaue auch heute noch ab und zu auf ihren Platz und es wird sicherlich auch noch eine Weile wehtun. Aber ich bin sicher, es war das beste für sie. Glücklicherweise haben wir ja auch noch unseren anderen Rabauken, so das wir auch abgelenkt sind.
    Ich hoffe es hilft dir bei deiner Entscheidung.

    LG Uli

    #22174
    Anonym
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    🙁

    hallo gina

    habe eben gerade dein beitrag gelesen .

    lass sie gehen wenn sie schmerzen hat oder sie nicht mehr fressen tut .oder sie liegt nur noch in der ecke und keiner kann ihr helfen denn das ist leider das schlimmste mann will helfen und kann nicht.
    ich weiss es sehr schwer diesen gang zugehen weil man ihr sehr hängt.
    mir steht dieser gang auch noch bevor mit unseren max ich habe auch angst davor aber ich möchte das er schmerz frei sein soll wenn keine medikamente mehr helfen wegen seinen tumoren .
    aber bitte zöger es nicht allzu lange raus nicht das sie quält .
    lass sie mit liebe gehen,sie wird es dir danken

    gruss anja

    #23016
    Anonym
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    Hallo Gina,
    habe gerade Deinen Beitrag gelesen, weil ich seit heute auch zu den sogenannten Betroffenen gehöre. Ich musste heute die schwere Entscheidung fällen und meiner Zuma diesen letzten Dienst erweisen. Es ist immer schwer diese Entscheidung zu treffen, doch haben wir nicht mit der Anschaffung unseres Begleiters nicht auch diese Pflicht übernommen ? Wenn Schmerz und Qual an der Tagesordnung sind . dann ist es Zeit den Freund gehen zu lassen. Dein Freund wird immer wieder so tun als wäre er noch fit, doch er leidet und das muss nicht sein.

    #24411
    Stefan Weisbach
    Mitglied

    Ich mache gerade so etwas durch mit einem meiner Hunde und ich weiß nicht ob der schnelle Tod durch eine Spritze tatsächlich die gute Lösung ist.
    Es gibt gute Schmerzmittel, die den Hund schmerzfrei machen, bis er selbst die Entscheidung trifft zu gehen.
    So gehe ich momentan vor und empfinde es als einen sehr wichtigen Prozess, der zum Leben dazugehört. Ich spreche nicht von Operationen, die nicht mehr sein müssen oder an den Tropf hängen, also künstlichen Lebensverlängerungen. Sondern einem natürlichen sich verabschieden in eine andere Welt.

    Möchte diese Zeit nicht missen und ich spüre, dass auch mein kleiner Bub, der nur 6 Wochen bei mir war, diese Zeit geniesst.

    antje

    #24416
    Anonym
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    Ein schwerer Weg ,welchen man da zu gehen hat…. dann noch diese Entscheidung treffen 🙁 …so oder so,ich habe jetzt schon höllische Angst vor diesem Tag!Ich kann dazu keinen Rat geben….ich wüßte selbst nicht wie ich vorgehen würde.Aber jederzeit zum “Besten” des Hundes…also dann eher nachhelfen. ;(

    #24425
    Anonym
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    Ja das hört sich auf jeden Fall leichter an als es ist. “Lass ihn gehen”, “es ist das Beste für ihn”…. natürlich ist es das. Klar war es eine große Erleichterung ihn von seine Schmerzen zu befreien (man leidet ja auch immer mit), aber ich habe mich sehr hinterhältig dabei gefühlt ihn nach 14Jahren Freundschaft einschläfern zu lassen. Seit meinem achten Lebensjahr war diese ruhige Seele immer treu an meiner Seite. Das ist wirklich einer der schlimmsten Dinge, die ich machen (lassen) musste, aber ich denke das Wichtigste für den Hund ist, dass man ihn dabei nicht alleine lässt und sein Frauchen und/oder Herrchen bis zum Schluss an seiner Seite ist.

    #24426
    Anonym
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    @Emmi: Habe zum Schluss auch Schmerzmittel gegeben und in der letzten Woche sogar in doppelter Dosis, ohne ging gar nicht mehr. Trotz Schmerzmittel hat er viel rumgejault. Habe auch soooo sehr gehofft, er geht von allein, aber so lange konnten wir nicht mehr warten. Er hatte unter anderem ne chronische Rhinitis, Eiter lief aus der Nase, Dauernießen und am letzten Tag hat er brutal aus der Nase gestunken. Als fault ihm der Kopf von innen weg. War echt Hölle ;(.

    Wie schon gesagt: hauptsache ihr lasst eure Wuschels in der schweren Stunde nicht alleine. Ich glaube das ist immer das Schlimmste für einen Hund, wenn seine Besitzer ihn im Stich lassen.

    Liebe Grüße und alles Gute

    #24427
    Anonym
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    Hallo, wir haben erst im August letzten Jahres die Entscheidung fällen müssen. Die TK wo unser Madison (2,5 JAhre) operiert wurde rief an und stellte uns vor die Wahl fortzufahren oder ihn zu erlösen, da eine Überlebenschance von unter 10% bestand. Unseren Dusty (11 Jahre) haben wir erst vor wenigen Wochen gehen lassen. Es ist immer schwer solch eine Entscheidung zu treffen, gerade wenn unsere Vierbeinigen Begleiter Jahrelang uns das Leben versüsst haben. Und genau deshalb, sind wir an der Reihe ihnen zu helfen. 11 Jahre sind ein beachtliches, langes Leben für einen Hund. Doch wollen wir unseren ständigen Begleiter leiden sehen? Nein! So schmerzhaft es ist, ist es besser ihn gehen zu lassen und zu wissen, dass der Schmerz nun endlich für ihn ein Ende hat. Sicher wird man sich hinterher oftmals selbst die Frage stellen “Haben wir wirklich die richtige Entscheidung getroffen? Was wäre wenn?” so kann man sich selbst schnell die Antwort geben, dass es die richtige Entscheidung war und es ihm nun besser geht … Und hey, wer sagt denn das wir unsere Begleiter nicht irgendwann wiedersehen … Alles Liebe

    #24517
    Anonym
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    Ich hab mir alle Beiträge in diesem Thread durchgelesen und fürchte mich vor dem Tag, wo Murphy mich vielleicht verlassen wird. Momentan ist der Hund wirklich mein Leben. Er ist der wahr gewordene Kindheitstraum von mir. Seit ich denken konnte, wollte ich einen Hund, ich hab mich dazu bestimmt gefühlt, ein oder mehrere Hunde zu haben. Meine Eltern ließen mich einfach nicht. Sobald ich auf eigenen Beinen stand hab ich mir meinen Traum erfüllt und mir Murphy ins Haus geholt. Bis jetzt war der Tag, an dem ich ihn bei der Züchterin abgeholt habe, der schönste und unvergesslichste Tag meines Lebens. Mir scheint, dass wir füreinander bestimmt sind. Er spricht mit mir und ich verstehe ihn. Er liebt mich bedingungslos und ich liebe ihn bedingungslos.

    Schon allein wenn ich daran denke, dass er irgendwann nicht mehr sein sollte und ich allein zurückbleibe bekomme ich Tränen in den Augen. Besonders in dieser Zeit ist Murphy mein einziger wirklicher Lichtblick. Denn persönlich geht es mir momentan nicht sehr gut. Zur Zeit kann ich noch nicht mal mehr arbeiten gehen, weil ich an einer mittleren bis schweren Depression leide. Murphy ist der einzige der mich für ein paar Sekunden oder Minuten immer wieder zu dem Menschen macht, der ich vorher war. Er ist der einzige der mich zum Lachen bringt, der einzige der mich wirklich, wirklich glücklich macht und mir immer wieder ein fröhliches Lächeln ins Gesicht zaubert.

    Es hört sich hefitg an und womöglich sogar echt unnormal. Vielleicht liegt es aber auch an meiner derzeitigen Stimmung, ich weiß es nicht genau, aber wenn Murphy gehen würde, ganz plötzlich, dann wüßte ich nicht was ich machen würde. Meine ganze Welt würde entgültig zusammenbrechen. Ich wüßte weder ein noch aus. Ich hätte keine Ahnung, was ich tuen würde, wozu mein Leben noch lebenswert wäre. Allein der Gedanke ihn einschläfern lassen zu müssen, ihn dabei in den Armen zu halten und dabei zu zusehen wie er einschläft und langsam über die Regenbogenbrücke schreitet und nie mehr bei mir aufwachen wird, macht mich wahnsinnig. Ich könnte nicht mehr, vielleicht könnte ich sogar für nichts garantieren.

    Ich hoffe, dass das nur eine schwierige Phase in meinem Leben ist und dass diese wieder schnell vergeht. Momentan aber würde ich fast zu 100% sagen: “Ohne meinen Hund, kann ich nicht mehr leben.”

    #25278
    Anonym
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    Wenn das Leiden des Tieres unerträglich wird und zwar für das Tier selbst. Der Menshc muss in diesem Fall seinen egoismus zurück stellen und nur an das Tier denken. Ein Tier, das weiß wann zeit gekommen ist sucht sich in der Natur einen ruhigen Paltz und schläft friedlich ein. Wir Menschen versuchen alles um sein Leben zu verlängern uach wenn es oft völlig sinnlos ist.
    Schaut euch euer Tier an, ihr seht es ihnen an wenn sie nicht mehr können und auch nicht mehr wollen und lasst sie dann gehen. Freut euch das ihr sie eines Tages wiedersehen werdet und ihr das Beste für sie getan habt. Kein Leben ist unendlich und auch ein Tier hat es verdient in Würde zu gehen.

    #25296
    Anonym
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    Ich denke es ist schwer hier einen guten Rat zu geben. Klar ist es leicht gesagt “Erlöse ihn” “es wird das Beste sein”. Aber wir sehen deinen treuen Freund nicht, wir sehen nicht, wie er sich noch auf der Wiese tummelt, wir hören aber auch nicht sein Jammern.

    Ich denke du wirst merken, wenn es nicht mehr geht. Er wird es dir zeigen, wenn kein Schmerzmittel sein Jammern verstummen lässt.

    Ich habe vor zwei Jahren mein Pferd einschläfern müssen. Es war auch eine sehr, sehr harte Entscheidung. Wenn er auf der Koppel war ist er noch rumgesprungen wie ein junges Reh (er war auch noch nicht alt, er hatte was mit den Hufen) aber sobald er wieder in die Box kam wusste er nicht mehr wie er stehen soll. Und als ich ihn dann so mit Schmerzmitteln vollpumpen musste habe ich dann auch irgendwann die Entscheidung fällen müssen, trotz, dass er noch sehr temperamentvoll durch die Gegend galloppiert ist.
    Ich denke solche Fälle sind besonders schwer zu entscheiden, wenn das Schmerzmittel dem Tier genügend Energie gibt sich auszutoben, sich aber nach dem Spielen nicht mehr weiß wie es liegen oder geschweigedenn stehen soll.

    Wie gesagt. Dein Freund wird dir zeigen wenn es genug ist. Spätestens wenn sein jammern und schreien dein Herz zerreißt, die Stunden des Leidens wesentlich die Stunden der Freude auf der Wiese überschreiten. du wirst ihn nicht ewig leiden sehen können. Und dann ist denke ich ein guter Zeitpunkt. Auch wenn es einem manche Tiere wirklich schwer machen, diese Entscheidung irgendwann zu fällen. Glaub mir, selbst wenn du dir sicher bist, jetzt ist genug, es wird noch eine gewisse Zeit vergehen bis du dich wirklich aufraffst zum Tierarzt zu gehen.

    Ich wünsche euch noch alles Gute. Du wirst es schon richtig machen. Vertraue auf dein Herz und deinem Hund.

    #36229
    Anonym
    Inaktiv

    Danke für die vielen lieben Antworten von euch, die meisten hab ich leider erst viel später gelesen.
    Ich habe bereits am 10.4.08 Thyson erlösen lassen und diese Entscheidung bereue ich auch nicht denn wer möchte schon mit Schmerzen leben müssen.
    Klar war ich oft beim tierarzt doch wenn keine Medikamente mehr helfen hat auch er dem Erlösen zugestimmt.
    Er meinte nur das er das nicht entscheiden kann, weil ich damit doch am Ende allein da stehe und das mit meinem Gewissen klären muß.
    Mir kommen zwar immer noch die Tränen wenn ich an meinem “kleinen” Thyson denke, aber es war richtig so und hoffe das mein Ginachen noch lange bei mir bleibt.

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