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  • #15278
    Anonym
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    Halli Hallooo,

    mein Freund und ich wollen uns einen Hund anschaffen.

    Es ist schon sooo lange unser Traum. Er ist immer daran gescheitert, dass wir beide vollzeit berufstätig sind und ich keinen hund wollte, um ihn den ganzen tag allein zuhause zu lassen, oder ihn zu fremden zu geben, während ich arbeite.

    Jetzt hat mein chef mir grünes licht gegeben, dass ich den hund mit zur arbeit bringen darf. seine frau nervt ihn nämlich auch schon seit einiger zeit, dass sie gerne einen hund hätte. sie bekommt jetzt auch einen und somit haben wir dann (hoffentlich) bald zwei firmenhunde.

    was muss ich denn beachten beim welpenkauf?

    wir wollen eine französische bulldogge. kann jemand einen züchter in der nähe des saarlandes empfehlen?

    welche monatlichen kosten muss ich rechnen??(für futter, hundesteuer, haftpflicht, krankenversicherung etc.)

    wie lange braucht ein welpe bis er stubenrein ist? wie gewöhne ich ihn am besten an mein büro?

    ich habe hier schon die berichte gelesen über bürohunde, aber vielleicht habt ihr ja eigene erfahrungen gemacht, die ihr mir erzählen wollt 🙂

    #69080
    Anonym
    Inaktiv

    Bevor ichb alles rüberkpoiere…..scrollt doch mal hier im Forum Anschaffung auf den Thread “15.Tipps zum Welpenkauf!”…sind ungefair 18.Threads noch unten.
    Den habe ich selbst eröffnet und dort gibt es einen laaaangen informative´n Text! 😉

    So!… =)

    #69094
    Anonym
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    HAbt Ihr mal an einen Tierschutz-Hund gedacht? Schon fast fertig, stubenrein, und Ihr tut ein gutes Werk!
    [URL=http://www.bsin-forum.de/showthread.php?t=29499]Bully Mix Neon[/URL]

    #69097
    Anonym
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    boah, ihr seid ja alle voll nett 🙂 danke für die vielen antworten.

    ich hab euren rat befolgt und mich hier mal einige stunden lang durchgelesen…genaugenommen, die halbe nacht!
    ich hab viereckige augen 😀

    an einen hund aus dem tierheim habe ich auch erst gedacht, aber da mein freund angst vor fremden hunden hat kommt für ihn nur einer in frage, den er von klein auf kennt.

    mit den monatlichen kosten hab ich mich auch mal hier durchgelesen, ich denke wenn ich mit durchschnittlich 60 euro pro monat rechne (ohne schnick schnack den ich mit sicherheit dauernd kaufen muss und ohne hundeschule) komm ich ganz gut rund, oder?

    ich hab auch gelesen, dass bullys als anfängerhund geeignet sind. ich hatte früher einen hund, aber da war ich noch zu klein um maßgeblich an der erziehnung teil zu nehmen.

    da er ein bürohund werden soll, hab ich mir natürlich auch die artikel hier durchgelesen zum bürohund.

    auf welche fragen ich jedoch keine antwort gefunden habe:

    – kann ich auch den welpen schon ans büro gewöhnen?

    ich wollte mir 2 wochen urlaub nehmen, wenn wir ihn bekommen und dann schon 1 x am tag für ungefähr ne stunde ins büro, damit er schonmal meine 5 mitarbeiter kennenlernt. nach den 2 wochen wollte ich ihn morgens schon mit zur arbeit nehmen, und mein freund, der ab dann 2 wochen urlaub hat, wollte ihn dann nach 2 stunden abholen kommen. so kann er sich schonmal bissl an den büromorgen gewöhnen. er ist dann 2 wochen lang 2-3 stunden morgens dabei. danach hätte meine mom urlaub (sie ist auch unsere nanny, falls wir doch mal ohne hund irgendwohin müssen). sie arbeitet nur morgens und könnte ihn dann mittags holen kommen. dann wäre er weitere 2 wochen morgens von 7 bis ungefähr 12 oder 14 uhr auf meiner arbeit dabei. und nach den 2 wochen müsste er dann halt den ganzen tag bleiben. denkt ihr das klappt so wie ich das geplant habe??? hab ich was übersehen???

    – wie lange kann so ein kleiner hund denn “anhalten”?

    anfangs werd ich wohl alle stunde mit ihm rausmüssen. aber ab wann kann der denn so gut anhalten, dass ich nur noch in meiner frühstückspause und in der mittagspause mit ihm raus muss? das sind halt soche infos die meinen chef noch interessieren. ich kann nicht ein ganzes jahr lang alle stunde raus gehen. die ersten wochen ist das kein problem. mir ist auch egal obs regnet oder schneit!

    oh jeh, ich hab voll angst, dass ich unfähig bin, den kleinen kerl zu erziehn!!!
    aber mit hundeschule und viel geduld dürfte das doch zu schaffen sein?

    #69103
    Anonym
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    Hallo Regina,
    eigentlich gibt es keine “Regel”, wann ein Hund stubenrein ist und wie lange er anhalten kann. Das ist, wie beim Menschen, von Hund zu Hund unterschiedlich. Fergie war mit 4 Monaten stubenrein. Nachts mussten wir erst 2 mal raus und dann auch nur noch 1mal. Tagsüber kannst du davon ausgehen, sofort nach dem Wach werden ist “PULLERALARM”. Kommt Besuch, ist etwas aufregend: “PULLERALARM”. Aber Welpenpipi macht nicht so dolle Flecken, mit Mikrofaserlappen bekommst du die schnell weg. Und immer sofort runter, nach dem Geschäft dolle loben und belohnen (natürlich draußen). Ist der Hund dann älter, kommt das mit deinen Pausen schon gut hin, meine ich.
    Liebe Grüße aus Essen
    Britta und Fergie

    #69104
    Anonym
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    Hallo an euch Bald-Hundebesitzer 😉
    Find ich toll, dass ihr euch vorher solche Gedanken macht und nachfragt. Das ist schonmal ne super Grundlage. Eine Sache macht mich aber gerade ein wenig stutzig: [quote][quote_head]Zitat von henry vom 06.11.2010 11:57[/quote_head]… da mein freund angst vor fremden hunden hat kommt für ihn nur einer in frage, den er von klein auf kennt…[/quote]
    Ich verstehe schon, dass er da keinen “fertigen” Hund haben will aber er sollte sich dessen bewusst sein, dass man unweigerlich ständig mit anderen Hunden (teilweise auch recht großen) in Kontakt kommt, wenn man selbst einen Hund hält. Meinst du, er schafft es angstfrei mit dem kleinen Racker Gassi zu gehen? Das wäre wichtig, denn sonst lernt der Fiffi von Anfang an, dass fremden Hunde gefährlich/böse sind und man vor ihnen Angst haben muss. Das kann sich dann so äußern, dass er vor anderen Hunden abhaut oder aber sie ständig präventiv ankläfft oder nach ihnen schnappt. Dessen solltet ihr euch bewusst sein.

    So und nun zum Pinkelproblem: Da gibt es tatsächlich sehr unterschiedliche Erfahrungen. Pogo z. B. war innerhalb von 3 Wochen stubenrein und hat eigentlich von Anfang an nachts locker 4 Stunden durchgeschlafen ohne Pinkelpannen. Andere Hunde hingegen müssen tatsächlich jede Stunde raus oder brauchen sogar ein halbes Jahr, bis sie endgültig stubenrein sind. Länger als ein halbes Jahr hingegen ist die absolute Ausnahme, aber auch solche Kandidaten gibt es halt.

    Den Welpen ans Büro gewöhnen: Ja auf jeden Fall, das ist verdammt wichtig, wenn er sich später dort wie zu Hause fühlen soll. Er sollte von Anfang an alle Kollegen kennen lernen und sich mit den Gegebenheiten vor Ort vertraut machen. Nur so kannst du sicher gehen, dass er sich dort gut aufgehoben fühlt und nicht zur Last fällt durch z. B. kläffen oder ähnliches. Die Lösung find ich echt gut, die ihr gefunden habt. Also dass du schon während des Urlaubs mit dem Kleinen ins Büro gehen willst. So wird das was. Problematisch wird nur eins: Welpen brauchen viel Aufmerksamkeit und nach 4 Wochen Urlaub (also 2 Wochen du und 2 Wochen dein Freund) wird er noch nicht so weit sein, dass er 8 Stunden am Tag im Büro Ruhe gibt. Welpen/Junghunde sind neugierig und langweilen sich schnell und dann beginnt das “Drama”. Sie knabbern Kabel an, zernagen Tischbeine und Schuhe – naja eben alles, was man so negatives schonmal über Welpen gehört hat. Das heißt eben auch, dass du in dieser Zeit nicht wirklich produktiv arbeiten kannst, denn du musst immer auch ein Auge auf dein Hündchen haben und vielleicht ab und zu aufstehen und das unerwünschte Verhalten in geordnete Bahnen lenken. Ich weiß ja nicht, wie tolerant dein Chef da ist, aber wenn du nur noch auf Sparflamme arbeitest und der Hund vielleicht teures Büroequipment mal eben zerlegt, dann wird selbst der gutmütigste Chef mal aus der Haut fahren.
    Du siehst, ganz so einfach ist die Welpenerziehung eben doch nicht und der Zeitaufwand ist nicht zu unterschätzen. Rede vielleicht nochmal mit deinem Chef, wie er sich das so vorstellt und vielleicht findet ihr ja eine gute Lösung (z. B. einen geräumigen Kennel, in dem der kleine Kerl im Büro untergebracht werden kann, wenn er mal wieder auf Entdeckungsreise gehen will). Viel Glück.

    #69152
    Anonym
    Inaktiv

    wir haben die ganze zeit nach passenden züchtern gesucht, die welpen haben, aber in unserer nähe nix gefunden. jetzt haben wir aber 2 interessante anzeigen von privat gesehen. bei beiden werden die hunde tierätztlich betreut, sind gechipt, entwurmt, geimpft und beide bieten auch an, dass man sie besucht und sich die welpen ansieht und fragen stellt, auch nachdem die welpen gekauft sind!

    denkt ihr man kann auch von privat welpen kaufen?

    #69154
    Anonym
    Inaktiv

    pass bloß auf, wo Du die Welpen kaufst. Bitte lies zum Thema Wühltischwelpen ganz viel!
    http://www.hinsehen-statt-wegschauen.de
    Vor einem Hund aus dem Tierheim Angst zu haben… nun ja, das kommentiere ich mal lieber nicht…

    #69166
    Anonym
    Inaktiv

    Huhu,

    da wäre ich vorsichtig. “Von Privat” ist oft nur ein Euphemismus für “privater Vermehrer ohne Zuchterlaubnis” oder auch “einfach nur mal Welpen haben wollen”. “Von Privat” klingt heimelig und lauschig, heisst aber, dass diese Leute keine offizielle Zuchterlaubnis haben und keinem Verband angehören. Aber gerade das ist wichtig, weil Zuchtverbände Auflagen machen und kontrollieren. Umgeht oder vergisst jemand das und züchtet einfach drauf los, hat er meist seine Gründe – sei das nun einfach Naivität oder aber eine Kalkulation zugunsten des Profits. Was die Gesundheit und Prägung der Welpen angeht, [I]kann[/I] das gut gehen, aber auch ganz schön schiefgehen, denn die wenigstens normalen Hundehalter besitzen ausreichend Wissen über Genetik und Aufzucht.

    Insofern würde ich schon darauf achten, dass es eine eingetragene Zucht ist. Meiner persönlichen Meinung nach muss es nicht zwangsläufig ein VDH-Züchter sein – bei der Dissidenz gibt es gute wie schlechte Züchter, und auch beim VDH gibt es gute wie schlechte Züchter. Da heisst es: Augen auf und gesunden Menschenverstand walten lassen.

    Für seinen Wunschhund muss man schon einmal eine gewisse Strecke zu fahren bereit sein. In den seltensten Fällen findet man ihn direkt um die Ecke. Da würde ich mir etwas Zeit lassen, mich – zum Beispiel bei den Rassevereinen wie http://www.franzoesische-und-englische-bulldoggen-ev.de – informieren und bundesweit nach Züchtern Ausschau halten. Dazu müsst Ihr damit rechnen, eine Weile auf Euren Zuwachs zu warten, denn gute Züchter haben meist nur 1-2mal Welpen im Jahr (und dann nicht von derselben Hündin ;-).

    Zum Schluss muss ich auch mal anmerken, dass ich es super finde, dass Ihr Euch so viele Gedanken macht vor der Hundeanschaffung 🙂 Pogos Einwand finde ich trotzdem berechtigt – habt Ihr Euch darüber schon mal Gedanken gemacht? Vielleicht wäre es auch eine Option, wenn Ihr Euch an das Thema Hund erst einmal langsam heran tastet, damit Dein Freund seine Scheu etwas verliert?

    LG
    Julia & Lupold

    #69168
    Anonym
    Inaktiv

    hallo,

    und nochmals danke für eure antwoten.

    mein freund hat nicht zwangsläufig angst vor anderen hund wenn er beim spaziergang ist. er ist etwas vorsichtig. er hat nur angst nen hund aus dem tierheim zu holen, wenn man die vorgschichte nicht kennt und der hund vielleicht misshandelt wurde oder so, dass er dann irgendwann einfach mal zuschnappt. kam vielleicht bisll übertrieben rüber.

    wir haben uns für einen züchter entschieden, der zwar nicht beim vdh ist, aber trotzdem eine zuchtzulassung hat (den verein konnt ich mir am telefon nicht merken-vor lauter aufregung, sag ich euch aber noch). die welpen werden auch tierärtzlich betreut, sind entwurmt, gechipt und geimpft. Sie werden laut züchter von anfang an mit kindern etc. konfrontiert, damit sie das schon kennen lernen.

    er hat uns eingeladen, sich bei ihm umzusehen und ganz viele fragen zu stellen.

    wir bekommen eine erstausstattung für den welpen mit leine, geschirr, decke, napf, futter etc. und er hat auch gesagt, wir sollen nach einer woche mal nochmal spätestens anrufen und erzählen wie´s klappt und ansonsten halt wenn wir noch fragen haben imme anrufen. fahren jetzt eine strecke von 230 km bis zu unserem “henry” oder unserer “lotte” mal sehen ob männlein oder weiblein, wobei wir gerne einen henry hätte und der züchter uns auch dazu geraten hat. ist das nicht zu weit für den kleinen wurm? immerhin wäre er dann 2 stunden gleich mit “fremden” im auto…

    ach gott, ich mach mir viel zu viele gedanken. hoffentlich mag mich der wuffi?!?

    ich hab inzwischen 3 bücher mit insgesamt 300 seiten gelesen… ich freu mich so dass ich heulen könnte vor freude, aber ich hab auch bissl angst (oder respekt?!), dass ich´s villeicht nicht so hinkrig mit der erziehung.

    er soll ja auch ein bürohund werden…

    #69172
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo Ihr Lieben,

    na, das klingt doch schonmal ganz gut 🙂

    Natürlich sind nicht alle Tierheim-Hunde verhaltensauffällig, es gibt dort viele herzensgute Hunde, die wunderbare Begleiter sein werden. Aber ich finde den Wunsch nach einem unbelasteten Welpen, bei dem man von Anfang an dabei sein und das gegenseitige Vertrauen festigen kann, völlig legitim.

    Hör beim Besuch des Züchters auf Dein Bauchgefühl. Ein guter Züchter freut sich, wenn Du alles ganz genau wissen willst, wenn Du Dir die Eltern der Welpen ansehen möchtest und Fragen stellst. Und ein guter Züchter wird auch Dich löchern, denn er möchte ja wissen, dass seine Babies gut untergebracht sind.

    Schön, von Eurer Vorfreude zu lesen – da wird man direkt nostalgisch 😀
    Genieß diese Zeit der Vorfreude und natürlich auch die Welpenzeit 🙂

    Schaut Euch den Wurf genau an und hört auch, was der Züchter Euch so rät – er kennt seine Pappenheimer am Besten und kann sicher einschätzen, welcher Welpe ein eher ruhiges und leicht formbares Wesen hat und welcher eher so ein Hans Dampf in allen Gassen ist 😉 Er kennt dann ja die Verhältnisse, in denen der Hund leben soll und kann beurteilen, welcher Hund zu Euch passt. Letztlich bleibt es aber Deine Entscheidung – die Chemie muss stimmen.

    Ob Rüde oder Hündin finde ich vom persönlichen Geschmack abhängig. Frauen stehen oft eher auf Rüden (und umgekehrt ;)) und ich persönlich finde sie einfacher, weil oft leichter einzuschätzen und in ihrem Wesen geradliniger.

    Die lange Autofahrt wird für den Kleinen sicher nicht Vergnügen pur, aber wenn Du es richtig anstellst, wird er es gut überstehen – und für ein wirklich gutes Zuhause lässt sich das leider oft nicht umgehen.

    Was die Erziehung angeht: Immer schön Bücher lesen, uns im Forum löchern und eine gute Welpengruppe und Junghundeschule besuchen – dann passt das! Natürlich musst Du damit rechnen, dass gerade im ersten Jahr nicht alles glatt läuft und auch bei der perfektesten Erziehung schon mal was kaputt geht.

    Gerade im Büro würde ich einen großzügigen Kennel – das sprach Pogo ja schon an – deshalb unbedingt empfehlen. Wenn der Welpe den Kennel als angenehmen, sicheren Rückzugsort kennenlernt und Du ihn zwischendurch immer wieder beschäftigst, ist das sicher eine gute Lösung!

    Wann ist es denn soweit, wann fahrt Ihr zum Züchter?

    LG
    Julia & Lupold

    #69184
    Anonym
    Inaktiv

    Erstmal – schön das ihr euch so intensiv Informiert, Fragt und Euch austauscht, BEVOR *der Nachwuchs* da ist 🙂

    [B]Lupold – Natürlich sind nicht alle Tierheim-Hunde verhaltensauffällig, es gibt dort viele herzensgute Hunde, die wunderbare Begleiter sein werden. Aber ich finde den Wunsch nach einem unbelasteten Welpen, bei dem man von Anfang an dabei sein und das gegenseitige Vertrauen festigen kann, völlig legitim.[/B]

    Das kann ich zu 100% unterschreiben.
    Gebe allerdings auch zu bedenken das Mensch (gerade als Hundeunerfahrender Mensch) bei einem Welpen auch jede Chance der Welt hat alles mögliche falsch zu machen.
    Andersrum hat Mensch natürlich auch die Möglichkeit alles richtig und auf die zukünftige Lebenssituation des Hundes zugeschnitten richtig zu machen. Das setzt allerdings Erfahrung voraus.

    daher würde ich als ersten Hund, immer eher einen älteren zB. aus dem TH empfehlen. Einmal erlebt Mensch so das Leben mit Hund mal bevor er sich für (je nach Rasse) 10 bis 15+ Jahre an einen Hund bindet und ausserdem macht Mensch mit dem älteren Hund Erfahrungen (und gewinnt an Sicherheit) die sich in der Welpenerziehung absolut auszahlen.

    Und – wenn ein Welpe als Ersthund und dann noch einer einer kleinen Rasse, die Regel verinnerlichen *nehm den Hund niemals auf den Arm* (abgesehen von Treppen) egal wie verführerisch und süss es auch sein mag 😉

    Aber mit Sinn, Verstand, kurzen Nächten, Büchern, dem Netz, Austausch mit anderen Hundemenschen, etc.pp macht ihr das schon 🙂

    #69188
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo,

    [quote]Gebe allerdings auch zu bedenken das Mensch (gerade als Hundeunerfahrender Mensch) bei einem Welpen auch jede Chance der Welt hat alles mögliche falsch zu machen.[/quote]

    Das wiederum unterschreibe ich zu 100% :rolleyes:

    Älterer Hund oder Welpe für Hundeanfänger – das ist sicher eine schwierige Frage. Sicherlich hast Du Recht und ein unkomplizierter Second-Hand Hund ist in den meisten Fällen die deutlich vernünftigere Variante. (Den unkomplizierten Second-Hand Hund muss man aber auch erst einmal finden.)

    Es gibt aber sicher auch Welpen-Ersthundehalter, die sich gut informieren (auch bezüglich der passenden Hunderasse), die eine gute Hundeschule an der Hand haben, sich viel Mühe geben und auch einfach ein natürliches Händchen für Hunde haben – und dann zumindest einen Gutteil richtig machen 🙂

    Was die Erfahrung angeht: Dass man eine Sache schon lange macht, heisst nicht zwangsläufig, dass man sie gut macht – ich denke, da kennen wir genug Beispiele 😉 Es gibt genügend Leute, die 35 Jahre lang Hunde halten und genau so lange dieselben Fehler neu auflegen. Optimalerweise treffen natürlich ein gesunder Menschenverstand, Lernfähigkeit und Erfahrung aufeinander.

    Kleinhunde, gutes Stichwort:

    Da möchte ich meiner Bücherliste direkt noch “Kleine Hunde – große Freunde” von Petra Führmann und Nicole Hoefs anhängen. Da liest man direkt, wie man es schafft, aus einem Kleinhund keinen dauerkläffenden, manipulativen Terrorzwerg zu machen 🙂

    LG
    Julia & Lupold
    (und Terror-Jackiehuahua Lizzy)

    #69197
    Anonym
    Inaktiv

    wir haben mittwoch einen termin bei dem genannten züchter, sonntag einen termin bei einer vdh züchterin und dann mal sehen. den hund vom mittwochstermin könnten wir dann evtl. schon am WE bekommen, den hund vom züchter erst im frühjar, da die im moment keine welpen haben.

    hilfe bei der welpenerziehung hab ich von einer hundeschule/welpengruppe und meiner mama, die hatte immer hunde schon von welpe an und die waren alle wohlerzogen

    den tipp mit dem tierheim hatte ich auch schon. war auch ein paar mal mit dennis im TH spazieren und hab ihn auch mit meinen 2 pflegehunden schon oft mitgenommen. (ich hab 2 pfelgehunde die ich jeden freitag gassi führe)

    momentan hab ich allerdings ein totales tief! ich weiss ich mach mir vielleicht zu viele gedanken aber ich hab angst was ist, wenn ich in 5 jahren vielleicht woanders arbeiten muss? ich hab zwar seit 5 jahren nen unbefristeten festvertrag, aber was, wenn ich woanders arbeiten muss und den hund dorthin nicht mitnehmen kann??????????????????????????????????

    und wie beschäftige ich den welpen am besten während meiner arbeitszeit im büro??? ich kann wohl die ersten wochen schon alle stunde mit ihm raus und auch bissl toben, bleibe dann halt abends länger, aber irgendwann muss ich ja auch noch meine arbeit machen. also nach 8 wochen hab ich angst, dass es meinem chef zu lang dauert, bis er mal ne zeit am stück “brav im körbchen” liegt… sie schlafen wohl viel, aber wenn der alle stunde bespassung will, hab ich einfach angst, dass meinem chef das nicht passt… aber seine frau krigt relativ zeitgleich auch nen welpen, dann müsste er ja wissen wie das ist, oder?

    und die nächste angst: was ist wenn sich mein welpe nicht mit dem welpen der chefin versteht????

    #69209
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo,
    die Welpen und Junghunde haben kein Problem miteinander, sie finden nur kein Ende beim Toben und können ihre Kräfte noch nicht einschätzen. D.h. wenn ihr sie lasst, toben sie mehrere Stunden am Stück, ihr solltet sie also trennen, wenn´s am schönsten ist und in getrennten Räumen zur Ruhe zwingen. (Haben wir selber alles schon falsch gemacht, naja hat Fergie auch nicht geschadet, aber im Nachhinein ist man immer schlauer). Ob dann später alles schön entspannt bleibt, liegt an euch als Hundeführer und natürlich an Chef und seiner Frau als Hundeführer des anderen Hundes. Es ist ja richtig, dass du dir schon so viel Gedanken machst, sei aber nicht zu unsicher mit allem, das überträgst du dann auch auf deinen Hund. Das geht schneller, als man denkt, und dann fragt man sich, warum reagiert Hund denn so komisch, dabei war man es selbst.
    LG und bis bald
    Britta mit Fergie

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