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  • #15252
    Anonym
    Inaktiv

    Mein Freund und ich möchten uns einen Hund anschaffen. Wir sind aber noch etwas unsicher bezüglich Rasse, Geschlecht, Herkunft und Alter unseres zukünftigen Wauzis. ?(

    Da der Hund mit mir in die Arbeit kommen kann und ich mit Jugendlichen arbeite muss es eine verträgliche Rasse sein. Leider kenne ich mich da zu schlecht aus welche Rassen/Geschlecht (eher Hündinnen,o?) sich da eignen würden??
    Sportlich sollte der Wauz auch sein, weil mein Freund und ich gerne Radfahren und laufen gehen.
    Wir haben uns auch überlegt einen Hund aus einer Tötungstation zu adoptieren – ich hab aber ein bisschen Angst dass der dann einen Knacks hat. O. kann man dem entgehen wenn man einen Welpen nimmt..? Ein Junghund käme für uns auch in Frage – allerdings stellt sich dann eben die Frage ob einer aus einer Tötungsstation kein Risiko darstellt (u.a. wegen der Arbeit mit Jugendlichen).
    Interessiert hätten wir uns für Hunde vom Verein Nitra – vielleicht hat jemand schon Erfahrung?
    Ich wäre sehr sehr dankbar für Ratschläge!!! 🙂
    MfG
    Julia

    #44369
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo Julia,
    erst einmal: Klasse, dass du dir bereits im Vorfeld so viele Gedanken machst.

    Hier findest du einen Überblick über viele [URL=http://www.stadthunde.com/magazin/hunde-wissen/hunderassen.html]Hunderassen[/URL].

    Einige User hier [I]haben[/I] Hunde aus Tötungsstationen – sie können dir sicher gute Tipps geben.

    Du kannst dich auch in unserer Rubrik [URL=http://www.stadthunde.com/community/foren/view/26243/zuhause-gesucht.html]Zuhause gesucht[/URL] umschauen.

    Viele Grüße und viel Erfolg,
    Gina mit Ruby

    #44373
    Anonym
    Inaktiv

    Huhu , ich bin noch nicht lange Hundemama daher können die anderen sicherlich mehr helfen . Haben mir ja auch prima geholfen.

    Aber so wie sich das ließt würde ich sagen mit einen Junghund oder etwas Älteren Hund wäre es in Bezug auf deine Arbeit wohl besser.

    Welpen ziehen zwar bestimmt die Herzen von Jugendlichen sehr auf sich , aber bedarfen eben auch extrem viel Zuwendung und Aufmerksamkeit. Allein das viele und häufige Gassi gehen.
    Und grade in deinen Beruf klingt es so als wenn die Jugendlichen schon deine Volle Aufmerksamkeit auch benötigen.
    Einen Junghund der sich auch mal mit sich selbst beschäftigen kann und auf den man nicht ständig 2 Augen haben muss wäre da vielleicht schon ehr was.

    Aber das nur meine Meinung als Neu-Hundemama ^^

    Welpenbesitzer können dazu vielleicht mehr sagen und vielleicht lieg ich ja auch komplett Falsch XD

    #44390
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo Julia,

    wir haben March aus einer Tötungsstation aus Spanien und ich arbeite auch mit Jugendlichen und nehm March dorthin mit!;-)Natürlich ist das abhängig von Einrichtung und Hund, ob das gut klappt.

    Ein Hund aus einer Tötungsstation hat nicht automatisch nen Knacks weg. 😉
    Kann, muss nicht und ist altersunabhängig. Da die Hunde für gewöhnlich in den Tötungsstationen eh relativ kurz verweilen, würde ich eher sagen, ein älterer Hund, der vielleicht schon vorher länger vagabundiert ist, hat eher aus dieser davor Zeit nen Knacks weg. Tötungsstation hin oder her, generell ist es immer so, dass du bei einem Welpen/Junghund weniger “Altlasten” hast und du dann allein verantwortlich bist für die Macken, die er vielleicht bekommt! 😉

    Aber wie Proximo schon schrieb, bracht ein Welpe viel mehr Aufmerksamkeit und Zeit.
    Einen Welpen schon gleich einplanen mit zur Arbeit zu nehmen, rate ich von ab. Das geht sicher schief. Entweder hast du die Möglichkeit den Hund bei anderen Familienangehörigen/Freunden zu lassen, oder Urlaub zu nehmen. Ansonsten sollte ihr euch gegen einen Welpen entscheiden.
    Junghund kann, je nach Hund, recht zügig klappen, dass er mit kann. Wir haben March mit ca 3-4 Monaten bekommen und ca. 4 Wochen später hatte ich sie das erste mal mit. War aber anfangs sehr anstrengend und ich würds nicht wieder machen. z.B. hiess stubenrein nicht automatisch, dass sie woanders als zuhause auch stubenrein war..
    Wichtig ist, dass man eine Ausweichmöglichkeit hat, wenn das mit dem Mitnehmen doch nicht so gut klappt wie geplant.

    Mein Rat, habt keine Scheu euch für Hunde aus Tötungsstationen zu interessieren: Viele sind bereits in Deutschland in Pflegestellen, da kann man sich vorher gegenseitig beschnuppern, wie schlimm die Knackse sind! ;-D

    Schaut doch mal bei projekt-fellnase.de, dort kommt March her! 😉

    LG Chris

    #44394
    Anonym
    Inaktiv

    Ich schliesse mich March an. Wenn man von den anderen die einen Hund aus einer Tötungsstation liest, kann man sehen das sie ich prächtig entwickelt haben. Natürlich wird der ein oder andere Hund nen Knacks haben, das kann dir aber auch bei einem Hund passieren, den du hier aus einem Privathaushalt holst (meine Erfahrung). Was March mit der Beschnupperung vorgeschlagen hat klingt doch sehr gut. Die Leute die die Hunde hier betreuen können dir auch dabei helfen den richtigen Hund zu finden. Sie kennen ja dann schon einige “Eigenschaften” ihrer Hunde und können einschätzen, welcher Hund für dein Vorhaben geeignet ist. In Bezug auf Verträglichkeit mit Artgenossen und auch Kindern bzw. vielen Menschen auf einmal, Sportlichkeit. Die Chemie muss einfach stimmen. Meistens sucht der Hund dich aus. Jedenfalls wäre es toll, wenn du uns auf dem Laufenden hälst! Ich drücke die Daumen das ihr euren Vierbeiner findet!

    #44395
    Anonym
    Inaktiv

    Meine Vorredner haben ja schon fast alles gesagt. Aber ich hab noch nen paar Ideen. Wenn es um die Rassewahl geht kannst du ja auch mal auf einer Ausstellung schauen. Der große Vorteil gegnüber Büchern ist, du siehst die Hunde live und in Farbe und kannst dich mit den Haltern unterhalten 😀 Auch wenn es später ein Mix wird solltest du dir bewußt sein, dass er eben meist auch die rassetypischen Eigenschaften der Eltern hat. Jagdhundmix jagd und nen Herdnschutzhund passt auch als Mix sehr gut auf dich auf (kommt bei deinem Job aber ja wohl eh nich in Betracht)Du solltest dir natürlich auch überlegen, welche Pflegeintensivität du dir zutraust. Zwischen Dobermann und Pudel liegen da nicht Welten sondern manchmal Stunden 😉
    EDine andere Frage ist euer Vermieter. Läßt er Hunde jeglicher Größe bei Euch wohnen oder gibt es Einschränkungen? Habt ihr einen Fahrstuhl oder wohnt ihr unten. Treppenlaufen ist auf Dauer nämlich nicht so ganz gesund.
    Verliebst du dich in eine bestimmte Rasse kannst du auch bei …in Not nachfragen oder bei den entsprechenden Zuchtverbänden. Oft geben Züchter auch ältere/erwachsene Tiere ab.

    LG Anja

    #44397
    Anonym
    Inaktiv

    Vielen lieben Dank euch allen für die bisherigen Antworten!
    Ich muss hier einmal sagen das ich schwer begeistert bin von der stadthunde.community! 😀
    Die Tips und Anregungen die ich bisher bekommen habe sind super!

    bezüglich Vermieter: es hieß keine Kampfhunde und nichts sehr großes.
    Am liebsten wäre uns so ein mittelgroßer – also Kniehöhe+/- ein paar Zentimeter.

    (Ich liebäugle ja mit Labrador Retrievern bzw Mischlingen)

    Wegen alternativen Unterbringungsmöglichkeiten wenn das mit der Arbeit nicht klappt…das ist e meine größte Sorge…(auch bei Jobwechsel)
    Mein Freund könnte den Hund notfalls auch mit in die Arbeit nehmen. Allerdings ist er nicht im geringsten hundeerfahren.
    Unsere Eltern leben am Land – kommen also nicht in Frage. Allerdings arbeite ich zur Zeit nur knappe 30 h/4 Tage die Woche –> mein Freund arbeitet etwas mehr. Wir haben aber beide recht viel Freizeit – trotzdem wäre es für mich keine glückliche Lösung den Hund alleine zu Hause zu lassen.

    Ich weiß nur dass wenn ich mich einmal entschieden hab – ich den Hund nicht wieder hergeben möchte – v.a. nicht wegen einer Sache wie zu wenig Zeit – das könnte ich mir selbst nicht verzeihen. Deshalb bin ich auch so zögerlich.
    … ?(

    #44399
    Anonym
    Inaktiv

    Toll, wie überlegt ihr das macht. Da wird euer zukünfttiger Wautz ein super Zuhause bekommen. Ich kann nur das Beste zu Hunden aus Tötungsstationen berichten. Niebla kommt auch aus einer und deshalb arbeite ich ehrenamtlich im Tierschutzverein mit, die spanische und griechische Hunde retten. Ich mache auch Vor-und Nachkontrollen und wir haben viel Kontakt auch nach Vermittlungen. Zu gut 90% waren das Topf und Deckel, die sich gefunden haben. Natürlich darf man nicht verallgemeinern, doch habe ich die Erfahrung gemacht, daß gerade diese Hunde sich enger an ihre Menschen anschliesen. Auch das Alter war nie so entscheident. Niebla war schon 5Jahre als ich bekam und er lernte erst mal zu leben.Alles war neu und schwierig. Aber mit Liebe geht alles. Lasst den Hund aussuchen, das ist das Beste. Toi,Toi,Toi und ich freu mich mit euch.

    #44404
    Anonym
    Inaktiv

    meine drei Hunde gehen auch mit zur Arbeit, allerdings meistens nur der Kleinste, ist allerdings eher eine Platzfrage 😀
    Ich arbeite auch im sozialen Bereich mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen und habe einen kleinen Spanier, der am Anfang sehr ängstlich war.
    Meiner Meinung nach ist es vor allem wichtig zu überlegen wie die Jugendlichen mit dem Hund umgehen, ist es bei dir auf der Arbeit sehr laut und hektisch, oder arbeitest du eher in Einzelgesprächen mit den Jugendlichen. Geht ihr viel raus oder sitzt du eher im Büro.
    Willst du mit dem Hund tiertherapeutisch arbeiten oder soll er einfach nur mitgehen? Das wäre für die Auswahl sehr wichtig. Welpen brauchen sehr viel Ruhe zwischen den Spielphasen und sollten nicht überfordert werden, genauso wie ein alter Hund.
    Klar muss man nicht zu einem Züchter, sondern man kann auch einen Hund aus dem Tierschutz holen. An eurer Stelle würde ich dort einfach ganz klar sagen, dass der Hund mit zur Arbeit gehen soll und eine gute Pfelgestelle wird einschätzen können, ob der Hund hierfür geeignet ist oder nicht.
    Wenn ich dein Posting so lese würde ich persönlich dir einen Hund empfehlen zwischen 1-3 Jahren, Geschlecht spielt keine Rolle.
    Achten würde ich darauf, dass er keinen Jagdtrieb hat, nicht extrem rüpelig ist und von sich aus Nähe zum Menschen sucht und vor allem eine hohe Reizschwelle hat.
    Der Hund braucht auch bei deiner Arbeit die Möglichkeit sich zurück zu ziehen an einen Ort an dem er nicht gestört wird.
    Da du dies bei allen möglichen Mischlingen finden wirst würde ich einfach nach Herz und Verstand entscheiden und auf eine gute Zusammenarbeit mit dem vermittelnden Verein hoffen. Falls du dort keine Unterstützung bekommst bzw. man dir erzählt, dass die Hundesuche kein Wunschkonszert ist würde ich mich von dem Verein distanzieren.
    Ich würde dir ja Denia Dogs empfehlen 😀 von dort habe ich nur Gutes gehört.
    Ich finde ja diese Maus hier zuckersüß und denke könnte passen:
    [URL=http://www.denia-dogs.de/cms/joomgallery/2035.html]Skippy[/URL]
    Soweit erst mal von uns
    Wünschen euch viel Spaß bei der Suche nach dem neuen Hund 😀

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