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  • #14142
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo an alle ! Habe gerade dieses Forum entdeckt und folgendes Hunde-Problem: meine gerade 2-jährige Jack Russelin zeigte im letzten Frühjahr beim ersten Graswuchs völlig unerwartet starkes Jucken, Kratzen und in Folge fast blutige Pfötchen kombiniert mit vorher nie gekannter Apathie, Lustlosigkeit, verklebten Augen und Gewichtsverlust. Der direkt benachbarte Hobbyzüchter meinte: das ist nichts Tragisches, seine drei Russelinnen zeigten auch ab und an solche Symptome …. und liess die Mutter meiner Hündin fleissig weiter zum Decken. – Von dem hiesigen ländlichen Tierarzt war und bin ich auch nicht begeistert, der ihr letztes Frühjahr erst einmal eine Analdrüse ausdrückte…. und beim baldigen zweiten Besuch eine Kortisonspritze mit 10-tägiger Tablettenverabreichung bescherte. – Mein kleines Engelchen war wochen-, wenn nicht gar monateling bis zum Herbst nicht mehr “die Alte”. Durch die Leiterin einer hiesigen Welpengruppe erfuhr ich eine nahe Adresse einer ähnlich betroffenen Jacki-Halterin, die mir den Tip gab, das Futter völlig umzustellen. Nichts und rein gar nichts mehr vom Rind, nur noch Geflügel, Lachs und Strauß. Diese Umstellung erfolgte prompt mit Zugabe von täglichem reinen Lachsöl und Knoblauchgranulaten. – Leider nun zeigt meine Kleine seit einer Woche wieder Juckreiz und auch schon eine betroffene Stelle am Pforderpfötchen, ist aber ansonsten recht munter. Bei der Jahresimpfung vergangene Woche beim hiesigen ländlichen (!)Tierarzt (im Supermarkt-Ruckzuck-Verfahren) empfahl dieser mir, noch eine Woche zu warten, sonst wäre wohl wieder eine Kortisonspritze fällig.
    Da ich glücklicherweise erst heute diese Seite entdeckte (vergangenes Frühjahr fühlte ich mich fast zugemüllt von irgendwelchen Allergie-Tips diverser Seiten), möchte ich Euch darum bitten, mir Erfahrungen und Tips zu geben, die meinem Engelchen und auch mir in meiner Sorge weiterhelfen könnte.
    Danke im voraus
    Fenjashi

    #25914
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo Ihr Lieben,

    und erst einmal herzlich willkommen im Forum 🙂

    Meine erste Frage: Wurden die Beschwerden nach der Ernährungsumstellung besser?

    Dein Tierarzt kann durchaus Recht haben – es kann sich dabei um eine allergische Reaktion handeln. Allerdings wäre selbst dann einfach nur die Gabe von Kortison keine
    angemessene Behandlung meiner Ansicht nach. Kortison ist kein besonders gutes Antiallergetikum, es wirkt nur in einem geringen Prozentsatz der Fälle lindernd und die Nebenwirkungen können beträchtlich sein.

    Allerdings gibt es auch die gar nicht unwahrscheinliche Möglichkeit, dass Dein Hund schlicht an [URL=http://www.stadthunde.com/magazin/gesundheit/parasiten.html]Parasiten [/URL]leidet: einige Parasiten (u.a. Milben, insbesondere Grasmilben) verursachen exakt die Symptome, die Du beschreibst. Und zwar auch insbesondere nach dem Kontakt mit Gras. Ein kompetenter Tierarzt kann den Parasitenbefall mit einem Hautgeschabsel unterm Mikroskop feststellen. In den meisten Fällen kann dem Hund rasch mit Spot-on-Präparaten geholfen werden.

    Interessant wäre zu wissen, ob Deine Hundedame evtl. schon unter präventivem Spot-Ons steht? Oder ist sie nicht gegen Parasiten behandelt?

    Ich hatte bei Lupold übrigens dasselbe Problem. Er war damals noch ein Welpe und ist vor Juckreiz schier wahnsinnig geworden. In seinem Fall waren es Parasiten und das Problem war mit Spot-Ons rasch behoben – nachdem es leider lange unerkannt blieb, weil der Tierarzt ebenfalls auf Allergie behandelte.

    Ich kann Dir nur empfehlen, Dir einen möglichst kompetenten Tierarzt zu suchen – selbst wenn Du dafür erst einmal eine etwas weitere Anfahrt in Kauf nehmen müsstest. Tipps zur Tierarztwahl findest Du übrigens [URL=http://www.stadthunde.com/magazin/gesundheit/hundegesundheit/der-richtige-tierarzt.html]hier[/URL]:

    Alles Gute, halt uns doch bitte auf dem Laufenden!

    Jule

    #26013
    Anonym
    Inaktiv

    erst einmal herzlichen dank für die ausführliche antwort ! … vor wenigen stunden aus hamburg zurückgekehrt, bin ich glücklicherweise um etliches schlauer geworden und habe mich bei einer dortigen tierärztin erstmalig seit auftreten der allergie-probleme meines “engelchens” so richtig aufgehoben und ausführlich beraten gefühlt. Anscheinend ist der hiesige bisher behandelnde landtierarzt speziell auf pferde “geeicht”, oder nimmt einen kleinen hund nicht richtig wahr, denn bei der vor zwei wochen geimpften jährlichen spritze, schaute er sie auch überhaupt nicht an….es ging quasi so ab “tier auf den tisch… spritze rein…. hand auf für die euros”……….und falls ihre letztjährigen allergiebeschwerden schlimmer werden sollten, schwupp-di-wupp wieder eine kortison-spritze.
    Nicht mit mir… und schon gar nicht mit meinem engelchen, sagte ich mir, und traf eben in hamburg auf eine sehr sensible tierärztin, die – wie früher mit meinen hunden in hamburg gewohnt – erst einmal fiber mass, in die augen schaute, ihr gewicht feststellte und sich dann ausführlich meinen allergieverlaufsschilderungen widmete. Sie konnte mich nach ausführlicher beratung auch erst einmal beruhigen, dass eine eventuelle spezielle allergie-untersuchung bei diesem kleinen engelchen nicht mit einer fellschur von round-about 20 cm verbunden ist, wobei ich (ratlos dastehend, schon letztes jahr intensiv mich versuchte im internet schlau zu machen) und dachte “nee, dieses procedere will ich ihr nicht antun und sie auch nicht zum nackthund motieren lassen”. Diese wunderbare tierärztin in hamburg gab mir ein rezept, sofort in der gegenüberliegenden apo einzulösen, für eine humanere behandlung der allergie-symptome…. und ich werde auch nur zu ihr im kommenden herbst fahren, damit ich mit meinem engelchen durch sie einen allergietest (reine blutabnahme, sagte sie mir) durchführen lasse, damit ich fürs kommende frühjahr besser “gewappnet” bin für das, was sicher wieder auftritt, denn – im gegensatz zum menschen – soll eine hunde-allergie anscheinend eine lebenslange begleiterscheinung sein.

    Sorry, lieber schreiber, bin, wie gesagt, gerade derart intensiv involviert in diesem thema, dass ich vielleicht das eine oder andere wesentlich mehr emotional als sachlich beschrieben habe. Aber ist das ein wunder, bei einem solchen traumhündchen, die ich mir nicht lange aussuchte, sondern nur dem nachbarzüchter sagte “so, wenn bei diesem wurf eine hündin dabei ist, dann ist es bitte meine”……..und sie war es “vier rüden – eine hündin”, die ich bereits mit zwei wochen – äuglein gerade auf – in einer hohlen hand als meine demnächste wohngenossin präsentiert bekam. Ein grandioses erlebnis !

    Alles gute für alle
    Rena + Fenja

    #26026
    Anonym
    Inaktiv

    gut das du dich so einsetzt.luna hat auch schon solche probleme gehabt.ob es dasselbe ist weiß ich natürlich nicht.bei ihr war es eher der bauch und die brust.die pfoten waren ok.es war auch im frühling/ sommer. erst überall rote pusteln dann alles rot und grind drauf und das fell wurde immer dünner ( und sie hat schon so da unten kaum fell). ich habe ihr damals ein t- shirt angezogen und sie abends dick mit zinksalbe eingerieben.nach 2-3 tagen war alles vorbei und kam nicht wieder.

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