• Dieses Thema hat 2 Antworten und 2 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert vor 11 Jahre von Anonym.
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    Anonym
    Inaktiv

    Da es den Part ___” VERHALTEN/EIGENSCHAFTEN”___ nicht gibt…ich es aber gut fände ihn mit ins Forum zu nehmen, pflege ich meine neuestes “FINDESL” nun mal hier ein 😀

    Wahrheit und Legende
    Hunde, die bellen, beißen nicht – oder?

    Wieso, weshalb, warum ….hier nun ein paar Antworten auf die unterschiedlichsten Fragen.

    Und noch jede Menge Mythen und Geschichten, die sich um die zahmen Nachfahren der Wölfe ranken.
    Welche sind nun wahr und welche gehören ins Reich der Legenden?

    ___Hunde können nicht schwitzen, da sie keine Schweißdrüsen haben___
    “Hunde haben Schweißdrüsen,allerdings nur an den Ballen unter ihren Pfoten. Zur Kühlung des Organismus, wie beim Menschen, reichen diese bei weitem nicht aus, weswegen ein Hund bei warmem Wetter und körperlicher Anstrengung hechelt, um Hitze abzugeben.”

    ___Hunde träumen___
    Bei Hunden wurden Schlafphasen mit raschen Augenbewegungen (Rapid Eye Movement) nachgewiesen, während derer auch der Mensch intensiv träumt. Darauf, dass Hunde während dieser REM- Phasen ebenfalls die Erlebnisse des Tages verarbeiten, deuten gelegentliches Zucken, Pfotenbewegen und Schwanzwedeln hin. Nachgewiesen wurde die Traumfähigkeit von Säugetieren von Forschern des Massachusetts Institute of Technology, die bei Ratten während der REM-Phase die gleichen Hirn aktivitäten aufzeichneten wie beim Durchqueren eines Labyrinths kurz vor dem Einschlafen.

    ___Wie Menschen Links- oder Rechtshänder sind, haben auch Hunde eine Präferenz für ihre linke oder rechte Pfote___

    “Zumindest deuten Versuche der Psychologin
    Deborah Wells von der Queen’s University of Belfast darauf hin. Wells 53 Testhunde mussten jeweils eine Pfote geben, sich eine Flanelldecke vom Kopf streifen und ein Stück Schokolade aus einer Metall dose fischen. Das Ergebnis: Hündinnen bevorzugten für die Aufgaben klar ihre rechte, Rüden die linke Pfote.

    ___Schwanzwedeln ist ein sicheres Zeichen, dass ein Hund sich freut___

    “Hunde wedeln mit dem Schwanz, um ihren Eigen-
    geruch zu verbreiten. Das tun sie, wenn sie aufgeregt sind und zwar auch, wenn diese Erregung nicht freudig ist. Schwanzwedeln kann also nur in Verbindung mit der sonstigen Körpersprache interpretiert werden.Eine einzige Bedeutung kann man ihm nicht zuordnen.
    Hunde verhalten sich gegenüber Katzen von Natur aus aggressiv.
    Legende- Es gibt keine natürliche Feindschaft zwischen Hund
    und Katze. Dass sie sich oft nicht besonders mögen, liegt an der unterschiedlichen Körpersprache. Wenn beispielsweise Katzen ihre Ohren anlegen oder sich auf den Rücken legen, meinen sie das keinesfalls als Zeichen der Unterwürfigkeit, auch wenn ein Hund es so interpretieren könnte. Haben sie sich aber erst einmal aneinander gewöhnt, kommen die beiden oft gut miteinander aus”

    ___Hunde empfinden es als Provokation, wenn man ihnen direkt in die Augen schaut___

    Ja, ind er tat,der direkte Blickkontakt ist ein Zeichen von Überlegenheit. Während es kein Problem sein darf, dem “eigenen Hund”in die Augen zu sehen, könnte ein fremder sich herausgefordert fühlen. Im günstigen Fall wird er dem Blick des Menschen schließlich ausweichen, im ungünstigen könnte er versuchen, die offenbar unklare Rangfolge zu seinen Gunsten zu entscheiden”

    ___Hunde bellen in erster Linie, um mit Menschen zu kommunizieren__
    Untereinander kommunizieren Hunde wie Wölfe: mit Körpersprache, Mimik und Gerüchen. Auch knurren und jaulen sie, gebellt wird jedoch nach dem Welpenalter überwiegend, um Herrchen oder Frauchen etwas mitzuteilen. Theorien, wonach sich der Hund mit dem Bellen an die menschliche Sprache angepasst haben soll, konnten bislang nicht bewiesen werden”

    ___Hunde heben ihr Bein, um ihren Urin möglichst hoch zu hinterlassen___

    “Der Urin jedes Hundes hat einen bestimmten Geruch, der ihn von seinen Artgenossen unterscheidet. Mit diesen Duftmarken zeigen vor allem Rüden ihren Anspruch auf ein bestimmtes Revier an. Indem sie nun das Hinterbein heben, treffen sie zum Beispiel einen Baum an einer höheren Stelle. Vor allem kleine Konkurrenten haben es dann schwerer, die Duftmarke mit ihrem eigenen Urin zu über decken”

    ___Rüden vertragen sich generell besser mit Hündinnen als mit ihren Geschlechtsgenossen___

    “Zwar müssen Rüden keinesfalls ständig aufeinander losgehen, aber die Wahrscheinlichkeit, dass es zu Kämpfen kommt, ist deutlich höher als zwischen einem Rüden und einer Hündin. Grund dafür ist, dass männliche Hunde sich meist gegenseitig als Konkurrenz wahrnehmen, der es die eigene Dominanz zu beweisen gilt”

    ___Drogenspürhunde werden süchtig gemacht, damit sie Rauschgifte gezielt aufspüren___

    “Die meisten Drogen sind für Hunde schwer gesundheitsschädigend oder sogar tödlich. Drogenspürhunde lernen in ihrer Ausbildung vielmehr, den Geruch verschiedener Rauschmittel mit einem Spielzeug zu verbinden. Dieses suchen sie auch später im Einsatz”

    ___In China isst man Hundefleisch___

    Ja!Hundefleisch gilt in manchen Gegenden/Kantonen Chinas als Delikatesse und nicht nur dort. Auch in Korea und Vietnam ist der Verzehr von Hunden nicht unüblich,und sogar in Sachsen war das rosafarbene Fleisch, das gern mit Sesam kombiniert wird, einmal recht beliebt. Noch vor gut einem Jahrhundert, so hat es der Wiener Professor Erhard Oeser herausgefunden, sollen in Chemnitz durchschnittlich 226, in Dresden 136 und in Zwickau 58 Hunde pro Jahr geschlachtet worden sein”

    ___Ob ein Hund kinderlieb oder lernfähig ist, wird auch von seiner Rasse beeinflusst___

    “Viele der über 300 offiziell anerkannten Hunderassen werden schon seit einigen Jahrzehnten gezüchtet. Die Folge ist eine relativ geringe genetische Variabilität, so dass Hunde derselben Rasse oft zu ähnlichem Verhalten neigen. Wie aggressiv oder kinderlieb ein Hund ist, hängt jedoch immer in erster Linie von seiner Erziehung ab”

    ___Wenn ein Pit Bull sich in Beute verbeißt, sperrt sich sein Kiefer so, dass er nicht mehr loslassen kann___

    “Schädel, Kiefer und Zähne des American Pit Bull Terrier unterscheiden sich in ihrer Funktionsweise nicht von denen anderer Hunderassen. Es gibt keinen wissenschaftlichen Hinweis auf eine Kiefer sperre, die speziell bei Pit Bull Terriern auftritt – sie ist lediglich eine moderne Sage”

    ___Bernhardiner sind besonders gut als Lawinenhunde geeignet___

    “Der Bernhardiner oder Sankt Bernhardshund ist zwar dafür berühmt geworden, dass er von Schweizer Augustinermönchen zum Retten von Verschütteten eingesetzt wurde. Die damaligen Bernhardiner waren jedoch viel kleiner und leichter als die heutigen. Je massiger die Tiere in den vergangenen Jahrzehnten gezüchtet wurden, umso mehr wurden sie durch andere Rassen als Lawinenhunde verdrängt”

    ___Wenn Hütehunde keine Schafe hüten können, versuchen sie manchmal,Kinder zusammenzutreiben___

    Die Rassen wie Border Collies und Kelpies werden speziell für das Hüten von Vieh gezüchtet, zum Teil schon seit Jahrhunderten. Das Hüteverhalten, das sich aus dem Jagdtrieb entwickelt hat, ist genetisch tief verwurzelt. Unterbeschäftigte Familienhunde übertragen dieses Verhalten in Ermangelung einer Herde nicht selten auf andere, sich bewegende Objekte: Radfahrer, Autos oder eben laufende Kinder”

    ___Kleine Hunde haben eine höhere Lebenserwartung als Große___
    Traurige Wahrheit, die meißten der Riesenhunde sterben jünger.Wissenschaftler nehmen an, dass die enorme Wachstumsgeschwindigkeit der Riesenrassen im ersten Lebensjahr fatale Folgen für die Gesamtlebenserwartung hat. Große Rassen werden schneller alt, kleine altern langsamer.
    Mischlinge werden älter als Rassehunde vergleichbarer Größe.
    Rüden und Hündinnen haben eine gleich hohe Lebenserwartung.
    Kastrierte Hunde leben im Durchschnitt ein Jahr länger als nicht kastrierte Tiere.
    Hunde, die in ländlichem Umfeld gehalten werden, haben eine höhere Lebenserwartung als Stadthunde.
    Schlanke Hunde leben länger als Hunde mit Übergewicht.
    ___Wenn Tiere Gras fressen , sind sie dann krank___
    “Obwohl es viele Theorien zum Grasen gibt, haben die Tierärzte keine endgültige Antwort. Durch Forschungen ergibt sich jedoch eine faszinierende Erklärung: möglicherweise fressen Tiere einfach gerne Gras”

    ___Wenn ein Hund lernt, dass er durch Knurren seinen Schlafplatz auf dem Sofa behält, wird er diese Taktik immer anwenden___

    Genauso gut kann er lernen, dass er mit freundlichem Verhalten zum Ziel kommt.Ein Hund bewertet seine Handlungen nicht nach ethischen Grundsätzen, sondern schlicht und ergreifend danach ob sie Erfolg bringen.

    *Aristoteles*
    „Zu sagen nämlich, das Seiende sei nicht oder das Nicht-Seiende sei, ist falsch, dagegen zu sagen, das Seiende sei und das Nichtseiende sei nicht, ist wahr. Wer also ein Sein oder Nicht-Sein prädiziert, muss Wahres oder Falsches aussprechen.“
    „Nicht darum nämlich, weil unsere Meinung, du seiest weiß, wahr ist, bist du weiß, sondern darum, weil du weiß bist, sagen wir die Wahrheit, indem wir dies behaupten.“

    Bellen ist nicht gleich bellen

    Ein Zitat:”Hunde, die bellen, beißen nicht, heißt es. Von wegen: Ein Hund, der anschlägt, ist fest gewillt, sein Revier zu verteidigen”; ” Doris vermutet den Mann in der Nachbarschaft. Sie beruhigt sich selbst: Hunde, die bellen, beißen nicht…”

    Fazit:
    Nicht jeder Hund ist sozial sicher und angstfrei erzogen worden und empfindet den Kontakt mit Menschen und die Berührung durch Hände als etwas Positives! Das häufigste Bellen ist das Aufmerksamkeitsbellen, aber das ist je nach Hund, Rasse und Besitzer unterschiedlich.Bellen ist nicht zwangsläufig als Drohung gemeint, sondern auch als Warnlaut, um die soziale – auch die menschliche – Bezugsgruppe zu alarmieren.

    Das ORIGINAL als SElbsttest ist über:
    http://www.kirasoftware.com/
    abrufbar!

    Püüüüh….so hab’ das mal versucht so kurz und informativ wie möglich zu fassen….. :rolleyes:

    #54435
    Anonym
    Inaktiv

    Salü.

    Mal zum Hundefleisch.

    Gern auch mal vor der eigenen Haustür schauen – bevor der Blick in die Ferne schweift.

    In der Schweiz gilt Hundefleisch auch heute noch in bestimmten Kreisen als Delikatesse.
    Im sächischen Raum war das ebenfalls bis vor gar nicht all zu langer Zeit so.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Hundefleisch

    #54437
    Anonym
    Inaktiv

    Salü.

    Ähmmmmmm widersprüchlicher in einem Post geht es fast nicht…..

    [B]”Viele der über 300 offiziell anerkannten Hunderassen werden schon seit einigen Jahrzehnten gezüchtet. Die Folge ist eine relativ geringe genetische Variabilität, so dass Hunde derselben Rasse oft zu ähnlichem Verhalten neigen. Wie aggressiv oder kinderlieb ein Hund ist, hängt jedoch immer in erster Linie von seiner Erziehung ab”
    [/B]

    [B]Die Rassen wie Border Collies und Kelpies werden speziell für das Hüten von Vieh gezüchtet, zum Teil schon seit Jahrhunderten. Das Hüteverhalten, das sich aus dem Jagdtrieb entwickelt hat, ist genetisch tief verwurzelt.
    [/B]

    Also einmal ist ein Verhalten genetisch *tief verwurzelt* (richtige Aussage!) – und – ein anderes Mal hängt das Verhalten *immer in erster Linie von der Erziehung ab* (wenn die genetische Disposition dabei vernachlässigt/ausser Betracht gelassen wird – ebenfalls eine richtige Aussage. Ansonsten aber falsch 😉 )

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