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    • #14069
      Anonym
      Inaktiv

      Hallo liebe Hundefreunde,

      mein 5jähriger Leonberger Rüde
      dreht am Rad. In der Nachbarschaft
      ist eine Boxer Hündin läufig.
      Er frisst schon seit einer Woche nicht
      mehr, hächelt wie ein Irrer und lässt
      uns Tag und Nach keine Ruhe mehr.
      Ich wäre sehr dankbar für Anregungen!!
      Eine Kastration oder ein Chip kommt
      nicht in Frage

    • #53131
      Anonym
      Inaktiv

      Hi
      Wieso kommt denn z.B. so ein Chip nicht in Frage??? Was erwartest Du denn das die Mädels alle lahm gelegt werden???
      Sorry vielleicht kommt das bißchen ruppig rüber aber so ist es nicht gemeint…

    • #53137
      Anonym
      Inaktiv

      Das liegt nun mal in der Natur der Rüden und der, der Weibchen. Wenn keine Kastration in Frage kommt bleibt dir nur eins musst es durchmachen.

    • #53153
      Anonym
      Inaktiv

      Viel Ablenkung durch sinnvolle Beschäftigung, so dass er körperlich und geistig ausgelastet ist und dadurch vielleicht abends besser zur Ruhe kommt, weil der Tag anstrengend war!

      Wenn er schon 5 Jahre alt ist, wird das doch sicher nicht die erste läufige Hündin in der Nachbarschaft sein, die er erlebt. Was habt ihr denn sonst gemacht?
      Und wieso postest du das in der Rubrik Medikamente? Dachtest du daran, mit Chemie der tierischen Natur beizukommen? Wär für mich ein NO GO, denn jedes Medikament hat Nebenwirkungen und wenn es keine medizinische Indikation gibt, würde ich meine Hund bzw. seinen Körper damit nicht belasten wollen.

      Was der Chip damit zu tun hat, würd mich auch interessieren und wieso er so vehement abgelehnt wird!?

    • #53159
      Anonym
      Inaktiv

      Leute, ein Hund namens Markus? Spitzname Affenfurz? Ernsthaft, niemals nennt ein Mensch seinen Hund so, und einen dermaßen würdelosen Spitznamen… da sag ich ma nix zu. Ich sag TROLLALARM.

    • #53177
      Anonym
      Inaktiv

      Also laut Profil ist Markus sei 283 Tagen bei den Stadthunden. Ist nen bissl lang, wann man sich nur aus purer Trollerei angemeldet hätte. Ich kenne übrigens durchaus Hunde, die Menschennamen tragen. Eine mir bekannte Hündin heißt z. B. Anja, ein Rüde Herbert und wieder ein anderer Horst (so hätte ich meinen Hund auch fast genannt). Da ist also nichts dabei, finde ich. Ich glaube er sucht tatsächlich nach ernsthaften Tipps.

    • #53183
      Anonym
      Inaktiv

      mich würde interessieren wieso eine Kastratio nicht in Frage kommt.
      Ansonste wie schon geschriebe Auge zu und durch 😀 Rocky hat vor seiner Kastration tagelang geweint und auch nichts gefressen…
      Heute ist das nicht mehr so, er ist wesentlich entspannter (nach Hoden ab 8) , allerdings hatte die Kastration sehr viele Gründe, nicht in erster Linie den Wimmerfaktor.

    • #53186
      Anonym
      Inaktiv

      Nunja, aus Tierschutzrechtlicher Sicht ist eine Kastration nunmal eine nicht notwendige Verstümmelung, die man ohne gesundheitliche Notwendigkeit nicht einfach durchführen sollte. Ich kann es also schon irgendwo nachvollziehen. Wobei sich mir die Frage stellt: wenn er so sehr wimmert, leidet er auch anderweitig? Also ich kenne Rüden, die fressen dann kaum noch und so Späße. Da würde ich es zumindest mit einer chemischen Kastration erstmal versuchen.
      Etwas anderes geht mir aber auch noch durch den Kopf. In einem natürlich gewachsenem Caniden-Rudel müssen die niederrangigen Tiere ja auch mit sexueller Frustration umgehen können, denn nur der “Chef” hat einen Anspruch auf Fortpflanzung. Gibt es in den Rudeln dann auch laut wimmernde Rüden und wenn ja, was passiert mit denen? Sind ja dann eher Störfaktoren. Oder sind das die Rüden, die dann losziehen und ein eigenes Rudel gründen? Fragen über Fragen, wo bleibt Kaykoo?

    • #53194
      Anonym
      Inaktiv

      Meist ist es bei Wölfen und wilden Hundne die in Rudel leben so.
      Das Rudel besteht aus einer Familie meist zwei Eltern Tiere und deren Kinder aber manchmal auch andere Weibchen.

      Sobald die Rüden geschlechtsreif werden ( bei Wölfen dauert das bis zu 2 Jahre ) wird meist der Alphawolf herausgefordert.
      Je nach Ausgang des Kampfes, meist gewinnt der Alphawolf weil er ja mehr Erfahrung hat, bekommt der Heruaforderer eine ” aufs Hirn” :D.

      Oftmals ziehen dann die Jungen Rüden los und suchen sich andere Rudel und fordern jeweils das Alphatier heraus wenn der Jungspund irgendwann gewinnt hat er das Rudel übernommen.

      Oft bleiben schwächere Rüden bei ihrem Rudel und ordnen sich unter.

    • #53200
      Anonym
      Inaktiv

      aus tierschutzsicht ist eine Kastration sogar unbedingt zu empfehlen. Wir haben gerade wieder Welpen gerettet, die erschlagen werden sollten. Abgesehen davon, dass es in vielen Ländern nach wie vor üblich ist, Hunde und Katzen einzufangen und kostengünstig zu “entsorgen”. KASTRATION IST DIE EINZIG VERNÜNFTIGE LÖSUNG GEGEN DIE WELPENSCHWEMME. 🙁 Ich möchte mal wissen, wieso jeder Tierschutzverband in Deutschland sonst die Tiere kastrieren lässt, bevor sie vermittelt werden. X(
      Ich denke, hier will bloß einer Stunk machen. Außredem haben viele Männer Probleme damit, ihren Hund kastrieren zu lassen, weil sie ihn als Statussymbol ansehen und sich eben selber nix abschneiden lassen wollen. Mit Vernunft oder Tierliebe hat diese Haltung gar nichts zu tun!!!!!!!!!!!!
      Wenn Dir das Tiere wirklich am Herzen liegt und du ihn nicht wegen jeder läufigen Hündin leiden lassen willst, lass ihn chemisch kastrieren:
      [URL=http://www.ihre-tierarzt-praxis.de/ihre-tierarzt-praxis-koeln/DiechemischeKastrationbeimRueden.pdf]INFO ZUR CHEMISCHEN KASTRATION[/URL]
      Das ist reversibel, vielleicht fühlst Du Dich dann nicht “beschnitten”.
      Ansosnten halte ich die Frage für schieren Blödsinn. eine Alternative gibt es nämlich nicht. X(

    • #53201
      Anonym
      Inaktiv

      @ George
      Genau mein reden ich habe mich mit Lilly als sie läufig war ja auch mit so einem Affen angelegt… Bla bla bla Hündin die läufig werden und bla bla sein Hund ist ein Hund und bleibt auch ein “ganzer Hund” Wußte gar nicht das man ganze Teile des Hundes entfernt… Lach… Aber so sind leider viele Rüdenhalter wie ich des öfteren feststellen mußte… Hündin die läufig werden sind das letzte und Rüden sie anbocken sind die Helden!!!
      GEHT GAR NICHT!!!

    • #53204

      Hallo Leute, also ich habe so einen Jack-Russell, der auch gerade ein bißchen balla, balla, ist im Kopf. Wenn man nichts dagegen unternimmt, so wie wir, muß man da ebend duch. Das kostet zwar Nerven, doch wenn der Hund etwas mehr beschäftigt wird, schafft man das auch. Und so lange ist es nun auch nicht. Unser liebeskranke Jerry braucht da gut eine Woche für.
      Zum Thema “Abschneiden” – manchmal hat Herrchen da so seine Meinung mit im Spiel, aber ich glaube, wenn ich wollte, würde ich mich auch da durchsetzen. Es gibt ja nun wirklich schon genügend Rüden, die diesen Schritt gegangen sind und so verkehrt ist es ja nun auch nicht.
      Also, entweder ab das Zeug, oder Augen zu und durchhalten.
      Liebe Grüße Jerry und Jana!

    • #53208
      Anonym
      Inaktiv

      Ok ich muss nochmal eingreifen. Ich bin eine weibliche Halterin eines kastrierten Rüden. Auf mich trifft also dieses “der arme beschnittene Rüde”-Männerding nicht zu. ABER ich sehe dennoch einen gewissen Unterschied zwischen dem Kastrieren von Rüden die in Tierschutzorgas (Tierheim, Auffangstationen … ) untergebracht sind und solchen, die als Familienhund gehalten werden und bei denen man dadurch leicht einem ungewollten Deckakt vorbeugen kann. Klar ist, dass es zu keinem unkontrollierten Vermehren kommen sollte und deshalb ist es auch so wichtig streunende Katzen und Hunde zu kastrieren (in dem Punkt stimme ich George voll und ganz zu). Aber bei einem Familienhund ist das einfach nicht nötig, wenn man ihn gut erzieht und verantwortungsbewusst genug ist, ihn nicht mit einer läufigen Hündin allein zu lassen. Es ist definitiv eine Amputation, da die Hoden komplett entfernt werden und das sind nunmal ganze Organe. Noch dazu verändert eine Kastration den gesamten Hormonhaushalt des Hundes und über dessen Auswirkungen kann man hier im Forum unter “Kastration” schon einiges lesen.

      [quote][quote_head]Zitat von Lilly vom 06.02.2010 16:41[/quote_head]ich habe mich mit Lilly als sie läufig war ja auch mit so einem Affen angelegt… Bla bla bla Hündin die läufig werden und bla bla sein Hund ist ein Hund und bleibt auch ein “ganzer Hund” [/quote]
      Und nun verrat mir mal, warum er als Rüdenhalter seinen Hund kastrieren lassen sollte, du als Halter einer Hündin, diese aber intakt lassen darfst? Also bitte an dieser Stelle nicht mit zweierlei Maß messen.

      [quote][quote_head]Zitat von Lilly vom 06.02.2010 16:41[/quote_head]Wußte gar nicht das man ganze Teile des Hundes entfernt… Lach… [/quote]
      Siehe weiter oben.

      [quote][quote_head]Zitat von Lilly vom 06.02.2010 16:41[/quote_head]
      Aber so sind leider viele Rüdenhalter wie ich des öfteren feststellen mußte… Hündin die läufig werden sind das letzte und Rüden sie anbocken sind die Helden!!!
      GEHT GAR NICHT!!! [/quote]
      Da hast du wohl Recht, das sehe ich ähnlich. Allerdings kann ich genug Gegenargumente bringen, wenn ich mal anfangen würde aufzuzählen, wie oft mir schon Leute mit einer aktuell läufigen Hündin auf der Hundewiese begegnet sind (kann sich jeder vorstellen, was dann los ist – die Rüden drehen am Sender und die Hündinnen zicken sich untereinander an) oder sie anderswo unangeleint herumlaufen ließen und dann auf die Rüdenhalter schimpften, deren Hunde sich sehr interessiert zeigten. Der Mensch kann es nunmal leider nicht aus 100ten Meter Entfernung riechen, ob eine Hündin läufig ist oder nicht und wenn sie ohne Leine herumläuft, geht man im Allgemeinen erst einmal nicht davon aus. Ist sie angeleint, sollte es natürlich selbstverständlich, dass man seinen Hund nicht einfach so drauf los laufen lässt. Aber das ist auch wieder ein anderes Thema und hat mit Rücksicht und Vernunft zu tun. Leider ist das nicht alltäglich.

    • #53213
      Linda Gerhard
      Teilnehmer

      Es gibt einen Hund in meiner Gegend der ständig ausbüchst und immer wieder aus dem Tierheim abgeholt werden muss. Auf meine Nachfrage warum sie ihn nicht kastrieren, kam “als einzige Frau in einem Haus mit Mann und 3 Söhne geht es nicht.” 8o ?( Die müssen immer eine Spende im Tierheim lassen wenn sie den Hund abholt. Witzig oder???? ?( ?( Und wie viele ungewollte Nachwuchs hat er schon ge(er)zeugt??? Ich sah mal eine Frau mit ihrer läufiger Hündin die den Hund richtig attakiert hat mit ihrem Regenschirm da er nur auf ihre Hündin wollte. Ihre Hündin ist inzwischen kastreirt aber der Rüde? Fehlanzeige…

    • #53217
      Anonym
      Inaktiv

      @ Pogo
      Das hast Du falsch verstanden oder ich schlecht beschrieben ich hatte Lilly an der Leine und der Rüde lief frei und der Halter fand das mega lustig das ich versuchte seinen Hund von meiner fern hielt (stehtage)…
      Er soll weder seinen Hund in den OP schieben noch ich meinen ich erwarte denn nur von Rüdenbesitzer das selbe Pflichtgefühl wie meinerseits nämlich den Hund an die Leine zu nehmen!!! Nicht mehr aber eben auch nicht weniger!!!
      Ich dachte da Du ja viel liest das Du es damals bei WUT IM BAUCH gelesen hättest was da abging mit dem Typ deshalb ging ich nicht so auf das eigentliche komplette Gespräch ein! Sorry

    • #53219
      Anonym
      Inaktiv

      @Scout:
      Hier liegt der Fehler aber nicht darin, dass der Hund nicht kastriert ist sondern darin, dass die Halter offenbar nicht in der Lage sind, ihren Pflichten nachzukommen und den Hund am ausbüchsen hindern (ob nun optimalerweise durch gute Erziehung oder durch Einzäunen des Grundstücks + Hund nicht von der Leine lassen). Schade dass es solche Halter gibt. Ich würde diese Halter anzeigen, denn so ein freilaufender Hund stellt auch für die Allgemeinheit eine Gefahr dar z. B. indem er auf die Straße läuft und einen Unfall verursacht. Ich bin mir fast sicher, dass seinen Streunen selbst durch eine Kastration nicht verhindert wird – ok, der ungewollte Nachwuchs schon.

      Jetzt mal rein logisch betrachtet fänd ich es übrigens wesentlich sinnvolle, die Hündinnen sterilisieren zu lassen (sterilisieren deshalb, da sie dann nicht mehr trächtig werden können, aber immer noch ihren normalen Hormonhaushalt bewahren), als Rüden zu kastrieren. Denn es reicht schon ein “vergessener” unkastrierter Rüde um alle läufigen Hündinnen der Nachbarschaft zu beglücken und Nachwuchs zu produzieren – sie riechen eben einfach so unwiderstehlich, dass es sogar Rüden mitbekommen, die meilenweit entfernt leben. Dieser eine Rüde kann dann ungehindert alle läufigen Hündinnen beglücken, die er findet, Konkurrenz gibt es ja nicht.
      Bleiben hingegen alle Rüden intakt und man “vergisst” eine einzelne Hündin zu sterilisieren, so wird diese zwar mit hoher Wahrscheinlichkeit gedeckt werden, produziert aber eben nur maximal 2 Mal im Jahr Nachwuchs (sagen wir maximal 20 Welpen) im Gegensatz zum vorherigen Szenario, bei dem locker 100 Welpen entstehen können.
      Also rein rechnerisch macht es tatsächlich mehr Sinn, die Hündinnen zu verstümmeln.

      ABER Achtung, das ist nur ein rein hypothetischer Gedanke. Mir liegt es fern Zwangskastrationen einzuführen, weder für Hündinnen noch für Rüden.

    • #53220
      Anonym
      Inaktiv

      Hallo bin auch Besitzer eines Leonberger Rüden. Habe genau das durchgemacht was du zur Zeit durchmachst. Anfangs habeich es mit Homopatischen Mitteln versucht aber es hat nicht viel gebracht.Unser Leonberger bekommt nun diesen Chip und ich bin begeistert nicht nur das er 6 Monate anhält (es sind ja nicht alle mädels zur gleichen Zeit läufig) 🙂 Also ich persönlich kann diesen Chip nur empfehlen er tut nichts und ist auch nicht gesundheitsschädlich und deinem Leonberger wird es damit bestimmt besser gehen. Außerdem ist es doch auch nicht schön wenn der Leo nicht zur Ruhe kommt.Du solltst das für deinen Hund schnellsten überdenken. Liebe Grüße

    • #53221
      Anonym
      Inaktiv

      @Lilly: Ja wir haben wohl ein wenig aneinander vorbei geredet aber, ich zitier mich mal selbst, hier habe ich ja noch geschrieben, welche Meinung ich diesbezüglich generell vertrete:
      [quote][quote_head]Zitat von Pogo vom 06.02.2010 18:44[/quote_head]Ist sie angeleint, sollte es natürlich selbstverständlich, dass man seinen Hund nicht einfach so drauf los laufen lässt. Aber das ist auch wieder ein anderes Thema und hat mit Rücksicht und Vernunft zu tun. Leider ist das nicht alltäglich. [/quote]

      Also keine Sorge, ich verurteile dich nicht wegen deines “Ausrasters” bezüglich des Herren. Ich hätte ähnlich gehandelt. Rücksicht sollte eben von beiden Seiten kommen.

    • #57522
      Anonym
      Inaktiv

      Hallo liebe Hundebesitzer,insbesondere Rüden,
      ich habe keine Erfahrung bezüglich des Verhaltens bei läufigen Hündinnen.Mein Hund ist jetzt 19 Monate,wann kann ich denn sehen ob er wegen einer läufigen Hündin verrückt spielt? Oder,besser gefragt…ab wann kann ich in etwa damit rechnen das er geschlechtsreif ist? Sein Penis ist sehr oft aktiv,aber Anstalten zur Fortpflanzung habe ich noch nicht bemerkt. Ich wäre euch für eine Hilfestellung dankbar.Es gibt viel darüber zu lesen,aber ich denke auch bei Hunden ist das Verhalten in diesem Punkt unterschiedlich?(wie beim MENSCHEN auch!)
      DANKE

    • #57523
      Anonym
      Inaktiv

      Hihi dein Johnny dürfte schon längst geschlechtsreif sein. Wann das in etwa anfängt, hängt auch mit der Größe der Rasse zusammen – größere Rassen sind oftmals erst etwas später “ausgereift” als Kleinere. Generell würde ich aber ab dem Alter von einem halben Jahr vermehrt darauf achten, dass der Rüde nicht an läufige Hündinnen geht.
      Dass dein Johnny läufigen Hündinnen nicht nachsteigt ist doch super. Er scheint entweder seine Rolle im Rudel zu kennen und zu akzeptieren, so dass er es gar nicht erst versucht oder aber er ist generell einfach kein Alpha-Rüde 😉 Niederrangige Tiere kommen nämlich im Normalfall eher selten bis gar nicht “zum Zuge” in Puncto Fortpflanzung.
      Also sei froh, dass du in dem Punkt keine Probleme mit deinem Hund hast und genieß es.

      Ach ja und nicht jeder Rüde spielt gleich verrückt, wenn ne läufige Hündin in der Nähe ist. Manche verhalten sich ganz ruhig und schleichen sich sogar schon fast an und sind dann auf einmal schwubb die wubb doch auf die Hündin aufgeritten. Generell erkennt man aber sehr schnell ob eine läufige Hündin in der Nähe ist. Die Rüden werden versuchen, ihr ausgiebig am Genital zu lecken und schlabbern auch genüsslich jedes Tröpfchen weg, welches die heiße Dame unter sich gelassen hat.

    • #57526
      ueifKC uekzKC
      Teilnehmer

      [quote][quote_head]Zitat von Pogo [/quote_head]In einem natürlich gewachsenem Caniden-Rudel müssen die niederrangigen Tiere ja auch mit sexueller Frustration umgehen können, denn nur der “Chef” hat einen Anspruch auf Fortpflanzung. Gibt es in den Rudeln dann auch laut wimmernde Rüden und wenn ja, was passiert mit denen? Sind ja dann eher Störfaktoren.[/quote]

      [quote][quote_head]Zitat von Pogo vom 09.04.2010 07:30[/quote_head]Er scheint entweder seine Rolle im Rudel zu kennen und zu akzeptieren, so dass er es gar nicht erst versucht oder aber er ist generell einfach kein Alpha-Rüde Augenzwinkern Niederrangige Tiere kommen nämlich im Normalfall eher selten bis gar nicht “zum Zuge” in Puncto Fortpflanzung.[/quote]

      Genau, wie du schon sagst, ist Fortpflanzung ein Vorrecht des Alphapaares, welches auch permanent und rigoros klargestellt wird. Diese u.a. auch [B]sexuelle Unterdrückung der rangniederen Tiere im Rudel bewirkt eine hormonelle Veränderung[/B] bei den Rüden und Hündinnen, ihr Sexualtreib kommt dann also gar nicht so deutlich zum Vorschein. Sollten einige Rüden dennoch aktiv sein, kommt es zum Kampf mit dem Leitwolf und falls dieser gewinnt, muss der Herausforderer gehen und gründet sein eigenes Rudel.

      Die sexuelle Unterdrückung und Reduzierung des Triebes haben nur einen Sinn: Erhalt des Rudels. Sobald die Alphahündin nämlich geworfen hat, spielt das gesamte Rudel “Kindermädchen”, während das Alphapaar auf die Jagd geht. Somit ist gesichert, dass sich jemand um den Nachwuchs kümmert, ohne Konkurrenzgehabe. Würden indes alle Rudelmitglieder Fortpflanzung betreiben, wäre es im Rudel extrem unruhig, es käme dauernd zu Kämpfen, was die Tiere in unnötige Gefahr bringen und sie schwächen würde und sie könnten nicht mehr erfolgreich jagen.

      Das hat Mutter Natur schon geschickt ausgetüftelt!

      Wenn ein Hunderüde also dauernd auf heisse Hündinnen reagiert, ist er vielleicht zu dominant in seinem Menschenrudel…

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