• Dieses Thema hat 5 Antworten und 3 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert vor 10 Jahre, 1 Monat von Anonym.
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  • #13995
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo zusammen!

    Ich lebe nun schon seit längerer Zeit aus verschiedenen Gründen vegan, bis auf wenige Ausnahmen. (z.B. ab und zu etwas Käse oder einen Joghurt – aber natürlich alles vom Bio-Bauernladen nebenan.)

    Nun habe ich mich neulich mit einer Freundin unterhalten, die ebenfalls Veganerin ist und da durfte ich mir dann anhören, dass man Hunde und Katzen ja wohl auch irgendwie vegan ernähren könnte…. ?(

    Ich bin aber der Meinung, dass Katzen und Hunde Fleischfresser sind und nicht umsonst Getreide und Co. wesentlich schlechter verwerten können.
    Momentan verwende ich noch Trocken- und Nassfutter, achte aber natürlich auf Herkunft, Inhaltsstoffe sowie Öko-test Ergebnisse. (Man ernährt ja zuweilen den Hund besser als sich selbst…. 😉 )

    Aber nun würde mich natürlich interessieren:
    Was meint ihr? Ernährt jemand von euch seinen Hund vegan?

    Ich persönlich möchte mit dem Barfen anfangen – das erscheint mir noch am sinnvollsten, da ich dann die Herkunft des Fleisches sowie die der Zusatzprodukte noch am ehesten überprüfen und selbst bestimmen kann, bin aber auch gerne bereit mich eines Besseren belehren zu lassen.

    LG Nina, Socke und Penny

    #38053
    Anonym
    Inaktiv

    Katzen kann man KEINESFALLS vegan ernähren, auch nicht vegetarisch!!! Katzen brauchen unbedingt und ohne Ausreden Fleisch sonst leiden sie sehr schnell unter Mangelerscheinungen und der Tod ist die logische Folge. Wer so etwas verbreitet hat meiner Meinung nach nicht alle Latten am Zaun.
    Bei Hunden sieht das ein wenig anders aus, sie kann man wohl vegetarische ernähren. Ich halte aber persönlich nicht viel davon, da dies auf keinem Fall ihrer natürlichen Ernährungsweise entspricht. Wenn man sich genau informiert und sich möglichst mit einem Tierarzt berät, in Bezug auf Hundeernährung gut geschult ist, kann man auf eine vegetarische Ernährung umstellen. Vegan sollte sie aber auf keinen Fall sein. Es gibt wohl auch Berichte über Hunde, die trotz vegetarischer Ernährung recht alt geworden sind. Aber optimal ist diese Form der Ernährung sicher nicht. Hunde benötigen sowohl Fleisch als auch “Grünzeug” in gewissen Maßen. Also falls du wirklich überlegst, auf vegetarische Ernährung für deinen Hund umzusteigen, tu das nicht ohne tierärztliche Beratung und regelmäßigen Gesundheitschecks.

    #38049
    Anonym
    Inaktiv

    Danke Pogo – genau die gleichen Gedanken hatte ich zu dem Thema auch. 🙂

    Mit meinem Tierarzt habe ich noch nicht gesprochen, aber der Begriff “veganes Hundefutter” schwirrt mir auch erst seit 2 Wochen im Kopf herum – allerdings ohne das er mir irgendwie sympathisch ist. Auch vegetarisch halte ich schon für bedenklich, das sehe ich genau so wie du.

    Eine umweltverträglichere Ernährung für meine Hunde möcht ich aber auf jeden Fall – deshalb tendiere ich momentan zum Barfen. Werde mir also mal den Barfbeitrag genauer ansehen 😉

    #38048
    Anonym
    Inaktiv

    Nebenbeibemerkt finde ich, dass da viele Veganer auch ein zu enges Sichtfeld haben – vegan für den Mensch find ich gut, solange man es auch will und davon überzeugt ist, aber vegetarisch oder gar vegan für fleischfressende Haustiere… das muss nicht sein.

    #38018
    Anonym
    Inaktiv

    Vegane Ernährung ist selbst für den Menschen nicht ganz unbedenklich. Schwangere oder stillende Frauen, gesundheitlich angeschlagene Menschen und vor allem Kinder sollten sich niemals vegan ernähren. Dadurch wird die gesunde Entwicklung eines Kindes auf jeden Fall gestört, erschreckende Fallbeispiele gibt es dafür einige. Die Folgen sind für die Kinder fatal. Manch eine fanatische Veganerin will das aber ganz und gar nicht einsehen. Ist das noch Mutterliebe?

    #38014
    Anonym
    Inaktiv

    Ja da hast du recht… Bekannte von Freunden haben ihren Sohn vegetarisch ernährt – und das ohne sich umfassend zu informieren. Die Folgen: seine Aufnahmefähigkeit ist nicht seinem Alter entsprechend, seine Sprachfähigkeiten auch nicht, genau so sieht es motorisch aus ect. Mit Mutterliebe hat das nichts zu tun – das ist einfach nur die stupide durchsetzung der eigenen Ideologien ohne Rücksicht auf Verluste.

    Generell ist bekannt, dass vegetarisch ernährte Kleinkinder (sofern keine entsprechende Versorgung mit Ergänzungsmitteln erfolgt ist, die aber auch zu Magenproblemen usw. führen kann) später im Vergleich einen geringeren IQ erreichen, wenn nicht sogar schlimmere Mangelerscheinungen und Folgen auftreten.

    Ich würde im Falle einer Schwangerschaft auf jeden Fall wieder Fleisch essen und finde es auch jetzt noch z.B. bei meinen Großeltern, die noch selbst Hühner und Gänse halten und auch schlachten nicht verwerflich davon etwas zu essen. Nur kommt das eben einmal in drei Monaten vor, es sei denn ich nehme etwas mit. (Das dürfte ich natürlich unter den meisten Veganern nie erwähnen)

    Ich bin also eher so ne Art Kompromiss-Veganer. Falls ich mich so überhaupt nach den strengen Veganer-Richtlinien nennen darf, aber ich finde wenn man selbst erlebt wie ein Tier froh und artgerecht aufwächst und es dann selbst mit schlachtet usw. verliert man nicht den Respekt davor – auch dann nicht wenn es auf dem Teller liegt. Und DANN finde ich es für mich “ok” es zu essen. :]

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