• Dieses Thema hat 11 Antworten und 8 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert vor 11 Jahre, 1 Monat von Anonym.
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  • #15316
    Anonym
    Inaktiv

    Bitte,bitte ruft euch den Artikel in den Nürnberger Nachrichten mal auf,hier mal die gekürzte Fassung:::

    Ein anonymer Hinweis an das Veterinäramt der Stadt Nürnberg brachte die
    Tiertragödie ans Licht. Im Wald bei Buchenbühl würde ein Transporter eines
    slowakischen Tierheimes stehen, der übervoll sei mit Hunden. Zusammen mit
    der Polizei machten sich Mitarbeiter des Veterinäramtes und des Tierheimes
    Nürnberg auf den Weg und wurden fündig: In dem Kastenwagen waren 62 Hunde,
    hauptsächlich Rassehunde wie Retriever, Labradore, Möpse oder englische und
    französische Bulldoggen – zusammengepfercht in Käfigen auf einer Ladefläche
    von vielleicht zehn Quadratmetern.

    Schreckliche Transportbedingungen

    «Die waren auf acht bis zehn Quadratmetern zusammengepfercht, alles war voll
    mit Kot und Urin«, beschreibt Marcus König, Geschäftsführer des
    Tierschutzvereins, die erschütternde Szenerie. «Die Hunde – Welpen oder
    wenige Monate alte Jungtiere – konnten sich kaum rühren oder auch nur den
    Kopf heben, an Umdrehen war gar nicht zu denken«

    Bild:
    http://images.nordbayern.de/bilder/1/1/2/2/20100217_4c_lok_hund_big.jpg

    Nürnberg sei der erste Umschlagplatz gewesen, an dem zum Beispiel der Verein
    «Retriever in Not« einen Teil der Tiere in Empfang genommen und weiter nach
    Nordrhein-Westfalen transportierte habe.

    Vermeintliche Tierschutzorganisationen, die ihren Sitz in Deutschland haben,
    so berichtet König den Nürnberger Nachrichten, geben vor, diese Welpen aus
    osteuropäischen Tierheimen gerettet zu haben und verkaufen sie dann an
    deutsche Interessenten weiter. «In Wirklichkeit wird da mit mafiaähnlichen
    Strukturen gearbeitet. Diese Organisationen bestellen die Jungtiere
    regelrecht in osteuropäischen Massen-Hundezuchten und verkaufen sie dann in
    Deutschland«, so König weiter.

    Dagmar Auf der Maur, die Vorsitzende des Vereins «Retriever in Not«, wollte
    sich nach einem Bericht auf NZ-Anfrage nicht zu den Vorwürfen äußern. Inge
    Maisch vom Verein «Tiere suchen Menschen«, für den fünf Tiere bestimmt
    waren, zeigte sich entsetzt über die Transportbedingungen, von denen sie
    nichts gewusst habe: «Das ist Tierquälerei.« Sie versicherte, dass es ihr
    ausschließlich darum gegangen sei, die fünf Hunde, denen in der Slowakei die
    Tötung gedroht habe, zu retten.

    Das Veterinäramt der Stadt Nürnberg konnte nur für wenige Tiere die
    Weiterfahrt stoppen. Sechs Welpen waren nicht geimpft, ein Mops schwer
    krank, für ein weiteres Tier lag kein Impfpass vor. Mops Valentino etwa
    hatte eine so schwere Augenentzündung, dass das Veterinäramt eine
    Weiterfahrt unterband. Er befindet sich nun in der Tierklinik am Hafen, es
    ist laut König nicht gesichert, ob der Mops überlebt. Auch zwei Welpen mit
    Blut im Stuhl werden in der Klinik behandelt, einer wird König zufolge wohl
    nicht durchkommen.

    Die übrigen 54 Hunde musste es schweren Herzens der vermeintlichen
    Tierschutzorganisation überlassen, die die Hunde aus Osteuropa in Nürnberg
    übernahm und weiter nach Nordrhein-Westfalen bringen wollte. «Juristisch
    sind uns leider die Hände gebunden, nach dem Gesetz können wir nur dann
    eingreifen, wenn Papiere fehlen oder gefälscht sind oder die Tiere ganz
    augenscheinlich krank sind oder leiden. Hier muss der Gesetzgeber endlich
    handeln«, meint Marcus König und fordert drastische Geldstrafen – sowohl für
    die Transporteure als auch für die Besteller, die den Hundehandel als eine
    reine «Profitmaschine« sehen.

    Lesen Sie bitte die kompletten Berichte bei den Nürnberger Nachrichten.

    Quelle Nürnberger Nachrichten:
    http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=1174363&kat=120
    http://www.nz-online.de/artikel.asp?art=1174330&kat=11

    Ich bin fassungslos,gestern verteile ich noch zig Flyer von Tasso “Wühltischwelpen – nein Danke ! “
    und jetzt das hier ;( ;( ;( ;(

    #54062
    Anonym
    Inaktiv

    Ich muss noch etwas ergänzen: Habe vor ca. einer Woche schon mal von Vorwürfen gehört,dass sich deutsche Tierschutzvereine an diesem Handel beteiligen und habe es nicht glauben wollen und jetzt bin ich eines Besseren belehrt wollen. Bin wütend,traurig,fassungslos,finde keine Worte 8o 8o 8o 8o X( X(

    #54065
    Anonym
    Inaktiv

    Wie ich schon meinte: Ich bin sprachlos.
    Wie kann man da als Einzelner was unternehmen?
    Macht mal Vorschläge, was Euch dazu so einfällt!

    #54066
    Anonym
    Inaktiv

    Es gibt sooo viele,die z.B. “ Retriver in Not “ unterstützen und jetzt das ! Das dieser Verein keine Stellungnahme abgegeben hat,sagt doch schon alles,finde ich ! Ich würde da als allererste Massnahme austreten,um solche Machenschaften nicht zu unterstützen !

    #54068
    Anonym
    Inaktiv

    Ich gehörte vor 2 Jahren auch zu Retriever in Not, habe über ein halbes Jahr eine Pflegehündin begleitet.
    Ich war nachdem die Hündin vermittelt war, so fertig, weil ich auf viele Fragen keine Antworten erhalten habe, dass ich ausgetreten bin. Heute weiß ich, mein Bauchgefühl hat mich nicht betrogen. Es ist so schlimm, wenn man hört, dass auch der Tierschutz mit an solchen Machenschaften beteiligt ist.
    LG

    #54069
    Anonym
    Inaktiv

    Es ist wirklich nicht zu glauben, wieviel *Schindluder* unter angeblich seriösem Namen betrieben wird. Wenn man sich einen Hund anschaffen will ist man immer besser beraten, sich vor Ort beim Züchter umzuschauen. Aber leider spielen die Anschaffungskosten dabei eine nicht unwesentliche Rolle.Und deshalb wird dieses Geschäft weiter florieren. Stadthunde könnte doch einen Hinweis in einen BLOG aufnehmen:was man beim Hundekauf beachten sollte mit Verweis auf diese dreckigen Machenschaften.

    #54070
    Anonym
    Inaktiv

    Ich bin geschockt!!!! Das schlimme ist, das man nicht wirklich was dagegen unternehmen kann. Solche skrupelosen Menschen finden immer ein Schlupfloch wie sie ihre kriminellen Geschäfte, bzw Tranpsorte durchführen können. So lange die Nachfrage nach “günstigen” Rassehunden da ist, finden diese Tierquäler immer einen Käufer,der nicht genau nachfragt. Manchen Käufern ist es einfach egal, hauptsache sie zahlen nur die Hälfte für einen Rassewelpen und so lange diese Menschen diese Hunde kaufen, wird es leider immer solche Tranporte geben. Ich könnte heulen!!! 🙁

    #54077
    Anonym
    Inaktiv

    Ich möchte mal erfahren was es bedarf einen Verein zum SCHUTZ und alem voran VERTREIB/VERKAUF von Auslandhunden zu grünnden!

    #54078
    Anonym
    Inaktiv

    Ich kenne aus der BSiN Arbeit auch viele Leute von RiN. Ich kann mir nicht vorstellen, dass da wirklich sowas läuft.
    In jedem Verein gibt es schwarze Schafe – keiner kann sich davor schützen. einerseits will man neie Mitglieder, andererseits kann man jedem nur vor den Kopf gucken. Das ist leider so.
    Ich möchte Euch aber auch mal Folgendes zu Bedenken geben:
    Es ist unwahrscheinlich leicht, eine Behauptung aufzustellen. Und diese Behauptung verbreitet sich wahnsinnig schnell. Etwas wieder zurückzunehmen, ist unmöglich. was sich viele Geschäftemacher zunutze machen.
    In italienischen Tierheimen gibt es zum Beispiel “Verwahrgeld”. Das heißt, je mehr Tiere ien TH hat, desto mehr Geld gibt es vom Staat. Fazit: die Tierheime vermitteln nicht. Sie horten. Die vielen Tiere müssen versorgt werden. Ich muss Euch nicht sagen, wo Animal Hoarding endet. Im Tierelend.
    Deutsche Tierschützer kritisieren dies und wollen Hunde da raus holen und vermitteln. SCHWUPPS ist ein Gerücht gestreut: die wollen Handel treiben und an den Hunden Geld verdienen. Sobald das in der Welt ist, passiert genau das, was hier jetzt auch passiert: Alle fragen sich, was los ist und die Ersten werfen bereits Steine. Böse Pseudo-Tierschützer, Verein schließen, usw.
    BEVOR IHR URTEILT, WARTET DIE ERGEBNISSE DER UNTERSUCHUNGEN AB!
    Ich erinnere mich an eine Kampagne aus meiner Studentinnenzeit. Bestimmten Herstellern – unter anderen Müller Milch und Beckers Bester – wurde nachgesagt, sie unterstützten Neonazis. Alle Studis verteilten schwarze Listen und riefen zu Boykotts auf.
    Die Herkunft dieser Behauptungen ist bis heute ungeklärt, aber die besagten Firmen haben definitiv niemals etwas mit Nazis zu tun gehabt. Wir wohlmeinenden Boykotteure haben uns da jemandem dienbar gemacht, der bestimmmt handfeste geschäftliche Interessen an dieser Verunglimpfung hatte.

    Ich bitte Euch um UNSCHULDIG, BIS DIE SCHULD BEWIESEN IST!!!
    Für die mir bekannten RiNler und für BSiN würde ich meine Hand und sämtliche anderen Körperteile ins Feuer legen, und ich bin zutiefst traurig für alle Pflegefamilien und Teamis, die diese Gerüchte hier nicht verdient haben!!!!!

    #54080
    Anonym
    Inaktiv

    Weisst du George,was mich ärgert,ist die Tatsache,dass RiN keine Stellung dazu bezieht. Warum hat der Vorstand nicht Klartext geredet und wenigstens versucht,sich von den Vorgängen zu distanzieren ?? Na klar,es gibt überall schwarze Schafe,aber diese machen doch ein Image kaputt,dagegen müsste man doch SOFORT vorgehen,oder nicht ?? ?( ?(

    #54093
    Anonym
    Inaktiv

    Ich geb Dir recht, Willi. Das ist sicherlich nicht die beste Methode, andererseits kann im Moment auch jedes Wort eines zuviel sein und wieder falsch ausgelegt werden. Ich weiß wirklich nicht, was ich von all dem halten soll.
    Ich kann hier auch nur spekulieren, was dahinter steckt. Aber ich will Euch mal erklären, wie das so bei uns abläuft, wenn ein Hund aufgenommen wird:
    Dem Team wird ein Notfall gemeldet. Das Team (alles Ehrenamtliche) nimmt Kontakt zum Hundebesitzer auf und klärt alles Mögliche ab – ist der Hund krank, bissig, alt, mag er Katzen, Kinder, andere Hunde…. Dann sucht das Team eine Pflegestelle, die für diesen speziellen Hund geeignet ist.
    Wenn alles steht, holt ein BSiN-Mitglied den Hund in der Abgabefamilie ab. Der Hund wird im PKW weitertransportiert. Der Abholer ist verpflichtet, über den Namen der abgebenden Familie, deren Adresse und Lebensumstände UNTER ALLLEN UMSTÄNDEN STILLSCHWEIGEN zu bewahren. Das ist ganz wichtig. Papiere, Impfausweis etc. gehen per Post ans Team.
    Der Abholer fährt den Hund bis zu einem bestimmten Punkt. Dort übernimmt ein anderer Fahrer und so weiter, bis der Hund in der Pflegestelle angekommen ist. Die Fahrer spenden ihre Zeit und meist auch den Sprit. Die Pflegefamilie spendet ihre Zeit, ein Dach, Liebe, Erziehung, Futter. Der Verein trägt die Tierarztkosten, die meist erheblich sind.
    Eine solche Fahrtkette zu organisieren ist keine leichte Aufgabe. Den Hund zu transportieren manchmal auch nicht. Den Hund aus der abgebenden Famile zu holen, ist in der Regel traurig. Zu sehen, wie er eine neue Familie fiundet und glücklich wird, ist ein unglaublich schönes Erlebnis. Ich habe schon so viele Hundis gefahren und ich freue mich jedes Mal, wenn ich über eine/n davon lese oder sogar Bilder sehen darf.
    Ganz ähnlich läuft das sicherlich auch bei RiN ab.
    Holt man Hunde aus dem Ausland, ist der Transport um das Vielfache schwieriger, da der Verein ja nicht in jedem Land Mitglieder hat. Wenn es geht, fahren unsere Teammitglieder (grad haben unsere Cheffinnen eine Tour in die Schweiz gemcht – ein unglaublicher Einsatz!) und natürlich auch wir Vereinsmitglieder. Manchmal helfen andere Tierschutzorganisationen vor Ort. Muss man mehrere Hunde transportieren, wird es noch schwieriger: es müssen passende Fahrzeuge beschafft werden, es sollten immer mehrere Leute mitfahren, die sich um die Hunde kümmern und diese versorgen können.
    Wenn die Tiere wirklich im Auftrag von Tierschützern transportiert wurden, wird genau hier der Kasus Knacktus sein.
    Ich glaube, dass im Fall Nürnberg hier an diesem Punkt etwas entsetzlich schief gegangen sein muss. Achtung, das ist nur Spekulation. Man wollte Hunde retten und jemand vor Ort hat für einen Transport gesorgt, der aber letztlich tierquälerisch war. Und jetzt kommt statt der Transportfirma der Auftraggeber in Verruf.
    der Fahrer ist doch wohl zuständig dafür, sich zu kümmern und die Tiere zu versorgen. Und die Firma steckt am Ende Geld ein für Leistungen, die sie nicht erbracht hat und schiebt es auf den Auftraggeber. Wer leidet? die Tiere! und nicht nur die im LKW, sondern auch die, die RiN jetzt nicht mehr retten kann, weil der Ruf hin ist, die Spenden und die Helfer wegbrechen.
    Ist alles nur Spekulation…. aber mir ist es irgendwie ein Anliegen, deutlich zu machen, dass die Rassehunde-Notvereine wirklich tolle, engagierte Mitglieder haben, die all das jetzt ganz ganz schwer zurückwirft.
    Ich steh auf BSiN. Ich vertraue unserem Team. Da ich selber viel fahre, hab ich auch m.E. eine Position, in der ich denen den Rücken stärken muss. Und wie gesagt, was ich von RiN gesehen habe, hat meine Bewunderung und Unterstützung ebenfalls.

    #54119
    Anonym
    Inaktiv

    H
    O
    O
    O
    O
    O
    C
    H
    S
    C
    H
    I
    I
    I
    I
    I
    E
    E
    B

    INFO AN EUCH:
    Wurde eben informiert daß dieser Thread nun hier unter “HALTUNG” zu findne ist!

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