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  • #60874
    Anonym
    Inaktiv

    Sagen die da auch wer alle beteiligte sind? Die SAGA hier in Hamburg genehmigt eh keine Hunde mehr, ist auch deren gutes Recht, obwohl dort Hund wohnen! Jedoch haben diese Mieter alte Mietverträge, bei denen Hundehaltung gestattet war. Uns wurde zu dem mal von einer Hausverwaltung gesagt, dass unser Hund schwarz und groß sei und sie nur Hunde bis 40 cm Schulterhöhe nehmen und alle anderen, außer komplett schwarze… ?( 8o

    Ich hätte ehrlich gesagt nicht die Lust dazu vors Gericht zu ziehen. Hat man uns damals bei Mietverein auch von abgeraten.

    #60886
    Bianka Kuklinski
    Teilnehmer

    hab gerade in einer Zeitung ein Urteil gelesen:
    Sachverhalt: In dem Mietvertrag vereinbarten die Parteien, dass das Halten von Kleintieren ohne Erlaubnis des Vermieters zulässig ist. Die Haltung eines sonstigen Haustieres insbesondere eines Hundes oder einer Katze ist nur mit vorheriger Zustimmung des Vermieters erlaubt. Sie wird nur für den Einzelfall erteilt und kann bei bei Vorliegen eines wichtigen Grundes widerrufen werden. Die Mieter haben ohne Zustimmung des Vermieters einen Hund angeschafft und der Vermietung klagt nun für die Abschaffung. Da in dem Haus auch noch andere Hunde und Katzen gehalten werden, waren die Mieter der Meinung, wenn andere Hunde halten dürfen, dürfen wir das auch.
    So entschieden die Richter: Die Vermieter können die Abschaffung des Hundes verlangen. Die in dem Mietvertrag enthaltene Klausel ist nicht rechtswidrig. Die Klausel besagt, dass der Vermieter frei darüber entscheiden kann, ob er dem einzelnen Mieter einen Hund oder eine Katze erlauben möchte oder nicht. Der Mieter kann nicht davon ausgehen, dass er Anspruch auf die Haltung eines Hundes hat, nur weil andere Hunde in dem Haus wohnen. Dem Mieter war die Klausel vor Anmietung des Wohnraumes bekannt. Deshalb immer vorher das Gespräch mit dem Vermieter suchen und den Mietvertrag genau lesen.

    #60890
    Anonym
    Inaktiv

    Hört sich an wie ein Fall aus der Zeitung des Mietveriens. 🙂
    Der Vermietr kann entscheiden wie er möchte. es kommt auf den guten willen des Vermieters an. Was ich mich allerdings frage, wohnten die anderen Hunde und Katzen dort mit Erlaubnis des Vermieters?

    #60895
    Anonym
    Inaktiv

    Salü.

    Das hier immer Äpfel mit Birnen verglichen werden …. tzzzz.

    Nelson – in dem Fall hat der Mieter den Hund ja unerlaubt gehalten.
    Sprich keine Erlaubnis eingeholt und die Klage bezieht sich dann auch die Abschaffung des Hundes.

    Das ist doch ein ganz anderer Fall.

    Freddy – natürlich kann der Vermieter sagen das er nach neuen Mietverträgen keine Hunde mehr erlaubt – sprich – dir die Hundehaltung verbieten.

    Nur wird das vor Gericht immer dann keinen bestand haben, wenn der Vermieter es anderen Mietern erlaubt.

    Wenn dein Vermieter nur einige Hunde auf Grund ihrer Grösse, dem Gewicht usw. nicht erlaubt, muss er IN JEDEM EINZELFALL trifftige Gründe vortragen warum er diese Hunde nicht erlaubt, und andere erlaubt.
    Das kann ihm vor Gericht gelingen – muss es aber nicht.

    Die aussage deines Vermieters das es von der Fellfarbe des Hundes abhängig sei – kommt vor Gericht 100000%tig sicher nicht durch.

    [B]Der Bundes-
    gerichtshof sagt, es müsse im Einzelfall unter Berück-
    sichtigung der Interessen aller Beteiligten entschieden
    werden (VIII ZR 340/06).[/B]
    Das bedeutet Freddy – das es eine allgemeingültige und bindende Rechtsprechung zum Thema nicht gibt und jeder Einzelkfall zu prüfen ist.

    Die Beteiligten sind Vermieter, Hundehalter und die Interessen der anderen Mieter.

    Und wie ich schon meinte – vor Gericht ziehen schafft evtl Recht auf dem Papier. Ein entspanntes Mietverhältnis sieht aber sicher anders aus.
    Einfach ne Whg. suchen wo dein Hund als zahlender Mieter gern gesehen ist und gut is 😉

    #60955
    Bianka Kuklinski
    Teilnehmer

    Die Fellfarbe darf sicherlich kein Anstoss sein, die Hundehaltung zu verbieten, dass jemand aufgrund der Größe verbietet mag unter Umständen zu vertreten sein – mir wäre es egal -Hund ist Hund. Aber es ist leider in unserer Gesellschaft so – warum auch immer – schwarze Hunde werden eher abgelehnt als helle Hunde – viele Menschen auf der Strasse weichen einem schwarzen Hund eher aus als einem Hellen. Und wie Kaykoo schreibt, Prozess gewonnen macht das Mietverhältnis nicht einfacher – im Gegenteil und Kaykoo ganz am Anfang ging es darum, mit dem Vermieter zu sprechen oder lieber nicht, deshalb hab ich das Urteil hier reingeschrieben

    #60975
    Anonym
    Inaktiv

    EIn Tipp von uns in Sachen “Hunde in Mietwohnungen” – dafür sorgen, dass der Hund in den Mietvertrag aufgenommen wird (bei uns mit Name/Alter/Rasse/Foto/Wesenstest/Sachkunde), dann ist der Hund Gegenstand des Mietverhältnisses, das so einfach nicht gekündigt werden kann (es sei denn, er jault jede Nacht und raubt allen Nachbarn den Schlaf, aber das ist ja wohl klar)!

    #61009
    Anonym
    Inaktiv

    Die Interessen der anderen Mieter. 🙂 zieht bloß nie in eine spießige Vorstadtsiedlung…der absolute Horror mit Hund!
    Naja, steht ein Verbot der Hundehaltung im Mietvertrag ist die Sache klar. Steht drin das um Erlaubnis gefragt werden muss, so wie es in HH ist, kann der Vermieter agieren wie er will. Oft ist das sehr willkürlich, wie es bei der SAGA der Fall ist. Kommt immer auf den Sachbearbeiter an.
    Naja, wenn der Vermieter es anderen erlaubt hat, dann musst du das erstmal nachweise usw. Aber ehrlich gesagt, würdes du so einen Aufriss deswegen veranstalten? Ich würde mir da eher ne neue Wohnung suchen. 🙂

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