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    • #15263
      Anonym
      Inaktiv

      Hallo Ihr Lieben!
      Mitte April erwarten wir Familienzuwachs in Form eines Welpen. Hurra! Habe anschl. Urlaub und kann es kaum erwarten, dass endlich wieder ein Vierbeiner bei uns einzieht! Mir fehlen das Knautschgesicht, die Käsefüße, die Begrüßung und ach… einfach alles!
      Nun zur Frage an Euch: Bin in eine Whg einer Baugenossenschaft gezogen, viel Grün drumherum, Hundeauslaufgebiet, Hundespielplatz, Parks in der Nähe, einfach ideal. Und viele Hunde leben mit ihren Familien in den Wohnungen der Baugenossenschaft. Meine Vormieterin hatte selbst einen Labrador, auch nicht grade klein. Unser Hund (Mischung zwischen Mops und Beagle soll es werden) wird zwischen 30-40 cm groß.
      Ich scheue mich um Erlaubnis für einen Hund zu bitten, wenn hier so viele leben. Will auch keine schlafenden Hunde wecken. Im Mietvertrag steht, Kleintiere (Vogel, Hamster etc.) wären erlaubt. Der Hintergrund, warum ich momentan nicht um Erlaubnis fragen möchte ist, man hat mir einen Monat zu früh die Miete abgebucht und auf 2 Schreiben, mir die Miete rückzuüberweisen bisher nicht reagiert. Könnte Ärger geben.

      Eure Meinung ist mir wichtig!
      Gruß aus Berlin
      Evi

    • #56645
      Anonym
      Inaktiv

      Hallo,

      ich hab mich auch gescheut… aus welchem Grund auch immer – zu groß und weil es schon einem im gleichen aufgang gibt usw…
      aber in der Siedlung gibt es schon Hunde – wie bei dir – wieso sollten sie es ausgerechnet dir verbieten… ?!
      Und mir war es dann einfach sicherer gefragt zu haben und dann mal einen Wisch vorzeigen zu können wenn mal was ist!
      Denn wenn du ihn ohne Fragen holst können sie dich erst recht rauskanten… so hat man was von denen in der hand und deswegen hab ich es dann auch lieber gemacht…
      und es hat ja geklappt…. so bin ich mir dann auch sicherer…

      und so wie es klingt ist es doch nicht dein fehler mit der miete oder?!

      und hat ja auch nichts mit einem hund zu tun…

      ich hätte einfach ohne genehmigung mehr angst als ohne dieser auch wenn ich auch bammel hatte während ich auf die antwort warten musste und dachte die sagen mir ab….

    • #57448
      Anonym
      Inaktiv

      Hi, ich habe es getan!!!!!!!!!!!!
      Gleich nachdem die Erlaubnis vom Vermieter schriftlich kam (Eurer Rat hat mich +überzeugt), habe ich ein Foto von unserem -nächstes Wochenende einziehendem- Welpen den Nachbarn gezeigt. Wir trafen uns zufällig im Flur. Glaube, die größte Furcht ist Bellen bei unserer Abwesenheit. Sonst haben die nämlich ganz prima reagiert. Haben gleich Namensideen angebracht.
      Grüße Euch
      Evi

    • #57467
      Anonym
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      beim Tierschutz bekommen wir oft Abgabetiere, weil sie in der Wohnung dann doch nicht erlaubt sind.
      Deswegen UNBEDINGT vor allem im Interesse des Hundes AUF JEDEN FALL um Erlaubnis fragen, und sich das auch schriftlich geben lassen!
      Ich bin froh, dass ihr es gemacht habt und dass es gut gegangen ist! Viel Freude und ein glückliches, langes Leben mit dem Wuffel!

    • #60743
      Anonym
      Inaktiv

      ihr solltet auf jeden fall immer beim vermieter oder der hausverwaltung fragen, und die erlaubnis zur haltung schriftlich einholen…

      sollte bereits ein mieter eine erlaubnis zur hundehaltung haben, kann sie dir dann nicht verwehrt werden. denn das hiesse ja, dass du benachteiligt wirst. einem mieter die hundehaltung erlauben und den nächsten nicht, das geht nicht… du könntest dann dein recht einklagen und würdest gewinnen. wenn also schon hunde im haus wohnen, ist das ein gutes zeichen und die erlaubnis ist euch so gut wie sicher.

      außer die haltung deines hundes wäre nicht zum wohl des tieres. will z.b. jmd einen irischen wolfsund in einer 30qm-1-zimmer-wohnung halten, kann dies verboten werden. aber wer will das schon…

      wenn du keine erlaubnis einholst, und deine unerlaubte hundehaltung irgendwann “auffliegt” kann das bis hin zur fristlosen kündigung führen (verstoß gegen den mietvertrag).

      also, immer fragen, erlaubnis schirftlich geben lassen und wenn schon hunde im haus sind – um so besser…

      in weiteren mietangelegenheiten stehe ich euch gern zur verfügung… bin vom fach 😀

    • #60748
      venfKC VeniaKC
      Teilnehmer

      In unserem “Winterquartier“ wohnen 10 Mietparteien mit insgesamt 7 Hunden,ist das nicht ein Spitzenvermieter ?? 😀 😀

    • #60766
      Anonym
      Inaktiv

      @Paco:
      Doch, der Vermieter kann dir die Zustimmung verweigern, wenn seines erachtens nach genug Hunde dort schon leben. Dem Vermieter steht es in jeder Situation frei Hunde zu genehmigen.
      Auch kann er die Genehmigung später wieder entziehen, wenn es Beschwerden oder Vorfälle gab.

      Grundsätzlich ist die Erlaubnis einen Hund halten zu dürfen Pflicht, wenn im Mietvertrag die Haltung von Hunde und Katzen nur nach vorheriger Erlaubnis festgelegt ist. Verweigert ein Vermieter die Zustimmung, kann er die Abschaffung des Tieres erwirken. Kommst du dem dann nicht nach, kann der Vermieter dir kündigen, da du Vertragsbruch begehst. ich hab das alles schon mehrfach durch und werde NIE WIEDER in eine Wohnung ziehen, wo die Hunde- und Katzenfrage nicht vorher eindeutig geklärt ist.

    • #60769
      Anonym
      Inaktiv

      Also gibts ganz klar Hundehalteerlaubnis.
      Ich hab Sissy vor ner woche gemeldet.Und hier herscht das Gesetz-entweder alle oder Keiner!!!Ausnahmen gibts nur bei Listenhunde was aber auch gesetzlich ist.

    • #60771

      wir haben uns auch vorher eine erlaubnis (sogar schriftlich) geholt. besser ist besser, man weiß ja nie. und in unserem haus mit 12 mietparteien leben auch 6 hunde….nette hausverwaltung!!!! labi, beagle, griechischer gekas, spanischer mix, dalmatiner-staff-mix und nen kleiner yorkshire und bis vor kurzem noch 2 cocker spaniel. ab und zu mal ein wenig gebelle, aber eigentlich sind sie alle eher ruhig! und bisher gab es ja auch keine beschwerden.

    • #60772
      Anonym
      Inaktiv

      Dann hast du es echt gut. In dem Haus der alten Wohnung gab es schon einen Hund, zwei weitere wurdennicht geduldet. Also sind wir da wieder ganz schnell ausgezogen. 🙂

    • #60777
      Anonym
      Inaktiv

      [quote][quote_head]Zitat von Dr. Freddy Who (so stehts im Impfpass) vom 25.05.2010 22:05[/quote_head]Doch, der Vermieter kann dir die Zustimmung verweigern, wenn seines erachtens nach genug Hunde dort schon leben. Dem Vermieter steht es in jeder Situation frei Hunde zu genehmigen.[/quote]
      ich kenne urteile, wo es den vermeiter [B]nicht[/B] gestattet ist, einem mieter die hundehaltung zu erlauben und dem anderen nicht… ich werd das nochmal recherchieren und hier veröffentlichen…

      richtig ist, dass die zustimmung zur hundehaltung bei beschwerden im haus ,etc. jederzeit widerrufen werden kann.

    • #60778
      Bianka Kuklinski
      Teilnehmer

      Gut dass Ihr gefragt habt und es Euch auch genehmigt wurde. Wie schon mehrmals hier erwähnt, kann bei Lärmbelästigung etc. die Hundehaltung nachträglich widerrufen werden. Mir ist ein Fall bekannt, bei dem in einem Mietshaus 6 Parteien gewohnt haben und davon hatten 2 Familien Hunde und einem Dritten wurde die Hundehaltung untersagt, da 3 Hunde in diesem Haus zuviel wären und er konnte sich damit durchsetzen. Und grundsätzlich denke ich: es muss eine gute Beziehung zwischen Vermieter und Mieter sein und dabei darf nichts verheimlicht werden. Vermieter, wenn es z.B. Vermietungsgesellschaften sind, haben auch Kontakt untereinander und dann gestaltet sich die nachfolgende Wohnungssuche unter Umständen als sehr schwierig, wenn es Probleme gab

    • #60806
      Anonym
      Inaktiv

      Salü.

      Pacco hat da vollkommen Recht.

      Der Vermieter könnte zwar sagen das er Mieter Nr. 10 die Hundehaltung nicht gestattet weil Mieter 2, 4 und 5 bereits einen Hund haben – vor Gericht würde der Richter das allerdings anders sehen.

      Eine Besonderheit wäre da allerdings noch vermietete Eigentumswohungen – wo mehrere Wohnungen in einem Haus verschiedenen Vermietern gehören.
      Da könnte es durchaus passieren das Vermiter a. die Hundehaltung erlaubt und Vermieter b. sie in seiner Whg untersagt.

      Andersrum kanns für den Vermieter sau teuer werden – wenn er dir ne Eigentums Whg vermietet IM VERTRAG Hundehaltung ausdrücklich erlaubt und dann die Eigentümergemeinschaft grundsätzlich die Hundehaltung im Haus untersagt. Dann müsste der Vermieter der die Haltung vertraglich expliziet erlaubt hat, die Folgekosten für den Mieter tragen die ihm entstehen weil der Vermieter Vertragszusagen getroffen hat, die er gar nicht hätte treffen können.
      Sprich, Makler, Umzug, Mietkaution usw.

      Auch da gibt es bereits Urteile zu.

      Ansonsten seh ich es wie Nelson – ein gutes Verhältnis, Rücksichtnahme und offene Worte plus klare Absprachen und alles wird jut 🙂

    • #60845
      Anonym
      Inaktiv

      hier mal was vom Hamburger Mietverein. Daran orientiere ich mich. Was Stadtgerichte entschieden haben, gilt in der jeweiligen Stadt des Bundeslandes, jedoch nicht Länderübergreifend.

      [URL=http://www.mieterverein-hamburg.de/tl_files/dokumente/merkblaetter/merkblatt-33-tierhaltung.pdf]Merkblatt Tierhaltung Mietverei nzu Hamburg[/URL]

    • #60863
      Anonym
      Inaktiv

      Salü Freddy.

      [B]
      Der Bundes-
      gerichtshof sagt, es müsse im Einzelfall unter Berück-
      sichtigung der Interessen aller Beteiligten entschieden
      werden (VIII ZR 340/06).[/B]

      Was der wichtigste Satz des Merkblattes sein dürfte 😉

      Wie gesagt – dem Einen etwas zu erlauben und es dem Anderen OHNE TRIFFTIGEN Grund zu untersagen, ist nach deutschem Recht nicht 🙂

    • #60874
      Anonym
      Inaktiv

      Sagen die da auch wer alle beteiligte sind? Die SAGA hier in Hamburg genehmigt eh keine Hunde mehr, ist auch deren gutes Recht, obwohl dort Hund wohnen! Jedoch haben diese Mieter alte Mietverträge, bei denen Hundehaltung gestattet war. Uns wurde zu dem mal von einer Hausverwaltung gesagt, dass unser Hund schwarz und groß sei und sie nur Hunde bis 40 cm Schulterhöhe nehmen und alle anderen, außer komplett schwarze… ?( 8o

      Ich hätte ehrlich gesagt nicht die Lust dazu vors Gericht zu ziehen. Hat man uns damals bei Mietverein auch von abgeraten.

    • #60886
      Bianka Kuklinski
      Teilnehmer

      hab gerade in einer Zeitung ein Urteil gelesen:
      Sachverhalt: In dem Mietvertrag vereinbarten die Parteien, dass das Halten von Kleintieren ohne Erlaubnis des Vermieters zulässig ist. Die Haltung eines sonstigen Haustieres insbesondere eines Hundes oder einer Katze ist nur mit vorheriger Zustimmung des Vermieters erlaubt. Sie wird nur für den Einzelfall erteilt und kann bei bei Vorliegen eines wichtigen Grundes widerrufen werden. Die Mieter haben ohne Zustimmung des Vermieters einen Hund angeschafft und der Vermietung klagt nun für die Abschaffung. Da in dem Haus auch noch andere Hunde und Katzen gehalten werden, waren die Mieter der Meinung, wenn andere Hunde halten dürfen, dürfen wir das auch.
      So entschieden die Richter: Die Vermieter können die Abschaffung des Hundes verlangen. Die in dem Mietvertrag enthaltene Klausel ist nicht rechtswidrig. Die Klausel besagt, dass der Vermieter frei darüber entscheiden kann, ob er dem einzelnen Mieter einen Hund oder eine Katze erlauben möchte oder nicht. Der Mieter kann nicht davon ausgehen, dass er Anspruch auf die Haltung eines Hundes hat, nur weil andere Hunde in dem Haus wohnen. Dem Mieter war die Klausel vor Anmietung des Wohnraumes bekannt. Deshalb immer vorher das Gespräch mit dem Vermieter suchen und den Mietvertrag genau lesen.

    • #60890
      Anonym
      Inaktiv

      Hört sich an wie ein Fall aus der Zeitung des Mietveriens. 🙂
      Der Vermietr kann entscheiden wie er möchte. es kommt auf den guten willen des Vermieters an. Was ich mich allerdings frage, wohnten die anderen Hunde und Katzen dort mit Erlaubnis des Vermieters?

    • #60895
      Anonym
      Inaktiv

      Salü.

      Das hier immer Äpfel mit Birnen verglichen werden …. tzzzz.

      Nelson – in dem Fall hat der Mieter den Hund ja unerlaubt gehalten.
      Sprich keine Erlaubnis eingeholt und die Klage bezieht sich dann auch die Abschaffung des Hundes.

      Das ist doch ein ganz anderer Fall.

      Freddy – natürlich kann der Vermieter sagen das er nach neuen Mietverträgen keine Hunde mehr erlaubt – sprich – dir die Hundehaltung verbieten.

      Nur wird das vor Gericht immer dann keinen bestand haben, wenn der Vermieter es anderen Mietern erlaubt.

      Wenn dein Vermieter nur einige Hunde auf Grund ihrer Grösse, dem Gewicht usw. nicht erlaubt, muss er IN JEDEM EINZELFALL trifftige Gründe vortragen warum er diese Hunde nicht erlaubt, und andere erlaubt.
      Das kann ihm vor Gericht gelingen – muss es aber nicht.

      Die aussage deines Vermieters das es von der Fellfarbe des Hundes abhängig sei – kommt vor Gericht 100000%tig sicher nicht durch.

      [B]Der Bundes-
      gerichtshof sagt, es müsse im Einzelfall unter Berück-
      sichtigung der Interessen aller Beteiligten entschieden
      werden (VIII ZR 340/06).[/B]
      Das bedeutet Freddy – das es eine allgemeingültige und bindende Rechtsprechung zum Thema nicht gibt und jeder Einzelkfall zu prüfen ist.

      Die Beteiligten sind Vermieter, Hundehalter und die Interessen der anderen Mieter.

      Und wie ich schon meinte – vor Gericht ziehen schafft evtl Recht auf dem Papier. Ein entspanntes Mietverhältnis sieht aber sicher anders aus.
      Einfach ne Whg. suchen wo dein Hund als zahlender Mieter gern gesehen ist und gut is 😉

    • #60955
      Bianka Kuklinski
      Teilnehmer

      Die Fellfarbe darf sicherlich kein Anstoss sein, die Hundehaltung zu verbieten, dass jemand aufgrund der Größe verbietet mag unter Umständen zu vertreten sein – mir wäre es egal -Hund ist Hund. Aber es ist leider in unserer Gesellschaft so – warum auch immer – schwarze Hunde werden eher abgelehnt als helle Hunde – viele Menschen auf der Strasse weichen einem schwarzen Hund eher aus als einem Hellen. Und wie Kaykoo schreibt, Prozess gewonnen macht das Mietverhältnis nicht einfacher – im Gegenteil und Kaykoo ganz am Anfang ging es darum, mit dem Vermieter zu sprechen oder lieber nicht, deshalb hab ich das Urteil hier reingeschrieben

    • #60975
      Anonym
      Inaktiv

      EIn Tipp von uns in Sachen “Hunde in Mietwohnungen” – dafür sorgen, dass der Hund in den Mietvertrag aufgenommen wird (bei uns mit Name/Alter/Rasse/Foto/Wesenstest/Sachkunde), dann ist der Hund Gegenstand des Mietverhältnisses, das so einfach nicht gekündigt werden kann (es sei denn, er jault jede Nacht und raubt allen Nachbarn den Schlaf, aber das ist ja wohl klar)!

    • #61009
      Anonym
      Inaktiv

      Die Interessen der anderen Mieter. 🙂 zieht bloß nie in eine spießige Vorstadtsiedlung…der absolute Horror mit Hund!
      Naja, steht ein Verbot der Hundehaltung im Mietvertrag ist die Sache klar. Steht drin das um Erlaubnis gefragt werden muss, so wie es in HH ist, kann der Vermieter agieren wie er will. Oft ist das sehr willkürlich, wie es bei der SAGA der Fall ist. Kommt immer auf den Sachbearbeiter an.
      Naja, wenn der Vermieter es anderen erlaubt hat, dann musst du das erstmal nachweise usw. Aber ehrlich gesagt, würdes du so einen Aufriss deswegen veranstalten? Ich würde mir da eher ne neue Wohnung suchen. 🙂

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