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  • #15305
    Anonym
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    _______Wo hört nun normale Tierliebe auf und wo fängt übertriebene Tierliebe /Vermenschlichung an? _______

    Die Grenzen für den Beginn übertriebener Tierliebe sind ziemlich fließend. Bei einem Hund, der neben Frauchen /Herrchen mit auf der Couch im Wohnzimmer liegen darf, werden diese Grenzen bereits verletzt, auch wenn dieses von dem einen oder anderen Hundehalter noch als Bagatelle abgetan wird. Doch für einen Hund, der sich artgerecht in sein menschliches Rudel eingliedern soll, bedeutet ein gleichberechtigter Platz neben seinem menschlichen Alpha-Tier bereits ein Durcheinander in der Rangfolge. Ist es nicht nur die Couch, sondern eventuell sogar noch ein Platz im Bett, werden hier von Seiten des Menschen hierarchische Stufen gröblichst verletzt, wenn er dem Hund dies mehrfach durchgehen lässt.
    Im Endergebnis wird sich so ein Hund dazu veranlasst fühlen, von nun an das menschliche Ersatzrudel anzuführen, womit Auseinandersetzungen oder Verhaltensstörungen vorprogrammiert sind.

    Allerdings kann ein gemeinsamer Liege- und Schlafplatz nicht grundsätzlich für Verhaltensstörungen verantwortlich gemacht werden und spricht auch nicht in jedem Fall für eine Vermenschlichung. Dies ist bekannt…..so gibt es auch Obdachlose, die sich ihren Schlafplatz mit einem Hund teilen und wo derartige Störungen nicht auftreten. :] Auch die Höhe des Schlafplatzes des Alpha-Tieres Mensch ist letztendlich relevant und die restlich Gestaltung des zeitlichen Miteinanders.
    >Jedoch Beim Obdachlosen ist das die Zeit vom Erwachen bis zum erneuten Aufsuchen des nächtlichen Ruhelagers.< > Bei berufstätigen Rudelmitgliedern eventuell eine kurze Zeit des Schimpfens und des Gassi-Gehens, sowie ein vielstündiges Alleinlassen und Vernachlässigen. < Was also in 22 Stunden durch auf der Couch liegen, mit im Bett schlafen und sich selbst überlassen täglich versaut wird, kann in 2 Stunden nicht repariert werden. 🙁 Letztendlich leiden Tier und Mensch oftmals gleichermaßen unter diesen Zuständen. _____ Echte Tierliebe wäre es in diesem Fall gewesen, sich keinen Hund anzuschaffen._____ Wenn die Vermenschlichung neben dem gemeinsamen Lagerplatz noch weitere Auswüchse annimmt. Völlig bewusst von einer Form der übertriebenen Tierliebe kann gesprochen werden, wenn diese von der Darreichung völlig unangebrachter Leckerlies, über das Färben von Fell, dem Scheren von fragwürdigen Frisuren, bis zur Einkleidung mit modischen Jäckchen, Schleifchen oder anderen Schnickschnack reicht. Ein Hund wäre am liebsten Wolf geblieben oder zumindest eine vitale Zuchtform, mit einem Fell, welches ihm gestattet bei Wind und Wetter draußen in der freien Natur herum zu toben und kann sich garantiert nicht über derartige modische Dinge erfreuen. Hier ist es der Mensch, der ein Tier nicht als tierisches Wesen sieht, sondern als eine Verwirklichung seiner Phantasien und seines Geschmackes, so krankhaft beides zuweilen auch sein mag. Ein besonderes Thema in diesem Zusammenhang sind die sogenannten Qualzuchten und deren Verbot, sowie die zunehmende Zahl von Tierfriedhöfen. Wie man zu Tierfriedhöfen steht, ist gewiss ein Streitthema der besonderen Art und wird es noch auf unbestimmte Zeit bleiben. Sicherlich, mit einem Tier kann man sich anfreunden. Die sich daraus ergebene Beziehung kann über Jahre wachsen. Ob ein Kind dann einen verstorbenen Wellensittich im heimischen Garten beisetzt, oder eine ältere Dame ihre verschiedene Katze auf einem Tierfriedhof bestatten lässt, ist eigentlich nicht relevant, wenn auch eine Form der übertriebenen Tierliebe. > W A R U M ?<

    Ja warum?
    Weil Tierliebe sich über die Liebe zu Tieren manifestieren sollte. Nicht zu einem einzelnen Tier wohl bemerkt, sondern zur Tierwelt als solche. Einfacher ausgedrückt, die Liebe zu Tieren und die Liebe zur Natur sollten dabei einer gemeinsamen Wurzel entspringen. Wer sich aktiv für den Naturschutz oder für den Tierschutz einsetzt, sei es beruflich oder ehrenamtlich, kann von sich aus mit Fug und Recht behaupten, ein Naturliebhaber oder ein Tierfreund zu sein. So ist ein Tierfreund nicht derjenige, der einen scheinbar verlassenen Jungvogel aufliest und mit nach Hause nimmt, ohne erst einmal in aller Ruhe einige Stunden den Jungvogel zu beobachten, ob dieser denn auch wirklich verlassen ist!!!
    Ein Tierfreund ist vielmehr derjenige, der sich aktiv dafür einsetzt, dass 100 weitere Brutvögel eine bessere Chance haben, ihren Nachwuchs mit geringeren Verlusten aufzuziehen.

    IN DIESEM SINNE:
    Es spricht nicht , es hat keine Hände, geht nicht wie ein Mensch , hat Fell/Schuppen oder Gefieder…also ist es ein TIER!

    Behandelt “Tiere” respektvoll, zwingt ihnen nicht “ein menschlich sein” auf!!!

    #35645
    Anonym
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    meine Hunde schlafen mit im Bett und uns erwachsen daraus auch keine Probleme! Sie wissen genau, was “nein”, “hopp” und “runter” bedeuten und solange das klappt kann ich sie wann immer ich will in ihre betten schicken (man will ja auch mal ungestört sein). Aber Hunde sehen uns als ihr Rudel und da gehört auch Kontaktliegen dazu. Wildhunde tun das auch, auch die ranghohen Tiere, denn auch diese brauchen soziale Zuwendung. Viel schlimmer ist das Anziehen und schmücken der Vierbeiner. Das halte ich viel eher für falsche Tierliebe. Resi zum Beispiel braucht im Winter einfach nen Mantel um nicht immerzu krank zu sein. Aber krieg mal was funktionelles, so ohne Kapuze, Strassstreinchen und Glitzer! Für uns muss es super passen, robust sein, und waschmaschinentauglich!

    Und zum Thema Tierfriedhof: Ich habe mit meinem Tarzan mehr als ein Jahrzehnt zusammengelebt, natürlich wäre es ihm egal gewesen ob Grab oder Tierkörperbeseitigung aber mir nicht. Ich bin ein Mensch und habe Gefühle und die muss ich verarbeiten und ich finde es gut für mich dass ich oft an seinem Grab vorbeigehen kann. Es hilft mir und schadet ihm nicht…

    Natürlich gibt es grenzwertige Tierliebe, du hast dies in den Themen zur Hundezucht sehr deutlich gemacht. Aber ich würde es hier gerne so formulieren:Ich liebe meine Tiere, weil ich sie genau kenne und mit ihnen lebe und ich habe Respekt vor allen Lebewesen, egal ob Tier, Mensch oder Pflanze.
    LG Anja

    #35785
    Anonym
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    Mein Hund schläft auch mit im Bett, darf mit auf die Couch und ich hatte noch nie Probleme in Richtung Gehorsam oder gar Dominanz. Ich sehe das genauso wie Andiamo. Wir sind ein Rudel ein Mensch-Hund-Rudel und da gehört es einfach mit dazu, intensive Kontakte mit meinem Hund zu haben. Ein Hund der nur irgenwo auf dem Boden in der Wohnung liegen darf oder gar nur in einer Hundehütte draußen schlafen – so etwas käme für mich nicht in Frage. Auch das Thema, was ist nach dem Tod ist für mich geklärt. Auch meine ehemalige Lady liegt auf dem Tierfriedhof. Sie war 13 Jahre meine treue Begleiterin, meine Freundin, mein Hund und hätte sie nie einer Tierkörperbeseitigung übergeben. Wer so etwas macht – darüber laß ich mich lieber nicht aus. Auch mein jetziger Hund, wir wieder auf dem Tierfriedhof beerdigt. Das hat er verdient. Diese beiden oben angesprochenen Punkte gehören nicht in die Kategorie übertriebene Tierliebe. Ich liebe und respektiere meinen Hund, wenn ich das nicht täte wäre ich ein schlechter Hundehalter.

    #35887
    Anonym
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    >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>

    “DANKE” an

    Andiamo und Sandy!

    Ich würde es begrüßen weitere Erfahrunegn,Ansichten, Kritiken , Verbesserungsvorschläge ect.. hier vorzufinden. :]
    Es sind ja doch auch sehr grenzwertige Aspekte die wo nicht immer verallgemeinert werden sollten!
    Ich denek auch daß wir alle ,die Hunde halten, gewissermaßen dazu beitragen was da heute mit unserem viebeinigen Fellfreunden,den “Hunden” geschieht!

    Also ich bin erfreut schon 2. Antwortbeiträge erhalten zu haben!

    #36003
    Anonym
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    Zum Thema Tierfriedhof: Soll jeder für sich selbst entscheiden, wie er sein Tier nach dem Tod würdigt oder nicht. Dem Tier wird es herzlich egal sein, es existiert ja nicht mehr. Wenn es dem Menschen hilft, so Abschied zu nehmen, warum nicht. Mir persönlich wäre es nichts, denn ich brauche kein Grab oder Blumenkränze und dergleichen, um einem lieben Freund (ob Hund oder Mensch) zu gedenken.

    Thema Hund im Bett: Dazu gab es hier irgendwo schonmal einen Thread und da hab ich schon kund getan, dass das für mich absolut nicht in Frage kommt. Pogo darf noch nicht einmal ins Schlafzimmer. Aber auch das soll jeder so halten, wie er will. Allerdings auch nur dann, wenn alle Beteiligten damit einverstanden sind UND wenn daraus keine Probleme erwachsen. Ich selbst kuschle hingegen gern mit Pogo auf der Couch, er darf auch auf die Couch, wenn ich nicht zu Hause bin. Hab ich hingegen Besuch oder will die Couch für mich allein haben, so ist es auch kein Problem, ihn runter zu schicken. Dann legt er sich eben davor (meist direkt auf meine Füße) und hat so sein Bedürfnis nach Kontaktliegen ausreichend befriedigt wie ich finde. Kontaktliegen bedeutet nicht zwangsläufig eng an eng gedrückt. Es reicht vielmehr ein simpler Körperkontakt, ob nun mit Hinterteil an z. B. Oberschenkel, oder mit Kopf auf Fuß – vollkommen egal.

    Hundemode: Find ich extrem übertrieben und absolut albern. Zweckmäßige Kleidung für Hunde, die zu wenig Fell haben, um im Winter nicht zu frieren – ok, aber mehr auch nicht. Wobei ich eher auch der Meinung bin, derartige Hunde nicht unbedingt hier in unseren Breiten zu halten. Wenn sie ohne Kleidung Probleme kriegen, warum müssen sie erst so gezüchtet werden? Versteh ich einfach nicht.

    Fellfärben ist ein absolutes No-Go. Wozu soll das Ganze gut sein? Abenteuerliche Frisuren? Versteh ich nicht. Mein Hund ist so wie er ist einfach schön. Klar, es gibt Rassen, bei denen muss man das Fell kürzen wenn man keine Filzteppich auf vier Pfoten haben will, aber ich frage mich auch hier wieder, warum sie überhaupt erst so gezüchtet werden, wenn das Fell hinterher eh geschoren/getrimmt oder was weiß ich wird. Ich verändere an meinem Hund nichts. Gar nichts. Er bleibt so wie er ist und ich finde es gut so. Aber ok, ich habe mich auch (ohne wirklich groß darüber nachzudenken) für einen Hund mit relativ kurzem Fell entschieden, der noch dazu genug Unterwolle hat um im Winter nicht zu frieren aber auch nicht zu viel, um im Sommer vor Hitze zu zerfließen.

    Wenn ich morgen nach dem Aufstehen drüber nachdenke, fallen mir sicher noch mehr Sachen ein. Bis dahin belasse ich es aber erst einmal bei diesem Beitrag 😉

    #36006
    Anonym
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    Meiner Meinung nach ist es nie gut etwas zu übertreiben. Wenn es möglich ist einen für alle gesunden Mittelweg zu finden ist das doch immer noch der beste Weg.
    Übrigens … auch Hunde von unterschiedlichem Rang teilen sich einen Schlafplatz. Solange es vom Ranghöheren akzeptiert wird. Das gehört zu den privilegien eines Rudelführers es zu erlauben, oder eben nicht.
    Es gibt erfreulicherweise nicht immer nur Schwarz oder Weiß … 🙂

    #36009
    Anonym
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    Hallo!
    Auch meine zwei kleinen liegen bei mir auf dem Sofa oder bett,aber ich kann auch sie ohne prob.wieder runter schicken.Und zu den mändelchen finde ich auch qwatsch.meine frieren auch schnell,aber ich ziehe ihnen nichts an da gehe ich lieber kleine runten und dafür mehrmals raus.Weil die mändel so gearbeitet sind das sie von oben wärmen und nicht von unten wo die kälte herkommt zb.bei schnee.
    Und ich würde ni meine hunde auf den hunde auf einen tierfriedhof schaffen,sondern bei mir in der nähe im garten.
    Na gut bei großen hunden geht das schlecht.

    #36010
    Anonym
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    [quote][quote_head]Zitat von Oli vom 06.09.2009 12:23[/quote_head]Und ich würde ni meine hunde auf den hunde auf einen tierfriedhof schaffen,sondern bei mir in der nähe im garten.
    Na gut bei großen hunden geht das schlecht. [/quote]

    Da sprichst du was an: Es gibt keine generelle Erlaubnis, Tiere auf dem eigenen Grundstück zu begraben. Man muss sich schon an einige Vorgaben halten. [URL=http://www.herz-fuer-tiere.de/info/wenn-das-tier-stirbt.html]Ein Herz für Tiere[/URL] hat dazu einen recht informativen Text verfasst. Ich zitiere:
    [i]”[b]Wenn das Tier stirbt[/b]

    Zum Schmerz über den Verlust des Heimtieres kommt meist noch das Problem: Wo findet man für den guten alten Freund, die langjährige treue Gefährtin eine würdige Ruhestätte? Wer seinen toten Vierbeiner im Wald, am Wegesrand oder sonstwo auf öffentlichem Grund bestattet, macht sich strafbar.

    Für die Tierkörperbeseitigung gilt in Deutschland eine EU-Vorschrift, die das Vergraben toter Tiere nur noch mit einer Genehmigung erlaubt. Um nicht jeden Einzelfall überprüfen zu müssen, können die Behörden jedoch eine “Allgemeinverfügung” erlassen.

    Bis ins Jahr 2002 war jedem klar, dass tote Haustiere im eigenen Garten vergraben werden dürfen. Doch vor dem Hintergrund der BSE-Krise schaltete sich die EU ein und verfasste eine für alle Mitgliedsstaaten verbindliche Richtlinie. Demnach müssen alle Tierkadaver in eine Tierkörperbeseitigungsanlage gebracht werden.

    In Deutschland wurde diese Verordnung durch das “Tierische Nebenprodukt-Beseitigungsgesetz” vom 25.10.2004 in nationales Recht umgesetzt. Gewöhnungsbedürftig ist, dass unter diese Bezeichnung auch das Vergraben toter Haustiere fällt. Voreilige Presseberichte verkündeten nun, dass tote Haustiere gar nicht mehr oder nur mit einer Ausnahmegenehmigung im Garten vergraben werden dürfen.

    Sowohl die EG-Verordnung als auch das deutsche Gesetz stellen es jedoch den Landesbehörden frei, das Vergraben von Haustieren unter Einhaltung bestimmter, mit dem Naturschutzrecht vereinbarten Vorgaben zuzulassen. Dazu bedarf es einer “Allgemeinverfügung”, mit der eine Angelegenheit bis zu deren Widerruf geregelt wird.

    Tendenziell lässt sich bei den Behörden, die bislang eine Allgemeinverfügung erlassen haben, erkennen, dass sie sich an den ehemaligen Vorgaben orientieren. So gilt z.B. in Braunschweig: “Tote Kleintiere wie Hunde, Katzen, Meerschweinchen, Vögel usw. dürfen auf dem eigenen Grundstück in einer Tiefe von mindestens 50 cm begraben werden, sofern das Grundstück nicht in einem Wasserschutzgebiet liegt.”

    Ausgenommen sind natürlich seuchenverdächtige bzw. seuchenkranke Tiere, die in eine Tierkörperbeseitigungsanstalt müssen. Ebenfalls verboten ist das Vergraben toter Tiere in unmittelbarer Nähe zu öffentlichen Plätzen und Wegen. Gelegentlich (siehe Urteil) ein Haustier im Garten zu vergraben ist also – unter gewissen Auflagen – erlaubt. 

    Keine Einschränkungen gibt es bei Urnenbestattungen. Die Asche dürfen Tierfreunde mit nach Hause nehmen und dort in einer Urne aufstellen oder vergraben.

    In der Schweiz ist die Bestattung eines Tieres im eigenen Garten erlaubt, wenn das Tier nicht mehr als 10 kg hat und das Grab mindestens einen Meter tief ist. Tote Tiere, die nach der Einschläferung beim Tierarzt bleiben, müssen nach dem Tierkörperbeseitigungsgesetz der Tierkörperverwertung übergeben werden. Es ist verboten sie in freier Natur, in oder nahe bei Wasserschutzgebieten oder am Rande von öffentlichen Plätzen und Wegen zu begraben. In einzelnen Gemeinden kann es auch weitergehende Verbote geben.

    Da nur wenige Halter einen eigenen Garten haben, in dem sie das Tier begraben können, haben wir alle uns bekannten Adressen rund um das Thema Tierbestattung zusammengetragen.

    Wir hoffen, daß mit diesen Informationen Menschen gedient ist, die um ihr Tier trauern.”[/i]

    Was mich persönlich jetzt noch interessiert Oli, was macht für dich den Unterschied zwischen Tierfriedhof und Begräbnis im eigenen Garten aus (mal abgesehen von der Kostenfrage)? Ist dir die Nähe so wichtig oder warum kommt für dich so ein Friedhof nicht in Frage? Ich frage nur, weil ich die Idee mit den Friedhöfen eigentlich ganz niedlich finde und auch denke, dass dort eine recht angemessene Athmosphäre herrscht. Ich hätte selbst eher ein Problem damit, ein Verwesendes Tier bei mir im Garten liegen zu haben, auch wenn es mein geliebter Vierbeiner ist. Jeder hat da andere Ansichten, ich hätte gern noch ein paar mehr Infos zu deiner 😉

    #36011
    Anonym
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    Hallo,

    bei dem Gedanken an bunte Mäntelchen, Schleifchen &Co dreht sich mir der Magen um. Oft müssen sich das ja die armen Hunde gefallen lassen, die sich auch ständig als kleines Tucktuck herumtragen lassen müssen, als wenn sie keine Beine zum Laufen hätten und dann andere Hunde vom Arm herab ankläffen, bis sie heiser sind. Ein Stofftierersatz.
    Ich bin was dieses nicht tiergerechte Betüddeln angeht ziemlich krass in meiner Meinung und gehe soweit, dass ich auch finde, dass Hunderassen, die so verzüchtet sind, dass sie Mäntelchen brauchen um nicht krank zu werden (Extrembeispiel Nackthunde) oder das Gegenteil Wollschweine die zum Frisör müssen um nicht zu verfilzen oder unter dem Pelz sonst Hautkrankheiten bekommen und wat weiß ich nicht alles, nicht mehr gezüchtet werden dürften. Aber Angebot und Nachfrage.. und solange es Leute gibt, die so`n Scheiß toll finden, wird es diese erlaubte Quälerei geben. Fängt ja schon an bei Ausstellungen, wofür die Hunde gewaschen, gekämmt, gefönt (fehlt nur noch Färbung und Dauerwelle und schon siehts Vierbein aus wie Herrchen/Frauchen) und alles schön mit Spray fixiert wird. Sry, falls sich jemand hier für so was begeistern kann, möchte natürlich keinem persönlich damit auf die Füsse treten, aber mir kann keiner erzählen, dass das hundgerecht ist und vielleicht sogar, dass sein Hund das toll findet.

    Zum Thema Beerdigung schließe ich mich Oli an. Meine alte Hündin liegt bei meinem damaligen Freund im Garten neben seiner verstorbenen Hündin und March wird in unseren Garten kommen( was hoffentlich noch gaaaanz lange hin sein wird). Was das Gesetz dazu sagt ist mir egal. Zum Einen geht’s mir dabei um die Kosten zu sparen, aber viel wichtiger ist es mir, jederzeit hingehen zu können, ohne ne Weltreise dafür machen zu müssen, denn hier in Hannover ist der Tierfriedhof von mir aus gesehen am anderen Ende der Stadt.

    Und solange wird sich March weiterhin auf gleicher Höhe an mich ankuscheln dürfen, da sie trotzdem weiß, wer Chef im Rudel ist! 😉

    #36012
    Anonym
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    [quote]Wollschweine die zum Frisör müssen um nicht zu verfilzen oder unter dem Pelz sonst Hautkrankheiten bekommen und wat weiß ich nicht alles, nicht mehr gezüchtet werden dürften.[/quote]
    Ich fühl mich hierdurch schon angegriffen. Diese Wollschweine heißen übrigens Pudel und sind eine uralte Rasse die zur Jagd am Wasser gezüchtet wurden! Sie erfüllen dabei die gleichen Aufgaben wie ein Retriever! Und es ist dem Hund denke ich wirklich scheißegal, wie er aussieht, solange er Hund sein darf! So wie March aussieht, wird sich auch regelmäßig um ihr Fell gekümmert… Warum regt sich denn Niemand über die Portugisischen Wasserhunde auf, die tragen einen ähnliche Arbeitsschur wie der Pudel!?

    Resi trägt ihren Mantel, der so geschnitten ist das er auch so gut es geht von unten wärmt, wenn sie an der Leine laufen muss (was in der Stadt und als Hund der überall dabei ist nun mal vorkommt). Wenn sie rennt und tobt, ist sie auch ohne mantel warm genug. Mein Hund braucht Bewegung und ich kann sie nicht den ganzen Winter zu Hause lassen oder sich ständig erkälten lassen. Lieber lasse ich mich von den Leuten blöde anmachen. Aber ich weiß was meiner Kleinen guttut und was nicht- Antibiotika wegen Erkrankungen verträgt sie jedenfalls nicht!
    LG Anja

    #36013
    Anonym
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    …..okey…..hier mal kurz…

    ” WOLLSCHWEINE” als Bezeichnung für einen sehr felligen Hund ist etwas sehr arg @ March, sorry mußte ich hier mal so schreiben!
    Weißt du es gibt Rassen welche in der Tat “uuuraaalt” sind und aufgrund von Nutzen und Region eine spezielle Fellart vorweisen müssen!
    Als da wären zum Beispiel der Kommodor, Puli,Mudi ,Pumi ect. welche
    ______”alle jahhhunderte alte Hirtenhundrassen sind!!!!”_______

    __Der Komodor__, ein ungarischer Hirtenhund ist mit seinem bis auf den Boden reichenden verfilzten Zottelhaar ein wandernder Wollklumpen aus dem die kleinen dunklen Augen wie hinter einem Vorhang kaum hervorschauen können. Tag und Nacht bei der Herde, ist er allen Unbilden seiner Heimat, der ungarischen Pußta, gewachsen. Er wirkt durch sein ungepflegtes Fell voller zusammengeballter Filzplatten noch größer als er ohnehin schon ist. Er wird mit dem stärksten Bullen und den schnellen Pferden fertig und verliert auch durch seinen unförmigen pelz nichts an seiner Wendigkeit. Mutig und stark verteidigt er die ihm anvertrauten Herden gegen vier- und zweibeinige Räuber der weiten Pußta

    __Der Schafpudel__ ist weder ein waschechter Pudel noch ein Spezialist zum Schafehüten, sondern zeigt nur in seinem dichten Zottelhaar eine gewisse Pudelähnlichkeit und ist im übrigen für alle Hütezwecke bestens brauchbar; er wird selbst mit wiederborstigen Schweineherden gut fertig, die er auf den nord- deutschen Weiden Tag und Nacht hütet. Vorläufig ist er noch in unterschiedlichen Farbschlägen anzutreffen, wird jedoch immer mehr als rein weißer Typ gezüchtet; doch bleibt seine vielseitige Verwendbarkeit immer noch das höchste Zuchtziel

    __Der altdeutsche Schäferhund__, das Urbild aller unserer Herdengebrauchshunde, trägt einen rauhen, struppigen Pelz unterschiedlicher Verbrämung und dazu Hängeohren. Sein kräftiger Kopf zeigt noch nicht die spitze Schnauze unserer hochgezüchteten deutschen Schäferhunde, aber das gute. kräftige Trabergebäude aller dieser lauftüchtigen Hundeschläge. In der Stadt äußert selten, leistet dieser unverbildete Bursche auf dem Lande als Wach- und Herdenhund gute Dienste.

    __Der Pumi__, ein kleiner ungarischer Hirtenhund besitzt im Gegensatz zum nahezu gleichgroßen ungarischen Puli Stehohren wie der norddeutsche Hütespitz, dessen Blut möglicherweise in seinen Adern kreist. Sein kürzeres Zottelhaar zeigt eine überwiegend hellgraue Färbung. Klein aber beweglich hält er selbst große Herdentiere in Schach und wird als routinierter Fesselbeißer auch mit den widerborstigen Schweinen leicht fertig. Als reiner Arbeitshund entfaltet er seine nützlichen Begabungen nur bei der Herde und entging bis jetzt seinem Schicksal ein Modehund zu werden.

    __Der Owtscharka__ oder russische Hirtenhund stellt einen großen und kräftigen Hund dar; er wirkt durch sein überreiches, rauhes Zottelhaar besonders wuchtig und erinnert, dabei etwas an den Bobtail sowie den Kommodor. Unter allen möglichen Farbschlägen überwiegt bei ihm ein schönes Silbergrau, ferner ein leuchtendes Rot oder ein reines Weiß. Unverbildet und von keiner Mode entdeckt, bewahrte er seine guten Eigenschaften bis heute, die sich bei der Herde bestens bewähren. Das kräftige Trabergebäude verrät den lauftüchtigen Arbeitshund der weiten russischen Weideflächen.

    Um hier hier einige Beispiel zu belegn für ” WOLLSCHWEINE!” :rolleyes:

    Also ich hoffe ich konnte differenzieren zwischen Hunden die “wuschelig und lang/dickfellig ” sind und Hunde welche von selbstherrlichen Egoisten,(gepflegter STUTZ okey)) bis zur Albernheit zurechtgestutzt werden! 😛

    Nicht alle/s über einen (Scherr)Kamm scherren! 😀

    #36016
    Anonym
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    Danke Duke!

    #36028
    Anonym
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    [quote][quote_head]Zitat von March vom 06.09.2009 13:55[/quote_head]Meine alte Hündin liegt bei meinem damaligen Freund im Garten neben seiner verstorbenen Hündin und March wird in unseren Garten kommen( was hoffentlich noch gaaaanz lange hin sein wird). Was das Gesetz dazu sagt ist mir egal.[/quote]
    Das Gesetz gibt es übrigens nicht ohne Grund. Es ganz zu ignorieren finde ich schon etwas dreist. Es steht ja in dem von mir geposteten Text aus “Ein Herz für Tiere”, dass es z. B. in Wasserschutzgebieten verboten ist, Tiere auf seinem Grundstück zu vergraben. Das ist in diesem Fall definitiv ein verdammt sinnvolles Verbot und wer das überschreitet, handelt fahrlässig.

    Was die “Wollschweine” angeht: Ich glaube das hat March vielleicht nicht ganz so krass gemeint, wie sie es schrieb. Ok, ich hoffe es zumindest. Ja, viele der Rassen sind wirklich sehr alte Rassen und das Fell erfüllt seinen Zweck. Nur einen Unterschied mache ich da schon: Dort, wo das Fell seinen Zweck erfüllt (in rauen Gegenden oder auch auf dem Land als reiner Hof- und Arbeitshund) sehe ich auch ein, dass diese Hunde gehalten werden. Allerdings eine Haltung in der Stadt halte ich bei solchen Rassen eher für unangemessen, denn wer will schon den ganzen Dreck und Geruch in der Wohnung haben, die z. B. ein Puli mit sich bringt? Da wird an den Hunden dann oft herumexperimentiert mit Shampoo und Duftwässerchen und mit den abenteuerlichsten Frisuren. Wenn ich langes Fell unpraktisch finde für die Wohnungshaltung, dann ist es doch wesentlich naheliegender sich für eine Rasse zu entscheiden, die in diesem Punkt pflegeleichter ist. Gerade für langhaarige Hunde ist die Fellpflege nicht immer gerade angenehm (beim Bürsten ziept es dann eben) und ich weiß nicht, ob man es ihm dann ständig zumuten muss. Ja, ich bürste Pogo auch regelmäßig, aber bei seinem kurzem Fell kommt das Prozedere eher einer Massage gleich und Pogo genießt es.
    Wenn dein Andiamo die Fellpflege genießt, dann hab ich gar kein Problem damit. Aber sobald es für ihn eine lästige und unangenehme Pflichtübung ist, sollte man das mal überdenken.

    In einem Punkt stimme ich March aber vollkommen zu: Dieses Ausstellungbetütele was das Fell angeht (also hier zuppeln, dort rurechtrücken, hier ein wenig Haarspray, dort das neueste Shampoo und dann vielleicht auch noch mit haufenweise Chemie drin) finde ich unmöglich und ich kann mir ebenfalls nicht vorstellen, dass es Hunde gibt, die das genießen können. Haarspray für Hunde? Wozu soll das gut sein? Regelmäßig bürsten und ab und an, wenns wirklich nötig ist, mal waschen. Mehr sollte eigentlich nicht zum Standard gehören, oder?

    #36036
    Anonym
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    Jetzt geb ick hier auch mal meinen Senf dazu…..: Also wer weiß schon wat immer so richtig und korrekt ist, ick stimme aber in jedem Fall zu, dat ein Hund nu mal keine Barbiepuppe ist, aber ick bin schon ganz froh wenn im Sommer dat Fell runter kommt, so ein bis zwei mal im Jahr. Da seh ick nicht nur jünger aus, ick fühl mich auch so….., ist einfach luftiger in der Sommerhitze…! Auf Klammotten steh ick auch nich so, aber Theo liebt zum Beispiel seine Halstücher und für nen Gag setz ick och mal ne Sonnenbrille auf…. hehe! Heißt natürlich nicht, dass ick den ganzen Sommer damit rumlaufe – wat ick sagen will ist eigentlich: Ja, Man (oder Frau) neigt dazu den Hund ein bißcken zu vermenschlichen – aber solange das bewußt ist und in Grenzen bleibt kann man dat wohl tolerieren – solange ick draußen meinen Spaß haben darf und andere Vierbeiner treffen darf (dat ist bei uns mindestens so 3 – 5 Stunden täglich), nur zur Zeit leider nicht weil ick ein Problem im Ellenbogen hab, und so lange ick keine Tütensuppe fressen muss, sorry war natürlich nen Witz.., ist klar das man auf eine möglichst natürliche und gesunde Hundeernährung achten sollte. Aber wie bekannt, auch darüber streiten die Geister….! Und was die Beziehung zwischen Mensch und Hund betrifft, na ja – ist auch bekannt das es da viele Missverständnisse gibt, aber ick bin froh das unsere Zweibeiner sich immer wieder bemühen und auch lernfähig sind….! Hehe, jetzt könnt mann meinen ick hab se gut erzogen, na ja, auch dat hält sich die Waage, die haben halt dazu gelernt und ick hab auch gelernt, aber manchmal setz ick auch meinen Kopp durch….! Ick weiss gar nicht wat ick noch sagen soll – Hauptsache Hund ist gesund und fühlt sich wohl…..!!!!

    #36073
    Anonym
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    Hallo ihr Lieben…
    Zum Thema “Wollschweine”….man man man..warum kann man hier eigentlich nicht einfach sachlich diskutieren ohne das sich jemand angepisst fühlt..(das hat March extra reingeschrieben)???????????????????????????????????????????
    Ich fasse den Begriff eher süss auf….Wenn ich euch darüber schon aufregt was sagt ihr denn zu dem Wort RÜSSEL???…Wäre ja genauso ein Ding :D…
    @Andiamo…es gibt nicht nur Pudel die langes Fell haben… ;)….

    Naja also meine Maus schläft auch im Bett und eigentlich schließe ich mich diesbezüglich den anderen an.
    Kleidung finde ich auch sehr albern obwohl so ein Haltuch z.B. schon echt süss aussehen kann…oder auch den Hund nicht ganz so gefährlich aussehen lässt (Husky z.B. haben für meine Objetivität einen sehr bösen Gesichtausdruck..nicht alle aber viele)…das finde ich persönlich noch ok.
    Mit dem Tod habe ich mich ehrlich gesagt noch garnicht auseinander gesetzt….will ich in nächster Zeit auch noch nicht tun…hab Angst.. ;( =)…ich würde sie natürlich auch im Garten sehen aber Pogo´s Argument greift natürlich auch…ich kann mich also noch nicht festlegen..werde es euch aber wissen lassen wenn es soweit ist.. 😉

    Liebe Grüße

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