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  • #15733
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo,
    ich habe eine kleine Yorkie-Havaneser-Hündin. Im letzten Jahr habe ich sie mit meinem Exfreund zu uns nach hause geholt. Leider musste sie seit dem bereits 2 Umzüge mitmachen und nun habe ich mich auch noch von dem Freund getrennt und bin erneut mit ihr umgezogen. Von Beginn an habe ich sie mit zur Arbeit genommen und mich hauptsächlich um sie gekümmert. Seit November 2010 führte mein Ex und ich sowieso nur noch eine Wochenend-Beziehung. Er liebt sie sehr und umgarnt sie die ganze Zeit. Er spricht sogar ständig mit ihr. Seit unserer Trennung besteht er darauf, dass er sie jedes Wochenende “haben” möchte. Das kann ich ja auch verstehen, aber für Irie ist das glaube ich sehr anstrengend.
    Sie ist allgemein sehr misstrauisch und sensibel. Sie hasst Autofahren und hat immer Angst, dass man mit ihr wegfahren will. Sie ist auch sehr ängstlich gegenüber anderen Hunden. Nun ist sie leider auch sehr misstrauisch, wenn ich sie Sonntag abends wieder bei meinem Ex abhole. Dann guckt sie traurig und lässt Ohren und Rute hängen. 🙁
    Er kümmert sich immer sehr lieb um sie, aber nach einem Wochenende bei ihm gehorcht sie mir überhaupt nicht mehr. Er kann sie nicht bei sich behalten, da er sie nicht mit ins Büro nehmen kann.
    Was können wir tun? Glaubt ihr, dass sie sich mit der Zeit daran gewöhnt?
    Es wäre sehr nett, wenn Ihr mir und helfen könntet.

    #73518
    Anonym
    Inaktiv

    Also so wie ich das lese scheint euer Hund ja ziemlich im Stress zu sein.
    Welche Auffälligkeiten zeigt Irie denn sonst so?
    Tippelt sie dir in der Wohung oft hinterher?
    Was genau passiert beim Autofahren? Wie äußert sich ihre Unzufriedenheit?

    Wenn er den Hund am WE schon sehen will, dann müsst ihr euch auch bei Erziehungsfragen absprechen und konsequent an einem Strang ziehen! Hunde merken es sofort, wenn bei Herrchen am WE immer der ganze Spaß stattfindet, man alles darf und ständig betüdelt wird und Frauchen mit einem nur blöde Sachen macht:
    – Autofahren (man steht nicht im Zentrum der Aufmerksamkeit)
    – mit ins Büro (man steht wieder nicht im Zentrum der Aufmerksamkeit)
    und auch sonst musst du die ganze Erziehungsarbeit leisten wie es scheint.

    Wer steht denn im Heimtierausweis als Halter drin?

    Auf die Dauer solltet ihr euch eine andere Lösung einfallen lassen – z.B. dass dein Freund sie nicht einfach nur jedes zweite WE, sondern jede 3.te Woche für 7 Tage bekommt. Dann müsste auch er Regel aufstellen und sie mit zur Arbeit nehmen o.ä.

    Also beobachte ihr Verhalten mal genau und sucht euch gegebenenfalls professionelle Hilfe – und vor allem: SPRECHT EUCH AB!

    Ansonsten kann ich nur sagen: Hunde sind keine Kinder. Kinder verstehen ab einem gewissen Alter was “Umgangsregelungen” und “Besuchswochenenden” sind. Hunde nicht. Für einen Hund bedeutet sowas immer Stress, besonders dann, wenn sich nicht nur die Umgebung und die Bezugsperson ändert, sondern auch keine klaren Regeln mehr vorhanden sind, an denen sie sich orientiern können und müssen.

    Entweder dein Freund ist bereit Verantwortung zu übernehmen oder er holt sich nen eigenen Hund. Aber in dieser Form kann das nicht weitergehen.

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