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    • #13717
      Anonym
      Inaktiv

      Soo…..da ja der eine oder andere Hundi hier bereits auch in frühen Jahren Probleme mit Schmerzen verschiedenster Art hat und bestimmt viele von euch ja eher ungern zur Medi aus der Pharmazie greifen habe ich hier ein homöophatisches Mittel um solche Beschwerden in den Griff zu bekommen.Vorrausgesetzt der Hund von euch ist nicht schon in einem sehr schweren Stadium.
      Näheres hier…

      Was ist Traumeel
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      Traumeel sind homöopathische Tabletten und werden von der Firma Heel in Baden-Baden hergestellt. Die Fa. Heel ist einer der führenden Herstellerfirmen von homöopathischen Mitteln und hat jahrzehntelange Erfahrung auf diesem Gebiet.

      Die Zusammensetzung dieses Medikaments besteht aus 13 verschiedenen homöopathischen Einzeldrogen in verschiedenen Potenzierungsstärken. Darin enthalten sind:

      – Arnika D2 Bergwohlverleih
      – Calendula D2 Ringelblume
      – HamamelisD2 Virginische Zaubernuß
      – Millefolium D3 Schafgarbe
      – Belladonna D4 Tollkirsche
      – Aconitum D3 Blauer Eisenhut
      – Mercurius solubilisD8 Quecksilberverbindung
      – Hepar sulfuris D8 Kalkschwefelleber
      – Chamomilla D3 Kamille
      – Symphytum D8 Beinwurz
      – Bellis perennis D2 Gänseblümchen
      – Ecchinacea angusto-
      – Folia D2 ein Korbblütler
      – Ecchinacea purpurea bei uns bekannt als Sonnentau
      – Hypericum D2 Johanniskraut

      Alle Einzelstoffe haben starke Wirkung auf entzündlich verändertes und degeneriertes Gewebe.

      Wo bekomme ich Traumeel
      =======================

      Traumeel ist apothekenpflichtig nicht jedoch rezeptpflichtig. Viele Hausärzte verschreiben aber auch dieses Medikament, da es sich auch in der Ärzteschaft herumgesprochen hat was für ausgezeichnete Wirksamkeit es besitzt.

      Es gibt Traumeel in verschiedenen Verabreichungsformen als Salbe, Tabletten, Tropfen und Ampullen.
      In den Tropfen ist 35% Vol. Alkohol enthalten was besonders bei Gabe an Kindern und Antialkoholiker Beachtung finden muß. Der Trägerstoff von Tabletten ist Milchzucker.

      Bei welchen Erkrankungen wirkt Traumeel
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      Traumeel wirkt bei Verletzungen wie Verstauchungen, Verrenkungen, Prellungen, Blut- und Gelenkergüssen, Knochenbrüche, postoperative und posttraumatische Schwellungszustände und Weichteilschwellungen. (Also, auch nach jedem operativen Eingriff egal ob es sich dabei um Eingriffe am Knochen, Gewebe o.ä. handelt)

      Ferner wirkt Traumeel bei allen entzündlichen und mit Entzündungen einhergehenden degenerativen Prozessen an den verschiedensten Organen und Geweben (Stütz- und Bewegungsapparat) wie z.B. Schleimbeutelentzündungen, Sehnenscheidenentzündung, Abnutzung an Hüft- Schulter- Knie- und kleinen Gelenken. Auch bei der Gehirnerschütterung wird es in der Medizin eingesetzt zur Vermeidung einer Schwellung. Selbst bei grippalen Infekten und den damit verbundenen Entzündungserscheinungen und Knochenschmerzen erzielt man mit Traumeel sehr gute Erfolge.

      Wie muß man Traumeel einnehmen und was sind die Zielgruppen
      ===========================================

      Grundsätzlich kann gesagt werden, daß alle Personen oder Tiere dieses Medikament einnehmen dürfen.
      Selbst Kleinstkindern kann man es ohne weiteres verabreichen, obwohl dies wahrscheinlich nicht notwendig ist auf Grund der Erkrankungsart. (Welches Kleinkind hat schon z.B. Arthrosen) Man verabreicht als Normaldosis 3×1 Tbl. die man im Mund zergehen läßt. Dies passiert auch innerhalb ein paar Sekunden durch die schnelle Auflösung des Milchzuckers. Bei sehr starken Beschwerden kann man aber auch die Dosis erhöhen und zu Anfang sogar alle 2 Std. 2 Tbl. nehmen für den 1. Behandlungstag.

      Nebenwirkungen und Wechselwirkungen sowie Gegenanzeigen gibt es für dieses Medikament keines. Nur sollte bei Gabe von Tropfen der Alkoholgehalt berücksichtigt werden.

      Bei Abnutzungserscheinungen wie z.B. Arthrose sollte Traumeel über einen langen Zeitraum kontinuierlich eingenommen werden, damit eine dauerhafte Schmerzfreiheit und Abklingen der Entzündungserscheinungen auch gewährleistet ist.

      Erste Anzeichen der wirksamkeit sieht man mitunter erst 2.-4.Wochen später.

    • #51648
      motherKC motyaKC
      Teilnehmer

      Super Tipp, dankeschön!
      Ich bekomme wegen der Epi Spascupreel von Heel, das wirkt auch Wunder; abe rleider finde ich nirgendwo so eine klasse Aufstellung, wie die Deine! Woher hast Du sie?
      KnuffWuff!
      Jamie

    • #51649
      Anonym
      Inaktiv

      ich bekomme das zusammen mit Zeel bei Spondylose, das hilft super!
      KLASSE INFO, DANKE Johnny!

    • #59438
      fyytnfTI fyytxrfTI
      Teilnehmer

      mein Frauchen bestellt das immer im Internet. Nicht das die geizig wäre, aber der Preisvergleich lohnt sich.
      http://www.keineWerbungimForum.de
      Komplexmittel für Hund und Mensch

    • #59441
      Anonym
      Inaktiv

      Salü.

      😀 ROTFL 😀

      [b]
      Kein Nachweis der Wirksamkeit!
      In etwa 100 unabhängigen Studien konnte kein Nachweis für eine Wirksamkeit der Homöopathie erbracht werden.[/b]

      http://de.wikipedia.org/wiki/Homöopathie#Kritikpunkte

      Es finden sich nebenbei locker 1000 weitere Links die das selbe sagen wie Wiki.

      Kernaussage – wissenschaftlich kann keine Wirksamkeit nachgewiesen werden – in keiner einzigen Studie.

      Ein Gebet am Abend dürfe weit mehr helfen und nützen als Scharlatanerie die einige wenige Handeltreibende Esoteriker bereichert.

      Btw,
      ich empfinde Laienhafte Produktwerbung für mehr als fragliche Produkte / Hersteller und deren Geschäft mit der Hoffnung der Verzweifelten, hier im Stadthundeforum als so heilbringend, seriös und nötig wie einen Abszess am Genital 😉

    • #60060
      Anonym
      Inaktiv

      Hey, zum thema homöopathie kann ich euch einiges erzählen. @kaykoo ich arbeite ja auf einem Pferdehof und wir behandeln fast alles mit den Medikamenten erfolgreich. Die Medizin will keinen Nachweis für die Wirksamkeit der Medikamente weil sie dann keinen profit mehr machen würden (Werbung gibts ja auch keine dafür). Sina hat sehr stark gelahmt (Zerrung) und erst mit gabe von traumeel wurde es deutlich besser.

    • #60061
      Anonym
      Inaktiv

      Ein wallach sollte zum Schlachter gehen ;(weil er sehr starke chronische Bronchities hatte und die Schulmedizin keine linderung verschaffte. Dieses Pferd kam zu uns, wir haben es homöopatisch behandelt und mitlerweile ist er fast kerngesund (Hustet nur noch sehr selten). Er ist jetzt bei uns schulpferd und ein richtig gutes. 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂

    • #60064
      Anonym
      Inaktiv

      Hi there (sorry, bin nur eine dumme, ungebildete Germanistin und Anglistin und kann das nur so)

      viele Menschen meinen, es sei ein Zeichen von “Klugheit” oder “Intelligenz”, alles nicht-Wissenschaftliche abzulehnen. Unter den sogenannten “Intellektuellen” ist das schick. Alles, was nicht chemisch und / oder künstlich ist und alles, was nicht wissenschaftlich ist, wird abgelehnt.
      Wer das so will, bitte schön.
      Ich halte es für klüger, auch Dingen und Gedanken Raum zu geben, die nicht “intellektuell” sind. Mein Leben ist dadurch reicher. Meinetwegen bin ich eine dumme, simple, bauerntramplige…. sucht Euch was aus- Person. Juckt mich nicht.
      Jedenfalls ist mein Berner Sennenhund 10 Jahre alt, gesund, munter und glücklich, weil ich BEIDES vereinbaren kann.
      Ich verwende Zeel und Traumeel udn auch andere homöopathische Mittel. Ich verwende ebenfalls Kräuter und Heilerde. Bachblüten hab ich auch schon probiert, Mir haben sie nicht geholfen, aber bei einigen Hunden schienen sie zu wirken. Den Versuch wars wert.
      Meinen Hund interessiert die ganze pseudo-intellektuelle Diskussion übrigens nicht. Er ist einfach gesund. Und glücklich.
      Bye Bye

    • #60108
      Anonym
      Inaktiv

      Salü Sina.

      Schonmal was von Placeboeffekt, Placeboantwort und Placebowirkung gehört?

      ***Placeboeffekte sind alle positiven psychischen und körperlichen Reaktionen, die nicht auf die spezifische Wirksamkeit einer Behandlung zurückzuführen sind, sondern auf den psychosozialen Kontext der Behandlung.***

      Wissenschaftlich erwiesen, reicht es Säugetieren (allen, auch dem Menschen) bereits aus wenn sie eine Behandlung erfahren, um eine Heilwirkung erziehlen zu KÖNNEN.
      (nicht müssen . NUR können).

      Platon hat schon um 330 v.Chr. bewiesen das *Worte heilen KÖNNEN*.

      Daher sagte ich auch – ein Gebet wird heilsamer sein, als ein (in unzähligen Studien erwiesen) vollkommen Wirkungsloses Produkt, welches nur einem einzigen Zweck dient, den Hersteller und Verkäufer zu bereichern.

      Bei Tieren funktionieren Placebos schlicht durch Konditionierung
      http://de.wikipedia.org/wiki/Placebo#Konditionierung

      Bei Menschen primär durch die Erwartungshaltung welche der Mensch in eine vorgeblich wirksame Behandlung/Medikamentation setzt.

      Du hättest den Pferden auch eine Zuckerwasserlösung geben können (oder – wo wir grad bei Pferden sind – den *Zauberzwiebelsud* nach Tamme Hanken).
      Der (Placebo-)Effekt, wäre absolut der Selbe gewesen 😉

      Aber egal – der Glaube kann Berge versetzen – da glaube ich dran 😉

    • #60112
      Anonym
      Inaktiv

      Auch mein Vet hat mich noch vor 10 Jahren mitleidig belächelt, als ich ihn danach befragte…mittlerweile gehören Traumeel, Zeel etc. zum Behandlungs-Standard, jedenfalls bei Großtieren. Da sie (jedenfalls die Tbl.) geruch- & geschmacklos sind und z.B. bei Pferden meistens übers Futter verabreicht werden, glaube ich nicht, dass diese wissen, dass sie gerade behandelt werden. Bei der Fütterung bin ich gar nicht anwesend. Beim Spritzen mag das anders sein – vor diesen hat zumindest meine Stute panische Angst – egal, ob Impfung, Schmerzmittel oder sonst etwas.

      Apropos Berge versetzen – wie bekommt man den Vulkan aus Island weg?

    • #60113
      Anonym
      Inaktiv

      @ Kaykoo, ich habe mir schon irgendswas gedacht. Erzähl mir mal wie man bei Tieren einen Placeboefekt hevorruft. wenn ein Pferd so stark hustet das man denkt die lunge kommt gleich hinterher, er deutlich schmerzen dabei hatte und das Anfallartig. wir ihn behandeln und es ihm immer besser geht er nicht mehr krampfig hustet, keine Anfälle etc. mehr hat. So und jetzt erzähl mir das das Pferd nen Placeboeffekt hat oder das wir uns das einreden. Ich bitte dich.

    • #60117
      Anonym
      Inaktiv

      Salü Sina.

      Das kannst Du dir (und solltest es als Pferdewirtin mMn nach überdies) auch ganz einfach selbst anlesen.

      Informationen dazu gibt es zu Hauf!

      Was ihr mit den Pferden macht ist ihnen Pseudoplacebos zu verabreichen. Also Mittel die aufgrund ihrer Beschaffenheit, ihres Wirkstoffgehaltes oder ihrer zusammensetzung wissenschaftlich und pharmakologisch gesehen nicht wirksam sein können.

      Als Placeboeffekt gilt die positive psychische wie körperliche Reaktionen, die NICHT auf einer pharmakologischen Wirksamkeit der Medikamentation zurückzuführen ist, sondern NUR auf den psychosozialen Kontext der Behandlung/Medikamentation.

      Was dem Pferd also hilft, ist der Umgang der Menschen welche um das Leiden des Tieres wissen – aber NICHT das Pyseudoplacebo an sich!

      Stellt Mensch das selbe Pferd in eine vollkommen neutrale Edelstahlbox, vermeidet jeden Kontakt und jeden Umgang mit demPferd und lässt dasPferd NUR durch einen Fütterrungsroboter Füttern und medikamentieren, dann bleibt der Placeboeffekt aus – weil dem Tier der psychosoziale Kontext der Behandlung/Medikamentation fehlt.

      Das ist wissenschaftlich im Versuch unendlich oft bewiesen.
      Genauso unendlich oft, wie Studien bewiesen haben das Homäopathie an sich (pharmakologisch gesehen!) wirkungsloser als ein Gebet sind.

      Wie schon gesagt – der Glaube kann Berge versetzen und Platon wusst schon lange v. Chr. das Worte einen Kranken heilen können – und – wenn einem Pferd eine Pseudoplacebobehandlung auf Grund des psychosozialen Kontext der Behandlung/Medikamentation hilft, dann ist das gut und richtig.
      ABER – das rechtfertigt bei weitem nicht zu behaupten der Placebo an sich wäre pharmakologisch wirksam – weil er das wie gesat erwiesener Weise nicht ist 🙂

      Ich meine das übrigens sehr ernst (und nicht böse), das auch Pferdewirte sich mMn. intensiver mit der Kraft des Placebos beschäftigen sollten 🙂

    • #60124
      Anonym
      Inaktiv

      [quote][quote_head]Zitat von Herr Thomas vom 15.05.2010 12:28[/quote_head]Apropos Berge versetzen – wie bekommt man den Vulkan aus Island weg? [/quote]
      Hier kommt mein Geographen-Gemüt durch: Einen Vulkan aus Island wegbekommen ist schlichtweg unmöglich, da Island selbst nur eine Erhebung des Mittelozeanischen Rückens ist, und sich nur aufgrund der vulkanischen Aktivität über den Meeresspiegel erheben konnte. Also Vulkan weg ist gleichbedeutend mit Island weg. Und das wird doch hoffentlich keiner wollen. Die Isländer sind ein wahnsinnig nettes und gastfreundliches Völkchen. Ich mag sie auch trotz Vulkan 😉

      So und jetzt nochmal zum Thema Homöopathie:
      Wie Kaykoo schon schrieb, der Glaube kann Berge versetzen und wenn man dadurch eine Heilwirkung erzielen kann, ist das natürlich nicht zu verachten. Was man dabei aber dennoch nicht vergessen darf ist der Fakt, dass das Mittel, welches angeblich die Wirkung hervorgerufen hat, tatsächlich eben NICHT wirksam ist sondern die Heilwirkung auf psychischen Reaktionen beruht. Es gibt zu vielen homöopathischen Produkten zahlreiche Studien, auch Doppelblindstudien, in denen keine Wirkung bewiesen werden konnte, die über die des Placebo-Effekts hinausgeht. Doppelblind bedeutet, dass weder der Patient noch der verabreichende behandelnde Arzt weiß, wer das Placebo und wer das “Medikament” bekommen hat, um auszuschließen, dass die positive Erwartungshaltung beider Parteien das Ergebnis nicht beeinflussen können. Auch hat man die Versuche anders durchgeführt. Man hat denjenigen, die ein Placebo erhielten erzählt, das sei das Medikament und denjenigen, die das Medikament erhielten, dass es sich um das Placebo handelt. Und was ist wohl bei den Studien herausgekommen? Richtig, in der Gruppe, die angeblich das Medikament erhielt (welches aber nur ein Placebo war), berichteten mehr Patienten über eine Linderung ihrer Beschwerden als die Teilnehmer der Studie in der Gruppe mit dem tatsächlichen “Medikament” was ihnen als Placebo angedreht wurde. Also auch hier wieder eindeutig der Glaube, der Berge versetzt. Wer davon nichts wissen will, bitte, der soll an die Wirkung glauben und sich quasi selbst heilen, aber er soll doch bitte nicht Leuten Homöopathie als sanftes Wundermittel anpreisen. Das kann nämlich mächtig in die Hose gehen, wenn der Patient (ob Mensch oder Tier) ernsthaft krank ist und aufgrund der Tatsache, dass Mensch nicht gewillt ist auf erwiesen wirksame Mittel zurück zu greifen, eine nötige schulmedizinische Behandlung verweigert. Ergänzend zur Schulmedizin – bitte, wenns denn Hilft. Aber als Ersatz bitte NIEMALS!

      Und auch zum Thema Placebo-Effekt bei Tieren kann ich Kaykoo nur wieder Recht geben. Das hat auch nichts damit zu tun, dass ich mich als besonders intellektuell ansehe oder anderen Leuten nen esoterischen Tick unterstelle sondern vielmehr damit, dass ich es zum Kotzen finde, dass irgendwelche Scharlatane sich ne goldene Nase an Bachblüten und sonstiger Homöopathie verdienen und damit sogar dem Patienten durchaus schaden können (siehe unterlassene schulmedizinische Behandlung).
      Wenn die Schulmedizin nicht mehr weiter weiß, dann ist natürlich der Glaube (also Homöopathie) sicher der letzte Strohhalm, an den man sich klammern kann – denn schaden tut das Placebo an sich ja erwiesenermaßen auch nicht.

    • #60128
      Anonym
      Inaktiv

      Ich bin natürlich nicht fom Fach, aber das fand ich in der: ÖAZ/2006:
      In vitro-studie
      Entzündungshemmende Wirkung von Traumeel®

      Die gute Wirksamkeit von Traumeel® bei Verletzungen und Entzündungen wurde bereits in zahlreichen Studien nachgewiesen. Nun gelang auch der Beweis der entzündungshemmenden Wirkung von Traumeel® an isolierten Zellkulturen. Ziel der Studie war es herauszufinden, ob Traumeel® eine Wirksamkeit auf Immunzellen hat, und welchen Einfluss es in vitro auf die Ausschüttung von entzündungsfördernden Mediatoren wie IL-1b, IL-8 und TNF-a zeigt. Die von Zellen des menschlichen Darms ­sezernierte Menge an IL-1b, IL-8 und TNF-alpha wurde an aktivierten und nicht-aktivierten Zellen jeweils in Gegenwart und Abwesenheit von Traumeel® bestimmt.
      Traumeel® zeigte sowohl an aktivierten als auch an nicht-aktivierten Immun- und Darmzellen einen ausgeprägten hemmenden Einfluss auf die Ausschüttung der drei pro-inflammatorischen Botenstoffe.
      Die Hemmwirkung betrug bis zu 80% in den T-Zellen und Monozyten ohne die ­Aktivität dieser Immunzellen zu beeinflussen. Das heißt, die für den Heilungsprozess wichtige Abwehrfunktion der Zellen bleibt bei der Behandlung mit Traumeel® erhalten und wird nicht unterdrückt.

      Und Pogo – ich habe überhaupt nix gegen Island 😉

    • #60131
      Anonym
      Inaktiv

      Also wir haben bereits über Jahre sehr gute Erfahrungen mit homöopathischen Mitteln gemacht, und wenn 100x gesagt wird es sei nur ein Placeboeffekt! Selbst unser Tierarzt gibt homöopathische Mittel und der wird es ja wohl wissen, oder etwa nicht?

    • #60137
      Anonym
      Inaktiv

      @Herr Thomas: Klang aber ein wenig danach 😛 😀
      Aber zum Thema Traumeel: Schon allein, dass in deinem ergoogelten Bericht immer Traumeel[B]®[/B] steht, deutet für mich darauf hin, dass diese Studie vom Hersteller höchst persönlich kommt und das wiederum halte ich für keine objektive Quelle.

      @Candy: Japp und zwar liegt das daran, dass viele Ärzte durchaus den Placeboeffekt zu schätzen wissen. Bei Erkrankungen, die ihrer Schwere nach nicht unbedingt mit Nieren- und Leberschädigenden Arzneimitteln behandelt werden müssen, setzen sie teilweise gezielt auf Homöopathie oder Placebos, weil diese eben nicht bisher gesunde Körperpartien angreifen, wohl aber psychologisch gesehen ein positiven Effekt auf das Wohlbefinden haben und die Selbstheilungskräfte des Körpers aktivieren. Sie wissen aber durchaus, dass das Mittelchen selbst, keine Besserung hervorgerufen hat. Kannst ja mal nachfragen 😉

    • #60138
      Bianka Kuklinski
      Teilnehmer

      Mit Traumeel selbst haben wir noch keine Erfahrungen gemacht aber mit anderen homööpathischen Mitteln, und die haben alle gut geholfen. Ein Tier kann sich nicht einreden, dass es hilft so wie das beim Menschen sein kann. Unser TA gibt uns auch erst mal gerne was homööpathisches anstatt immer gleich zu den starken Mitteln zu greifen.

    • #60140
      Anonym
      Inaktiv

      [quote]Kannst ja mal nachfragen[/quote], nee da brauchen wir nicht fragen, für ihn gibt es keinen Placeboeffekt bei Tieren, das hatten wir schon….

    • #60141
      Anonym
      Inaktiv

      [quote][quote_head]Zitat von Nelson vom 15.05.2010 14:40[/quote_head]Ein Tier kann sich nicht einreden, dass es hilft so wie das beim Menschen sein kann.[/quote]
      An dieser Stelle kann ich nur sagen, lies dir bitte nochmal die Beiträge durch, die ein wenig weiter vorn stehen. Natürlich kann sich ein Tier das nicht einreden, aber die Placebowirkung bei Tieren setzt sich ein wenig anders zusammen als beim Menschen. Hier ist der Mensch das “Medium” welches diese Wirkung beim Tier hervorruft. Wie das zusammenhängt, ist, wie gesagt schon weiter vorn erklärt.
      Und ich gebe noch zu bedenken: Die Studien zu den homöopathischen Mitteln wurden an Mensch UND Tier durchgeführt. Wenn man beim Menschen keine Wirkung nachweisen konnte, die über die eines Placebos hinausgeht, wieso sollte es beim Tier dann auf einmal wirken? Das ergibt keinen Sinn.

      [quote][quote_head]Zitat von Nelson vom 15.05.2010 14:48[/quote_head]nser TA gibt uns auch erst mal gerne was homööpathisches anstatt immer gleich zu den starken Mitteln zu greifen[/quote]
      Wenn er dies nach Abwägung der Schwere der Symptome macht, dann ist das ja auch nicht weiter schlimm. Das hatten wir ja schon, Homöopathie selbst kann definitiv nicht schaden, da man es nicht überdosieren kann (wie auch, ohne wirksame Bestandteile *g*). Wenn die Beschwerden aber schlimmer werden, spätestens dann sollte er (und ich nehme an das wird er auch tun) zu “den starken Mitteln” greifen 😉

    • #60142
      Anonym
      Inaktiv

      [quote]Zitat von Candy vom 15.05.2010 14:48
      nser TA gibt uns auch erst mal gerne was homööpathisches anstatt immer gleich zu den starken Mitteln zu greifen[/quote]
      Pogo das ist nicht von mir, von mir kam:
      ,[quote] nee da brauchen wir nicht fragen, für ihn gibt es keinen Placeboeffekt bei Tieren, das hatten wir schon….[/quote] 😉

    • #60143
      Anonym
      Inaktiv

      Tut mir leid Candy, war nicht mein Fehler. Ich habe schlicht und einfach die Zitieren-Funktion benutzt. Da ist wohl was im Script falsch gelaufen. Sorry

      [URL=http://www.handrick-net.de/homoeopathie/homoeopathie.html]Hier[/URL] hab ich übrigens nochmal ne schöne Zusammenfassung gefunden, die sowohl den Homöopathie-Verbundenen und ihren Gegnern gleichermaßen gerecht wird, wie ich finde:
      Gute Gründe, sich homöopathisch behandeln zu lassen:

      1. Erfahrungsgemäss können homöopathische Mittel helfen bei chronischen und bei akuten Gesundheitsstörungen, auch bei Kleinkindern und Tieren
      2. Die Homöopathie sucht den ganzen Menschen zu heilen. Sie will nicht die Krankheit unterdrücken, sondern zielt auf Stärkung der Selbstheilungsmechanismen
      3. Therapeuten lassen sich für ihre Patienten viel Zeit, und sie nehmen ihn ganz ernst, sowohl in der Anamnese, als auch während der Behandlung (psychosoziale Botschaft): Der Patient wird psychisch in die Heilung eingebunden (13)
      4. Homöopathische Behandlung dauert meist lang und läßt dem Organismus Zeit, die er zur Selbstheilung nutzen kann
      5. Der Placeboeffekt bedeutet für viele Patienten effektive Hilfe
      6. Homöopathische Medikamente sind kostengünstig
      7. Die Medikamente haben, da oft hochverdünnt (“potenziert”) in der Regel keine schädlichen Nebenwirkungen

      Gute Gründe, sich NICHT homöopathisch behandeln zu lassen:

      1. Homöopathie geht per definitionem von den Symptomen der Krankheit aus und lehnt kausales Ursachendenken ab
      2. In reinstem Wasser und Alkohol, die man beim “Potenzieren” zum Verdünnen nimmt, kommen in Spuren fast alle wichtigen, natürlichen Elemente vor, die es gibt. Diese Verschmutzungen sind viel höherer konzentriert als der angestrebten Verdünnung entspricht. Woher “weiß” das zu verdünnende Heilmittel, daß allein nur es potenziert werden soll?
      3. Die Theorie, daß Gleiches mit Gleichem kuriert werde und daß beim “Potenzieren” sich “feinstoffliche Information” vom Wesen der Ursubstanz auf den Verdünnungsstoff übertrage, wobei “Stoffliches sich schrittweise in Unstoffliches verwandle”, ist wissenschaftlich unbelegt
      4. Unterschiedlichste Homöopathieschulen melden ähnliche Heilerfolge wie andere paramedizinische Methoden, die vermutlich alle auf Placebo-Effekten beruhen
      5. Homöopathie ist eine irrationale, dogmatische, autoritäre, in sich geschlossene Heilslehre, die keinen Widerspruch zuläßt
      6. Wer an die Homöopathie glaubt, ist, bewußt oder unbewußt skeptisch gegenüber der Wissenschaftlichen Medizin: Mit der Angst vor der “schädlichen Chemie” ist ein “Nocebo-Effekt” verbunden, der die Wirkung von gut bewährten konventionellen Verfahren beeinträchtigt
      7. Es entstehen Kosten ohne belegten Nutzen
      8. Bei ernsten Erkrankungen wird die Therapie oft fahrlässig verzögert, was bei vielen Patienten zum Tod geführt hat

    • #60151
      Anonym
      Inaktiv

      Macht nix Pogo, so konnte ich doch auch nochmal die Meinung unseres Tierarztes kund tun 😀

    • #60167
      Bianka Kuklinski
      Teilnehmer

      Selbstverständlich gibt uns unser TA wenn es erforderlich ist, stärkere Mittel, die wir auch nicht ablehnen. Ich lehne die “normale” Medizin nicht ab – ich bin keine Gegnerin der “normalen” Medizin. Es gibt Situationen, in denen man auch sofort handeln muss und es nicht erst noch homööpathisch versuchen sollte. Aber wir haben eben die super guten und erfolgreichen Erfahrungen mit bestimmten homööpathischen Mitteln gemacht – in einem Bereich, in dem es in der Medizin eben nichts gibt. Bei Nelson entleeren sich die Analdrüsen leider nicht von selbst, trotz hartem Kot und aus diesem Grund haben wir was homööpathisches gegeben und seither mussten wir keine Analdrüsen mehr ausdrücken. Bei uns hat es geholfen, bei einem anderen hilfts vielleicht nicht.

    • #60171
      Anonym
      Inaktiv

      Das leidige Thema “volle Analdrüsen” kenne ich auch nur zu gut, aber liegt der Fehler in der Anlage der Ausgänge dieser Drüsen. Das kann man mit keinem Medikament der Welt ändern, da bin ich mir ziemlich sicher. Das Fressen von Knochen kann helfen, tut es aber z. B. bei Pogo auch nicht. Gleiches Problem wie bei dir, selbst knüppelharter Kot erzielt keine Wirkung.
      Allerdings sind die Analdrüsen nicht ständig voll und füllen sich auch nicht immer im gleichen Tempo. Ich weiß nicht, wie lange ihr schon dieses Mittel verabreicht, aber ich könnt wetten, dass die Drüsen sicher bald doch mal wieder voll sind. Es ist einfach noch nicht so viel Zeit vergangen. Bei Pogo isses selbst mal mehrmals im Jahr, manchmal dauerts länger als ein Jahr, bis ich mal wieder zum Ausdrücken gehen muss. Ganz ohne medikamentöse oder homöopathische Behandlung. Ich glaub das ist schlicht und einfach Zufall, dass die Dinger seit der “Behandlung” noch nicht wieder voll sind. Aber gut, ich will euch eure Hoffnung nicht zerstören.

      Nachtrag:
      Ok, ich muss mich berichtigen. Es gibt doch noch eine Vielzahl weiterer Ursachen und die sind durchaus behandelbar. Sorry für meine Unwissenheit, hier bin ich grad nur von meiner persönlichen Erfahrung ausgegangen. Bei Pogo isses eben die Anlage der Drüsenausgänge.

    • #60205
      Bianka Kuklinski
      Teilnehmer

      @pogo
      da habt ihr Recht – meist liegt es in der Anlage der Ausgänge, dann kann man leider nicht wirklich was machen. Manchmal liegt es aber einfach daran, dass die Ausgänge der Analdrüsen zu faul geworden sind (passiert, wenn der Kot zulange zu weich ist, natürlich nur bei Hunden, die anfällig dafür sind) und da kann man die Aktivität der Analdrüsen anregen. Bei Nelson mussten die Analdrüsen im Rhythmus von 4 – 6 Wochen entleert werden, und da waren sie echt richtig voll. Die Globuli gibt man 2 mal jährlich in einer 4 Wochen Kur und seit 1. Februar sind die Analdrüsen leer – beim letzten TA Besuch vergangene Woche hat er die Analdrüsen kontrolliert und sie waren leer. Unser vorheriger Hund hatte einen “verformten” Darmausgang und somit konnten sich die Analdrüsen überhaupt nicht entleeren, da helfen natürlich auch keine Globuli – logisch. Da hätte nur eine sehr schmerzhafte und aufwendige OP geholfen.

    • #60215
      Anonym
      Inaktiv

      @Babybär: Das Zitat stammt nicht von mir, sondern von dieser Seite hier: [URL=http://www.handrick-net.de/homoeopathie/homoeopathie.html]KLICK MICH[/URL].

      Ich habs einfach so übernommen 😉

    • #60220
      Anonym
      Inaktiv

      Wir haben ganz schhön viel verpasst
      @nelson welches Mittel gebt ihr gegen die gefüllten analdrüsen?
      Nicht jedes homöopatisches Mittel hilft bei jedem gleich, Traumeel hat bei pferden z.bsp. gar keine Wirkung und bei hunden hilft es sehr gut.
      @ Pogo zum thema warum es beim menschen keinen Nachweis gibt und es beu Tieren hilft. es gibt etliche verschiedene potencen bei den einzelnen Mitteln und nur wenn man das richtige Mittel und Potenz anwendet kann es helfen, das heißt du musst erst das richtige Mittel finden, entweder über nen Profi oder durch probieren. Beim Mensch funktioniert das nicht eben wegen placebo. Die Tiere haben diesen Placebo nict entweder das Mittel schlägt an oder nicht und wenn nicht sollte man eine andere Potenz nehmen!!!
      @ kaykoo zu deinem Thema zurück das es damit zusammen hängt das unser pferd gesund ist weil wir uns mit ihm beschäftigt haben oder wie du es auch immer ausdrücken willst. Erstes Pferde speert man nicht in eine Box ein!!!!!!!!! Und zweitens als er schulmedizinisch behandelt wurde, hat man sich genauso mit ihm beschäftigt. Und ich weiß ja nicht ob du schon mal nen Bronchitis hattest oder jemand kennst der sowas hatte. Bei so einer starker Bronchites wie er sie hatte da bildet man sich nichts ein. Und ohne Medikamente kann sich schleim nicht absonder (lösen). Oder hast du ne Erklärung dafür, wenn du dich mit nem Pferd beschäftigst und ihm jeden tag sagst wie lieb du ihn hast, das sich dann der Schleim löst und dein Pferd keine Schmerzen und krampfartigen husten hat. Ich bitte euch , das ist so unrealistisch. Die Schulmedizin hat ihre grenzen das ist einfach so, und da kann Homöopathie sicher weiterhelfen. aber genauso wie schon erwähnt wurde kann man auch mit homöopathie nicht alles heilen. Jede mittel haben seine vor und Nachteile, aber ich würde nie sagen das homöopathie Müll ist, dafür gibt es praktisch zu viele beläge, das es genauso heilend ist wie schulmedizin. Da aber die homöopathie von der schulmedizin nicht gewollt ist was ich bereits erwähnte wird es offiziell nie positive beläge geben. Schließlich wären das starke einbusen für die Pharmaindustrie wenn noch mehr hömöopathie gekauft wird. in keiner Apotheke habe ich bis jetzt Werbung oder homö Mittel stehen sehen, warum wohl?……

    • #60222
      Anonym
      Inaktiv

      Salü.

      [B]Candy – nee da brauchen wir nicht fragen, für ihn gibt es keinen Placeboeffekt bei Tieren, das hatten wir schon….[/B]

      Na dann gehst du nicht zu einem TA, sondern zu einem Schamanen, Geistheiler, Esoteriker.

      Der Placeboeffekt wurde in klinischen Studien an Ratten nachgewiesen – nur so am Rande – und er funktioniert bei Tieren weitaus besser als bei Menschen.

      [B]Nelson – ein Tier kann sich nicht einreden, dass es hilft so wie das beim Menschen sein kann.[/B]
      pogo hat es auch bereits treffened beschrieben und ich überdies auch relativ ausführlich.

      Der Placeboeffekt (besser Placeboresponse/die Placeboantwort) funktioniert bei tieren GERADE DESWEGEN besser als bei Menschen, weil sie sich nichts einreden können.

      Die Placebowirkung basiert idF. REIN auf dem psychosozialen Kontex der Behandlung/Medikamentation.

      D.H. dadurch das dem Tier durch den (besorgten) behandelnden Menschen Zuwendung entgegengebracht wird und das Tierüberhaupt irgendeine Art der Behandlung erfährt, bessert sich der Allgemeinzustand des Tieres.

      Verabreichst Du das IDENTISCHE Mittel, über einen Fütterungsroboter und entziehst das Tier damit dem psychosozialen Kontex (durch den behandelnden Menschen) tritt keine Placebowirkung ein.

      Das ist im übrigen ein in tausenden Studien erwiesener medizinischer Fakt – es ist eine unbestreitbare Tatsache, die zwar dem subjektiven Eindruck des Einzelnen wiedersprechen kann, aber damit immer nocht bewiesener Fakt bleibt.

      [B]Schokoladen – ich/mein Mann gebe es so beiläufig daß ich/er bestimmt nicht als Medium tauge….und Duke weiß nicht was er bekommt. I[/B]
      Nochmal – weder Pogo, noch ich, noch sonstwer, behautet das der Placeboeffekt nicht zu heilen vermag.

      ABER – das liegt nicht an der (nicht bestehenden) klinischen Wirksamkeit des Mittels, sondern NUR am psychosozialen Kontex der Behandlung.
      (das ist wie nun x Mal gesagt in mehreren tausend klinischen Studien erwiesen).

      Ob Du/Dein mann nun selbst an die Wirksamkeit glaiubt oder nicht, ob ihr das Mittel bewusst oder unbewusst gebt, spielt dabei überhaupt gar keine Rolle.

      Wie Pogi bereits sagte, funktioniert der Placeboeffekt auch inn klinischen Doppelblindstudien. Also in Studien in den weder der Behandelnde, noch der Behandelte weis ob erüberhaupt ein Medikament gibt/bekommt, oder nicht.

      Die Wirksamkeit aller Placebos liegt bei um 50%.

      Eine Arznei/Behandlung hingegen gilt als wirksam wenn sie in mehr als 85% der Fälle wirksam ist.

      Beispiel aus der grössten Herzklinik Deutschlands (die in einer Langzeit-Studie bewiesem haben das die Operation an sich bereits heilt).

      Dort hat ein Professor von 1986 bis 2006 viele Tausend Herzschrittmacher eingesetzt.
      Ohne das wissen der Paztienten wurde nur jeder zweite Herzschrittmacher überhaupt je in Betrieb genommen.

      Die Gruppe derjenigen welche einen nicht funktionierenden HS erhielten, hatte exakt die selben Besserungsraten wie die Gruppe derer welche einen funktionierenden HS erhielten.

      Das selbe wurde in weltweit mehr als 300 000 Kniegelenksspülungen belegt.
      Dabei haben die Ärzte jeden zweiten Patienten nicht das Kniegelenk gespült – sondern ihn lediglich in Narkose gelegt, die Operationswunden mit den Skalpell in die hautgeschnitten und dem Patienten dabei Operationsgeräusche einer Tatsächlichen Kniegelenksspülung vorgespielt.
      Ergebnis – alle Patienten, egal ob wirklich gespült oder nur vorgeblich, berichten von einer Besserung der Beschwerden.

      Dabei ist es vollkommen egal ob der Operateur selbst an die Wirksamkeit der Schein-OP glaubt oder nicht und auch ob der Patient daran glauben würde oder nicht.
      Solange der Patient NICHT WEISS das er nicht wirklich operiert wurde, funzt es.

      Das selbe ist es bei deinem Hund. Der weiss garantiert nicht ob er etwas bekommt oder nicht und erstrecht nicht ob es funzt oder nicht. DAHER funktioniert es bei Tieren ja so gut 🙂

      Und wie ich auch schon sagte – der Glaube kann Berge versetzten und warum es euch oder eurem Tier besser zu gehen scheint ist ganz egal. Solange es euch oder dem tier hilft ist es gut und toll – auch und gerade wenn die Wirkung rein auf dem Placeboeffekt beruht.

      Undnun kommt was Pogo auch bereits sagte.
      Dennoch rechtfertigt dies nicht, aus Unwissenheit, erwiesen unwirksamen Mitteln eine Wirksamkeit aus subjektiven Eindrücken anzudichten.
      Denn genau da liegt die Gefahr, Leuten Hoffung zu machen mit etwas das belegter Weise KEINERLEI klinische Wirksamkeit hat.

      Und nochmal – schön, gut und toll wenn ihr meint euch wurde durch ein Placebo geholfen. Aber bitte nicht falsche Tatsachen aus subjektiven Eindrücken herbeireden welche anderen dann evtl. nicht helfen (können).

      Ansonsten – schade wie flach hier teilweise das Niveau ist (damit meine ich niemanden speziell) und wie oberflächlich und subjektiv hierUrteile getroffen werden.

      Die Mehrzahl der Menschen scheint noch weitausleichtgläubiger zu sein als ich bisher dachte.

    • #60224
      Anonym
      Inaktiv

      Salü Sina.

      Nochmal für Dich – ganz langsam.

      *Heilen* tut idF der psychosolziale kontex der Behandlung – aber NICHT das Mittel an sich.

      Und auch nochmal – das ist in vielen tausend klinischen Studien wissenschaftlich belegt.

      [B]Sina – Oder hast du ne Erklärung dafür, wenn du dich mit nem Pferd beschäftigst und ihm jeden tag sagst wie lieb du ihn hast, das sich dann der Schleim löst und dein Pferd keine Schmerzen und krampfartigen husten hat. Ich bitte euch , das ist so unrealistisch.[/B]
      Sina, genau das iost nicht unrealistisch!

      Der griechische Philosoph Platon hat den Placebo (lat. ich werde gefallen) Effekt bereits 320 vChr. entdeckt und belegt.

      Lies das – http://wapedia.mobi/de/Plazeboeffekt

      Platon hat zB. schwerstverletzten Soladaten *vorgelogen* das ihre Verletzung überhaupt nicht schlimm sei. Diese Soldaten überlebten ohre Verletzungen.

      Anderen Soldaten mit weit weniger graviereden Verletzungen hat Platon erzählt das es kaum mehr Chancen gäbe, das sie überleben würden. Diese Soldaten starben an ihren eigentklich weniger schlimmem Verletzungen.

      Ein Geistheiler, Schamame oder Medizinmann, *heilt* nach genau diesem Schema und hat damit erfolge in bereich der Placebowarscheinlichkeit – bei 50%.

      Und – ich sage garantiert nicht, das Medizinmänner und Geistheiler keine Besserung bewirken können. Im gegenteil. Nur liegt das EBEN NICHT an der Wirksamkeit der Behandlung, sondern NUR am psychosolizalen Kontex der Behandlung.

      Noch mal zu deinem Pferd.
      Wie gesagt – stünde das Pfferd in einer völlig kargen Edelstahlbox und würde NUR über einen Fütterungsroboter mit der vorgeblichen Arznei versorgt – würde KEIN Placeboeffekt eintreten (können), weil der psychosoziale Kontex der Behandlung nicht gegeben wäre.
      Das dein Pferd eine Besserung erfahren hat, liegt sowohl an deiner Erwartungshaltung (Hoffnung) in die erfolgreiche Therapie, als auch in deinem Umgang mit dem Tier, welcher dem Tier vermittelt hat *alles nicht so schlimm, es wird alles wieder gut*.

      Und nochmal wie schon gesagt – beschäftige dich mehr mit den Hintergründen des Placeboeffektes.
      Er kann wie gesagt sehr wirksam sein und das ist sehr gut und richtig so.

      Nur der Fehlglaube es länge an einer nicht wirksamen Substanz, ist dümmlich, unwissend, irreleitend und mitunter gefährlich.

    • #60238
      Anonym
      Inaktiv

      [quote][quote_head]Zitat von Sina vom 16.05.2010 12:39[/quote_head]
      Beim Mensch funktioniert das nicht eben wegen placebo.[/quote]
      Siehst du, da hast du es doch: Da bei man beim Menschen ohne Weiteres den Placebo-Effekt nachweisen kann, stellt man auch fest, dass Homöopathie und Placebo-Effekt die gleiche Wirkung erzielen. Bei Tieren jedoch unterstellt man (mit “man” meine ich jetzt keine seriösen Wissenschaftler) einfach, dass es den Placebo-Effekt nicht gibt und der verbesserte Gesundheitszustand auf das Mittel zurück zu führen ist. Verwirrend nicht wahr? Und vor allem aus meiner Sicht einfach nur Verarsche.

      [quote][quote_head]Zitat von Sina vom 16.05.2010 12:39[/quote_head]
      nd ich weiß ja nicht ob du schon mal nen Bronchitis hattest oder jemand kennst der sowas hatte. Bei so einer starker Bronchites wie er sie hatte da bildet man sich nichts ein.[/quote]
      Mein Senf noch dazu: Ich selbst leide unter chronischer Bronchitis und was soll ich sagen, da ich mich nicht gern sinnlos mit Medizin vollpumpe, trink ich wenn schlimm ist einfach lieber ein wenig Tee mit Honig und lutsche Salbeibonbons gegen den Hustenreiz. Und was soll ich sagen, ganz ohne Medikamente und Homöapathie verschwinden die Anfälle auch wieder – man muss nur ein paar Tage warten 😉 (im äußersten Notfall, lass ich es dann aber doch schulmedizinisch behandeln).

    • #60243
      Anonym
      Inaktiv

      @ Pogo und wenn jetzt der äußerste Notfall eintritt und du schulmedizinisch behandelt wirst und keine Besserung eintrtitt?

    • #60244
      Bianka Kuklinski
      Teilnehmer

      @sina
      wir haben Causticum D 12 gegeben
      in der 1. Woche 3 mal täglich und in der 2. Woche 2 mal täglich – sorry hab vorher 4 Wochen geschrieben, sind natürlich nur 2 Wochen. Wie schon gesagt, bei uns hat es geholfen und wir werden es in einem halben Jahr wieder 2 Wochen geben.
      @ kaykoo
      Ich glaube nicht, dass ich allein durch die Gabe der Globuli meinem Hund viel mehr Zuwendung erfahren lasse als sonst. Das sind 5 Sekunden mehr Zuwendung – das mag bestimmt bei Tieren zutreffen, die ihre einzige Zuwendung bei der Tablettengabe bekommen, aber ich kann mir das bei unseren Hunden irgendwie echt nicht vorstellen.

    • #60248
      Anonym
      Inaktiv

      [quote]Na dann gehst du nicht zu einem TA, sondern zu einem Schamanen, Geistheiler, Esoteriker.[/quote]
      Also das finde ich schon ziemlich frech, wir haben immer alles für unsere Tiere getan, speziell, dass sie nicht leiden müssen, er hat Tiger, den Vorgänger von Candy, trotz wirklich sehr vieler Krankheiten ein lebenswertes Leben bis zu seinem 17. Lebensjahr ermöglicht! Nimm es doch einfach mal an, dass auch homöopathische Mittel helfen können!

    • #60251
      Anonym
      Inaktiv

      @Sina: Dieser Fall ist bei mir bisher noch nicht eingetreten, deshalb kann ich das jetzt nicht eindeutig beantworten. Da ich selbst aber absolut davon überzeugt bin, dass homöopathische Mittel keinerlei medizinische Wirkung erzielen (die psychologische bezweifle ich gar nicht), würde ich sicher nicht auf die Idee kommen, dass mir damit geholfen wird. Da trink ich lieber weiter meinen Tee und lasse Honig und Kamille und Salbei ihre natürliche atemwegsberuhigende Wirkung tun. Ist natürlich und wirksam, weil es eben keine homöopathichen Dosen sind sondern wirksame Konzentrationen alt bewährter Heilpflanzen (ok, Honig ist keine Pflanze 😉 ). Gegen Hausmittelchen hab ich nämlich nicht 😀

    • #60297
      Anonym
      Inaktiv

      Salü.

      [B]Nelson – Ich glaube nicht…….nicht vorstellen[/B]
      Das hat mit *Glaube und Vorstellung* recht wenig zu tun.

      Es ist schlicht und ergreifend in aber tausenden klinischen Studien belegt.

      Allein die Tatsache das Du (irgend-)etwas tust, was Du sonst nicht tust reicht schon völlig aus um eine Placebowirkung zu erzielen.

      Und dazu muss Mensch auch einsehen, das seine eigene Sicht der Dinge idF. NUR subjektiv ist.

      Wie bereits x Fach gesagt – verabreicht ein Roboter dem Tier den Placebo, tritt auch keinerlei Placebowirkung auf, weil der Roboter NUR die Substanz verabreicht und jeden noch so subtilen psychosozialen Kontext ausschliesst.
      Wie gesagt – das wurde abertausende Male gemacht und ist vollkommen zweifelsfrei bewiesen.

      [B]Candy – Nimm es doch einfach mal an, dass auch homöopathische Mittel helfen können![/B]

      Vorweg – das hat mit frech gar nichts zu tun.
      Ich bin sehr überzeugt davon das Schamanen und Geistheiler (wie zB. auch ein Pfarrer ua. Sozialarbeiter, Theologen und Seelsorger) sehr wohl in der Lage sind den Allgemeinzustand eines Erkrankten (Lebenwesens – egal ob Mensch oder Tier) sehr sehr positiv beeinflussen zu können.

      Aber ich bin absolut nicht überzeugt davon – auch weil es zweifelsfrei wissenschaftlich erwiesen ist – das zB. im Falle eines kath. Priesters, NICHT sein Weihwasser *heilt*, sondern der psychosoziale Kontext der *Behandlung* dem erkrankten Lebewesen hilft.

      Und wie gesagt – ich nehme es NICHT einfach mal an, das Homöopathie pharmakologisch wirksam ist (das sie auf Basis des Placeboeffektes helfen kann, nehme ich durchaus an, weil sie auf Basis des psychosozialen Kontext der Behandlungen funzen KÖNNEN) , weil sie es – erwiesen – nicht ist und pharmakologisch auch nicht sein kann.

      Die Homöopathie verdünnt wirksame Stoffe in verscheiden Verhältnissen. Heute gängig ist zB. die C30 Verdünnungspotenz.

      Das bedeutet:
      das in einer homöopathischen C30-Zubereitung, das Verhältnis von Wirkstoff zu Wasser 1 : 10 hoch60 beträgt. Die Wahrscheinlichkeit, in einem Mol der verdünnten Lösung ein Molekül des Wirkstoffes anzutreffen, beträgt in etwa = 1 : 10 hoch 36.

      Die Wahrscheinlichkeit, mit einem Tippfeld im Lotto 6 Richtige mit Zusatzzahl korrekt zu tippen, liegt bei knapp 1 zu 14.000.000.
      Erst ein ungefähr fünfmaliges Gewinnen des Lottojackpots an fünf Spieltagen in Folge mit je nur einem ausgefüllten Feld erreicht eine Wahrscheinlichkeit von = 1 : 5,38 x 10 hoch35 und liegt damit immer noch höher als die Wahrscheinlichkeit, in einem Mol der verdünnten homöopathischen Lösung auch nur ein einziges Molekül des Wirkstoffes zu finden.

      Von daher – ein Gebet hilft nicht weniger 😉

    • #60309
      Bianka Kuklinski
      Teilnehmer

      @kaykoo
      ok gehen wir davon aus, dass ich durch meine Zuwendung den Placeboeffekt auslöse – wenn es hilft – dann ist doch erreicht, was erreicht werden sollte. Natürlich darf man nicht einfach selbst einfach rumprobieren, das kann selbstverständlich sehr gefährlich sein, aber nach Anleitung eines TA oder Heilpraktikers sehe ich keinerlei Risiken meinen Hund homööpathisch zu behandeln. Die Nebenwirkungen der “normalen” Medikamente sind auch nicht ungefährlich.

    • #62133
      Bianka Kuklinski
      Teilnehmer

      Wir haben am Freitag die Analdrüsen überprüfen lassen, da wir in den Urlaub fahren und – auch wenn es nicht alle glauben – sie waren leer. Seit 1. Februar mussten wir sie nicht mehr entleeren, während wir früher alle 4 – 6 Wochen zum Entleeren mussten. Danke dem Placeboeffekt.

    • #62280
      Anonym
      Inaktiv

      Beim Durchlesen der Informationen des Herstellers zu Traumeel ist einer BSiN-lerin folgender Hinweis aufgefallen, den ich mal hier weitergeben möchte:

      Aus grundsätzlichen Erwägungen nicht anzuwenden bei progredienten
      Systemerkrankungen wie Tuberkulose, Leukosen, Kollagenosen, Multiple Sklerose, AIDSErkrankung,

      HIV-Infektion und anderen Autoimmun-Erkrankungen.
      http://www.traumeel.at/goto/de/content/infomaterial

    • #62437
      Anonym
      Inaktiv

      @nelson
      wir müssen es hinnehmen kaykoo kann man nicht von homöopathie überzeugen, naja überzeugen ist vielleicht das falsche Wort, aber für ihn ist alles placebo was mit homöopathie zu tun hat.
      Sina hatte sich wieder nen Muskel gezerrt 4 Tage mit Traumeel behandelt und alles ist wieder gut. Ich habe schon viele andere sachen geschildert und bin und bleibe von homöopathie überzeugt. Es hilft nicht alles überall gleich und bei jedem und man kann auch nicht alles homöopatisch behandeln. Aber in sachen wo selbst die schulmedizin ihre genzen hat, kann homöopathie eine alternative sein. Genauso sollte man sich überlegen ob man immer gleich antibiotika in seine tiere reinstopft.

    • #62438
      Anonym
      Inaktiv

      😉 Sina, ob er dran glaubt oder nicht is mir eigentlich wurscht, ob man diesen widerwärtig arroganten Ton anschlagen muss ist was anderes 😉 – aber das ist auch etwas, was wir nicht ändern können. George reagiert auch super auf Homöomathie und ich behandle alles unterstützend mit solchen Präparaten. Hier mal ein Link:
      [URL=http://www.magic-forest.de/neufiinfo/homoeopathie.html]Homöopathie bei Hunden[/URL]

    • #62440
      Anonym
      Inaktiv

      ja da hast du wohl recht george 🙂

    • #70503
      Anonym
      Inaktiv

      [B]Sina – wir müssen es hinnehmen kaykoo kann man nicht von homöopathie überzeugen, naja überzeugen ist vielleicht das falsche Wort, aber für ihn ist alles placebo was mit homöopathie zu tun hat. [/B]
      Nein – nicht für “ihn”, sondern für die Wissenschaft.

      Was die Wissenschaft in tausenden unabhängigen Studien zweifelfrei erwiesen hat, ist – dass Homöopathie vollkommen (also zu 0,0% = Null Komma Null %) wirksam ist.
      Also andersrum – es gibt nicht einen einzigen wissenschaftlich fundierten und reproduzierbaren Beweis dafür das Homöopathie wirksam sein kann. Andererseits ist zweifelsfrei bewiesen das Homöopathie absolut unwirksam ist.

      Von daher wird es extrem schwer mich von etwas zu überzeugen, was zweifelsfrei nicht funktioniert, weil es nicht funktionieren kann 😉

      George – zur Arroganz – das werfen Argumentlose mit Subjektivmeinung, argumentierenden mit mit Objektivmeinung gern vor 😉

    • #51950
      Bianka Kuklinski
      Teilnehmer

      Liebe Gegner von Homöopathie – wie könnt Ihr mir das erklären
      auf dem 1. Bild ist Nelson mit 1 1/2 Jahren und er hat Stehohren wie es ein Yorkie haben sollte

      dann ist mit 2 Jahren – warum auch immer – sein rechtes Ohr gefallen
      wie man auf dem Bild sehr deutlich sehen kann

      letztes Jahr im Januar haben wir ihm zur Unterstützung seiner Patellaprobleme Globuli nach Anweisung von Dr. Wolff gegeben und nach 1 Woche stand sein Ohr wieder und ist oben geblieben – wie man auf dem Foto sehen kann

      ist das jetzt weil ich dran glaube?

    • #51126
      Anonym
      Inaktiv

      Ach Nelson, die menschliche Psyche ist schon ein sehr komplexes “Gebilde”. Es wurde in Studien sogar schon nachgewiesen, dass allein das Ritual des Einnehmens einer “Medizin” bei einigen Menschen eine Wirkung erzielen kann. Getestet wurde das, indem 2 verschiedene Versuchgruppen gebildet wurden. Eine Gruppe bekam ein Placebo, wusste aber nicht, dass es eins ist und eine andere Gruppe bekam ebenfalls ein Placebo, wurde aber vorher darüber aufgeklärt, dass es wirklich eins ist und somit keine Wirkung zu erwarten wäre. Erstaunlicherweise ging es auch einigen Personen aus der Gruppe, die wissentlich Placebos einnahmen besser. Es kann also ausgeschlossen werden, dass das “Medikament” auch nur im Entferntesten irgendetwas mit der Heilung zu tun hatte. Genauso ist es eben auch bei homöopathischen Mitteln. Bei diesen kommt allerdings noch dazu, dass man sehr viel Hoffnung in sie setzt und es allein dadurch öfter zu Erfolgserlebissen kommt. Es soll ja auch Fälle geben, da wird man von ganz allein wieder gesund, da man aber irgendeine “Medizin” bekam, wird man die Heilung sehr wahrscheinlich auf genau diese Medizin zurückführen und nicht in Erwägung ziehen, dass es auch ohne ihre Einnahme zu dieser Verbesserung gekommen sein kann. Es kann also durchaus absoluter Zufall gewesen sein, dass das Ohr genau zu dem Zeitpunkt wieder aufrecht stand, als du Nelson die Gobuli gabst. Zumal sich mir ein Zusammenhang zwischen Patella und Ohr nicht so recht erschließt.
      Aber rum wie num: Schön dass es Nelson besser geht. Wodurch die “Heilung” hervorgerufen wurde ist ja erstmal zweitens. Fakt ist immer noch, dass keine nachweisbare medizinische Wirksamkeit von homöopathischen Mitteln an sich ausgeht, selbst in akribischen Labortest wird man keinerlei wirksame Substanzen mehr in dem “Heilwasser” oder den Zuckerkügelchen finden.

      Kurzer Nachtrag noch: Aus eigener Erfahrung kann ich noch was beisteuern. Ich habe in unregelmäßigen Abständen teils sehr starke Schmerzen im rechten Knie. Da Untersuchungen bisher nicht viel ergaben hab ich mich irgendwann einfach meinem Schicksal hingegeben und nehme NICHTS ein, wenn die Schmerzen wieder auftreten. Nach ein paar Wochen sind sie dann komischerweise von heut auf morgen wieder weg. So, hätt ich jetzt irgendein Medikament genommen (ob schulmedizinisch, homöopathisch) oder mir von einem Wunderheiler die Hand auflegen lassen, dann würde ich mit ziemlicher Sicherheit glauben, dass genau das meine Schmerzen gelindert hat. Durch Selbstversuch habe ich dann ja aber doch noch herausgefunden, dass es sich von ganz allein immer wieder bessert… naja bis zum nächsten Schub halt.

    • #51114
      Bianka Kuklinski
      Teilnehmer

      mit den Globuli sollen die Muskeln, Sehnen und Knorpel gestärkt werden und das Ohr besteht aus Knorpel, daher der Zusammenhang.
      Die Globuli werden nur als Zusatz zu seiner Physiotherapie gegeben.

    • #50627
      Anonym
      Inaktiv

      Hallo ihr lieben Forumteilnehmer, wenn ich mir die Beiträge so anschaue,die zum Thema Naturheilkunde abgegeben werden, dann kann ich nur das eine dazu schreiben……jeder hat das Recht seine Meinung zu vertreten,was immer er und sein Haustier auch für Erfahrungen diesbezüglich gemacht hat oder nicht; fakt ist….die Naturheilkunde trägt einen großen Teil für die Genesung bei Mensch und Tier bei, und das ist medizinisch teilweise erwiesen!
      Ich persönlich habe meinem Johnny auf Anraten unseres TA auch schon Globolis gegen seine schreckliche Angst vor Kindern und Fremden gegeben, und ich kann nur eines dazu schreiben…..seine Angst hat sich stark verringert! Aber wie gesagt…..jeder muß seine Erfahrungen machen, und man sollte es niemanden verdenken der nicht dieser Meinung ist.Vieleicht macht er ja doch mal die Erfahrung, daß nicht alles nur Einbildung ist und revidiert seine Meinung darüber?
      Aber wie dem auch sei, ich finde es schön, daß wir hier über solche und andere Dinge vernünftig schreiben und unsere Erfahrungen mit unseren Hunden austauschen können.

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