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  • #14172
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo, ich wollte mal fragen, was ihr für richtig haltet? Wenn sich zwei oder mehrere Hunde streiten, ob man dazwischen gehen sollte? Eine sehr liebe Freundin ist der Meinung das machen die Hunde unter sich aus. Ich bin nun etwas hin und hergerissen, weil ich denke das man doch schlimmeres vermeiden sollte?
    Lg

    #21093

    Ich hatte mit Ronja kurz nach ihrer ersten Läufigkeit das Problem, dass sie sich mit einer ihr bekannten gleichaltrigen Hündin in die Wolle bekam. Ich und die Besitzerin der anderen Hündin sind einfach in verschiedenen Richtungen weiter gegangen und die beiden Hunde haben mit ihrem Streit aufgehört und sind uns hinterher. Als sie sich nach 10 Minuten wieder trafen, war alles ok. Nun waren die beiden Hunde etwa gleich groß und stark. Ob das auch bei Größen- und Kraftunterschied klappt, würde ich wahrscheinlich nicht ausprobieren.

    #21110
    Anonym
    Inaktiv

    …würde ich im Zweifel immer beenden. Wenn während eines Spiels mal jemand zu weit geht und mal kurz gebrummelt, etc. wird, dann ist es in Ordnung. Aber wenn ein Hund richtig attackiert wird von einem oder mehreren, finde ich, sollte man es auch wenn die Hunde gleich groß sind, sofort stoppen.

    #21214
    Anonym
    Inaktiv

    Da es nicht in der Natur des Hundes liegt, einen anderen zu töten, und das Rudel eh über alles steht. Sollte man das wirklich das die Hunde allein ausmachen lassen. Es gibt ne kurze Ragelei, wo einer von beiden auf dem Rücken landet und dann ist der Standpunkt wieder klar. Auch wenns gefährlich aussieht, es ist net so, und wenn man daziwischen geht, kann es schon sein das ein Hund in die Hand schnappt, in seiner Rage, aber das hat er ja net mit Absicht gemacht. Also nicht gleich bestrafen, denn der Hund weiß das schon selbst, das er nen Fehler gemacht hat, wie man meist schon an den Reaktionen der Tiere mit bekommt. Gefährlich wird es wenn ein Hund noch an der Leine ist, dann drehen eh die meisten durch, den da sind sie nicht alleine, und wollen ihr Herrchen auf alle fälle beschützen. Also lieber Hund ab und kurze gerangel erleben!

    #21216
    Melissa Schaust
    Teilnehmer

    Wenn man es kommen sieht. Der eigene Hund versucht z.B. unnötige Kraftspielchen zu beginnen wie besteigen oder Schnauze auf den anderen Hund legen, dann kann man seinen Hund gerne mal zurückpfeifen. Er muss nicht den großen Macker spielen wenn Herrchen dabei ist.
    Kommt es trotzdem zum Gerangel, dann ist das meist in wenigen Sekunden geklärt (bis 10 Sekunden) und man sollte auf keinen Fall dazwischen gehen, da man sich selbst sehr schnell in Gefahr bringt. Die Hunde können kleinere Verletzugen (gerissenes Ohr oder Lefze) leicht ab.
    Wenn sich die Hunde nicht beruhigen, dann immer mit Absprache des anderen Besitzers von Hinten an die Hunde rangehen und gleichzeitig trennen. Das ist aber nur in den seltensten Fällen nötig.

    #21217
    Anonym
    Inaktiv

    Wenn es sich um kurze Auseinandersetzungen handelt in denen keiner zu Schaden kommt, wuerde ich nicht dazwischen gehen. Wenn aber die Auseinandersetzung in eine wilde Beisserei endet, wuerde ich irgendwie versuchen meinen Hund abzurufen. Ich persoenlich halte es fuer sehr gefaehrlich dazwischen zu gehen, da die Hunde wild um sich beissen und man selber verletzt werden kann. Sicherlich als Hundebesitzer eines kleinen Hundes, der von einem grossen angegriffen wird, wuerde wahrscheinlich jeder versuchen die beiden irgenwie zu trennen, aber…
    Leider gibt es viele Hunde, die nie die normalen Verhaltensweisen im Rudel erlernen konnten und daher verhaltensgestoert sind und einfach andere Hunde wilkuerlich beissen. Wenn man auf so einen Hund trifft, wuerde ich im Vorfeld schon das Weite suchen.

    #21230

    Bei einer Auseinandersetzung zwischen zwei Rüden ist meist nichts zu befürchten. Viel Tamtam und nichts dahinter. Da gilt, wie weiter oben beschrieben: nur dazwischengehen wenn es sehr lange anhält oder einer von beiden an der Leine ist.
    Sobald der Schwächere die Überlegenheit des Stärkeren anerkennt und sich sichtlich unterwirft (Lefzen lecken, auf den Rücken legen, deutlich devote Mimik und Gestik) ist der “Showkampf” auch meist sofort beendet.

    Bei zwei Hündinnen sollte man sehr vorsichtig sein. Wenn die anfangen zu kämpfen dann meist auch richtig, heißt: solange bis eine sich nicht mehr rührt. Kurz beobachten und wenn man das Gefühl hat es wird brenzlig: jeder Besitzer nimmt seine Hündin an den Hinterbeinen und man versucht die Hunde vorsichtig zu trennen. Nicht mit den Händen ins Gemenge fassen. Den eigenen Hund auch ruhig deftig anbrüllen (“Aus” o.Ä.) bei gutem Grundgehorsam nützt das manchmal noch etwas.
    Der berühmte Eimer Wasser interessiert die Hunde meist gar nicht.

    Glg
    Sarah

    #21278
    Anonym
    Inaktiv

    Klar steht das Rudel über alles. Aber nicht jeder Hund gehört zum Rudel und damit kann ein Rudel meiner Meinung nach auch ein Problem sein. Ich habe noch nie erlebt, dass mein Hund im Rudel (Hunde, die er länger kennt und meist in der gleichen Konstellation aufeinander treffend) einen anderen Hund angegriffen hat. Aber dafür musste ich ihn 4-5 Mal in diesem Rudel von einem fremden Rüden herunter ziehen. Diese Auseinandersetzungen schienen nicht schnell beendet zu sein. Genauso wie Tobi z.B. von einem ehemaligen Spielkameraden aus der Welpenzeit vielleicht angegriffen wurde, weil der mit „seiner“ Hündin spielte. Ist zwar nix passiert, aber ich würd es nicht darauf anlegen wollen. „Nix passiert“, weil wahrscheinlich ein sozialisierter Hund nicht einfach einen Artgenossen tötet. „Nicht darauf anlegen“, weil es ein Konflikt außerhalb eines Rudels ist. Und da denke ich, ist es vielleicht wie beim Welpenschutz, den es eigentlich auch nur innerhalb des Rudels gibt. Da entscheidet außerhalb des Rudels vielleicht Situation, Sympathie Ja/Nein und Wesen des Hundes.
    Vorbeugen ist auf jeden Fall gut. Tobi pfeife ich auch ab, um einen Konflikt von vorne herein nicht aufkommen zu lassen. Weil wenn die Auseinandersetzung in vollen Gange ist, komme ich mit einem „Aus“ nicht mehr weit.

    #21293
    Anonym
    Inaktiv

    Sich darauf zu verlassen, dass ein fremder Hundeführer und ein ebso unbekannter Hund zuverlässig sind, ist fahrlässig.
    Bevor ich Kontaktaufnahme zulasse, führe ich ein Gespräch mit dem Hundeführer und beobachte auch seinen Hund. Nur wenn beide mit einem Spielchen einverstanden sind, lasse ich es auch zu. Denn ich trage die Verantwortung für meinen Hund. Und nicht mein Hund für mich.
    Genau diese Verantwortung erwarte ich auch von anderen Hundeführern.
    Aus Erfahrung weiss ich, dass sehr viele Hundeführer ihren Hund nicht unter Kontrolle haben. Schwierige Hund sind oft Huskies.
    Ich selbst kenne 2 Huskies, welche bereits andere Hunde, Katzen u.s.w. getötet haben. Und das, obwohl es keine “Gegner” für sie waren.
    Ich könnte auch nicht dafür garantieren, dass mein Hund in einer bedrohlichen Athmosphäre sich nicht bis aufs äußerste wehren würde.
    Ja, ich mußte einmal meinen verletzten Hund ( Prins, RIP ) beschützen. Ein nicht angeleinter Schäferhund griff ihn an. Und ich habe diesen weg treten müssen. Es dauerte, bis endlich sein Herrchen heraneilte. Dieser wollte mich dann schlagen…
    Unbegreiflich Hunde in einer Wohnstraße unangeleint rumlaufen zu lassen.
    Mein Serge ist jetzt 4 Monate und ein Rüpel. Auf keinen Fall, darf ich ihm seinen freien Willen lassen. Er hat sich selbstverständlich mir unterzuordnen.
    Denn er kann komplexe Situationen ( noch ) nicht erkennen und braucht Führung.

    #21449
    Anonym
    Inaktiv

    Ich war früher immer der Meinung, die Hunde machen das schon unter sich aus, wenn es zu Streitigkeiten kommt. Mittlerweile hat sich meine Meinung dahingehend erheblich geändert. Wenn ich sehe, dass mein Hund mit aufgestelltem Nackenhaar um einen anderen herumtänzelt, rufe ich ihn gleich zurück. Nicht, weil mein Dicker auf den Anderen losgehen würde, sondern ganz einfach weil sein Verhalten den Anderen provozieren und es zu einer Rangelei bzw. Beißerei kommen könnte. Das Zurückrufen entspannt die Situation (fast) immer so weit, dass es zu keinem erneuten Rumgeprolle kommt. Wenn es dann doch mal soweit kommen sollte ist die beste Methode bisher immer noch eine Flasche Wasser gewesen. Einfach sofort Wasser über die Streithähne kippen und es ist Ruhe. Gibt natürlich keine Garantie, aber meine Erfahrung hat bis jetzt ergeben, dass es immer klappt. Man entgeht so auch elegant der Gefahr, selbst gebissen zu werden.

    P.S.: Der Pogo ist in letzter Zeit immer mal wieder durch echt dämliche Zufälle fies gebissen worden. Mal ist einfach auf der Suche nach seinem Ball zu nah an den Besitzern einer Schäferhündin vorbei gelaufen, die sich sofort auf ihn stürzte, einmal zusackte und ihn so an der Flanke verletzte, dass es genäht werden musste und ein anderes Mal habe ich nur seinen Ball ausgepackt und wollt ihn für ihn werfen als eine Malinois-Hündin ihm aus heiterem Himmel das rechte Ohr spalten musste. Beides ohne Vorwarnung und ohne erkennbaren Grund. Soll heißen: auch solche kurzen und im Normalfall harmlosen Rangeleien können ins Auge gehen, wenn sich der Reißzahn in eine verdammt ungünstige Stelle verhakt. Ist nicht schön wenn der eigene Hund heulend vor einem liegt und das Blut in Strömen fließt 🙁

    #21462
    Anonym
    Inaktiv

    Ich bin ebenfalls geneigt, die Hunde das allein austragen zu lassen. Allerdings ermahne ich MEINEN Hund mit Namen, wenn er zu sehr aufdreht.
    Ansonsten hilft das Weglaufen der Halter in verschiedene Richtungen, wenn der andere Hund kein ernsthafter Beißer ist.

    An der Leine ist es mir am liebsten, wenn wir nochmals aneinander vorbei gehen. Leider sind die anderen Halter selten dazu bereit. Manche freuen sich sogar, wenn ihr Hund so richtig aggressiv ist.

    #21464
    Anonym
    Inaktiv

    [quote][quote_head]Zitat von Pascha vom 08.07.2008 16:15[/quote_head]Ansonsten hilft das Weglaufen der Halter in verschiedene Richtungen, wenn der andere Hund kein ernsthafter Beißer ist. [/quote]

    Hilft das wirklich? Ich hatte bisher nie den Eindruck, dass zwei sich keilende Hunde auch nur im Entferntesten darauf achten, was ihr Herrchen bzw. Frauchen macht, vor allem dann nicht, wenn es nur so etwas subtiles wie weiterlaufen ist. Kann mir irgendwie nicht ganz vorstellen, dass das helfen soll. Ich glaub mein Dicker würde sich davon nicht beeindrucken lassen ?(

    #22699
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo Hundefreunde,meune Meinung dazu ist wenn,sich Hunde Streiten,sollte man nicht laut werden,da wie sie dazu Motivieren weiter zu machen.Die Hunde wissen schon
    ,was sie tun.
    Aber wenn grosse Hunde auf meine kleine zugehen da passe ich sehr gut auf!

    #23259
    Anonym
    Inaktiv

    Wenn ich bemerke. dass mein Rüde sich schon aufbaut und sich als Klobürste tarnt (z. B. wenn sein Lieblingsfeind näher kommt), dann beuge ich lieber vor: Durch ein strenges “Nein!”. Oder ich versuche, ihm abzulenken…das klappt leider meistens nicht…

    #23266
    Anonym
    Inaktiv

    Meine Erfahrung ist auch eher, wenn sich zwei in die Haare bekommen, dann bekommen sie nicht mehr etwas vom Umfeld mit. Da hilft auch kein Rufen, Weglaufen oder sonstiges. Ich habe auch gehört das man mit “Aus” Schreien eher noch anfeuert als beendet. Also denke ich bleibt im Zweifel nur das Beste zu Zweit den passenden Moment abwarten und beiden Hunde gleichzeitig sich im Nacken packen und hoffen das nciht ausgerechnet der eigene Hund im Eifer des Gefechtes beisst.

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