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  • #14090
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo zusammen,

    habe mit Interesse die Abteilung Kastration gelesen. Was machen denn die Besitzer der Mädels in unserer Runde?

    Wir hatten zwar während Hope’s erster Läufigkeit keinen Streß, aber danach bei einer heftigen Scheinträchtigkeit. Und daher planen wir auch eine Sterilisation.

    Sagt mal Eure Meinung.

    Gruß Dirk mit Hope

    #20927
    Gabi Winter
    Mitglied

    moin!! guck dir mal meinen text an mit der inkontinenz.. hab mittlerweile rausgefunden das es so 30% der hündinnen mit inkont. trifft. ich glaub ich würde es nicht mehr machen. es gibt ja auch die möglichkeit ihr alle halbe jahr eine spritze geben zu lassen. dann tritt die läufigkeit nicht auf und auch die scheinträchtigkeit bleibt aus. kenne einige mädels halter die damit top zufrieden sind. . hündinnen so um die 20 kg sollen dabei besonders betroffen sein….
    was sagt denn dein ta??? gruss jessy

    #20937
    Anonym
    Inaktiv

    ich habe zwar einen Rüden ;o), aber im Reitstall kenne ich einige mit Hündinnen, die kastriert sind. Bisher habe ich noch keine Probleme von den Besitzern gehört. Das man Hündinnen vor ihrer Läufigkeit eine Spritze geben kann, wusste ich gar nicht. Hört sich aber nach einer guten Lösung an, die ich ausprobieren würde.
    LG Tobi und Frauchen

    #20946
    Anonym
    Inaktiv

    Sterilisieren bei Mädels bringt nichts (riechen + bluten), denn da werden nur die Eierstöcke durchtrennt (wie bei Frauen) und bei einer Kastration nimmt man die komplette Gebärmutter raus.
    Ich habe mich (schweren Herzens) für eine Kastration entschlossen (in 2003), da wir in der Stadt wohnen. Leider ist die Wunde nicht so gut verheilt und hat gedauert…
    Bis jetzt gibt es noch keine Inkontinenz.

    #20947
    Anonym
    Inaktiv

    So, ich noch mal.
    Meine frühere Hündin hab ich spritzen lassen. Die Spritze muss immer in regelmäßigen Abständen gespritzt werden. Ich war mal zu spät dran, meine Ärztin hat mit mir geschimpft und gemeint, ich soll die Spritze mal weglassen, da womöglich keine Läufigkeit
    mehr auftritt – prompt war es so (Hündinnen werden normalerweise bis an ihr Lebensende läufig). Sie hatte jene Macke (möglicherweise durch die Hormone, konnte mir aber niemand definitiv sagen): Durst, Durst und nochmals Durst!!! Und bei einem alten Hund und eben alter Blase, wurde sie inkontinent, obwohl ich ihr saufen kontrollierte. Es war ganz schlimm, weil sie sich auch geschämt in ihr Körbchen zu pinkeln. Ach jeh!!!
    Dies zur Info.
    Viele Grüße!!!

    #20951
    Anonym
    Inaktiv

    würde ich nur kastrieren wenn es aus medizinischer sicht norwendig wäre. Sterilisation käme nie in betracht.
    Meine wurden auch nach jeder läufigkeit scheinschwanger. Wir gingen zu einem homöopath und liesen uns was dagegen geben.. seither gibt es keine probleme mehr mit der scheinschwangerschaft. Meine Mädels bekommen Pulsatilla.

    #20961

    Euch allen danke für die Infos. Wußte gar nicht, daß man zwischen Kastration und Sterilisation diesen Unterschied macht. Wieder was gelernt.

    Pulsatilla ist ja eigentlich ein Mittel bei Menstruationsstörungen. Sagt meine Frau 😉 Aber wenns der Hündin gut tut, warum nicht.

    Werde mich mit der Tierärztin beraten. Den Einwand mit der Inkontinenz nehme ich ernst, auch das werde ich noch mal nachfragen.

    Das Thema Spritze finde ich interessant, zumal man die OP nicht machen muß. Zu welchem Zeitpunkt muß gespritzt werden?

    Dirk mit Hope

    #20972
    Anonym
    Inaktiv

    Ich hatte bis jetzt zweimal eine Hündin, keine wurde kastriert. Meine Zwergschnauzerhündin hatte niemals irgendein Problem und ist 18 Jahre alt geworden. Meine Beaglehündin habe ich im Alter von 5 Jahren übernommen, der Vorbesitzer hat sie regelmäßig spritzen lassen um die Läufigkeit zu unterdrücken. Ich habe das nicht mehr machen lassen, aber sie ist trotzdem nie wieder läufig geworden. Im Alter von 7 Jahren musste sie wegen Gesäugetumor operiert werden. Sie ist leider nur 8 Jahre alt geworden. Mein Tierarzt sagte mit damals, dass diese Spritzen die Bildung von Tumoren fördern würden. Das habe ich inzwischen auch schon von mehreren Seiten gehört. Mit den Spritzen wäre ich also vorsichtig und würde mich vorher sehr gut informieren.

    #21001
    Anonym
    Inaktiv

    Mein Mädel ist weder kastriert noch sterilisiert. Nur wenn es aus irgendeinen Grund medizinisch notwendig wäre, dann ja. Bis jetzt ist sie weder Scheinträchtig noch hat sie während ihrer Läufigkeit Probleme. Da wir uns BEWUSST für eine Hündin entschieden haben. Mit allen vor- und Nachteilen, nehmen wir gern die kleinen Probleme zweimal im Jahr in Kauf. Nur damit ich kein Blut in der Wohnung habe, oder die Rüden hinterherhecheln oder weil sie dann nicht von der Leine kann – für solche Kleinigkeiten würde ich meinen Hund nie operieren lassen.

    #21023
    Anonym
    Inaktiv

    Ich würde keine Hündin spritzen lassen. Erwiesenermaßen steigt dadurch die Häufigkeit von Tumoren, auch Pyomethra kommt öfter vor.
    Cora wurde mit 3 Jahren kastriert (jetzt ist sie 7), wegen ständiger starker Scheinträchtigkeiten. Inkontinent ist sie GsD nicht geworden, auch keine sonstigen Veränderungen. Nur im Verhalten etwas rüdenhafter.
    Lea wurde letztes Jahr mit 10,5 Jahren nach einer Pyomethra kastriert. Also auch auch gesundheitlichen Gründen. Würde ich auch immer wieder so halten. Meine frühere Hündin war bis zu ihrem Unfalltod mit ca. 11 Jahren unkastriert bei bester Gesundheit.

    #21180
    Sandra Schmidt
    Teilnehmer

    Mit Hormonspritzen wäre ich äußerst vorsichtig. Auch meine frühere Hündin bekam dadurch eine Gebährmutterentzündung, und mußte kastriert werden.
    Jetzt habe ich drei Hündinnen und drei Rüden, ohne die Möglichkeit die Hündinnen während der Läufigkeit wegzugeben (früher hat meine Tochter sie dann abgeholt). Noch nicht lange her, da habe ich zwei Würfe Welpen aufgezogen. Meine Wohnung ist Sperrmüll, und meine Hündinnen sind jetzt kastriert! Ich hab die Zwerge 12 Wochen behalten, und wasauchimmer sie angestellt haben, ich war NIE böse, aber es ist verdammt anstrengend! Und allein so eine Läufigkeit ist Streß pur für die Hündin sowieso, aber auch für alle Rüden im Umkreis! Ich mach das nicht nochmal mit!

    #21231
    Anonym
    Inaktiv

    Das wichtigste Argument für eine Kastration habe ich in der ganzen Diskussion vermisst.
    Eine unkastrierte Hündin, die nicht zur Zucht eingesetzt wird, hat ein 70-90% erhöhtes Risiko im Lauf ihres Lebens an Gesäugekrebs zu erkranken. Das endet meist tödlich. Deshalb habe ich meine Hündin kastrieren lassen. Ich glaube mit den Selbstvorwürfen, die ich mir gemacht hätte, wenn sie deshalb an Krebs erkrankt wäre könnte ich nicht leben.

    Hinzu kommt natürlich auch das, wenn auch eher kleine Risiko eines “Unfalls”, also eines unerwünschten Decksprungs während der Läufigkeit. Es gibt ohnehin viel zu viele Hunde auf der Welt die niemand haben will.

    Hütet euch vor diesen Hormonspritzen! Ich habe durch meinen Kundenkreis schon von so vielen Hündinnen gehört, die dadurch enorme Schwierigkeiten hatten (nicht nur das gesteigerte Krebsrisiko sondern auch ein totales Hormon-Chaos), dass ich jedem davon abraten würde.

    Generell sollte jeder für sich selbst entscheiden ob er sein Hündin kastrieren lassen möchte oder nicht. Mit etwas Glück findet man einen verantwortungsbewussten Tierarzt der einem das Für und Wider ausführlich erklärt.
    Ich habe meine Hündin nach der ersten Läufigkeit (vorher sollte man nicht kastrieren, damit die Persönlichkeitsentwicklung nicht gestört wird) kastrieren lassen und bin auch sehr zufrieden damit. Die OP lief vollkommen problemlos und die Naht war nach ein paar Tagen schon fast komplett verheilt. Insgesamt ist sie ausgeglichener und ruhiger geworden (dafür gibt es natürlich keine Garantie und das ist auch bei jeder Hündin anders), durch den veränderten Kalorienbedarf musste ich die Futtermenge etwas reduzieren, aber bei einem agilen Hund sollte die häufig angeführte Gewichtszunahme kein Problem sein.

    Glg
    Sarah

    #21249
    Anonym
    Inaktiv

    Ich bin auch Besitzerin einer Hündin, und für mich würde es nur einen medizinischen Grund geben sie kastieren zu lassen, und zwar wenn sie zu Gebärmutterentzündungen neigt oder sie trotz allen Versuchen immer wieder scheinschwanger wird. Die Aussage das eine Hündin die nicht gedeckt wird eine höhere Chance hat an einem Gesäugetumor zu erkranken will ich auch nicht so einfach stehen lassen. Mein Tierarzt sagte mal zu mir Folgendes:” Lassen Sie sich kastieren oder die Brüste ampotieren wenn Sie keine Kinder wollen?” Ich denke es gibt auch unter Tierärzten einige schwarze Schafe die mit der Angst der Besitzer nur Geld verdienen wollen.

    #21251
    Peter Schneider
    Mitglied

    Zunächst ist einmal eine Kastration wenn sie nich aus medizinischen Gründen gemacht werden muss lt. Tierschutzrecht verboten. Einen wirksamen Schutz gegen die Mamakarzinome gibt es nur wenn die Hünden vor bzw. nach der ersten Läufigkeit kastriert wurde, wobei eine Kastration nach der ersten Läufigkeit auch kein Garant mehr ist, da das Krebsriskio bereits wieder bei 80% liegen kann. Es gibt Kastrationstechniken bei welchen eine Inkontinenz so gut wie ausgeschlossen werden kann, dort werden die Bänder der Blase nicht manipuliert. Meine Hündin ist ebenfalls noch nicht kastriert. Sie kam bereits mit Jungen aus Mallorca. Ich bin kein Befürworter der Kastration, ich muss nun allerdings eingestehen, daß Tecla mindestens noch 3 Wochen nach der Läufigkeit von Rüden belagert wird und sie auch noch, wenn auch dezent, Schweinträchtig wird. Diese Zeit nervt den Hund endlos. Ich persönlich habe kein Problem wegen ein paar Blutstropfen und ich kann auf meinen Hund während der Standhitze auch gut aufpassen. In meinem persönlichen bzw. Teclas Fall spricht für die Kastration die lange Belagerung durch Rüden, die Scheinschwangerschaft und die Tatsache, daß mein Hund ewig auch bei kalten Temperaturen im Wasser ist und somit sie schon eine Kandidatin für eine Gebärmutterentzündung ist. Ich hatte mit meiner TA über die Spritzen gesprochen. Sie meinte die wären gut, nur allerdings ein bischen ausser Mode gekommen. Nur wenn man einmal damit anfängt muss man entweder immer weitermachen bzw. den Hund dann irgendwann doch kastrieren.
    Ich habe Angst, daß bei der Kastration sich das Wesen von Tecla verändern würde und ausserdem hat sie relativ viel Orange im Fell, solche Hunde neigen dann oft zum Babyfell nach der Kastration. Ich bin mir nach wie vor nicht sicher.

    #25164
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo,

    wollt auch mal kurz was dazu sagen 🙂

    Ich hatte vor meinem jetzigen Hund auch zwei Hündinen gehabt. Hovawarts..alle beide habe ich nie kastrieren lassen, aber auch nicht decken lassen. Scheinschwanger waren alle beide nie. aber alle beide haben Gesäugetumor bekommen. Milchleisten mussten komplett entfernt werden. Jetzt habe ich wieder eine Hündin, aber ein Mischling. Ich weiß nicht was i machen soll…kastrieren oder doch lassen. Hab so nen Schiss, dass wieder im Alter das gleiche auftreten wird. Oder sind Mischlinge ni so anfällig? mhm

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