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  • #13617
    Anonym
    Inaktiv

    Boah – habt ihr das gelesen?? :

    “Ein spezielles „Hundebrot“ wurde aus Abfällen der Mühlen hergestellt.

    Bei geringer Belastung wurde das Brot mit Bohnenbrühe angemacht, bei stärkerer Belastung gab es Knochensuppe. Auch Abfälle von der menschlichen Tafel fütterte man reichlich, insbesondere Knochenreste. Insgesamt sah der Speiseplan von Hunden Fleisch aber nur in Ausnahmefällen vor. Vor allem viele Gebrauchshunde mussten völlig darauf verzichten, da Fleisch in dem Ruf stand, den Geruchssinn der Jagdhunde zu verderben und Hirtenhunde aggressiv zu machen.”

    Hundebrot, Bohnenbrühe?? Kein Fleiiiisch?? *entsetztguckt*
    Was bin ich froh, dass ich ein moderner Hund bin!! *mal so sag*…

    In diesem Sinne –
    KnuffWuff und sich mal übers “moderne” Futter hermacht…

    #54111
    Anonym
    Inaktiv

    [quote][quote_head]Zitat von Jamie Nestor vom 19.02.2010 05:35[/quote_head]Kein Fleiiiisch?? *entsetztguckt*
    Was bin ich froh, dass ich ein moderner Hund bin!![/quote]
    Naja, wenn man bedenkt was im Hundefutter namenhafter Futtermittelhersteller so drin ist, dann kommt das dem schon sehr nah, was in deinem Beitrag steht. Ok, Bohnensuppe ist dann doch nicht dabei. Arme Hunde.

    #54235
    Anonym
    Inaktiv

    Hi Ihr Lieben,

    ja, ich muss gestehen, ich war auch überrascht – aber es ist tatsächlich so, dass Hunde nach ihrer Domestikation zu großen Teilen fleischlos ernährt wurden.

    Ihr müsst bedenken, dass Fleisch früher nicht so leicht zu beschaffen war wie heute – Nutztierhaltung gab es in vielen hundehaltenden Kulturen gar nicht, und wenn, dann nur in sehr kleinem Maß. Fleisch war so wertvoll, dass viele Teile des geschlachteten Tiers für den menschlichen Bedarf verwendet wurden, die wir heute ablehnen würden oder eben unseren Hunden beim Barfen verfüttern. Knochen waren so ziemlich der einzige Bestandteil, den Menschen nicht verwerten konnten und den Hunden überliessen. (Und selbst das war umstritten: manche mittelalterlichen Adelshäuser verkauften ihre abgenagten Knochen tatsächlich an das Volk, nachdem ihnen vehement vorgeworfen worden war, dass sie die Knochenreste den Hunden geben, während das Volk ohne Fleisch auskommen muss.)

    Auch die Bevölkerung hat nur wenig Fleisch verzehrt, ganz anders als heute, wo Fleisch ein billiges Massenprodukt geworden ist. Was unsere Hunde angeht, zeigt das natürlich, wie anpassungsfähig ihr Organismus ist – denn sie haben all diese abenteuerlichen Fütterungsmethoden überlebt. Sicherlich gab es Mangelerscheinungen, aber da verschiedene, damals unbehandelbare Hundekrankheiten meist dafür sorgten, dass viele Hunde ohnehin nicht ausnehmend alt wurden, fiel das wohl nicht weiter auf. Allerdings gibt es viele Berichte über Hunde, die 14, 15 Jahre alt wurden, also auch etwa so alt wie heute.

    Insofern ist die Idee der billigen Füllstoffe, die viele Hersteller von minderwertigen Futtersorten umsetzen, keineswegs so neu – die ernährungsphysiologische Anpassungsfähigkeit der Hunde wurde zu allen Zeiten ziemlich strapaziert.

    Wie gut, dass wir heute die Möglichkeit haben, uns zu informieren und unsere Hunde wirklich artgerecht zu ernähren!

    #54285
    Anonym
    Inaktiv

    Hier die Geschichte:

    [URL=http://www.stadthunde.com/magazin/ernaehrung/futter-trends/hundefutter-geschichte.html]Hundefutter-Geschichte[/URL]

    Viel Spaß beim Lesen!!

    #61095
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo – 😉
    auch ich habe zu diesem Thema einen Artikel verfasst – wer möchte,kann ihn hier finden: http://www.windhunde-sind-jagdhunde.de/giese-20090607.pdf

    es grüssen
    Jimmy + Milagro

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