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    Anonym
    Inaktiv

    Herkunft und Geschichte

    Der Scottish Terrier hat, wie der Name schon sagt, seinen Ursprung in Schottland. Die genaue Herkunft der Rasse ist jedoch so undurchsichtig wie die Nebel ihrer Heimat. Kurzbeinige, rauhaarige Terrier waren seit Jahrhunderten in Schottland verbreitet, jedoch war der Typ noch sehr uneinheitlich. Wert gelegt wurde weniger auf das Erscheinungsbild, sondern auf Raubzeugschärfe, Widerstandsfähigkeit und gute Jagdeigenschaften.
    Die vier schottischen Terrierrassen, die wir heute kennen (Westie, Cairn, Skye und Scottie) gehen auf diesen ersten Typ zurück. Im Jahre 1861 wurden in Leeds das erste Mal Scottish Terrier ausgestellt, 1880 gab es den ersten Rassestandard. Die Hochphase des Scotties war zwischen den beiden Weltkriegen. In den 30er Jahren avanchierte er zum Modehund. Präsident Roosevelt´s “Fala” war in Amerika nahezu bekannter als der Präsident selbst! Im Laufe der Jahre wurde der Scottie immer eleganter, lange Behänge an Bauch und Beinen, lange Bärte und Augenbrauen lösten das noch recht kurze Haar der früheren Jahre ab. Heute ist der Scottie zum Familienhund geworden. Sein ausgeglichenes, ruhiges Wesen macht ihn zu einem überaus angenehmen Begleiter. Dennoch sollte man nicht vergessen, daß sein Erbe noch immer ihn ihm schlummert. Er ist und bleibt ein echter “Diehard” (Teufelskerl).

    Charakter und Eigenschaften

    Der Scottish Terrier ist ein Hund mit einer sehr ausgeprägten Persönlichkeit. Er zeichnet sich durch ein freundliches, ausgeglichenes Wesen aus, ist aber mutig und unerschrocken, wenn er angegriffen wird. Er besitzt im Gegensatz zum Westie oder Cairn einen etwas schwereren Körperbau, einen wesentlich längeren Kopf, ein imposantes Gebiß und eine tiefe Stimme. Der Scottie bellt selten und ist nicht aufdringlich, liebt es aber, immer und überall dabei zu sein. Er versteht sich prima mit Kindern und anderen Tieren, muß aber wie jeder andere Hund auch, liebevoll daran gewöhnt werden.

    Widerristhöhe:
    25-28 cm
    Gewicht:
    8-10 kg
    Farbe:
    Es gibt den Scottie in drei Farbschlägen: gestromt (das ist die Urfarbe), schwarz und weizenfarbig.

    Fellpflege:

    Kauft man einen Scottie, sollte man sich darüber im Klaren sein, daß die Pflege recht aufwändig ist. Er muß regelmäßig gebürstet und getrimmt werden. Baden sollte man den Scottie so selten wie möglich, denn sein Fell ist von Natur aus schmutzabweisend. Er verfügt über ein doppeltes Haarkleid, das raue Deckkhaar und die weiche, wärmende Unterwolle.

    #25458
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo Nikita,
    vielen Dank für Deinen Beitrag – und auch dafür, dass Du die “negativen” Seiten dieser schönen Hunderasse nicht verschweigst (Pflege..)

    Viele Grüße,
    Gina mit einem auch nicht pflegeleichten Rubtier 😉

    #25471
    Anonym
    Inaktiv

    Danke, meine Eltern hatte so einen Terrier. Und die Fellpflege war grausam. Da kam eine Wolle runter. Meine Güte 😀

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