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  • #16060
    Anonym
    Inaktiv

    So…ich bin grad in Thread-Eröfnungslaune 😛 hihiii…… :rolleyes: jaa…ist wahr…..mir viel auf daß ich sehr gerne “HUNDEGESCHICHTEN” lese…..sie dürfen aber nicht traurig sein…. ;( nee…das geht garniicht!Wenn , dann nur mit “HAPPY END” =) Daher dachte ich ich eröffne auch mal eben noch’n …. 😀 Thread für “HUNDEGESCHICHTEN!”
    Es ist ganz egal ob selbst erlebt…..miterlebt…..gelesen….gegooglet ( wenn das erlaubt ist^^) hier sollen sie dann hin….damit alle STADTHUNDZ sich daran erfreuen können. :]
    Nur bitte nicht zu lang wenn’s denn geht 😉

    …..wieder die Suzanne ^^

    #48574
    Anonym
    Inaktiv

    Allein!
    Die alte Frau trägt ein grünes Kleid. Es hat einen Spitzeneinsatz und verschiedene Glanzeffekte. Als sie das Kleid vor langer Zeit neu erwarb, könnte der Anlass ein Ball gewesen sein, oder ein Opernbesuch.
    Im Herbst kommt eine dunkelgrüne Strickjacke dazu. Sie hat Haarzotteln wie ein Schlittenhund und bedeckt das Kleid bis über die Hüften. Im Winter verschwindet das Kleid unter einem weinroten Anorak mit ausgeblichenen Stellen und breiten Schmutzrändern.
    Jetzt ist die beste Zeit des Kleides. Wir haben Sommer und es zeigt seinen einstigen Glanz unbedeckt.
    Die alte Frau sitzt auf dem Arnimplatz im Prenzlauer Berg. Inmitten von Kinderspielplätzen, Säuferinseln und einem Ballspielgehege, sitzt sie auf einer Parkbank. Nach vorn gebeugt, den rechten Ellenbogen auf das Knie gestützt, eine Zigarette in der Hand. Die Frau raucht immer. Die Zigarette scheint mit ihr verwachsen.
    “Bhhhhhhhhh,” sie saugt den Rauch ein, wie eine Ertrinkende Luft. Für ein paar Sekunden füllt er sie aus und sie erstarrt, als könne sie bewegungslos die Zeit anhalten. Dann fährt der Rauch aus ihr heraus, durch Mund und Nase, in langen Stößen, wird eine große weiße Wolke, die sich langsam auflöst und verschwindet.
    Auf dem Schoß des grünen Kleides liegt Zigarettenasche, sind Brandflecken zu sehen.
    Morgens 6.30 Uhr, wenn ich mit Viktor auf die Straße gehe, treffe ich sie das erste Mal. Sie steht vor dem türkischen Bäcker, der gleich öffnet, und wartet. Nähere ich mich, senkt sie den Kopf und starrt auf das Straßenpflaster.
    “Guten Morgen” grüße ich seit einem Jahr. Wie jedesmal schaut sie hoch und strahlt, als hätte dieser Gruß einen Lichtschalter in ihr umgelegt. Gleich darauf sieht sie nach unten und das Licht geht wieder aus. Es ist unmöglich, ihren Blick fest zu halten.
    Sie kauft eine Schrippe, die ihr der türkische Bäcker unaufgefordert reicht, und geht zurück auf den Arnimplatz.
    Gegen 13.oo Uhr treffe ich sie vor einem türkischen Imbiss, in den sie hineingeht und aus dem sie mit einem belegten Brötchen wieder heraus kommt.
    Am Nachmittag ist ihr Stammlokal ein kleiner Lebensmittelladen, in dem sie eine Tafel Schokolade kauft.
    Eines Tages verändere ich mein Verhalten und gehe an ihr vorbei ohne zu grüßen. Nach ein paar Metern höre ich ihre Stimme: “Ach, ist der süß. Er hat ja nur ein weißes Pfötchen.”
    Ich drehe mich um und lächle.
    “Sie haben ein schönes Kleid.” sage ich.”
    Sie schaut erschrocken an sich herunter und streicht mit beiden Händen über den Stoff.

    “Sagen sie, wo schlafen sie eigentlich.” frage ich sie abends auf ihrer Parkbank. Es ist ihr sichtlich unangenehm, dass ich sie so direkt anspreche und eine Antwort erwarte. Sie wendet den Kopf verlegen von links nach rechts, entschließt sich dann aber doch zu antworten.
    “In meiner Wohnung.” sie deutet mit der Zigarette in eine unbestimmte Richtung. “Ich gehe nur zum Schlafen heim, seit mein Mann tot ist. Was soll ich dort. Da bin ich nur allein.”
    Sie riecht nach langem Ungewaschensein und beim näher Hinschauen sehe ich, das sich das grüne Kleid beginnt, unter den Achseln aufzulösen.
    “Hier an der Ecke ist ein Seniorentreff, die machen viele Veranstaltungen. Dort könnten sie Menschen treffen und Freundschaften schließen.”
    “Nein, nein.” Sie winkt fast angewidert ab und beugt sich, in Deckung gehend, nach vorn. Viktor, der in ihrer Sitzhöhe steht, fasst dies als Kontaktsuche auf und geht wedelnd auf sie zu.
    “Na du Hund?” sagt sie verlegen. Viktor leckt ihr eine Wade ab. Gründlich. “Du magst mich ja.” sagt sie erstaunt und streichelt seinen weichen Fellrücken. Viktor legt die Vorderpfoten auf ihren Schoß und hält den Kopf schief. Die alte Frau strahlt und diesmal bleibt das Licht in ihr an, bis wir uns entfernen.

    Bald darauf beginnt sie Leckerlis zu werfen, wenn wir uns nähern. Viktor lernt schnell und begrüßt die neue Futterquelle stürmisch. Die alte Frau streichelt ihn und flüstert Zärtlichkeiten, die mich offenbar nichts anzugehen haben. Ich halte mich diskret zurück.Viktor genießt.
    Dann verschwindet die alte Frau.
    Ihr Anblick ist so in mein Leben hinein gewachsen, dass ihr Fehlen mich sehr beunruhigt. Ist ihr etwas zugestoßen. Liegt sie hilflos in ihrer Wohnung? Ich weiß nicht einmal, wie sie heißt. Ich halte sechs Tage Ausschau nach dem grünen Kleid und hätte sie so fast nicht erkannt, als sie wieder auftaucht.
    Das grüne Kleid ist verschwunden.
    Sie trägt einen einfachen sauberen Kittel mit kleinen gelbem Blumen und ihre Haare sind frisch geschnitten
    Ihre rechte Hand, in der sie sonst die Zigarette trägt, hält eine Hundeleine.
    An derem Ende struppt ein winziges Hündchen von brauner Farbe und tippelndem Gang. Es sieht in regelmäßigen Abständen zu ihr auf und auch sie hat ihren Blick auf ihn gerichtet.
    Sie bemerkt uns erst, als wir auf einander treffen.
    “Sie haben ja einen Hund? Ich habe mir schon Sorgen gemacht, weil ich sie so lange nicht mehr gesehen habe. Wo waren sie denn die Zeit über?” sprudelt es aus mir heraus.
    “Ja, das ist mein Hugo. Den habe ich aus dem Tierheim. Er ist genauso alt wie ich.” sagt sie mit unüberhörbarem Stolz in der Stimme.
    “Aber warum habe ich sie denn nie mehr getroffen in der letzten Woche?” Sie blickte mich nachsichtig an.
    “Aber jetzt bin ich doch nicht mehr allein. Da kann ich doch auch mal gemütlich zu Hause bleiben.”

    #48805
    Anonym
    Inaktiv

    ___ HUNDEINSIDERTIPPS ^^ ___

    _Leine:_
    Ein Riemen, der an dein Halsband gebunden wird und dir ermöglicht, dein Herrchen/Frauchen überall dorthin zu führen, wo du es willst!
    _Sabbern:_
    Ist das, was du tun musst, wenn deine Menschen etwas zu essen haben und du nicht.
    Um es richtig zu machen, musst du so nah wie möglich bei ihnen sitzen und traurig gucken, den
    “Sabber” auf den Boden tropfen lassen, oder noch besser auf ihrem Schoß!
    Schnüffeln: Eine soziale Geste, wenn du andere Hunde begrüßt
    _Fahrräder:_
    Zweirädrige Trainingsmaschinen, erfunden für Hunde, um ihr Körpergewicht zu kontrollieren. Um maximalen Trainingserfolg zu erzielen, musst du dich hinter einem Busch verstecken und hervorschnellen, laut bellen und einige Meter neben dem Rad herrennen. Der Fahrer wird dann seitwärts schlingern und ins Gebüsch fallen, während du stolz davon weiterziehst.
    _Mülleimer: _
    Eine Tonne, die deine Nachbarn einmal in der Woche rausstellen, um deinen Scharfsinn zu prüfen. Du musst dich auf deine Hinterpfoten stellen und versuchen, den Deckel mit der Nase zu öffnen. Wenn du es richtig machst, wirst du belohnt mit Margarinepapier zum Zerreißen, Rinderknochen zum Fressen und schimmeligen Brotkrusten!
    _Taubheit:_
    Dies ist eine Krankheit, die Hunde befällt, wenn ihre Herrchen/Frauchen möchten, dass sie drinnen bleiben, während sie draußen bleiben möchten. Symptome sind unter anderem ausdrucksloses Anstarren der Person, ferner Wegrennen in die entgegengesetzte Richtung oder Hinlegen
    _Hundebett:_
    Jede weiche, saubere Oberfläche, wie z.B. die weiße Tagesdecke im Gästezimmer oder das neu aufgepolsterte Sofa im Wohnzimmer!
    _Donner:_
    Dies ist ein Signal dafür, dass die Welt untergeht. Menschen verhalten sich bewundernswert ruhig während eines Gewittersturms, so dass es nötig ist, sie vor der Gefahr zu warnen durch unkontrolliertes Trampeln, Schnaufen, wildes Augenrollen, und ihnen “auf den Fersen bleiben”.
    _Papierkorb:_
    Dies ist ein Hundespielzeug, gefüllt mit Papier, Briefumschlägen und altem Bonbonpapier. Wenn dir langweilig ist, schmeiß den Papierkorb um und verstreu das Papier im ganzen Haus, bis deine “Leute” nach Hause kommen.
    _Sofas:_
    Sind für Hunde das gleiche wie Servietten für Menschen. Nach dem Essen ist es nett, vor dem Sofa auf und ab zu rennen und die Barthaare daran zu reinigen.
    _Baden:_
    Dies ist ein Prozess, bei dem die Menschen den Boden, sich selber und die Wände durchnässen. Du kannst ihnen dabei helfen, wenn du dich häufig kräftig schüttelst.
    _Anspringen:_
    Die Antwort eines jeden guterzogenen Hundes auf den Befehl “Sitz!”. Besonders lohnend, wenn dein Mensch “ausgehfertig” gekleidet ist. Oder ihr begenet der elegant gekleideten Nachbarin beimHeimkommen von der Waldmatschtour^^ aber auch unglaublich eindrucksvoll vor Veranstaltungen in Abendkleidung.
    _Anstupsen: _
    Der beste Weg die Aufmerksamkeit deiner Menschen zu erregen, wenn sie gerade eine ^^Tasse Kaffee oder Tee^^ trinken. 😀
    _Rempeln: _
    Die letzte Möglichkeit, wenn das normale Anstupsen nicht den gewünschten Erfolg bringt – besonders wirkungsvoll in Kombination mit Schnüffeln (siehe oben).
    _Liebe: _
    Ein Gefühl intensiver Zuneigung, freizügig verteilt und ohne Einschränkung. Der beste Weg deine Liebe zu zeigen, ist mit dem Schwanz zu wedeln.
    Und wenn du großes Glück hast, wird dein Mensch dich ,genau deswegen,lieben. :]

    #48806
    Anonym
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    Sooo…nun mal der “CHECK” bist du ein HUNDEMENSCH?

    * Dein Hund bekommt teures Premium-Futter und frisches Fleisch, aber Du ernährst Dich
    von Fastfood und Tiefkühlpizza.

    * Du hast weit mehr Hundebetten, Leinen und Halsbänder als Hunde.

    * Du triffst nette Leute beim Spazierengehen …. und stellst zuerst Deinen Hund vor
    * Du fährst mit dem Hund sofort in eine tiermedizinische Hochschule, wenn er Bauchweh hat, aber wenn sie sich selbst die Zehen brechen, kleben sie sie mit Isolierband und nehmen einige Aspirin

    * Du vergisst nie den Geburtstag Deines Hundes (im Gegensatz zum Geburtstag Deines Partners).

    * Du rechtfertigst den Kauf eines großen Autos damit, dass der Hund bequem Platz hat.

    * Du arbeitest nachts, damit Du den ganzen Tag mit Deinem Hund verbringen kannst.

    * Du hast Hundeleckerli in jeder Hosen- und Jackentasche.

    * Du hast einen schlechten Tag gehabt und redest darüber nur mit Deinem Hund.

    * Du gibst Dich nur noch mit Menschen ab, die auch einen Hund haben.

    * Du bist jederzeit bereit für Hundesitting, nicht aber für Babysitting.

    * Das leise Winseln Deines Hundes zwei Zimmer weiter läßt Dich morgens um 3:00 Uhr aus dem Bett springen, aber den Wecker neben Dir hörst Du nicht.

    * wenn Dein Hund krank ist, bist Du es auch.

    * Du kaufst dir nur noch Kleidungsstücke in der Fellfarbe Deines Hundes,
    damit die Haare nicht so auffallen.

    * Da Du Deinen Hund nach Möglichkeit überall hin mitnimmst, gestaltest Du Deine Termine und Verabredungen so, daß Dein Hund auf keinen Fall in seinem Schlaf gestört wird, um seinen Spaziergang kommt oder sogar eine Mahlzeit versäumt.

    * Die größte Sympathie hast Du für Brief- Fax- oder Emailschreiber, wenn sie, ausser Grüße an Dich, auch Deinem Hund einen Pfotendruck schicken.

    * Du gibst zu, daß Du Deinen Hund genauso brauchst wie er dich.

    * Urlaubszielen (z.B. mit Hundestrand) und Hotels, die Hundeservice anbieten,lässt Du positive Verstärkung erfahren, als begeisterter Kunde oder durch Belobigung.

    * Dein Hund hat seine eigene Mailbox – und seine ist immer voll….

    * Du magst Leute, die Deinen Hund mögen und verachtest diejenigen, die ihn nicht leiden können.

    * Du redest über Deinen Hund wie andere Leute über ihre Kinder.

    * Du signierst und verschickst Karten, Emails und alle Grüße zu jedem Anlass auch
    im Namen Deines Hundes.

    * Deine Wochenenden sind strategisch um Orte und Aktivitäten geplant, die für Deinen Hund
    relevant sind.

    * und Grund 1, warum Du ein Hundemensch bist, ist, dass Dein Hund der Star
    Deiner Website ist!

    Uuuund….hat sich wer erkannt^^… 😀

    #48925
    Anonym
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    Hallo Suzanne,

    die Geschichte mit dem “Hundemenschen” ist klasse!!

    *Kommt mir bekannt vor*… 😀

    #48935
    Anonym
    Inaktiv

    Lieben Dank,Gina :]

    Ja, die süßen Fellbatzen haben uns wohl ganz schön um ihre Pfoten gewickelt. 😀

    #49340
    Anonym
    Inaktiv

    wenn ihr lust habt, lest doch mal in lischens tagebuch die geschichte wie sie unser bett erobert hat.
    dieses jahr an heiligabend marschierte lischen mit einem geschenk in der schnauze ins wohnzimmer meiner eltern,umrundete hocherhobenen kopfes mit ihrem päckchen den tisch, blieb mitten im wohnzimmer stehen, schaute, alle anwesenden schauten sie an, auch die beiden hundis meiner eltern, und es sah aus,als wollte sie sagen ” schaut her ich bin das christkind”. nach kurzem verblüfftem schweigen fingen alle an loszuprusten.
    das war der startschuss, dass lisa begann die päckchen auszupacken, voller begeisterung. mit ihrem weihnachtsgeschenk, einer quietschenden stoffmaus, begann sie dann ihr unterhaltungsprogramm: sie bearbeitete ihre stoffmaus und wälzte sich laut quitschend mit ihr auf dem teppich, dabei drehte sie ihr hinterteil von links nach rechts, anka hüpfte bellend um sie rum und die kleine bonnie thronte wie die prinzessin auf der erbse auf einem berg kissen auf dem sofa und schaute zu. alle waren wir uns einig welche bereicherung unsere lieblinge in unserem leben sind, ohne sie….einfach unvorstellbar
    in diesem sinne
    eure lisa und susanne

    #49364
    Anonym
    Inaktiv

    Das ist Frauchens Lieblingsgedicht!

    _______”Herz gesucht!”_______
    Herz gesucht, auch leicht getragen, und nicht kreislaufstörungsfrei,
    aber fähig gut zu schlagen und vor allem herzlich treu.
    Das im Dünnen wie im Dicken, stets Gefährte bleibt und Freund ,
    und aus völlig freien Stücken ehrlich ist – und nicht nur scheint!
    Das nicht lügt und nicht gemein ist und nie ander´n sich verschreibt.
    Das, wenn man in der Not allein ist, trotzdem da ist – und auch bleibt.
    Herz gesucht! – und schon gefunden, klug, bescheiden und gesund,
    treu sogar mit Überstunden:
    _______”DENN ICH HABE EINEN HUND!”_______

    Verfasser unbekannt

    #58249
    Anonym
    Inaktiv

    LIESELOTTE

    Mein knuffeliges Kissen du,
    mein Engelchen, du doofe Kuh,
    mein Plüschgefell, mein Knautschgesicht,
    ohne dich sein möcht‘ ich nicht!

    Du folgsamer, Du sturer Hund,
    gerade brav treibst Du es bunt,
    Du seidig schwarz befellter Schatz,
    Du erdbeschmierter Modderspatz!

    Mein schlauer dummer Wolf bist du,
    willst spieletobend deine Ruh,
    verfressen wartest du auf „nimm“,
    siehst im Üben spät erst Sinn.

    Mein dicker Schädel, der Du bist,
    mit kleinem Junghund-Köpfchen,
    treibst Deine Späße mit viel List –
    auf’s Faß berühmtes Tröpfchen…

    Und doch erfüllst Du alle Tage,
    an meiner Seite leit ich Dich,
    du allerliebste Schmusel- Plage,
    bist die Richtige für mich!

    Berlin, 19.04.2010, Liese nun genau 1 ½ Jahre alt

    #58250
    Anonym
    Inaktiv

    Ist das schön! :)Mehr fällt mir vor Rührung gar nicht ein.
    LG Tonia & Faye

    #58259
    Anonym
    Inaktiv

    @ Lieselotte, so schreibt nur jemand der seinen Hund richtig doll lieb hat!!!
    Schöööön… :]
    _________________________________________________________________________________________________
    Dies Gedicht ist auch so …..wahr!

    Der Betrug

    Man hat mich gesehen und kaufte mich prompt,
    denn ich bin ein Hund, der vom Züchter kommt.
    Und wird es nicht allenthalben empfohlen,
    man soll gute Hunde beim Züchter holen?
    Und alle Erwartungen trafen ein:
    Ich bin hübsch, lieb und kann auch folgsam sein.

    Mich hat man am Strand draußen aufgelesen,
    da bin ich seit Monaten schon gewesen.
    Man hat mich getreten, es gab nichts zu fressen,
    dann stieß man mich weg und hat mich vergessen.
    Bin alt nun und krank, mein Herz tut mir weh.
    Hab nur gelernt, dass ich gar nichts versteh.

    Ich wurde in einer Tonne geboren,
    meine Finder gaben mich schon verloren.
    Mein rechtes Ohr hängt, das linke blieb stehen
    und auf einem Auge kann ich nicht sehen.
    Ich liebe die Menschen und weiß nicht warum.
    Sie finden mich hässlich, mickrig und dumm.

    Ihr seht, ich bin hübsch und mein Fell ist glatt.
    Man pflegte mich gut in der großen Stadt.
    Sie haben mich sogar angezogen,
    operiert und die Ohren hochgebogen.
    Dann wurde ich an einen Baum gebunden,
    dort hat mich nach Tagen jemand gefunden.

    Und Du? Wer bist Du? Hast noch nicht gesprochen.
    Hast bis jetzt mit der Nase am Gitter gerochen.
    Wenn sie kommen um einen auszusuchen,
    verschmähst du all ihre Hundekuchen.
    Siehst niemanden an und willst dich nicht binden.
    Möchtest du keine neue Familie finden?
    Eine Pause tritt ein. Niemand sagt ein Wort.
    Der Blick des Gefangenen driftet weit fort.
    Sein Kopf ist erhoben, die Schultern gestrafft,
    der Körper ist mager und doch voller Kraft.

    Dann dreht er sich um, sein Schwanz fächelt
    leicht den Wind, der von Norden herüberstreicht.
    Der Blick seiner blauen Husky-Augen
    scheint sich am Fragenden festzusaugen.

    „Versteht ihr nicht“, flüstert er in den Wind,
    dass wir nur eine Laune der Menschen sind?
    Sie wollen uns schaffen nach ihrem Gefallen
    und wissen doch nicht wohin mit uns allen.
    In dieser Sekunde sind wir schon verloren,
    denn es werden tausend Welpen geboren.

    Wir sind zu viele, das ist der Betrug,
    denn Menschen bekommen niemals genug.
    Sie wissen es alle, doch die endlose Flut
    immer neuer Hunde gefällt ihnen gut.
    Die endlosen Züge der überschussfracht
    sind in Tierheimen ja wunderbar untergebracht.“

    Sanft hebt er die Schnauze, setzt an zum Gesang.
    Ein klagender Ton zieht die Gitter entlang.
    Eine Türe schlägt zu und dann schweigt er still,
    weil das, was er weiß, niemand wissen will.
    Er legt sich nieder, bettet ruhig sein Haupt.

    Oh ja, es sind viele!

    Viel mehr, als man glaubt….

    I. Winiawsky

    #59552
    Anonym
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    Der Geschäftsinhaber hatte ebne daß Schild über seine Tür genagelt, darauf war zu lesen
    “Hundebabys zu verkaufen”.
    Schon kurz dazauf locktes dieser Satz die ersten Kinder an.
    Es erschien ein kleiner Junge welcher fragte: “Für wie viel verkaufen sie die Babys?”.
    Der Besitzer meinte “zwischen 30 und 50 Euro”.
    Der kleine Junge griff in seine Hosentache und zog etwas Wechselgeld heraus. “Ich habe 2,37 Euro, kann ich mir sie anschauen?”
    Der Besitzer grinste und pfiff.
    Aus der Hundehütte kam seine Hündin namens Lady, sie rannte den Gang seines Geschäftes hinunter, gefolgt von fünf kleinen knuffligen Hundebabys.
    Eins davon war einzeln, sichtlich weit hinter den Anderen.
    Sofort sah der Junge den humpelnden Kleinen. Er fragte, “was fehlt diesem kleinen Hund?”
    Der Geschäftsinhaber erklärte, daß ,als der Kleine geboren wurde, der Tierarzt meinte, er habe in kaputtes Gelenk und wird für den Rest seines Lebens humpeln.
    Der kleine Junge, richtig aufgeregt, meinte, “Oh bitte den kleinen Hund möchte ich kaufen!”
    Darauf der Mann antwortete, “Nein, den kleinen Hund möchtest Du nicht kaufen. Wenn Du ihn wirklich möchtest, dann schenke ich ihn Dir.”
    Der kleine Junge war ganz durcheinander. Er sah direkt in die Augen des Mannes und sagte: “Ich möchte ihn nicht geschenkt haben. Er ist ganz genauso viel wert, wie die anderen Hunde, und ich will für ihn den vollen Preis zahlen. Ich gebe Ihnen jetzt die 2,37 Euro, und 50 Cent jeden Monat, bis ich ihn bezahlt habe.”
    Der Mann entgegnete, “Du musst diesen Hund wirklich nicht bezahlen, mein Sohn. Er wird niemals rennen, hüpfen und spielen können, wie die anderen kleinen Hunde.”
    Der Junge langte nach unten und krempelte sein Hosenbein hinauf, und zum Vorschein kam sein schlimm verkrümmtes, verkrüppeltes linkes Bein, geschient mit einer dicken Metallstange.
    Er sah zu dem Mann hinauf und sagte, “Na ja, ich kann ja auch nicht so gut rennen und der kleine Hund braucht jemanden, der Verständnis für ihn hat.”
    Der Mann biß sich auf seine Unterlippe. Tränen stiegen in seine Augen, er lächelte und sagte, “Mein Sohn, ich hoffe und bete, daß jedes einzelne dieser kleinen Hundebabys einen Besitzer wie Dich haben wird.”
    Im Leben kommt es wahrlich nicht darauf an, wer Du bist, sondern daß jemand Dich dafür schätzt, was Du bist, Dich akzeptiert und

    “DICH LIEBT!”!

    #59553
    Anonym
    Inaktiv

    Schöne Geschichte. Mit Pipi-in-den-Augen-Garantie. Danke Suza!

    #59554
    Anonym
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    Das ist schön Duke….

    #59597
    Anonym
    Inaktiv

    Einst war ein Mensch einsam,
    er wusste nicht wohin mit seiner Seele.
    Sein Leid war untröstlich
    und das klagte bis in den Himmel
    Und der Himmel wurde grau.

    Einst war ein Mensch allein und er schrie,
    dass ihm Hilfe fehlte.
    Sein Leid war unverwüstlich,
    doch ihm wurd ein Engel gesant.
    Und der Himmel wurde hell.

    Einst war ein Mensch glücklich
    und er dachte nicht an seine Seele.
    Sein Leid hatte ein Ende,
    dass wusste auch der Engel.
    Der Engel hatte einen Wunsch.
    Und der Himmel wurde heller.

    Einst hatte ein Engel einen Wunsch.
    Ein Hund zu sein mit eigner Seele,
    er wollte bei dem Mensch ewig bleiben.
    Es war nur Liebe was ihm fehlte.
    Doch er dachte nicht er würde leiden.
    Und der Himmel verlor einen Engel.

    Warum sagst du nicht Danke?
    Wir führten ihn zu dir.
    Warum willst du es nicht sehen?
    Dein Glück sind nicht wir.
    Warum ist der Engel so betrübt?
    Es wird bald geschehen
    und die Welt wird ungergehen.
    Nur weil der Mensch nicht schätzt, was wir ihm geben.

    Einst war der Mensch nun unachtsam.
    Er sah nicht , dass ihm etwas fehlte.
    Er vertsand nicht, dass der Engel leidet.
    Seine Gedanken waren löslich
    und das klang bis in den Himmel.
    Und der Himmel wurde grau.

    Einst war ein Engel einsam
    und verloren war seine Seele.
    Sein Leid wurde unermesslich
    und es klagte über die ganze Welt.
    Der Engel starb weil ihm was fehlte.
    Und der Himmel wurde schwarz.

    Einst war der Mensch nun bedacht
    er merkte das ihm etwas fehlte.
    Er flehte an den Himmel,
    doch der Himmel hörte nicht mehr hin.
    Und der Himmel verschwand.
    Denn der Engel den du sterben liest,war alles was es gab.
    Und nur der schäzt was er hat, schaufelt nicht dessen Grab.

    Warum hast du uns betrogen?
    Wir führten ihn zu dir.
    Warum hast du es nicht gesehen?
    Dein Glück sind nicht wir.
    Warum war der Engel so allein?
    Nun ist es geschehen.
    Die Welt ist in der Hölle vergraben.
    Nur weil der Mensch nicht schätzt, was wir ihm gaben.

    Einst war der Himmel erzornt.
    Und verbannte seine Seele
    in das Leid des Engels.
    Das sah der Himmel und die Welt
    und sie hatten kein Mitleid.

    Einst war der Mensch nun gefangen,
    doch der Engel vergab ihm und seiner Seele.
    Er konnte nicht das gleiche verlangen.
    der Engel blieb gefangen,
    Und der Himmel wurde Rot.

    Einst war der Mensch nun frei.
    Und gerettet seine Seele.
    Doch der Engel war verschwunden,
    gestorben an seinen eignen Wunden.
    Dem Mensch wird der Engel niemals fehlen.
    Der Himmel verstand den Engel nicht
    und das ist die Moral von der Geschicht.

    “Wenn Engel Hunde werden,
    können sie genauso sterben.
    Hunde retten viele Seelen
    aber Menschen wird diese Gabe immer fehlen.”

    (Verfasser/in unbekant)

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