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  • #14093
    Anonym
    Inaktiv

    [FONT=arial][SIZE=16][COLOR=orangered]Hey Stadthunde! Ich bekomme in ein paar Monaten haarigen Nachwuchs! Eine Magyar Vizsla Hündin. Ich habe aber bereits einen 2-jährigen Rüden zuhause. Wen von den beiden sollte ich nun kastrieren oder sterilisieren lassen? Eigentlich würde ich ohne einen medizinischen Grund meine Hunde nie unters Messer lassen, aber wenn ich ein Pärchen aus einem Rüden und einer Hündin habe, dann hab ich wohl keine andere Wahl oder? Meint ihr, dass es machbar wäre, keiner der beiden kastrieren zu lassen? Ich kann es mir irgendwie kaum vorstellen. Für eine Hündin ist die Kastration ein viel größerer Eingriff und birgt ein paar mehr Risiken, als bei einem Rüden. Auserdem habe ich echt Angst, das ihr Hormonhaushalt vollkommen verrückt spielt, sie inkontinent wird oder übergewichtigt. Vielleicht würde ich es auch schön finden, wenn sie einmal Mutter werden könnte. Meinem Freund fällt es verständlicherweise schwer unseren Rüden “entmannen” zu lassen 😀 er würde sich halt auch wünschen, dass er mal Daddy wird. Was gibt es denn noch für Verhütungsmöglichkeiten? Vor allen Dingen was gibt es noch für Möglichkeiten die einen operativen Eingriff ausschließen und was sind die möglichen Nebenwirkungen von diesen Alternativen? Vielen Dank schonmal für Eure Antworten! Liebe Grüße, Anica und Murphy![/COLOR][/SIZE][/FONT]

    #24370
    Anonym
    Inaktiv

    Hihi ich verstehe das Problem, wobei es mich doch sehr wundert, warum ihr euch nicht einfach noch einen zweiten Rüden dazuholen wollt, wenn ihr eine Kastration am liebsten umgehen wollt.
    Also erstmal hast du richtig erkannt, dass es definitiv nicht gut gehen wird, wenn man versucht sie in der heißen Phase auseinander zu halten. Sowas ging schon oft genug schief. Ich frage mich, und das ist jetzt nicht böse gemeint, warum ihr überhaupt in Erwägung zieht, den Rüden mal Papa und/oder die Hündin mal Mama werden zu lassen. Ihr habt ja keine offizielle Zucht und ich finde, es gibt schon genug Hunde in Tierheimen, da muss man nicht noch neue “produzieren”.

    Jetzt zur Kastrationsfrage: Ich persönlich würde doch eher die Hündin kastrieren lassen und zwar ganz einfach deshalb, weil ja nicht nur euer Rüde hinter ihr her sein wird, sondern auch sämtliche andere Rüden, denen ihr während ihrer Läufigkeit begegnen werdet. Zum Einen ist auch da die Möglichkeit einer ungewollten Trächtigkeit gegeben und zum Anderen ist es gut möglich, dass es dann zwischen eurem Rüden und dem Fremden zu handfesten Auseinandersetzungen kommen könnte. Natürlich kann ich dich auch verstehen, was die Schwere des Eingriffs angeht. Klar ist ne Kastration bei nem Rüden nicht so ein Aufriss allerdings ist das Durcheinanderwirbeln des Homonhaushalts bei beiden Geschlechtern gleichermaßen vorhanden. Ich wüsste nicht, dass es Hündinnen mehr durcheinanderbringt als Rüden.

    Alternativen gibt es natürlich in Form von Spritzen (die soweit ich weiß kurz vor der Läufigkeit gesetzt werden) und ich glaube auch sogar Tabletten. Allerdings kann ich mich dazu nicht weiter äußern, da ich damit bisher nicht in Berührung gekommen bin. Es gibt auch die “Pille danach” für Hunde die allerdings auch nur dann sinnvoll ist, wenn man beobachtet hat, dass ein Rüde bei der Hündin ans Ziel gekommen ist.

    #24376
    Anonym
    Inaktiv

    Ich kann jetzt nicht für Hunde sprechen, aber meine Katzen bekommen jeden Monat eine Tablette damit sie nicht rollig werden, weil es doch ganz schön nervt wenn 5 rollige Katzen den ganzen Tag mauzend durch die Wohnung laufen. Das hat auch die ersten 2-3 Monate gut funktioniert. Aber jetzt werden sie doch wieder rollig und mauzen die ganze Zeit rum. Also wirklich viel halte ich von den Tabletten nicht. Meine Hündin hat früher immer die Spritzen bekommen und soweit ich mich erinnere hat das auch gut geholfen. Viel kann ich dazu leider nicht sagen da es schon ca. 15 Jahre her ist.

    #24377
    Anonym
    Inaktiv

    Hey Pogo!
    Ja, ich weiß was du meinst mit dem Mama und Papa werden. Ich weiß, dass es viele Hunde Tierheim gibt, die es absolut verdient haben endlich mal ein Zuhause zu bekommen. Ich steh da auch echt zwischen zwei Stühlen. Bei Murphy ist halt immer das Gefühl da, dass er einfach ein supertoller Hund ist, mit supertollen Eigenschaften und einem supertollen Charakter und ich würde es so schön finden, wenn er diese tollen Eigenschften ein einziges Mal weitergeben könnte. Ich weiß, dass sagt mit Sicherheit jeder von seinem Hund, aber er ist wirklich ein Traumhund :tongue:. Ich würde das wenn überhaupt natürlich nur tuen, wenn alle Welpen vorab schon einmal ein Zuhause haben und verplant sind.

    Klar, das ist kein Grund dafür die Hunde im Tierheim weiter sitzen zu lassen, ich glaube da gibt es auch einfach keinen Grund, deshalb bin ich da wirklich hin-, und hergerissen.

    Bevor ich Murphy nämlich von einer Hobbyzüchterin geholt haben, wollte ich auch einen Hund aus dem Tierheim holen. Eine 8-jährige Schäferhundmischlingshündin hat es mir angetan. Sie war toll und ich und mein Lebensgefährte wollte sie unbedingt mitnehmen. Die Mitarbeiter waren total unfreundlich und patzig, ein Grund mehr sie da raus zu holen. Aber wir haben sie nicht bekommen, weil das besagt Tierheim große Hunde grundsätzlich nie an Leute abgibt, die kein Haus mit Garten haben und im 1. Stock wohnen. Achja, und außerdem musste man vorweisen, dass man mindesten 1 halbes Jahr Zuhause sein muss. Ich frag mich da echt, wie die da unter diesen Bedingungen ihre Hunde vermitteln wollten. Ich fand das einfach unfair und war voll traurig deswegen. Klar, die wollen halt sicher gehen, dass man mit dem Hund nicht nach 2 Wochen wieder ankommt. Aber bei uns hätte sie genau so ein super Leben gehabt wie Murphy es jetzt hat.

    Ich war echt enttäuscht deswegen, und hab da so eine “dann eben nicht Haltung” angenommen, was nicht gut ist. Ich werd mal schauen, wie es ist wenn die Kleine da ist. Vielleicht ändere ich meine Meinung wieder, für die Hunde die im Heim warten. Du hast schon recht. 🙁

    #24413
    Anonym
    Inaktiv

    Hey Murphy, bei welchem Tierheim war das denn? Sowas kenn ich nur aus Hamburg. Völlig bescheuert dieses Verhalten von den möchtegern Tierfreunden/Tierschützern. X( X(

    #24421
    Anonym
    Inaktiv

    [COLOR=orangered]@Freddy

    Das war oder ist das Tierheim Wilhelmshaven. Wilhelmshaven ist in Niedersachen bei Oldenburg. Ich bin da aufgewachsen, sozusagen meine Heimatstadt. Ich befürchte, dass die sich nicht wirklich gut um die Tiere dort kümmern. Ich bin mittags mal da gewesen um mit Kylie Gassi zu gehen. Da hat normalerweise, dass Tierheim zu. Die “Alte” kam durch die Tür mit zwei Hunden (eine davon Kylie) und meinte so ganz patzig: “Ja, wer nimmt jetzt wen?!” Es war nämlich noch eine andere da, die auch Gassi gehen wollte. Und dann hat sie uns quasi die Leinen hingeschmissen und ist wieder hinter die Tür verschwunden. Sie hat uns sozusagen die Tür vor der Nase zugeschlagen, echt unmöglich! Sie hat es noch nicht einmal für nötig befunden uns aufzuklären, wie leinenführig der Hund ist, oder ob er sozialverträglich mit anderen Hunden oder fremden Menschen ist oder überhaupt wie der Hund sich draussen, an der Leine verhält. Ich hätte Kylie am liebsten gleich ins Auto gepackt und mitgenommen. Es ist mir schwer gefallen, sie wieder zurück zu bringen zu dieser grausamen Frau. Angeblich wurde sie ein paar Wochen später vermittelt. Irgendwie glaube ich das aber nicht.

    Kurz nachdem Murphy da war, (das war wohl irgendwie Schicksal) haben wir am Strand einen ausgesetzen Hund gefunden. Er sah so ähnlich aus wie Kylie, sein Name war Teddy und total zutraulich. Um sein Halstuch war tatsächlich ein Brief dran. Die Schrift sah aus wie von einem Teenager geschrieben. Ich weiß nicht mehr genau was drinne stand, einfach nur dass es anscheinend einfach nicht anders geht, als ihn auszusetzen. Unbegreiflich wie Menschen das machen können. Ein wunderschöner Hund. Ich hab mich so geärgert und war gleichzeitig traurig. Am liebsten hätte ich die Polizei gar nicht angerufen und ihn mitgenommen, aber Murphy war noch ein Welpe und gerade mal ein oder zwei Wochen bei uns. Es ging einfach nicht. Ich hab gewusst, dass die Polizei ihn direkt ins Tierheim fahren würde. Umso schwerer war es diesen Anruf zu tätigen. Nie würde ich einen Hund freiwillig in dieses beschissene Tierheim geben. Aber wir hatten keine andere Wahl. Hätte der Vermieter oder der schlimme Nachbar unter uns mitbekommen, dass wir noch einen Hund dort gehabt hätten, dann hätten wir echte Probleme gehabt. Es ging einfach nicht.

    Am nächsten Tag stand Teddy in der Zeitung und das Tierheim hat sich tatsächlich als Finder dargestellt und eine riesen Story daraus gemacht, wie schrecklich es doch war, den armen Hund dort zu finden. Wir, die echt Findern wurden mit keinem Wort erwähnt. Soviel zu diesem Tierheim und diesen “Möchtegern-Tierschützern”.[/COLOR]

    #34754
    Anonym
    Inaktiv

    hihi, zeitnahe antworten scheinen nicht mein ding zu sein.

    ich kann euch voll und ganz verstehen. der wunsch, dass der eigene tolle hund mal papa oder mama wird. und warum auch nicht, bloß weil es viele andere hunde im tierheim gibt. ich denke ja, jemand der einen welpen haben will, schaut sich nicht unbedingt diese armen tiere an … und leicht gemacht wirds einem heute ja nun wirklich nicht, so ein tier zu sich zu nehmen. so lange man drauf achtet, dass die welpen gut vermittelt werden, sehe ich nichts schlechtes an diesem wunsch. außerdem bin ich auch dagegen hunde grundlos einer op zu unterziehen, so routinemäßig der TA auch ist, es stellt nunmal einen Eingriff dar, der für gewöhnlich nicht sein müsste.

    nun aber zu euerer situation. ich möchte mir ebenfalls mal irgendwann noch eine hündin zu uns holen. und da es nun unbedingt ein töchterchen von yoshi sein soll, werde ich einen von beiden einer op unterzieen lassen müssen. in unserem fall wird dann aber yoshi dran glauben müssen. ich habe für mich entschieden, dass es für ihn einen weitaus geringeren eingriff darstellt. außerdem wird dadurch die rudelstruktur, nämlich dass wir dann eine leithündin haben unterstützt (was meines erachtens nicht ganz selbstverständlich ist, wenn der rüde zu erst da war und dann eine kastrierte jüngere hündin dazukommt). soweit zu meinen überlegungen.

    generell denke ich, dass auch bei euch eine entgültige lösung ranmüsste, da spritzen und tabletten einfach nicht sicher genug sind und dem körper tendenziell eher schaden.

    ps: zu der sache mit den tumoren: auch rüden können probleme mit der prostata bekommen. die wachsende zahl solcher tumore ist aber wahrscheinlich eher auf falsche fütterung (zu viel getreide, zu wenig fleisch!!!) zurück zuführen. schließlich dürfen bei den wölfen auch nur die alphatiere für nachwuchs sorgen und die anderen tiere sterben nicht daran ^^

    #48178
    Anonym
    Inaktiv

    Hilfe, ich brauch Euren Rat.
    Unser Toby ist jetzt 9 Monate alt und scheinbar liebestoll. Er sitzt vor der Tür und jault wie ein Wolf, der den Mond anheult. Wir möchten ihn nicht kastrieren lassen. Gibt es ein homöopatisches Mittel zur Unterdrückung oder was könnten wir sonst noch machen?
    Wenn das so weitergeht, gibt es auch Ärger im Haus

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