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  • #13696
    Anonym
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    Hoffe, ich bin mit meiner Frage hier richtig !!
    Mein Hund, Coker (7 J) , leidet unter der Läufigkeit einer Hündin in der Nachbarschaft !
    Er ist total überdreht, die Augen sind knallrot, er fiept, jauelt, frisst so gut wie nichts und kommt nicht zu Ruhe !
    Kastrieren lassen möchte ich ihn nicht, habe ich auch schon mit der TÄ besprochen, weil er dann stumpfes Fell bzw. in die Breite gehen würde usw.
    Hat vielleicht jemand einen Tipp was ich mit Jockel machen könnte ???

    #34793
    Anonym
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    Hat keiner einen Tipp für mich ???

    #34802
    Anonym
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    Nee nicht wirklich, Du kannst nur Versuchen der Dame aus dem Weg zu gehen. Vielleicht lässt sich ja der Besitzer überzeugen, mit ihr so zu gehen, dass du szusagen einen Weg ohne ihren Duft hast. Heißt er verläßt die Strasse nach rechts und du nach links, so dass sie eben nicht überall markiert und ihre bereitwillige Liebe erklärt.
    Ansonsten hilft nur durchhalten… auch das geht vorbei

    #34813

    Ich hab da eigentlich auch nicht so recht eine Antwort. Mir kam beim Lesen nur die Idee, es evtl. mit Rescue-Tropfen oder Globuli zu versuchen. Vielleicht wird er dann ein wenig ruhiger und schaden kann es eigentlich nicht.

    #34815
    Anonym
    Inaktiv

    Und dann schenkste der Hündin gleich noch Chlorophylltabletten 😀

    #34837
    Anonym
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    hallo,

    ob es ein tipp ist, weiß ich nicht!

    ich habe meinen kastrieren lassen ziemlich rechtzeitig.

    gruß

    #34839
    Anonym
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    Na doch war ernst gemeint. Ich kenne Hündinnen die nehmen es während ihrer Läufigkeit und die Rüden im Haus sind entspannter weil sie eben nicht mehr so nach Liebe riechen. Habe bisher noch nichts über eventuelle Nebenwirkungen gehört. Und so nebenbei finde ich es auch für Großstadthündinnen sinnvoll, die können ja manchmal echt nur noch Spießrutenlaufen zwischen all den Rüden die gerne soooo gerne mal wollen…

    #34855
    Anonym
    Inaktiv

    Danke für Eure Tipps !
    Hab mit TÄ gesprochen ! Man darf was zur Beruhigung geben ! Ist nicht schädlich ! Gestern Abend was gegeben und die Nacht war ruhig !

    #38296
    Anonym
    Inaktiv

    kennst du den chip den man rüden implantieren lassen kann? der kommt zwischen die schulterbläter und der hund ist quasi für 6 monate unfruchtbar und reagiert dann auch nicht so wie sonst bei läufigen hündinnen. meine mutter lässt es bei ihrem labbi machen da sie noch 2 weitere hündinnen hat!

    #38301
    Anonym
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    Ist das diese sogenannte chemische Kastration, von der du da berichtest? Erzähl mal mehr davon, würde mich selbst interessieren. Kann man bei den Rüden Veränderungen beobachten? Gibt es gesundheitliche Risiken? Was kostet das Ganze?
    Wäre toll, wenn du dazu mal was schreiben könntest.

    #38334
    Anonym
    Inaktiv

    ich kann dir da garnicht soo viel zu sagen. weiss es halt nur weil meine mutter das nächsten monat machen möchte. ich werd sie auf jeden fall fragen wenn ich das nächste mal mit ihr spreche. wird von der wirkung wohl so sein dass dieser chip einen wirkstoff abgibgt der die hormone des rüden unterdrückt. der effekt ist halt das sich der hund wie ein kastrierter rüde verhält. und das ist ja wieder bei jedem anders! hörte sich für mich alles so an wie die pille für die frau 😉 wenn ich das richtig in erinnerung habe kostet das 70 €, aber wie gesagt ich frage nach und meld mich nochmal 🙂

    #38337
    Anonym
    Inaktiv

    Wir haben uns auch mit dieser chemischen Kastration auseinandergesetzt, als es darum ging, was wir nun mit Floyd machen…Habe aus meiner TA – Praxis einen Flyer mitgenommen indem folgendes dazu steht:

    Der TA setzt, ähnlich wie beim Microchip ein etwa 2,3 x 12 mm großes Implantat zwischen die Schulterblätter.
    Nach der Implantation wird konstant ein Wirkstoff freigesetzt, der etwa 6 Monate lang verhindert, dass Botenstoffe produziert werden, die zur Entstehung von Testosteron und anderen Geschlechtshormonen notwendig sind. Somit sinken nach etwa 2 – 3 Wochen diese Hormonwerte auf ein Basisniveau wie nach einer chirurgischen Kastration.
    Bis der Rüde unfruchtbar ist, dauert es etwa 6 Wochen, da das bereits gebildete Sperma in den Nebenhoden gespeichert ist.

    Der Vorteil ist das der Rüde nur über einen begrenzten Zeitraum unfruchtbar ist, kann also nach Ende der Wirkdauer wieder decken.
    Nachteil ist, wie bei einer chirurgischen Kastration aber auch, das es bei einigen Hunderassen zu extremen Fellveränderungen kommt ( gerade bei Cocker Spaniel, Settern etc. )…

    Da wir aber bereits eine Hündin haben und wir einen von beiden auf Dauer gesehen eh kastrieren lassen mussten, haben wir uns dann doch für die “Schnipp-Schnapp” Methode entschieden….

    #38363
    Anonym
    Inaktiv

    Danke für die Antworten. Vielmehr würden mich allerdings tatsächlich Berichte interessieren, wo dieses Implantat auf längere Dauer beobachtet wurde. Ok muss ich mal nach Langzeitstudien recherchieren, falls es sowas bei dieser doch recht neuen Methode schon gibt. Ich mach mich die Tage mal schlau – naja ich versuch es zumindest.

    #38431
    Anonym
    Inaktiv

    So mich hat das Thema einfach nicht locker gelassen und ich habe mal recherchiert. Leider ist der einzige wirklich seriöse Artikel, den ich dazu im Netz finden konnte, nicht kostenlos zu haben. Wie es bei wissenschaftlichen Arbeiten über neue Medikamente/Verfahren usw. so üblich ist, steckt eine Menge Arbeit dahinter, die auch honoriert werden sollte. Aber 30 Euro ist mir das jetzt doch nicht wert. Also kann ich leider nur Quellen angeben, in denen nur zitiert oder frei wiedergegeben wird. Über die Seriosität muss jeder selbst entscheiden. Zusammenfassend kann ich aber sagen: Es gibt definitiv noch keine Ergebnisse irgendwelcher Langzeitstudien, denn das Mittel ist erst seit 2008 auf dem Markt. Das bedeutet dann also: Falls es langfristig Nebenwirkungen geben sollte, wird man dies erst in ein paar Jahren sicher wissen. Bis dahin bleibt die Gewissensfrage, ob man seinem Liebling dieses Präparat verabreicht oder nicht. So und hier nun die Links:

    [URL=http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2007/0922/wissenschaft/0013/index.html]Berliner Zeitung 2007[/URL]
    [URL=http://www.vetpharm.uzh.ch/reloader.htm?wir/00005777/3656_02.htm?wir/00005777/3656_00.htm]Vetpharm[/URL]
    [URL=http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,493905,00.html]Spiegel Online[/URL]
    [URL=http://blog.canis-world.de/allgemein/implantat-statt-kastration/]Canis-Wold-Blog[/URL]
    [URL=http://www.silvercats.info/index.php?option=com_content&view=article&id=75%3Asuprelorin&catid=34%3Agesundheit&Itemid=2&lang=de]Silvercats[/URL]
    [URL=http://www.swissmedic.ch/zulassungen/00185/00191/01042/index.html?lang=de]Swissmedic[/URL]

    Was ich so herausgelesen hab ist, dass es wohl die gleichen Nebenwirkungen hat, wie eine echte Kastration allerdings eben ohne das Risiko einer Narkose (und somit z. B. bei einem kranken oder alten Hund somit praktikabel wäre). Die Vermutung eines erhöhten Krebsrisikos konnte allerdings bisher noch nicht ausgeräumt werden.

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