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  • #14202
    Anonym
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    Hallo alle zusammen,
    der Rocko ist vor kurzem 1 Jahr alt geworden und ist echt grauenhaft geworden. Wir können den nicht mehr von der Leinen lassen, da da wo wir hingehen ist ein treka und er jagt die. Außerdem macht er momentann alles kaputt was er finden kann. An der Leine Hört er echt kein bisschen und zieht wie ein Irrer. innerhalb von 5 Min sind wir im Wald ( ca.1 km von Zuhause entfernt). Wir wissen echt nicht weiter und das ganz große Problem ist ich fange mit einer Ausbildung an und habe Angst das ich zu wenig mit ihn raus gehe. Was sagt ihr denn, wieviel Stunden reichen für ihn? bin so ratlos und weiß echt nicht mehr weiter. Ich hoffe ihr könnt mir helfen.

    Gruß Rocko und Yvonne

    #28205
    Anonym
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    Hallo erstmal,
    wie sieht es denn insgesamt mit Rockos Grunderziehung aus? Beherrscht Kommandos wie hier und sitz zuverlässig oder eher nur sporadisch wenn er grad mal Lust hat?
    Wie lastest du ihn denn ansonsten körperlich aus? Und was sind trekas????
    Liebe Grüße Anja

    #28207
    Anonym
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    #28214
    Anonym
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    Hallo,
    der kleine braucht nicht 3 Stunden Auslauf sondern halbe-1 Stunde Training. Laufen alleine lastet Hunde so gut wie garnicht aus!
    Und kommt drauf an ..hast du schon mal mit ihm geübt das er ne Weile länger Alleine bleibt? Ein Hund darf höchstens 6 Stunden alleine bleiben! Und wenn du das Vorher übst dürfte das kein Problem sein!

    Also Rübelalter wirkt jetzt sicher auch mit ein..aber wenn er sooo schlimm ist wurde er von anfang an “falsch” erzogen! Wart ihr in der Welpenspielstunde? Habt ihr ihn von Anfang an alleine von der Leine gelassen? …Viele Sachen sie Ursache sein können! Ein guter Trainer der euch mal unter die Arme greift ist sicher das beste!
    LG wuffff und viel Spaß weiterhin 😉

    #28218
    Anonym
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    @ Balu: hey, manchmal bist du ziemlich direkt. Supi!

    @Rocko: ich denke Balu hat Recht. Habs ja auch schon mit meinen Fragen angedeutet. Wichtig ist neben körperlicher Betätigung auch die Kopfarbeit.

    Gezieltes Gehorsamstraining auch unter Ablenkung macht nicht nur müde sondern schweißt euch auch fester zusammen da es die Rudelstruktur festigt.

    Du sagst und er macht und das muss ihm in Fleisch und Blut übergehen und wenn es Spass macht hast du ihn immer an deiner Seite.

    Wenn du mal beobachtest wie Profis ihre Hunde trainieren, wirst du sehen sie arbeiten immer nur kurz mit einem Hund dann folgt Spiel und Pause. Das ist so weil die Konzentration bei wirklich intensiver Arbeit, egal ob eine exakte Unterordnung oder Fährten den Hund ermüdet. Wir üben immer zweimal ne viertel Stunde bis zwanzig Minuten und das 2x täglich. Natürlich wollen die Hunde mehr aber gibts halt nicht weil die Arvbeit mit mir so eine wichtige Ressource bleibt die ich als Chef verwalte. Und so kommen die Hunde dann auch wenn sie gerade andere Dinge tun. Sie wissen oh schnell hin wir dürfen was mit Frauchen zusammenmachen. Bei 2 Hunden kann es da echt rammelig werden.

    Mach dich also recht interresant wenn du mit Rocko übst und sei klar und konseqeunt damit er immer weiß woran er ist. Einmal ja gesagt heißt immer ja zu dieser Sache zu sagen und nein ebenso.

    Immer schön fragen wenns zu undurchsichtig war!!!

    #28228
    Anonym
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    Also er kann Tricks aber nur mit leckerchen, ohne die macht er garnix außer Sitz an der Straße. Ich kann auch momentann nicht mit ihm rausgehen da ich ne Beckenop hatte und deswegen geht mein Freund mit ihm. er sagt mir nur, dass er immer schlimmer wird. Wenn er ihn von der Leine abmacht ( seitdem wir ihn haben machen wir ihn von der Leine ab)ist er erstmal lange Weg. Man hört ihn zwar da er die Tiere im Wald anbellt und dann auch natürlich jagd.Aber dann sind die Leute im Hintergrund total egal. Man kann km weg gehen er kommt einfach nicht, ob rufen oder sonstiges. Würde wir ihn nicht holen würde er stundenlang weg bleiben. Egal was sich bewegt, Rocko ist innerhalb von 2 sek dort und dann auch weg.

    Wir waren in der Hundeschule aber nach unsere Meinung ist er schlimmer geworden. Ein Bekannter von mir ist Hundeprofi und hilft und auch, aber wenn man alleine mit ihm ist, ist er wieder wie immer. Der macht sozusagen das was er will und wann er will.

    HILFE,bitte

    #28229
    Anonym
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    achja und ihn kann man nicht ablenken wenn man mit ihm rausgeht. Haben schon alles versucht ob Leckerchen (fleischwurst) oder soga sein Lieblingsspielzeug. Nix lenkt ihn ab.

    Ich glaube das wir den Rocko nur noch an der Leine nehmen müssen, was ich eigentlich nicht will,weil ich finde jeder Hund sollte von der Leine abgemacht werden beim Spazieren gehen (liebe und die auch hören können 🙁 ). Keiner von uns will Rocko an der Leine halten, da er auch wie wahnsinnig zieht.

    #28233
    Anonym
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    So zu Anfang mal ne ordentliche Schelte: Warum in Gottes Namen leint ihr Rocko ab, wenn ihr wisst, dass er wildern geht??? Das geht ja mal gar nicht. Ich kanns nur immer wieder schreiben: Jagen/Hetzen ist ein selbstbelohnendes Verhalten. Der Hund wird durch Endorphine (?) schon beim Ansetzen zur Jagd belohnt, so dass es ziemlich unwahrscheinlich ist, ihn dabei noch zu stoppen und selbst wenn, dann hat er seine “Belohnung” schon längst bekommen. Noch dazu darf jeder Jäger einen Hund erlegen, bei dem der Verdacht des Wilderns besteht und das ist gegeben, sobald er einem anderen Tier nachstellt. Also lasst ihn bitte an der Leine, bis ihr ne Lösung gefunden habt. Klar braucht er seinen Auslauf – auch ohne Leine. Nur dann bitte auf einem gesicherten Gelände und dabei viel viel viiieeel wenn nicht gar mehr Training!
    Er zieht wie ein Verrückter? Na dann solltet ihr schon dort ansetzen. Geschirr um und viel Geduld mitbringen. Sobald er zieht, einfach stehen bleiben. Sollte das allein nix bewirken, dann halt Richtung wechseln, so dass er das Ziel, wohin er zieht, niemals erreichen wird. Ja das ist nervig aber es bringt auf jeden Fall was. Wenn das ordentliche Laufen an der Leine klappt, dann könnt ihr lange Spaziergänge machen (angeleint wohlgemerkt) während der ihr auch das Problem des Wilderns angehen könnt. Üben üben üben und erst, wenn er soweit ist, dass er mit euch Kontakt aufnimmt, sobald er eine “Jagdbeute erspäht” und ihr ihn in dem Moment auch neben euch absitzen lassen könnt, DANN könnt ihr ihn auch im Wald langsam ans Laufen ohne Leine “gewöhnen”.

    #28235
    Anonym
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    Oh mensch ey warum lasst ihr ihn von der Leine wenn ihr wißt dass er jagt? Vielleicht ist es euch noch nicht aufgefallen aber ihr habt da einen Labbi- Drahthaarmix einen paasionierten Jagdhund also!! Kauft euch ne SCHLEPPLEINE und die bleibt dran wenn kein Gelände mit Zaun zur verfügung steht! Und dann kann übrigens auch dein Freund Grundkommandos wie kommen und sitzen üben! Wichitg ist auch das Spiel mit anderen Hunden. Das geht auf Hundewiesen auch mit Schleppleine oder auch ohne auf Hundesportplätzen.
    Ich empfehle dir dringend mehr mit ihm zu tun. Da reicht es nicht, sich ein oder zweimal einen Trainer zu nehmen, da muss man ein Hundeleben lang dran arbeiten.

    Wichtig also:
    -Grundgehorsam an der Schleppleine mit viel Motivation und Bestätigung später wenn das klappt vielleicht Dummyarbeit, Agility, etc
    – körperliche Auslastung abwechslungsreich gestalten Radfahren, Joggen, Ballspiel, Schwimmen
    -Spiel mit anderen Hunden möglichst regelmäßig macht den Hund ko und glücklich

    tu jetzt was sonst wird es immer schwieriger werden!!!

    #28257
    Anonym
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    Hallo,
    also erst mal danke an Resi ..auch wenn ich nicht weis was ich anderes geschreiben habe als sonst XD *gg*

    So dann wie die anderen bin ich schon geschockt ..unter dem Wissen der Hund läuft weg ihn auch noch abzumachen ist schon arg böse ..aber warum haben ja meine Vorschreiber bestens erläutert ^^!

    So dann braucht ein Hund nicht “soviel” Freiheit ..das denken sich Menschen aus da sie wahrscheinlich nicht genug Zeit für ihn haben um sich mit ihm zu beschäftigen! Hunde brauchen eine Aufgabe dann sind sie glücklich!

    Dann wie auch schon gesagt hilft ein Trainer nur wenn es auch weiter hin genauso gemacht wird ..sonst fält er natürlich wieder zurück in sein altes Muster!

    Man sollte den Hund auch nicht “ablenken” mit Futter sondern er soll durch Futter selbst entscheiden “hm Futter da bleib ich doch lieber hier als dort zu bellen/ziehen” und wenn er nicht drauf reagiert, dann hat er davon genug.

    Stimms bei euch liegt überall Spielzeug für rocko rum? und am besten noch Futter und kauzeug den ganzen Tag? Warum sollte er dann auf euch hören? er hat doch alles was er brauch ..und ein Hund macht nie was weil er uns “MAG”

    Wenn man will das der Hund einen für VOll nimmt dann muss man für ihn wichtig werden und dies macht man am besten mit Futter!!!!

    Du meintest du kannst nix mit ihm machen da du krank bist? richtig? Hast du mal von dem Border gehört der bei “Wetten Das” war? Die Frau konnte auch ewig wegen Krankheit nicht raus mit dem Hund und hat ihm halt beigebracht wie alllle Plüschtiere im Haus heißen und somit war er ausgelastet! Wenn man daheim ist hat man mehr zeit für den Hund 😉

    Less grade “nur mit leckerchen, ohne die macht er garnix außer Sitz an der Straße”
    also das beweist es ja mal wieder er macht nix für uns wenn er nicht abhängig von uns ist! Aber andere Frage warum nimmst du dann nicht immer Futter mit wenn er es den dann macht?

    Was die Trainingstipps(Schleppleine,Richtung wechseln) betrift hätt ich dir vor 2 Wochen auch noch gegeben ..nur mitler Weile weis ich das dies nur die Symptome unterdrückt und nicht die Ursache löst. Sind aber gute Tipps!

    Nehm dir noch mal nen guten Trainer(kann nur die von Hundewelten empfelen^^) und setzte die Tipps dann auch Zuhause um und lass nicht gleich wieder nach! Es gibt auch meist erst ne “Erstverschlimmerung” da der Hund natürlich nicht gleich hergeben will was er einmal hat ..aber dann wird alles supi!

    viele liebe Grüße und weiterhin viel Glück!

    #28453
    Anonym
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    Hallo Yvonne.

    [B]Wenn er ihn von der Leine abmacht ist er erstmal lange Weg. Man hört ihn zwar da er die Tiere im Wald anbellt und dann auch natürlich jagd.Aber dann sind die Leute im Hintergrund total egal.[/B]

    Das positive zuerst:
    gut das ihr nur einen kleinen langsamen Mops mit wenig Kondition habt!

    Denn was euer Hund für sich entdeckt hat nennt sich Hetzten – da sterben jedes Jahr wahrscheinlich bis zu 100 mal mehr Wildtiere dran, als dadurch das sie von jagenden Hunden wirklich gerissen wurden – und – das ist auch der Grund warum Jäger auch heute noch Hetzende Hunde schiessen und schlecht auf Hundehalter zu sprechen sind.

    Du sagst *dann sind die Leute im Hintergrund total egal*. Das sieht für euch wahrscheinlich tatsächlich so aus- aber – AUS HUNDESICHT ist das absolute GEGENTEIL der Fall.
    Warum hetzt Rocko denn?
    Entweder hat er Trieb – dann hetzt er um euch zu beeindrucken, euch zu imponieren, zu zeigen und beweisen was für ein ganzer harter Kerl er doch ist – also ist (indirekt) sehr an seinen Menschen interessiert.
    Oder – er hetzt weil es für ihn ein Erlebnis ist. Eines welches so unendlich viel mehr Spass macht als seine Zeit mit euch beim langweiligen Spaziergang zu verschwenden. Auch in diesem Fall Interessiert sich der Hund sehr wohl für seine Menschen und die Probleme – allerdings – so rum das er sich sagt, *na wenn die faulen Luschen keinen party mit mir Starten, dann starte ich eine und dann freun sie sich immer ganz doll (Rufen, Schreien, Schimpfen) iS. von *dann zeigen sie Interesse an mir*.

    Mein Lösungsvorschlag wäre die Futterpfeife – Du sagtest er tut eh gern für Essen.

    Also – Mahlzeit ausfallen lassen und abwarten bis Rocko (zu Hause) eine ruhige Minute hat. Mit der Pfeife eurer Wahl (nat. immer die Selbe) in einem anderen Raum stellen Pfeifen und dabei ein Futterschälchen aufreissen.
    Nach spätestens 5 Malen hat Rocko die Verknüpfung zwischen Pfeifen und Futter fest im Hirn gespeichert.
    Dann beginnt ihr die Distanz beim Futterpfiff zu erhöhen (also zB. zwei Zimmer weit weg / oder im eigenen garten /auf einer ihm bekannten ruhigen kleinen Wiese).
    Das geht soweit das ihr Rocko langsam aber sicher aus immer weiterer Distanz herangepfiffen bekommt.

    Wenn das nach einigen Wochen sicher geht – bestätigt (belohnt – idF. durch Futter) ihr Rocko nur noch wenn er besonders schnell auf den Futterpfiff reagiert.
    Wenn ihr das durchzieht -bekommt ihr einen Hund der sich aus nahezu jeder Situation an die 100% sicher *abpfeifen* lässt.

    Hättet ihr früher angefangen mit Rocko zu arbeiten, hätte ich geraten ihm lieber anzueignen sich gar nicht erst weiter mal 10 Meter von euch zu entfernen. Aber nun kann das nur das zweite Ziel sein 🙂

    #28459
    Anonym
    Inaktiv

    [quote][quote_head]Zitat von Kaykoo vom 10.07.2009 17:00[/quote_head]Das positive zuerst:
    gut das ihr nur einen kleinen langsamen Mops mit wenig Kondition habt![/quote]

    Ich dachte, Rocko ist ein Deutsch Drahthaar-Labrador-Mix. Nix mit wenig Kondition und vor allem: angezüchteter Jagdtrieb. Aber ansonsten auf jeden Fall ein super Tipp. :]

    #28462
    Anonym
    Inaktiv

    So ein Mops kann, wenn er gut im Training durch spielen, etc. ist, auch ganz schön gut und lange rennen ;)…

    #28463
    Anonym
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    Hallo Pogo,

    na meine Ironie hat mir selbst auf der Waldorfschule schon Probleme bereitet 😉

    #28465
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo.

    [B]So ein Mops kann, wenn er gut im Training durch spielen, etc. ist, auch ganz schön gut und lange rennen …
    [/B]

    Ja absolut – ich musste mir mit einem das Kinderzimmer teilen – du hast recht!

    Ich bitte das mit dem Mops auch nicht persönlich zu nehmen. Am Ende werde ich wg. meiner Ironie noch Zielscheibe des Deutschen Mops Club 😉

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