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  • #18885
    Anonym
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    Hallo Ihr lieben Hundebesitzer,

    ich habe eine ganz liebe Pudelhündin seit Aug. 2006. Leider merke ich immer mehr, dass ich keine richtige wirkliche Beziehung zu meiner Hündin habe. Ich habe daher ein soooo schlechtes Gewissen, keine Lust mit ihr raus zugehen(mache ich ABER !). Eigentlich habe ich Zeit, einen Garten und wohne am Rande von Berlin wo es wirklich gute Auslaufmöglichkeiten gibt (Großziethen). Nun war ich verreist und meine Hündin war bei ganz lieben Freunden, die sie sehr lieben. allerdings können beide meine Hündin nicht für immer nehmen. Sie war allerdings noch länger da und ich erlebt nun auch zum ersten Mal wie ich mich wieder fühle ohne Hund zu Hause. Dabei fiel mir auf, dass ich permanent ein schlechtes Gewissen habe, obwohl sie nicht da ist .Mit dem Gefühl ich sollte jetzt rausgehen usw. und dann fällt mir ja ein, dass sie gar nicht da ist und ich freue mich. Ich freue mich nicht, wenn sie wieder kommt. Vielleicht sagt ihr ja jetzt wenn man sich einen Hund anschafft…..das hilft mir aber nicht weiter …fühle mich blöd und möchte meine wirklich sehr liebe, champagnerfarbende, pflegeleichte, sehr gehorsame Hündin reinrassige Pudelhündin ohne Papiere, kastriert, in liebevolle Hände geben. Das tue ich nur wenn ich 100 % weiß hier bzw. da hätte sie es viel besser. Es geht um einen innigen Kontakt und Freude mit dem Tier und ich habe noch einen Kater (diese verstehen sich gut) mit dem ich sehr gut klar komme. Ich bin ein Katzenmensch.

    So nun viel geschrieben. Was sagt ihr dazu? Kennt ihr jemanden der in Frage käme.

    Mit Aufregung warte ich auf Eure Antworten.

    Marita

    #49912
    Anonym
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    Hallo Annuk, es tut mir Leid, dass Du bei Deinem Fraule nicht bleiben kannst. Es gibt für alle Rassehunde Nothilfe-Vereine, mich hat http://www.berner-sennenhunde-in-not.de aufgenommen. Das gibt es auch für Pudel, zum Beispiel
    [URL=http://www.sos-pudel-in-not.de]Pudel in Not[/URL], eventuell googelst Du mal noch Pudel in Not oder Pudelnothilfe.
    Ich wünsche Dir von Herzen, dass Du Menschen findst, die Dich aufrichtig lieben!

    #49936
    Anonym
    Inaktiv

    Hast ne PN.

    #49954
    Anonym
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    Eine Beziheung zu einem Hund kann man nicht einfach haben-sie muss sich aufbauen.Und wenn man eben nur aus Pflichtgefühl mit dem Hund raus geht und nicht weil man Spaß daran hat,dann kann man mir nicht erzählen dass man das erst gemerkt hat als man den Hund hatte,sondern man vorher gedacht hat-naja-wird schon gehen wenn er erstmal da ist.Ich finde es zwar gut,bevor es dem Hund richtig schlecht geht einzugreifen finde es aber mal wieder unverantwortlich von den Besitzern es sich so leicht zu machen-“ich bin eben ein Katzenmensch”…Furchtbar,hier geht es um Lebewesen und nicht um Kinderspielzeug.Es tut mir einfach nur leid um den Hund und Menschen müssten einen Wesenstest machen bevor sie Hunde halten,nicht die Hunde.

    #49958
    Anonym
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    Ach naja… Ich finde es eigentlich sehr löblich jetzt verantwortungsvolle Besitzer zu suchen. Wer weiss wie die Umstände waren bei der Anschaffung? Man traut sich ja meistens doch ne Menge zu und wenn man merkt das man ein Katzenmensch ist und einfach keine Bindung aufbauen kann (dazu muss man ja auch innerlich bereit sein) ist es doch okay. Ich verstehe dich Lotte, habe gesten extra nicht gepostet um es erstmal sacken zu lassen. Denn ich hätte einen ähnlichen Text wie du geschrieben grins. Ich kenne in meinem Bekanntenkreis auch jemanden, der fest davon überzeugt war er wäre ein Hundemensch. Letzenendes war er total überfordert mit dem Hund. Er hat ihn ständig irgendwo anders “geparkt”. Und dann hat der Hund seinen Traumbesitzer gefunden. Ich freue mich für die beiden, weil sie prima zusammen passen. Vielleicht hat der Pudel ja auch so ein Glück! Ich drück die Daumen.

    #49962
    Anonym
    Inaktiv

    Mir gehts wie Basto,musste es auch erst einmal sacken lassen und bin sehr zwiegespalten.Auf der einen Seite tut mir der Hund sehr leid,auf der anderen Seite sollte man sich doch VORHER darüber im Klaren sein,dass ein Hund auch Liebe und Zuneigung braucht ! Ich hatte ja schon mal in einem anderen Thread(da hatte Marita auch schon geschrieben) gefragt,aus welchen Gründen sie sich einen Hund angeschafft hat,habe aber keine Antwort erhalten. Ich weiss,jetzt,wo das Kind in den Brunnen gefallen ist,ist es unerheblich,aber interessieren würde es mich schon.Warum schafft man sich einen Hund an,wenn man Katzenfan ist ????? ?( ?( ?( ?(

    #49963
    Anonym
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    Ich kann es nachvollziehen. Man sollte zu seinem Tier eine innige Beziehung haben… Ich denke das ist die Basis und kann die Lösung für evtl. Problemchen wie z.b. Leinenführigkeit sein. Es kann ja auch mal sein das einfach genau DER Hund nicht mit DEM Menschen zusammen passt. Man lebt ja auch nicht einfach mit irgendeinem menschlichen Partner zusammen. Mich hat dieses Jahr auch die Erinnerung an die mal innige Beziehung mit Tobi über Wasser gehalten um dran zu arbeiten, dass es wieder wird wie es mal war. Hund merkt meiner Meinung nach auch definitiv ob man als Mensch ihm distanziert gegenüber ist.
    Ich find so viel Ehrlichkeit zu sich selbst gut und natürlich auch die Verantwortung für alles weitere zu übernehmen…

    #49964
    Anonym
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    [quote]Es kann ja auch mal sein das einfach genau DER Hund nicht mit DEM Menschen zusammen passt. Man lebt ja auch nicht einfach mit irgendeinem menschlichen Partner zusammen.[/quote] ?( ?(
    Wenn ich das richtig verstanden habe,“passt“ hier überhaupt kein Hund bei Marita ! Und ich denke,seinen menschlichen Partner sucht man sich sich auch genau aus,sollte man jedenfalls ! Also so richtig kann ich das alles nicht nachvollziehen,aber ich hoffe,dass der Fellnase geholfen werden kann!!!! 🙁

    #49966
    Anonym
    Inaktiv

    Also, ich muss, genau wie Willi, auch sagen, ich kann sowas nicht nachvollziehen.
    Ihr lebt ja nicht erst seit gestern zusammen, sondern schon fast 4 Jahre.
    Wieviel Wärme und Liebe ist dem armen Hund entgangen in dieser Zeit.
    Andererseits finde ich es mutig so etwas zuzugeben, statt den Hund ins Tierheim zu stecken.
    Ich hoffe nur, dass Annuk ein liebevolles zuhause findet.

    #49971
    Anonym
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    Salü.

    Ich hatte es in ihrem anderen Beitrag im Berlin Forum auch schon geschrieben – meiner Meinung nach zeugt es von Verstand und Grösse. Kein Hundehalter – auch Marita nicht – wird leichtfertig einen Hund abgeben den er schon seit mehreren Jahren hat. Insofern wird es *überlegt* sein, egal ob es *nachvollziehbar* ist.

    Und zum Thema, Hund nach Jahren abgeben allg. – ich kenne Menschen die nie zuvor einen Hund hatten, berufstätig sind, mitten in der Großstadt leben und von heute auf morgen unbedingt einen Rhodesian Ridgeback, Dobermann, Malinois, Shar Pei etc. haben *mussten* weil die ja grad inn sind und wenn andere einen Hund halten und erziehen können, dann können sie selbst es ja sowieso usw, usv.

    Ihr glaubt gar nicht wie sehr auch und gerade solche Halter ihre Hunde zum Teil lieben, obwohl es Hunde sind die den Haltern vorwiegend *Probleme* bereiten (aus Sicht der Halter und auch aus der Satelitenperspektive).
    Damit meine ich gar nicht unbedingt Fehlverhalten der Hunde – sondern vorwiegend das die Halter selbst oft sehr genau erkennen, erleben und erfahren das sie ihrem Hund nicht gerecht werden können UND wenn sie sich *zusammenreissen* um dem Hund gerecht zu werden (also die Zeit und Mühen aufbringen die damit verbunden sind), dass sie SICH SELBST nicht mehr gerecht werden.

    Ich kenne einen Fall wo eine junge Frau ihren Job gekündigt hat, weil ihr Dobermann Rüde (er konnte eigentlich recht gut allein bleiben einige Stunden) zu sehr darunter gelitten hat das er zu wenig sozial Kontakt zu seinem Frauchen und damit verbunden auch zu anderen Hunden hatte. Die Frau hat den Hund *so geliebt* das sie in Kauf genommen hat sich finanziell zu ruinieren, ihr eigenes Leben so zu beschränken und zu reduzieren (kaum mehr ausgehen, also nicht nur schwierig ins Kino oder in die Bar sondern auch schwierig zum Arzt, Friseur etc.pp, und wenn dann nie spontan – also immer erst geplant lange mit dem Hund raus vorher, oder planen wer den Hund nehmen kann….) das es im Prinzip eh nur eine Frage der Zeit war, wann ihr selbst bewusst wurde das in ihrem Zweiergespann immer einer leiden wird – sie, oder der Hund.

    Das gibt Mensch Hund Konstelationen – das glaubt Mensch kaum.

    Ich bin Hundeverückt ohne Ende und kann mir für mich kaum ein Leben ohne Hund vorstellen. Aber – alles muss Grenzen haben – auch Tierliebe.

    Wenn ein Halter merkt das der Hund ihn (ganz egal warum wie genau) *überfordert* im Sinne von *der Halter wird sich selbst nicht mehr gerecht um dem Hund gerecht zu werden* – dann ist es ein Zeichen von Verstand und Größe die Situation für sich selbst als Mensch zu verändern und zu verbessern. Da kommt das Tier dann im Normalfall an zweiter stelle (nicht falsch verstehen bitte!)

    Also von daher – versucht mal Marita zu verstehen und nicht nur das an der Geschichte zu verstehen was Mensch ganz offensichtlich nicht so einfach verstehen kann 🙂

    #49979
    Anonym
    Inaktiv

    Dat Ding mit der jungen Frau + Dobermann wär ja im worst case mein Schicksal ;(. Wäre, weil ich weder mir noch Tobi einen Gefallen damit tu´ einfach meinen Job wg ihm zu kündigen ;(.

    #49984
    Anonym
    Inaktiv

    Was bitte,Kaykoo,ist denn um Gotteswillen eine “Satellitenperspektive“ ?????? ?( ?( ?( ?(
    [quote]Wenn ein Halter merkt das der Hund ihn (ganz egal warum wie genau) *überfordert* im Sinne von *der Halter wird sich selbst nicht mehr gerecht um dem Hund gerecht zu werden* – dann ist es ein Zeichen von Verstand und Größe die Situation für sich selbst als Mensch zu verändern und zu verbessern[/quote]
    Mannomann,sei bitte nicht sauer,wenn ich dir das jetzt sage,aber kannst du dich nicht mal so ausdrücken,daß dich auch ein klein Dofchen mit Plüschohren,so wie ich z.B. versteht??
    Um die Sache zum Abschluss zu bringen,ich kann KEINE GRÖSSE darin erkennen,den Hund wegzugeben,um “sich selbst zu finden“!!! 🙁 🙁 🙁 🙁

    #49986
    Anonym
    Inaktiv

    also wir kennen ja von unserer Arbeit bei BSiN her alle möglichen Gründe, einen Hund abzugeben. Und ich muss ehrlich, Kaykoo recht geben: Schaut mal, ich bin im Februar vor sieben Jahren einfach im Wald an einen Baum gebunden worden… ist es nicht ein fairerer Weg, den Hund in gute Hände zu geben? Nicht jeder Mensch kann einen Draht zu Tieren haben. Mama sagt immer, das sei eine spezielle Form von Armut, aber immerhin, es ist besser, man gibt ihn fair und ehrlich her. Nicht einfach irgendwo aussetzen oder noch schlimmer, töten lassen (ist gar nicht so schwer, glaubt es mir!). Dem Hund wird es hinterher IMMER besser gehen. Wir sehen das ständig.
    Und wir haben auch schon oft Menschen in schlimmen Krisen (Krankheit etc.) erlebt, die genau so in Not waren, wie ihre Hunde. Das sind nicht immer böse Menschen. Wirklich nicht.
    Ich wünsche Annuk, dass sie ein gutes Zuhause findet und ihrem Frauchen, dass sie etwas aus allem lernt und was Positives daraus macht.

    #49987
    Anonym
    Inaktiv

    Ich stelle jetzt mal bewußt eine provozierende Frage: Was passiert,wenn sich niemand für die Hündin findet,Marika ???

    #49996
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo nochmal…
    Also eigenes vesagen würde ich es auch nicht nennen es ist einfach so das man es eben doch nicht immer einschätzen kann was es heißt bei Wind und Wetter draußen zu sein und auch mit manchen Problemen/Macken des Hundes zurecht zu kommen. Ich finde es auch o.k sich hier umzuhören anstatt in Wald zu fahren oder ihn sonst wo ausdem Weg zu räumen… Mir hat das nie jemand zugetraut mit Lilly weil ich nie der Fan von langen Spaziergängen war aber Lilly war für mich die beste Therapie (vier Rücken OP´s und Aussichten waren Morphium-Pumpe) nun muß ich raus, meinem Rücken geht es auch ohne Morphium-Pumpe gut und wenn mein Freund Do den großen Gang mit ihr macht wenn er frei hat fehlt mir das richtig…
    Ich denke wir alle können sagen das unsere Hunde eine Bereicherung für unser Leben sind aber wir müssen eben auch die Umkerhseite verstehen oder zumindest akzeptieren ohne das ständige wenn Du aber dann…!!!
    Gruß Petra mit Lilly

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