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    • #15489
      Anonym
      Inaktiv

      Hallo

      Ich denke shcon seit Längerem über ein bestimmtes Thema nach. Ich denke der Grossteil dieser Community vertritt wie ich die Auffassung, das kein Hund aggressiv oder böse geboren wird, sondern das stets der Halter dafür verantwortlich ist.
      Trotzdem gibt es in den meisten Bundesländern ja Auflagen für sogenannte Kampfhunde – oder sie sind ganz verboten.
      Hier in Thüringen sieht das (bis jetzt zumindest) noch anders aus. Mir gefallen Pit Bulls und deren Mischlinge gut, mein erster Hund war ja auch ein solcher Mischling.
      Die Frage, die mich beschäftigt, ist allerdings, wo man noch seriöse Züchter dieser Rasse(n) findet? Durch die ganzen Auflagen etc gerät meiner Meinung nach die “Zucht” immer mehr in die Hände von irgendwelchen Spinnern, die das halt hobbymäig betreiben – und leider sehe ich solche Hunde eben auch nur noch an der Leine von ebensolchen Hohlschädeln. Gut zu erkennen an lauten Pöbeleien und möglichst viel Metall an sich (und Hund) ..

      Kennt jemand von euch einen seriösen Pit Bull züchter? Gibt es sowas in Deutschland überhaupt?

      Liebe Grüße

    • #74575

      Warum holst Du Dir keinen aus dem Tierheim? Da warten so viele auf ein neues Zuhause.

    • #74577
      Anonym
      Inaktiv

      Natan.. steht da irgendwas davon dass ich mir einen holen will?
      *such* nein.. stehts nicht. Zudem vertrete ich generell die Ansicht, mir keinen Hund von einem Züchter zu holen, Kalinka ist ebenfalls aus dem Tierschutz. Aber nichts für ungut, das kannst du ja nicht wissen.

      Mich interessiert die Thematik einfach.

    • #74584

      Für mich hörte sich das so an, sorry!

    • #74592
      Anonym
      Inaktiv

      schon okay. hab mich vllt auch bissel doof ausgedrückt 🙂

      wäre schön wenn sich die stillen leser mal an der “diskussion” beteiligen würden ^^

    • #74593
      Anonym
      Inaktiv

      Tut mir leid, Kalinka, ich lese nur “still”
      mit. Kann zu diesem Thema nichts sagen!
      LG

    • #74595
      Linda Gerhard
      Teilnehmer

      Geht mir auch so… 🙂

    • #74776
      Linda Gerhard
      Teilnehmer

      Also als meine Mutter jung war (etliche Jahre her) war fast jede zweite Familienhund ein Pitbull oder Bullterrier. Sie sind sehr gut mit Kindern u.a. wegen ihrer hoher Schmerzgrenze, wenn Kinder ausversehen am Ohr ziehen, oder drüberfallen/drauftreten tut es nicht weh, und wo viele Hunde knurren wurden oder gar beissen/schnappen wurden, reagieren sie überhaupt nicht.
      Damals gab es keine Kampfhunde (sogenannte) auch keine Gefährliche-Hunderassen
      es waren alle Hunde.

    • #74777
      Anonym
      Inaktiv

      danke Suza.

      Schade nur dass bei dem weissem hund die Ohren dran glauben mussten.. Ich hoff immer noch drauf, dass sich hier jemand findet der mir vllt eine positive Nachricht geben kann. Eine seriöse Zucht dieser Rasse fände ich erstrebenswert 🙂 – und das obwohl ich sonst nicht unbedingt ein Freund von Rassehunden bin 😀 (nichts gegen euch, geht mir nur um Überzüchtungen und die fehlende Kontrolle bezüglich genetischer Defekte etc…)

      LG

    • #74799
      Anonym
      Inaktiv

      meiner Meinung nach müsste generell JEDER Hundehalter einen Hundeführerschein ablegen, bevor er sich überhaupt einen Hund zulegen darf.

    • #75381
      Anonym
      Inaktiv

      Üüpsalla… 😀 :rolleyes:….ganz vergessen meine Antwort zu posten..aber nu @ Kalinke/Marthe…..ja stimmt ein HUNDEFÜHRSCHEIN/HUNDEKUNBDENACHWEIS oder wie auch immer das Dingelchen dan genannt würde, wäre wohl generell für alle Rasen und Mixe angebracht…schon allein deshalb um zu klären ob der Halter übehaupt Grundkentnisse über Hunde vor allem über SEINE/N HUND/E hat!!!

      Naja….dies wurde hier schon sooooowas von häufig durchgekaut…..nur ob die BL/Kommunen ect. da mal was einheitliches zustande bringen….ich wage dies zu bezweiflen.

      LG Suza

    • #75470
      Anonym
      Inaktiv

      in Deutschland ist es verboten, sogenannte Listenhunde zu züchten. Ergo wirst Du auch keinen seriösen Züchter finden.

    • #75552
      Anonym
      Inaktiv

      ich frage mich gerade wie denn auf den ganzen hundesaustellungen, sogenannte listenhunde mit papieren ausgestellt werden können. vorallem wo kommen die junghunde her, wenn man weder züchten noch importieren darf?

    • #75556
      Anonym
      Inaktiv

      Hey Quivo, auf deine Aussage :

      “ich frage mich gerade wie denn auf den ganzen hundesaustellungen, sogenannte listenhunde mit papieren ausgestellt werden können. vorallem wo kommen die junghunde her, wenn man weder züchten noch importieren darf?
      ——————————————————————————————————————————————

      Also vorab…nur weil eine Rasse auf der Liste steht ist sie ja nicht komplett verboten……es kommt dann auf die jeweilige VO des jewseiigen BL an.
      Es sind ja auch Dobermann und Rottweiler auf der Liste mancher BL aber eben nicht auf allen.
      Und es gibt weiterhin seriöse VDH-Züchter, welche gute Tiere verpaaren (was auch sehr wichtig ist) und verantwortungsvoll weiter geben.
      Hier kannst du mal ein paar Unterschiede der verschiedenen BL-Listen einsehen:
      http://de.wikipedia.org/wiki/Rasseliste

      Also als Ausstellungshund hast du den APBT zumindest nicht auf einer VDH-FCI-Ausstellung gesehen…nicht in “good old Germany” — Der Grund…der APBT ist vom FCI schlichtweg nicht anerkannt!
      Wenn dann sieht man ihn nur als mitgeführten Besucherhund. 😉

      Deutschlandweit ist der IMPORT des APBT streng verboten.

      Denn der Deutsche Bundestag erließ ja am 21.04.2001 ein Geset daß heißt “Gesetz zur Bekämpfung gefährlicher Hunde“, welches 1.) die Einfuhr 2.) die Zucht der Rassen American Pit Bull-Terrier, American Staffordshire-Terrier, Staffordshire-Bullterrier, Bullterrier und deren Kreuzungen verbot.

      Aaaber, Info u.a.auch an Emily/Vic .. das Bundesverfassungsgericht entschied knapp 3.Jahre soäter (16. 03.2004 ) über eine, gegen dieses Gesetz gerichtete, Verfassungsklage indem es erklärete zwar sei das Importverbot mit dem Grundgesetz vereinbar.
      Jedoch verstoße die Regelung zum Zuchtverbot gegen das Grundgesetz, weil es sich dabei nicht um eine tierschutzrechtliche, sondern um eine der Gefahrenabwehr dienende Regelung handele, für eine Solche die Gesetzgebungskompetenz nicht beim Bund, sondern bei den Ländern liege.

      Die Bullterrier und Stafford Terrier wirst du auf den hiesigen Ausstellungen finden sowie viele der anderen Listis….
      Und deren Welpen bekommt man auch von jeweils eingetragenen VDH-Züchtern!!!

      LG Suza

    • #75563
      Anonym
      Inaktiv

      Echt? Interessant! Nach meinem letzten Stand herrscht bei den als “unwiderruflich gefährlich” eingestuften Rassen (Liste 1) auch ein generelles Kastrationsgebot. Hm … Hat sich da etwas getan in letzter Zeit?

    • #75607
      Anonym
      Inaktiv

      danke für diese ausführlichen Infos und den wiki.link, Suza.

      Ich war da doch überrascht (und ein kleines bisschen stolz) – wir leben ja in Thüringen, und hier ist (bisher) KEINE EINZIGE dieser “Kampfhundrassen” als gefährlich eingestuft oder die Haltung untersagt. Finde ich gut. Schade nur dass die anderen Bundesländer anscheinend immer noch nicht gerafft haben, dass es immer am Halter liegt, wie sich ein Hund entwickelt :/

      Im Übrigen.. wenn ich mich zurück erinnere… in meiner “Jugend” – so vor 10, 12 Jahren, hatte ich noch sehr viel Kontakt mit eben diesen “Kampfhunden” heutzutage sehe ich viel weniger auf der Strasse davon.. finde das wie schon erwähnt sehr schade.

      Könntet ihr euch vorstellen, dass die Rasse eures Hundes irgendwann einfach nicht mehr existiert, weil gewisse Leute behaupten, sie wäre zu gefährlich?

    • #76303
      Anonym
      Inaktiv

      EINE SERIÖSE UND GUTE ZUCHT GIBT ES IN DEUTSCHLAND NICHT!

      Seit man uns die “rassefeindlichen” Gesetze aufgebürdet hat, sind keine der guten Züchter mehr da und da bis auf in 2 BL die Zucht verboten ist und wie schon angemerkt der VDH (der im übrigen NICHTS dagegen getan hat, das alteingesessene VDH Züchter (z.B. für Staffordshire Bullterrier und Bullterrier) pleite gingen, weil sie im falschen BL lebten) und die FCI den APBT nicht anerkennen, ist von einer Verbesserung der Lage auch nicht auszugehen.

      Für die 4 Rassen die hauptsächlich betroffen sind (APBT, Staff-Bull, Bullterrier und AM-Staff) ist es einerseits gut, das die Züchtung untersagt und die Einfuhr verboten wurde; der Markt wurde ind den Jahren von 1990 – 2003 mit einer hohen Anzahl genetisch und auch psychisch stark generierten Tieren überschwemmt, es wurde (wie bei vielen Rassehunden die grad in Mode sind) mehr auf Quantität, sprich hohe Auswurfmenge anstelle von Qualität (gute, reinrassige und gesunde Elternpaare, Pause zwischen den einzelnen Würfen) gesetzt.

      Es gibt zudem wie bereits angemerkt genug WELPEN in den Tierheimen – da mauss man nicht noch Leuten Anreiz geben, illegal zu züchten

    • #76305

      hallo und guten abend wünsche ich dir, also meine meinung ist zu pittis erst einmal, daß dies keine hunde für leute sind, die sich nicht mit der rasse auskennen! natürlich wird kein hund aggresiv geboren, aber es gibt einige rassen, die eine sehr niedrige reißschwelle haben und da gehört diese rasse dazu und leider ist das meistens der grund, weshalb diese tiere gerade im rotlichtbereich bevorzugt werden oder menschen, die sich mit diesen tieren provellieren (ist das richtig geschrieben?????) wollen ….deshalb denke ich, daß, wenn sich jemand für diese rasse entscheidet, schon einige erfahrung von hundekenntnissen mitbringen sollte oder besser gesagt mitbringen muß und dieses diese anschaffung auch gut überlegt sein muß! es sind keine schoßhündchen, das muß mal klar sein! …bei guter konsequenter erziehung, einschl. sozialisierung sind das tophunde! …aber nicht für jederman geeignet!

    • #76308
      Anonym
      Inaktiv

      genau diese meinung, liebe susi, sollten mehr leute vertreten – in 15 jahren apbt haltung (aufgrund betreiben einer pflegestation teilweise bis zu 5 stück) hat keiner! meiner hunde je einen vorfall ausserhalb des rudels VERURSACHT; wenn es zu externen vorfällen kam, haben die anderen (immer BRAVE familienhunde!) zuerst gebissen, ohne das eine dominanzgeste oder ähnliches von meinen hunden gekommen wäre.

      die problematik liegt meiner auffassung nach in folgenden punkten:

      – TIERSCHÜTZERN BZW FREUNDEN die auf teufel komm raus den lächerlichen sachkundenachweis (den schafft meine 7 jahre alte tochter auch wenn ich ihr die fragen vorlese) machen um einen hund zu retten – in meinen augen falsch verstandene tierliebe, denn die folge sind meistens unterbeschäftigte und psychisch wie physisch degenerierte KAMPFHUNDE (ja, ich gebrauche diesen begriff selber) die durchgehend verhätschelt und verharmlost werden

      – dem durch die medien immer wieder gerne hochgepuschten vorfällen, die sicherlich bedauerlich sind (bin selber dreifacher vater) aber im gegensatz dazu sehr einseiti sind; beispiel die hudeattacke der beiden huskies letztes jahr; 2 tage berichterstattung auf drei, vier sendern, dann war ruhe. kein huskie spezial bei STERN TV und BILD (die sich besonders bei der hetze gegen Kampfhunde hervortun) keine Bundestagsdebatte

      – durch das angesprochene klischee mit halbweltmenschen die sich über ihren Kampfhund profilieren – wenn ein manager scharfe dobermänner oder rottweiler hält, oder ein “ordentlicher deutscher Rentner” seine schäferhunde hat, redet da kein mensch abfällig drüber. Ich persönlich kenne ca. 250 – 300 halter von KAMPFHUNDEN; keiner lässt seine hunde kämpfen, kaum einer von denen macht was wirklich illegales…

      – voreiliges und mit den eigenen gesetzen nicht konformes einstufen der hunde als gefährlich – es werden hunde eingestuft obwohl z.b. ein biss in verteidigung der schutz/aufsichtsperson stattfand und der hund nict gehetzt bzw ausgebildet wurde. dies wird dann medienwirksam aufbereitet und schon hat die bevölkerung und die politik wieder was zu diskutieren


      @SUSI
      :

      definier das mal mit der Reizschwelle und wenn es dir nichts ausmacht, woher hast du deine Kenntnisse? denn da gibt es etwas, was von den “angeblichen Experten” immer totgeschwiegen wird……

    • #76314
      Anonym
      Inaktiv

      Zitat:

      “Es gibt zudem wie bereits angemerkt genug WELPEN in den Tierheimen – da mauss man nicht noch Leuten Anreiz geben, illegal zu züchten ”

      nun – wo kommen denn deiner Meinung nach diese Welpen her? Ganz sicher nicht von legalen und seriösen Züchtern, die sicher auch darauf achten würden, wohin ihre Hunderkinder kommen, um nämlich genau sowas zu vermeiden.

      Ich vertrete die Auffassung, dass das Verbot der Zucht und der Einfuhr dieser Rassen ebendiese illegale Zucht fördert und so umso mehr Kampfhunde ERSCHAFFEN werden, weil diese Hunde wie du schon erwähntest nicht ihren Ansprüchen gemäß erzogen und beschäftigt werden.

      Ich möchte auf diese Weise ganz sanft wieder zum eigentlichem Thema zurückführen.. ich will hier nicht darüber diskutieren ob diese Hunde potentziell gefährlich sind oder nicht, dafür haben wir schon x-tausend andere Threads im Internet, mir ging es hauptsächlich darum, in Erfahrung zu bringen ob es überhaupt noch legale und seriös gehandhabte Nachzuchten in Deutschland gibt.

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