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  • #15289
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo,
    ich hab mal ne frage an euch.
    ich erzähl kurz meine vor geschichte vor 9 jahren verliebte ich mich bei einem bulldoggen züchter (freund meines mannes) in seinen hof hund centralasiatischer ovtcharka – der züchter erzählte das die kaukasin vom bauern neben an welpen von ihm hätte und ich gern eins haben könne. ich verliebte mich sofort in ein dickes schwarzes wollknäul und nahm ihn mit.
    er war manchmal etwas stur, er klaute regelmäßig meine unterwäsche (konnte türen und schränke öffnen) und frass sie -vorallem wenn ich mal nicht da war… aber ansonsten war er der tollste hund der welt und ich liebte ihn.

    letztes jahr starb er dann an knochen krebs 🙁

    nun wollte ich einen neuen ovtcharka haben doch die mutter von meinem ist kastriert. und ein züchter mit dem ich sprach riet mir dringend vom kauf ab da ich mitlerweile 2 kleine kinder hab ( 2 und 3 jahre) und die ovtcharki ja bekanntermaßen recht gefährlich werden können.

    ich erklärte ihm das mein 1. baby immer auf den hund zu gekrabbelt ist ihm auch mal herzhaft ins ohr gebissen hat und mein hund immer ruhig und lieb war….
    doch er rät mir dennoch vom kauf ab.

    wer von euch hat erfahrung mit ovtcharki und kindern – hat der züchter wirklich recht? – war mein hund nur ein glücksgriff???

    was währe eine alternative zu der rasse? – ich weis ich krieg mein waubebi nie wieder aber ich hätte gern einen ähnlichen hund der ruhig ist , groß aber nicht übermäßig sabbernd (wie zb ein bernardiner ) und der eine hohe reizschwelle hat also mit kinder gut kann.

    bin echt für jede antwort dankbar

    lg jenni

    #62962
    Anonym
    Inaktiv

    Upsalla……da du ja geschrieben hazs daß die Mutterhündin eine Kaukasin war..wird der gute Terror ja ein Kaukasenrüde gewesen sein.

    Dazu fand ich noch folgendes informativ:
    Im Kaukasus gibt es schon seit mehr als 600 Jahren riesige Schafherden, die durch Owtscharki (der Name kommt von Owza = Schaf, deshalb oft die irrtümliche Bezeichnung Kaukasischer Schäferhund) gegen alle wilden Tiere (besonders Wölfe) und Diebe geschützt wurden. In diesem riesigen Gebiet entstanden verschiedene Variationen des Typs. Trotz der regionalen Unterschiede ist der erwünschte Kaukase immer starkknochig, massiv aufgebaut und kraftvoll mit dem richtigen Wesen, um die Herden zu schützen. Die ersten Kaukasen ausserhalb ihrer Heimat wurden 1969 nach der ehemaligen DDR exportiert. Bereits 1977 wurden die ersten Hunde dieser Rasse in Köln auf der Ausstellung vorgeführt. In der Zwischenzeit besteht in ganz Deutschland eine beachtliche Population von Kaukasen. Noch heute ist der Kaukasische Owtscharka, auch wenn er in unserer zivilisierten Welt aufgewachsen ist, ein gegen Fremde misstrauischer Hund, der zu Agressivität und Schärfe neigt. Fremden Hunden gegenüber kann er angriffslustig sein, ein Erbe aus seiner früheren Arbeit, als er noch Wölfe zu bekämpfen hatte. Er ist sehr selbstbewusst und in seinem Verhalten so auf sich gestellt, dass er untauglich für die Schutzhundeprüfung ist. Dieser Hund ist nur mit Autorität, viel Liebe, Lob und Konsequenz zu erziehen und zu halten. Unterordnungsübungen und Begleithundprüfungen sind als sinnvolle Beschäftigung des Hundes sehr zu empfehlen, wobei keine erstklassigen Resultate erwartet werden dürfen. Menschliche Zuwendung ist ein absolutes Muss. Obwohl der Owtscharka allgemein in der Familie sehr kinderlieb, gutmütig ja verschmust ist, sollte er nie von einem Kind spazierengeführt werden. Er könnte plötzlich glauben, das Kind verteidigen zu müssen. Der Kaukasische Owtscharka bevorzugt ein kühleres Klima. Sein dichtes, jedoch recht pflegeleichtes Fell schützt ihn vor Kälte und Feuchtigkeit. Ein grosser Garten als Auslauf ist wichtig, damit er seine Aufgabe als Wächter auch wahrnehmen kann. Er ist deshalb kein angenehmer Hund für lärmempfindliche Nachbarn. Kein Hund für jedermann und Anfänger! Nur geeignet für fortgeschrittene Idealisten, die gewillt sind, dem Kaukasen ein, trotz begrenzten Möglichkeiten in unserer heutigen Gesellschaft, artgerechtes Leben zu bieten.

    Ist aber kopierstibbitzt! 😀

    #62965
    Anonym
    Inaktiv

    wir wollten auch einen großen hund, aber berechenbar und (evtl. irgendwann im e-fall) kinderlieb – den haben wir gefunden. schau dir mal die rasse landseer an. wir haben unseren dicken jetzt ein jahr und er ist die treuste seele. seine bestimmung war den fischern beim netze einholen zur hand zu gehen – entsprechend ist auch sein charakter – ruhig, beharrlich, bis eben wasser ins spiel kommt 😀
    in den kriegen wurden sie mit an die front geschickt um den soldaten als lastenesel zu dienen, als es brenzlich wurde ließ man sie dort im stich. die folge -> diese rasse ist fast ausgestorben, die züchtungsrichtlinien sind entsprechend aufgeweicht. es gibt also sehr kompakte stämmige landseer oder aber auch, wie unser djigo, hochgewachsen und sportlich – eben je nach den vorlieben des züchters. auch bei den lefzen und augenlidern gibt es entsprechende unterschiede, aber sie werden mehr und mehr auf “enganliegend” gezüchtet und somit weniger anfällig und sabberarm 😉
    ich möchte jetzt keine fachmännische abhandlung über die rassemerkmale niedertippeln, die kannst du leicht im internet nachforschen

    #62969
    Anonym
    Inaktiv

    hallo

    Ein Owtscharka ist ein Hund der als Welpe schon alles lernen sollte was sehr wichtig ist
    lernt er es nicht Rechtzeitig kann er zum Problemhund werden
    Er ist ein Hund der eine Aufgabe haben sollte was er bewachen und beschützen kann den das ist seine Eigenschaft
    Zum anderen ist er am liebsten draussen und sollte dabei den Familienkontakt
    nicht missen dürfen
    Zum anderen gibt es keine Kinderlieben Hunde es wird ihnen beigebracht mit
    den Kindern der Familie zusammen zu leben
    wobei ich sagen muss das ich es meinem Kind nicht erlauben oder verhindernwürde dem Hund herzhaft ins Ohr zu beissen geht gar nicht
    Man sollte sich schon überlegen ob man sich wirklich so einen Hund holt
    wenn die bedingungen stimmen ist er ein Traumhund
    Ich denek mit dem anderen hattest du viel Glück was nicht bei dem nächsten auch so sein muss
    lg wir

    #62970
    Anonym
    Inaktiv

    Also ich würde mir auch keinen Herdenschutzhund in die Familie holen. Die Kinder werden größer und wollen mal Freunde mitbringen. Wie soll ein Herdenschutzhund das kapieren.

    Aber mir viel auch spontan der Landseer ein. Tolle große Hunde, ruhig aber nicht lethargisch und sabbern auch nicht so…

    #62989
    Anonym
    Inaktiv

    hallo,
    erstmal danke für die vielen beiträge .
    so zum namen terror – so hies er schon als ich ihn gekauft hab, habs in seinen papieren so stehn lassen ihn aber meistens beby oder wauwaubebi gerufen.

    und nein ich bin nicht total verantwortungs los mein kind war NIE mit dem hund allein ich würde überhaubt keinen hund ganz allein mit nem baby lassen.

    als das mit dem ohr biss war saß ich auf der erde neben dem hund und jaaa gott sei dank hat er ihm nichts getan ( wenn ich ein hund wär hät ich die zähne gefletscht oder zumindest böse geknurt… )

    zu dem lauten gebell : bebi war kein kläffertyp – wenn jemand ganz fremdes kam schlug er ganz kurz an und platzierte sich dann genau neben mich aber er hat nie irgendwelche aggressionen gezeigt.

    ich glaub auch das ein Herdenschutzhund niemals seine herde (mich oder die jungs ) frisst / beisst.

    Aber das mit den freunden der kinder nehm ich mir natürlich zu herzen.
    es könnte ja sein das er tatsächlich wenn die jungs zb. fußball spielen einen der spieler als bedrohung für “seine” kinder empfindet und böse dazwischen geht.

    also befolge ich euren rat und verabschiede mich, wenn auch etwas schweren herzens, von den ovtscharki. ich hatte ja bloß den einen – warscheinlich war es echt nur ein einmaliger glücksgriff.
    Ihr habt da sicher mehr erfahrung als ich.

    werde mich mal mit ein paar landseer züchtern kurzschliessen vieleicht find ich ja da den passenden hund.

    habt ihr nen guten züchter den ihr weiter empfelen könnt?

    lg. jenna

    #63002
    Anonym
    Inaktiv

    unserer held stammt [URL=http://landseer-vom-wartenberg.chapso.de/]vom wartenberg[/URL]. wir wurden und werden immer gut beraten von diesen züchtern und gehen regelmäßig gemeinsam mit den hunden spazieren.
    für jedes wehwehchen und frage sind sie telefonisch oder direkt erreichbar – ich weiß nicht ob solche “nachsorge” heutzutage züchterstandard ist, aber ich kann fam. räbisch wirklich wärmstens empfehlen.

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