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  • #13860
    Anonym
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    Hallo Leute,

    hab seit der Silvesternacht mit Mayla ein Riesenproblem und weiß nicht, ob dieses Verhalten normal ist, oder ich lieber zum Tierarzt gehen sollte.In der Silvesternacht bin ich mit ihr um 21 Uhr noch einmal kurz zum Pipimachen raus. Unsere etwa 50 Meter entfernten Nachbarskinder (zu sehen waren sie nicht) haben während wir draussen waren zwei Raketen steigen lassen. Mayla hat den Knall gehört, vor Schreck gebellt und hat dann unmittlebar danach auch den verwunderlichen Lichtstrahl am Himmel gesehen. Sie machte eher einen aufgeregtm statt verschreckten eindruck. War etwas verwirrt, weil sie nicht wußte woher das Knallen kam. Sie lief die ganze Zeit durch die Gegend und schaute immer hin und her. Da blieb nicht mal mehr Zeit und Ruhe für das große Geschäft, was sie dann auch nicht gemacht hat. Ab und an kam sie zum mir und besprang mich nervös, wahrscheinlich um mir mitzuteilen, dass sie schnell wieder rein will, oder um mich zu bitten was zu tuen. Während sie mich einmal angesprungen hat, hat es nochmal geknallt und sie schaute verwirrt, aber doch aufmerksam hin und her. Dann bin ich wieder rein.

    Drinnen hat sie die ganze Zeit einen nervösen Eindruck gemacht, hatte weitaufgerissene Augen und kam und lag und saß danach immer nur an einer Stelle. Später hat sie beim einatmen immer so seltsam gezittert. Also ich dann um 2 halb 3 nochmal mit ihr raus wollte, hat sie sich wehemmend geweigert das Haus zu verlassen. Ich musste sie auf den Arm nehmen und draussen absetzen. Am Ende hat sie nur schnell Pipi gemacht und ist direkt wieder durch die Haustür rein.

    Jetzt ist es 2 Tage her und ist völlig verändert. Eine ganz andere Mayla, die ich kenne. Sie ist 8 Monate und war immer ein aufmerksamer und agiler Hund der nie vor was Angst hatte und immer da war, wo was los ist. Super fit, bewegungsfreudig und verspielt. Als Welpe war sie in ihrem Wurf immer die jenige die am mutigesten und toughsten war, auch die erste die das Nest nach draussen verlassen hat um zu schauen, was auf der anderen Seite der Wurfbox liegt. Aber jetzt liegt sie seit Silvester nur rum, schläft und will nichts mehr machen. Selbst mir ihrem absoluten Lieblingsspielzeug kann ich sie nicht mehr bewegen aufzustehen. Sie zittert, wenn sie nicht gerade wieder eingeschlafen ist, bei einatmen, wie in der Silvesternacht. Raus traut sie sich immer noch nicht ich muss sie immer raustragen und absetzt zum Pipimachen, freiwillig geht da gar nichts. Nur gestern als ich schnell draussen am Auto war ist sie hinterhergekommen. Ich hab sie dann eingepackt und bin an den Strand gefahren um mit ihr da zu laufen. Sie war defintiv nicht wie vorher, aber entspannter als Zuhaus. Als ich vom Strand wieder zurückkam, war es schon wieder dunkel geworden und sie hat sich nicht mehr aus dem Auto getraut. Es ist wohl die Umgebung rund ums Haus, was ihr Angst bereitet.

    Heute ist sie wieder etwas bewegungsfreudiger, macht aber einen irgendwie geschockten oder depressiven Eindruck. Ab und zu fiepst sie, als ob sie mir sagen würde, alles wäre ja so grausam und schrecklich. Ich würde jetzt abwarten, wenn ich nicht das Gefühl hätte, dass sie die ganze Zeit auch so ungewöhnlich erhitzt wäre. Kann es sein dass sie Fieber oder gar einen Schock hat? Ich weiß gar nicht was ich machen soll. Soll ich abwarten und Montag zum Tierarzt gehen, oder den Notdienst kontaktieren?

    Ich hoffe es kommen schnell ein paar Tipps und Erfahrungsberichte von euch!

    Liebe Grüße,
    Anica mit Mayla

    #49673
    Anonym
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    Hallöle
    Ich habe leider kein tip und auch keine Lösung aber ich drücke Euch die Daumen das ihr Eure alte Mayla zurück bekommt vielleicht braucht sie ein paar Tage. Keine Ahnung…
    Ich würde sie aber trotzdem vom TA checken lassen nicht das da gar kein zusammenhang besteht und man irgendwas übersieht… Breichte doch mal…
    Gruß Petra mit Lilly

    #49677
    Anonym
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    [FONT=arial][SIZE=14]Hallo,
    leider kann ich so auch nichts sagen, jedenfalls keinen 100%igen guten Tipp…
    Jamie hatte auch Angst letztens bei einer Rakete am 30.12. schon und auch immer am Himmel geguckt auch als das Leuchten schon weg war… aber es ging schnell wieder und er war daheim wieder normal wollte auch weiterhin raus.
    Hatte es mir auch am 31. schlimmer vorgestellt.

    Nun gut – zu euch. Ich finde sehr schlimm klingt es nicht wie sie sich draußen verhalten hat, eher “normal”, denn klar erschreckt sie sich, wenn sie dieses geknalle ja sonst nicht kennt, eher komisch das sie sich auch drinnen nicht beruhigt?! Auch nicht durch Murphy, dass er Ruhe auf sie ausstrahlte -quasi… Oder sie sich an ihn hielt oder hat er auch eher Angst?! Und das schon von 2 Raketen, wurde es denn zu Null Uhr auch schlimmer ?! denn da ging es ja sicher erst so richtig los ?!?
    Aber wenn es noch immer anhält, würde ich auch schon einen Arzt kontaktieren, mein Arzt kann mir manchmal auch schon ganz gut am Telefon helfen, viell. kannst du es auch erstmal so versuchen und viell. beruhigen sie dich ja und du musst nich hin…

    Ich hoffe aber auch auf jeden Fall, dass es der kleinen Mayla bald wieder besser geht!

    Viel Glück
    F+F
    Filouuu und Frauchen[/SIZE][/FONT]

    #49768
    Anonym
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    Hallo,

    danke erstmal mal für die lieben Gute Besserungswünsche. Also die letzten zwei Tage hat sich ihr Verhalten zwar verbessert, aber die Alte ist sie im jedenfall immer noch nicht. Das einzige was sich wohl verschlimmert hat ist wohl ihre extreme Wehleidigkeit. Wobei ich ich natürlich nicht 100%ig sagen kann, ob es wirklich nur Wehleidigkeit ist. Sie schaut immer noch die ganze Zeit mir traurigen und lustlosen Augen durch die Gegend und manchmal tut sie vermutlich so als ob ihr alles weh tut. Sie jault bei den unmöglichsten Situationen auf, so dass man selbst ab und zu richtig erschickt, weil man denkt, man ist ihr auf den Schawnz getreten oder sowas. Dabei hat man sie beim vorbeigehen nur an der Nase gestreift. Als sie heute morgen aus dem Bett gespungen ist und ganz normal auf den Vorderbeinen gelandet ist hat sie auch aufgejault. Und gestern im Schlaf hat sie auch ab und zu ganz fürchterlich gefiepst und gejammert. Ich hab sie daraufhin auch mal abgetastet ein bisschen gecheckt, aber da hat sie gar nicht reagiert. Ich will ihr nichts unterstellen, aber kann es sein, dass sie alles ziemlich dramatisiert?

    Gestern Abend ist sie wieder mit rausgekommen, weil ich ihr Spielzeug in der Hand hatte. Sie hat sich auch endlich mal wieder ein bisschen von mir entfernt und alles untersucht, dann hab ich ihr Spielzeug geworfen um mit ihr zu spielen und da hat sie es genommen und ist damit die 100 Meter schnurstracks wieder zurück ins Haus gelaufen, ohne sich umzusehen. Ich merk auch, dass sie sich ganz unwohl draussen fühlt. Sonst war der Garten ein riesen Spaß für sie. Manchmal hatte sie ihre 5 Minuten und ist wie wild durch den Garten gerannt und hat lustige Hacken dabei geschlagen. Und heute keine Spur mehr davon. Manchmal bewegt sie sich wie eine 10 Jahr alte Hündin mit Athrose und Durchfall hat sie nun auch gekriegt.

    Ich bin echt verzweifelt, weil sie so verändert ist und hab Angst, dass sie nicht mehr so wird wie vorher. An Murphy konnte sie sich leider nicht richten. Ich bin mit meine Partner hier angereist und der ist wieder nach ner Woche gefahren und hat Murphy mitgenommen. Auch mal aus reiner Neugierde wie Mayla wohl mit der Situatuon umgehen würde. Sie war absolut normal und fidel wie immer, als Murphy weg war, bis zu dieser besagten Silvesternacht. Ich hab auch schon meinen Partner kontaktiert, dass er ein bisscher ehre wieder zurückkommen soll, Mayla wegen. Vielleicht wird es ja besser wenn Murphy wieder da ist und ihr Halt geben kann. Aber trotzdem ist es auch schon so gut wie beschlossen, dass ich morgen mal mit ihr beim Tierarzt vorbeischauen werden, einfach nur um sie mal abzuchecken. Denn ungewöhnlich heiß ist sie immer noch und dann und wann guckt sie auch noch immer sehr apathisch und traurig, als würde die Welt gleich untergehen und als ob ihr alles wehtut.

    Ich weiß wirklich nicht mehr weiter, ich hoffe der Tierarzt kann helfen. Ich will so gern meine alte quirlige Mayla zurück.

    Ich hoffe es kommen noch weitere Posts.

    Vielen Dank schonmal!

    Anica mit Mayla…

    #49769
    Anonym
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    Okay klingt komisch das es immer noch anhält… vor allem wenn es ja nun wieder ruhiger draußen ist müsste es ihr ja draußen auch wieder normal vorkommen…

    Viell. war es auch das doppelte… erst Murphy weg – und das war viell. nicht mal so schlimm aber dann passieren draußen noch so komische sachen… viell. doch zu viel ?!?

    Auf jeden Fall würde ich Sie mal checken lassen wenn sie auch heiß ist, hat sie denn auch Fieber?!? teste das mal…

    oder es ist ihr jetzt doch zu lange ohne murphy, viell. dachte sie er wäre nur eine runde spazieren draußen oder nach nen paar stunden wieder da…

    ich drücke weiterhin die daumen und hoffe beim arzt geht alles gut, meldet euch dann…

    #49793
    Anonym
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    hallo meine süsse mayla,
    hast so einen schreck gekriegt? wir haben leider auch keinen tip, würde aber auf jeden fall den ta aufsuchen oder mit ihm sprechen und abklären lassen, ob da vielleicht doch irgendwo ein schmerzpunkt im körper bei ihr ist. lieber zu vorsichtig sein!
    drücken euch die daumen,dass bald alles wieder ok ist.
    meldet euch doch, wie es geht.
    ganz liebe grüsse von lisa und susanne

    #49801
    Anonym
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    Du schreibst sie ist heiß und schaut ab und an apathisch. Da würde ich schon drauf tippen, dass sie vielleicht doch Fieber hat und das würde zumindest ihr nächtliches Wimmern erklären. Was es nicht erklärt, ist die Angst raus zu gehen. Allerdings ist Mayla ja ein Vizsla und die sind meiner Erfahrung nach doch recht sensibel. Kann schon sein, dass sie der eine Knaller extrem geängstigt hat. Ich glaube da musst du mit Coolness und Souveränität zeigen, wo der Hase langläuft. Wenn sie so unsicher ist und am liebsten wieder ins Haus rennen will, dann lass sie vorerst angeleint und möglichst nah bei dir laufen, damit sie über dich abgesichert ist. Mach mit ihr nur kurze Spaziergänge rund ums Haus, damit du sie nicht überforderst, aber bestehe darauf, dass sie diese kurzen Wege auch wirklich mit dir läuft. Notfalls hilf mit Leckerchen oder bestätigendem Klopfen nach. Aber zu allererst lass sie bitte vom Arzt checken. Wenn sie Fieber hat, sollte er nach den Ursachen schauen.

    #49822
    Anonym
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    Hey, eine schnelle Aktualisierung!

    Da sich Maylas Zustand wirklich tagtäglich verbessert, waren wir noch nicht beim Tierarzt. Gestern hatte sie noch Durchfall, aber heute sah wieder alles normal aus. Sie spielt wieder viel mehr und ist agiler geworden. Sie kommt jetzt auch ohne Spielzeug mit raus und wir machen kleinere Spaziergänge. Dennoch merke ich noch immer eindeutige Unsicherheit in ihr und den Drang lieber wieder nach Hause gehen zu wollen. Murphy ist auch schon unterwegs zu uns, einen Tag früher als geplant, um ihr wieder ein bisschen mehr Sicherheit zu geben. Ich bin fast sicher, dass sie dadurch einen deutlichen Schritt nach vorne machen wird, also bitte alle die Daumen für uns drücken.

    Wir warten jetzt noch einen Tag ab, wenn es ihr trotzdem – auch nach Ankunft von Murphy – nicht eindeutig besser geht, dann werden wir morgen zum TA gehen und sie durchchecken lassen. Diese Nacht hat sie auch Gott sei Dank schon weniger gejammert und gewimmert. Tag für Tag wird sie langsam wieder die Alte. Was die Temperatur angeht empfinde ich, dass diese auch stetig normaler wird.

    Manchmal hab ich auch das Gefühl, dass sie nicht nur durch die Angst ungerne rausgeht, sondern auch, weil es so sehr kalt ist. Manchmal steht sie da und zittert wie Espenlaub. Vielleicht sollte ich da auch was machen, obwohl ich eigentlich dagegen bin, Hunden was anzuziehen. Aber schließlich hat sie als Vizsla weder schützende Unterwolle, noch ein langes Fell. Es wäre also defintiv eine Überlegung wert.

    Ja Pogo, dass hatte ich fast schon vergessen, dass sie als Vizsla natürlich noch extra sensibel ist, das könnte mit ein Grund sein warum sie sich nur so langsam wieder erholt. Ich glaub heut Abend werde ich mal versuchen mit ihr an der Leine ein Stück zu laufen, bin mir aber nicht ganz sicher, ob es klappen wird. Die Straße runterschleifen will ich sie auch nicht und irgendwo hab ich mal gehört, dass es gut ist, wenn man Hund immer eine Rückzufmöglichkeit gibt, was für sie ja immer die offene Tür ins Haus war. Mal schauen, ich werds trotzdem mal probieren.

    Ich hoffe das ihre Temperatur ebenfalls stetig besser wird, wenn nicht, dann werden wir mit großer Sicherheit spätestens Morgen zum TA gehen. Kann ja nicht schaden. Aber sonst geht es langsam wieder bergauf.

    Freu mich trotzdem auf weitere hilfreiche Antworten! Ich werd spätestens morgen wieder einen kurzen Stand der Dinge berichten!

    Danke, Anica mit Mayla!

    #49829
    Anonym
    Inaktiv

    Ich bin auch dagegen den Hunden was anzuziehen, aber Scout hat sehr wenig unterwolle wenn man es so nennen kann. 🙁 Für Spaziergänge bekommt sie nichts, sie soll sich schliesslich warm laufen und das tut sie auch, aber wenn ich im Stall bin und sie mehr oder weniger rum steht, oder einfach wartet usw, dann hat sie eine Decke drauf. :] Wenn ich darunter fasse ist sie kuschelig warm. Also vielleicht wäre es auch für Mayla doch gut. Sie muss die Decke nicht immer tragen, aber wenn sie sonst nur zittert…
    Weiterhin alles Gute, und das es immer besser wird. :]

    #49904
    Anonym
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    Erfreulicher Abschlussbericht!

    Gestern Nacht ist Murphy angekommen und jetzt ist wirklich wieder alles beim alten. Schon den ganzen gestrigen Tag war Mayla eigentlich weitesgehend wieder die Alte. Als ob in ihr ein Schalter umgelegt worden wäre. Meine Mutter hat sogar gemeint, dass sie womöglich wußte, dass der große Bruder heute wiederkommt und sie deshalb wieder auf einen Schlag wieder richtig fit war.

    Die beiden spielen wie wild draussen und Mayla ist endlich wieder richtig in Bewegung, keine Spur mehr von Unsicherheit und Angst. Anscheinend hatte sie wirklich nur einen starken Schock. Naja, was heißt “nur”. Vielleicht wären andere Hunde besser damit umgegangen. Ich kann mich noch beim ersten Mal von Murphy erinnern. Der hat sich schreckhaft unter den Tisch gerettet, aber am nächsten Tag war alles wieder gut. Ich denke es hat ebenfalls viel mit ihrer Rasse zu tun. Wie Pogo bereits schon gesagt hat, sind Vizslas total sensibel, nachtragend und wehleidig. Natürlich will ich nicht alle Vizslas mit dieser Aussage über einen Kamm scheren, schließlich kommt es auch auf den Charakter an, wie der Hund diesen Schock verarbeitet. Mayla jedenfalls hat in dieser Situation von diesen Eigenschaften ordentlich Bedarf genommen und immer noch ne Schippe draufgelegt, als würde die Welt in jedem Moment untergehen. Ich bin mir fast sicher, dass viele andere Hunde mit so einer Situtation souveräner umgegangen wären.

    Jedenfalls ist, soweit ich das beurteilen kann wieder alles in Ordnung. Glühen tut sie am Abend auch nicht mehr. Sie hat somit gute 4 Tage gebraucht um sich von diesem Schrecken wieder zu erholen. Erschreckend lang für einen eher selbstbewussten Hund, wenn ihr mich fragt. Aber ich bin froh, dass sie wieder meine Mayla ist, wie ich sie kenne. Jetzt wo Murphy auch wieder bei ihr ist, ist alles perfekt und gut.

    Was das mit dem “Anziehen” betrifft, denke ich auch, dass ich es erstmal weiter ohne versuchen werde. Seit gestern stand sie jedenfalls nicht bibbernd irgendwo rum. Ich hab das Gefühl, dass sie das auch ziemlich in ihrem Schock dramatisiert hat. Sie hat schließlich immer und überall versucht wie ein Häufchen elend auszusehen. Ich will ihr nichts unterstellen, aber ich denke, dass sie bei einigen Sachen übertrieben hat, was mit großer Wahrscheinlich auch die Schuld meiner Mutter gewesen sein könnte. Denn die hat wohl in meiner Abwesenheit die kleine ziemlich bemittleidet und betüddelt, was ja der größte Fehler überhaupt in so einer Situation ist. Das hat die ganze Sache selbstverständlich enorm verstärkt. Aber Eltern in dieser Hinsicht zu belehren ist wohl weitesgehend sinnlos, da steh ich bestimmt nicht alleine da. Als ich meine Eltern darauf angesprochen habe, kam als Antwort nur ein: “Aber die hat die ganze Zeit sooo gejammert und traurig geguckt!” aus ihren Mündern. Naja, was soll man außer einem Augenrollen dazu noch weiter sagen?

    In diesem Sinne, nochmals vielen Dank für die lieben und hilfreichen Antworten!

    Liebste Grüße!
    Anica mit Mayla und Murphy!

    #49974
    Anonym
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    Schön, dass sich das Problem von selbst “ausgesessen” hat. Ich hätte sonst noch eine unterstützende Behandlung mit dem Homöopathikum “Kalium phosphoricum” in der D6-er Potenz vorgeschlagen, das wirkt angstlösend und hat uns damals beim Allein-zu-Hause-bleiben gute Dienste geleistet.

    #51589
    Anonym
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    Hallo Stadthunde,

    es ist jetzt das zweite Mal innerhalb des neuen Jahres, dass Mayla wieder die gleichen Symptome zeigt, wie ich bereits ganz am Anfang geschrieben habe. Nach Silvester hat sie es ja innerhalt von 4 Tagen geschafft wieder fit und normal zu werden, aber letztes Wochenende hat sie wieder massiv abgebaut und die selben Symptome gezeigt. Starker Fieber, Appetitlosigkeit, sehr müde und zittrig.

    Wir sind dann zum Tierarzt, des gesagt hat, dass sie wirklich extremes Fieber hat. Er hat sie abgetastet und vermutet, dass sie wohl am Anfang der ersten Läufigkeit steht und hinzu noch eine Gebärmutterentzündung gekommen ist. Sie hat daraufhin ein Breitband-Antibiotikum bekommen, was auch sehr gut angeschlagen hat. Innerhalb 24 Stunden ging es wieder gut. Sie hat zwar die ersten zwei Tage nach den Medikamenten oft in die Wohnung gepinkelt, und das wirklich riesige Lachen, aber es ging ihr damit schnell besser.

    Seit Donnerstag Abend dieser Woche aber ist es wieder das gleiche Spiel. Wieder Fieber. Wir sind wieder zum Tierarzt. Er hat sie abgetastet und entdeckt, dass ihre Lympfknoten etwas geschwollen ist, auch das Herz schlägt wie wild. Er vermutet einen Virus oder eine gemeine Infektion. Wir haben wieder ein Breitband Antibiotikum bekommen und sollen Morgen nochmal wiederkommen. Wenn es nicht besser wird, dann müssen wir wohl in die Klinik fahren und sie komplett durchchecken lassen. Ich mach mir richtig Sorgen, da die Medikamente diesmal nicht so anschlagen wie letzte Woche. Sie glüht wieder total. Ich habs auch schon mit Kühlpacks und Wadenwickel probiert.

    Langsam bekommen wir sogar etwas Angst. Hat irgendjemand einen Rat?

    Liebe Grüße,
    Anica mit Mayla und Murphy

    #51615
    Anonym
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    Hallo Leutz,

    es gibt wieder Neuigkeiten. Also heute Morgen waren wir nochmal bei Tierarzt. Schnell hat er entdeckt, dass es Mayla noch schlechter ging als gestern und hat uns dann gleich in die Tierklink Dinkelsbühl verwiesen hat. Gestern hatte sie 40,8 Grad Fieber und heute schon 41, 4 Grad. Ein fast schon lebensbedrohlicher Zustand.

    In der Klinik haben sie uns schon erwartet und es wurde sich gleich um uns gekümmert. Sie wurde abgehört und abgetastet. Seltsamen Husten hatte sie auch schon mitterlweile bekommen, woraufhin auch ein Röntgenbild von der Lunge gemacht worden ist. Fremdkörper oder der Gleichen wurden nicht festgestellt, aber eine Unregelmäßigkeit gab es schon. Es wurde ihr Blut abgenommen um ein kleines und großes Blutbild feststellen zu lassen. Auch auf typische Krankheiten die von Zecken übertragen werden, wurde sie gecheckt, ohne Befund. Da es ihr ziemlich schlecht ging, hat sie eine Infusion bekommen. Schon eine halbe Stunde danach war sie viel agiler als vorher. Eine Urinprobe wurde auch genommen. Ganz genaue Ergebnisse bekommen wir morgen früh nach der Analyse.

    Das einzige was wir wissen ist, dass sie eine erhöhte Anzahl von weißen Blutkörperchen im Blut hat. Aber genau wie Jonny schon vermutet hat, gibt es einen erhöhten Verdacht auf Staupe, obwol sie selbstverständlich dagegen geimpft worden war. Die Ärztin meinte aber, dass es durchaus ein paar vereinzelte Staupenvirenstämme gibt, wogegen die Impfung nichts ausrichten kann. Selten, aber sowas ist möglich. Deshalb hat sie schon mal zur Vorsorge ein Serum gegen den Virus bekommen. Den falls sie den Virus wirklich hat und aber kein Serum bekommen würde, dann wäre die ganze Sache lebensbedrohlich für sie. Ob sie es wirklich hat, steht erst Donnerstag fest, weil das Blut zur Staupenanalyse nochmals in ein anderes, größeres Labor eingeschickt werden muss.

    Mit dem Serum hat sie noch ein Fiebersenkendes Mittel bekommen und uns wurden noch ein paar Tabletten mitgegeben, auch zum Fiebersenken. Morgen früh muss sie wieder hin und eine Kotprobe sollen wir auch mitbringen. Ich hoffe es steht bald fest, was sie genau hat. Gewissheit wäre jetzt das Beste, damit man endlich weiß, was sie hat.

    Hat irgendjemand vielleicht Erfahrung mit der Krankheit Staupe gemacht? Erfahrungeberichte oder sowas wären schön.

    Wir halten euch auf dem Laufendem

    Anica mit Mayla und Murphy!

    P.s.: Danke für die Wahl zum Stadthund der Woche! Wir freuen uns sehr!

    #51617
    Anonym
    Inaktiv

    Nein, da sind wir leider sehr ahnungslos aber drücken ganz fest die Pfoten und alle vorhandenen Daumen, dass es der Mayla ganz schnell wieder gut geht….!!!!!!

    #51625
    Anonym
    Inaktiv

    Ich habe auch keine Info aber ich drücke alle Daumen und Scout alle Pfoten und wir wünschen Mayla ALLES ALLES Gute, und schnellstens gute Besserung..

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