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  • #13898
    Anonym
    Inaktiv

    Wie schreibe ich es nur…..verflixt, ich bin unendlich traurig, einer der allerweltschönsten +besten Hunde ( Broholmer/Rhodesian), ein Kumpel von Duke (genauso alt) ist ziemlich krank.Ich habe ihn sehr gern und so ging mir die schlimme Nachricht unter die Haut. Ich erfuhr es beim Abendgassie, da dessen Frauchen grade unseren Weg ( ohne ihn) kreuzte und uns mitteilte es stünde seit gut 14.Tagen sehr schlecht um ihn.
    Er hat sowie sie uns, sie war in Eile, mitteilte, schlimme Probleme mit den Nieren…bekommt Infusionen und hat zudem noch eine Bauchspeicheldrüsenentzündung auch hat er eine Butproblematik welche uns leider entfallen ist.Er darf auch keine Eiweißhaltige Nahrung zu sich nehmen.

    NUN MEIN ANLIEGEN:
    Wer kann mir bitte Tipps geben was man besser tun und lassen soll, auch Tipps und Ernährungsratschläge ect. aus Erfahrung oder sonstwie nennen?
    Sie war auch bei 2. verschiedenen Ärzten bekommt dementsprechend Medi’s ect. welche wir in der kurzen Zeit nicht weiter besprachen. Da ich weiß wenn man selbst betroffen ist , man oft nicht weiß wo einem der Kopf steht würde ich sie gerne zumindest mit guten Rat+Tipps versorgen.

    Hier im Forum fand ich bis dato stets gute und ernsthafte Ratschläge auf meine Fragen.

    Ich möchte sooo geeerne sinnvoll helfen!

    Danke schonmal….Suza

    #68925
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo, wir haben unseren ersten Hund, die kleine Resi, wegen nierenversagen einschläfern lassen müssen… es stand ziemlich schlimm um sie. sie hat nichts mehr gefressen, über tage immer wieder erbrochen und die letzten tage selbst wasser nicht mehr drin behalten. sie war so schwach, dass sie kaum noch laufen konnte. ihr zustand hatte sich innerhalb von einer woche so entwickelt.

    ja, sie war alt (13,5 jahre) und hatte bereits herzprobleme. wir waren also auf einen abschied über kurz oder lang vorbereitet…aber dann ging es doch ziemlich schnell…

    unser doc gab uns als einzige möglichkeit die infusionstherapie. dazu hätte ich die kleine resi jeden tag morgens zum tierarzt schaffen müssen, sie hätte den ganzen tag am tropf gehangen und die chancen, dass sie wieder gesund werden würde waren gleich Null. man hätte sie evtl noch 3-4 wochen am leben halten können… aber das wollten wir der kleinen maus nicht zumuten – sie hatte doch so angst vorm tierarzt, und sie jeden tag da hin zu schaffen, nur um sie vielleicht noch 3 wochen am leben zu erhalten – das erschien mir egoistisch… sie sollte erlöst werden.

    beim menschen lassen sich kaputte nieren nur durch eine transplanation “reparieren” – beim hund ist das ähnlich. mit infusion kann man den prozess der inneren vergiftung herauszögern – aber (so traurig es ist) ich glaube nicht, dass ein nierenversagen geheilt werden kann.

    #68945

    Ich muß Paco da leider Recht geben. Ich mußte meine Hündin vor 2 Jahren auch wegen Nierenversagen einschläfern lassen. Wir hatten noch ein MRT machen lassen und bekamen dann nach Ronja`s Tod die Diagnose, dass sie einen nichterkannten angeborenen Nierenfehler hatte.
    Ich drück eurem Kumpel die Daumen!!!!

    #68946
    Anonym
    Inaktiv

    Salü.

    Ich würde das Bild mal weit weniger Schwarz malen.

    Es gibt verschiedene Arten von Nierenversagen (Minderung der Nierenleistung).
    Wichtig zu unterscheiden sind akutes und chronisches Nierenversagen und besonders die jeweiligen Auslöser.

    Grundsätzlich ist ein Nierenversagen zumeist reversibel und muss nicht im totalen Nierenversagen enden.

    Dialyse oder Transplantation sind (in der Humanmedizin) erst bei einem Totalverlust der Nierenfunktion nötig.

    *Nierenversagen* bedeutet jedoch nicht grundsätzlich einen Totalverlust der Nierenfunktion, sondern beschreibt eine (mehr oder minder starke) Nierenfunktionsstörung.

    Wichtig sind halt die Ursachen für ein akutes oder chronisches Nierenversagen.
    Darüber könnte Mensch idF. hier leider auch nur spekulieren.
    Chronisches Nierenversagen kommt beim Hund häufig aufgrund dauerhafter Fehlernährung und anhaltendem Bewegungsmangel zustande.
    Auch unerkannte und unbehandelte bakterielle und virale Erkrankungen können ursächlich sein, ebenso wie Herzfehler, Bluthochdruck und Blutzucker.

    Weil Du in der Kopfzeile *Bauchspeicheldrüsenentzündung* schreibt, kann hier (bei den Blutzuckerwerten) die Hauptursache liegen. Kann. Muss aber nicht!

    Das liegt nun wohl alles in der Kunst der behandelnden Tierärzte. Wenn sie richtig diagnostizieren und die Ursache benennen können, stehen die Chancen idR. sehr gut das die Ursache und damit schliesslich auch das Symptom (Nierenversagen) in de Griff zu bekommen sind.

    Aber wie gesagt – mit den Infos lässt sich eigentlich nur spekulieren und das dürfte halt auch wenig hilfreich sein.

    Bilder immer erst schwarz malen wenn es drum herum wirklich schon schwarz ist. Ansonsten, sachlich bleiben und positiv denken!

    Wir wünschen das Beste 🙂

    #68950
    Anonym
    Inaktiv

    [quote][quote_head]Zitat von Kaykoo vom 02.11.2010 12:13[/quote_head]Bilder immer erst schwarz malen wenn es drum herum wirklich schon schwarz ist. Ansonsten, sachlich bleiben und positiv denken![/quote]
    wir sind eben keine tierärzte und können hier nur unsere eigenen erfahrungen wiedergeben… wenn die nun mal so schwarz sind… sachlich bleiben ist da schwer…

    sollte es dem hund so schlecht gehen, wie unserer resi damals, rate ich vom “positiv denken” ab – das führt nur dazu, dass man den hund in egoistischer weise “am leben hält” …von einem “leben” (im schönen sinne) ist dabei nicht mehr zu reden.

    aber anhand der angaben von Duke kann man wirklich nur spekulieren, in welchem zustand der hund ist… und für diagnosen und prognosen sind wir sicher zu wenig (tier-)medizinisch gebildet…

    #68951
    Anonym
    Inaktiv

    Ne ne Paco – da verstehst Du mich falsch.

    Ich bin lediglich kein grosser Freund von *schwarzmalen und vorableiden* und denke, *Jammern und Leiden* kann ich immer noch, wenns soweit ist, und keine Minute vorher – führt eh zu nix.

    Und klar will ich niemanden am Leben halten aus Egoismus. Ich möchte aber auch niemanden Totsagen der noch lebt.

    Zu deiner Resi, ganz anderer Fall sie war ja gut 10 Jahre älter als der besagte Hund und hatte dir nach Herzproblem (welche ursächlich für ein Nierenversagen sein könnten) was dann insgesamt irreversible ist.

    #68952
    Anonym
    Inaktiv

    Zu Bauchspeicheldrüse und Blut kann ich mich nicht äußern, wohl aber zum Thema Nierenversagen. Dieses Problem hatte der Pogo nämlich auch vor 2 (? – weiß nicht mehr so genau) Jahren. Er hatte akutes Nierenversagen und ich schaffte ihn schnell zum Tierarzt. Dort bekam er mehrere Medis verabreicht, die ich jetzt nicht mehr aufzählen kann aber man gab mir noch Renes viscum mit, wovon ich ihm 2x täglich mehrere Tropfen oral verabreichen sollte. Nicht wundern, das Medikament ist eigentlich zur Injektion gedacht, aber wirkt oral verabreicht auch recht gut. Dem Pogo hat das damals sehr geholfen und auch vor kurzem wieder, als er ein wenig mit den Nieren zu tun hatte. Ich kann es nur empfehlen allerdings weiß ich nicht, ob es im Zusammenhang mit den anderen Beschwerden Sinn macht oder überhaupt verabreicht werden darf.

    #68971
    Anonym
    Inaktiv

    Ich danke euch für die Antworten.

    Leider mußte dieser wunderbare Kerl , auch einer meiner Leiblingshunde hier, er heißt Fels, gestern eingeschläfert werden…..alles ging sehr schnell.
    Er trat um 19.Uhr seine letzte Reise an……. 🙁

    Es war wohl doch alles zuviel.

    Suza

    Zusatz:
    Dieser Thread soll offen bleiben für weiteren Austausch anderer User, zu diesem Thema.Es ist ja wohl doch ein häufiges Problem bei Hunden wie ich ergooglen konnte.

    #68972

    Das tut mir so leid. Aber gut, dass er nicht mehr leiden muß.

    #69012
    Anonym
    Inaktiv

    @ Natan/Susanne, leider hat er gelitten…..daher mußte ja der TA gestern herbeigerufen werden um dem armen Schatz zu erlösen.
    Wie ich eben noch erfuhr, hatte er auch Wasser in der Lunge und es wurde auch darauf verwiesen daß es nicht gut ausschaut für ihn.Über kurz oder lang war wohl doch nur wenig……bis keine Hoffnung. 🙁
    Er ging mit seinem altbekannten Stirnrunzeln und bleibt uns allen hier im Ort in bester Erinnerung. Er wurde immerhin glückliche 12.2 Jahre und war bei jedem Wetter einer der Hunde welcher immer draußen anzutreffen war.
    Der wunderbare Fels hatte ein schönes Leben! :]

    Suza

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