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  • #13641
    Anonym
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    Ich würde mich über Antworten sehr freuen, denn ich suche alle Infos zum Thema Nebenwirkungen bei Schmerzmitteln gegen HD und Arthrose. Zum Beispiel Metacam und Rimadyl.
    Wer weiß Rat ? Beste Grüße von Regina und Rufo

    #57296
    Anonym
    Inaktiv

    Zu Metacam kann ich nichts schreiben.

    Rimadyl kann auf den Magen schlagen. Außerdem ist, wie in fast allen Schmerzmitteln, Blutverdünner drin.
    Deshalb sollte man es nicht unbedingt abrupt absetzen sondern langsam. Besonders bei älteren Hunden, wo evtl. schon Durchblutungsstörungen entstanden sind (wenn auch vielleicht unbemerkt).

    Bei Athrose kann man die Hunde auch erstmal oder zusätzlich mit Arnica Schmerzfluid aus der Apo behandeln. Etwas auf die Handflächen geben und sanft an den betroffenen Stellen einmassieren. Ich habe die Tablettengabe damit für längere Zeit rauszögern können. Es hat keine Nebenwirkungen und wenns der Hund mal ableckt passiert nichts, weil keine ätherischen Öle drin sind.

    Gruß
    Britta mit Lola & Merlin

    #57297
    Anonym
    Inaktiv

    Kleine Ergänzung zu Rimadyl/Rimifin: Wie alle Schmerzmittel kann es schleichend Leber und/oder Niere schädigen, da es über diese Organe abgebaut wird

    #57318
    Anonym
    Inaktiv

    Ruby hat Metacam damals gut vertragen, obwohl er es über Wochen bekommen musste. Er mochte es auch sehr gerne, vermutlich schmeckt es süß oder sonst irgendwie gut.
    Ob es schädlich ist, weiß ich leider nicht – nur dass Ruby keinen Durchfall oder Ähnliches davon bekommen hat, obwohl er einen sehr empfindlichen Magen hat.
    Viele Grüße
    Gina mit Ruby

    #57390
    Anonym
    Inaktiv

    Das Metacam hatten wir auch. Ging Basto auch drauf ab wie Hupe. Es greift die Leber aber noch stärker an als das Rimadyl. Deswegen kann es lt unserem TA nicht als Dauermedikation gegeben werden. Blöd habe auch keinen Beipackzettel mehr. AAAABER: ich habe den Beipackzettel vom Rimadyl 100mg, das bekommt Basto jetzt.
    Nebenwirkungen:
    Gastrointestinale Störungen (Appetitlosigkeit, Erbrechen,Durchfall), gelegentlich auch okkulte gastrointrestinale Blutungen (erkennbare Schwarzfärbung des Kotes). Beim auftreten von Nebenwirkungen ist die Behandlung sofort abzubrechen und der Hund dem ierarzt vorzustellen. Vorübergehender Anstieg der ALT-Werte (Anmerkung von mir ALT-Werte gehören zu den Leberwerten im Blutbild). In sehr seltenen Fällen Leberschädigungen und Leberfunktionsstörungen.

    Bei den Gegenanzeigen steht:
    Überempfindlichkeit gegen Carprofen oder anderen nicht-steroidalen Antiphlogistika (Anmerkung von mir: Schmerzmittel wie Diclofenac, Ibuprofen). Nicht bei Tieren anwenden, die an einer schweren Herz-Leber- oder Nierenerkrankung leiden oder wenn bereits ein Verdacht auf gastrointestale Ulzeration (Anmerkung von mir: Darmgeschwüre-verletzungen) oder Blutungsneigung besteht. Nicht unmittelbar im Anschluss ab eine Vorbehandlung mit anderen steroidalen oder nichtsteroidalen Antiphlogistika anwenden; keine Kombinationsbehandlung mit diesen Mitteln. anwendung bei dehydratisierten, hypovolämischen (Anmerkung von mir: dehydratisiert: der Körper hat zu wenig Flüssigkeit, hypovolämisch: der Körper hat zu wenig Blut im Blutkreislauf) Tieren ist zu vermeiden. Keine gleichzeitige Verabreichung von Antikoagulantien (Anmerkung von mir: Medis zur Hemmung der Blutgerinnung). Nicht anwenden bei trächtigen oder säugenden Hündinnen.

    Puuuh man ich weiss schon warum ich mir sowas meistens nicht durchlese. Unsere persönliche Erfahrung ist:
    Das Metacam ist prima, und das Rimadyl auch. Ich lasse regelmäßig ein Blutbild machen, damit man rechtzeitig eingreifen und absetzen kann. Also alle drei Monate geht es zum Pieksen. Beides wird von Hunden total gerne genommen. Das Metacam riecht finde ich schon so ein bisschen wie Honig. Wir mussten es alle zwei Tage geben, vorher einen Monat lang jeden Tag. Nachdem er sehr gut darauf angesprochen hat wurde Rimadyl verordnet. Die Tabletten riechen wie Fischfutter, mag er also auch. Aber es darf nie auf nüchternem agen genommen werden, da es sonst die Magenwan angreift. Wie viele Medis bei uns -Menschen auch. Er kriegt dann morgens eine handvoll Futter. Die Tbl sollten morgens gegeben werden, das sich das Mittel dann über den Tag verteilt. agsüber ist er mobil, nachts schläft er eh (sollte er zumindest) daher wäre eine Gabe der Tabletten abends nicht sonderlich hilfreich.

    #57406
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo Rufo und Regina,
    Metacam bekam Babbyär als er 2.x so zerbissen wurde.
    Er vertrug es recht gut….wie man so als Mensch sagen kann. 😉
    Der behandelnde TA empfahl mir jedoch es immer mit etwas Futter/Leckerchen zu verabreichen da es auf den Magen ( Schleimhäute) schlagen könne.

    ÜBRIGENS!
    Habe beim rumgegoogle noch dies hier gefunden:
    “Wofür wird Metacam angewendet”
    Metacam wird zur Linderung von Entzündungen und Schmerzen bei akuten und chronischen
    Erkrankungen des Bewegungsapparates angewendet.
    Nebst Einsatz bei Rindern und Schweinen wird es auch bei Pferden und Hunden zur Linderung von Entzündungen und Schmerzen bei
    akuten und chronischen Erkrankungen des Bewegungsapparates angewendet. Bei Pferden
    wird Metacam auch zur Schmerzlinderung bei Koliken eingesetzt. Bei Hunden wird Metacam
    außerdem zur Linderung postoperativer Schmerzen und Entzündungen nach orthopädischen
    Eingriffen und Weichteiloperationen angewendet. Das Anwendungsgebiet bei Katzen ist die
    Linderung postoperativer Schmerzen nach Kastration oder kleineren Weichteiloperationen.

    Und dies:
    “Wie wirkt Metacam”
    Metacam enthält Meloxicam, das zur Arzneimittelklasse der so genannten nichtsteroidalen
    Antiphlogistika (NSAID) gehört. Meloxicam wirkt durch Hemmung der
    Prostaglandinsynthese. Da die Prostaglandine Stoffe sind, die Entzündungen, Schmerzen,
    Exsudation und Fieber auslösen, vermindert Meloxicam diese Reaktionen.

    Und das noch:
    “Nebenwirkungen”
    Bei Hunden und Katzen wurden in Einzelfällen typische Nebenwirkungen von
    nichtsteroidalen Antiphlogistika berichtet wie z. B. Appetitlosigkeit, Erbrechen, Durchfall,
    Blut im Kot und Apathie (mangelnde Lebhaftigkeit). Bei Hunden treten diese
    Nebenwirkungen gewöhnlich in der ersten Behandlungswoche auf, sind meistens
    vorübergehender Natur und klingen nach Ende der Behandlung wieder ab. In sehr seltenen
    Fällen können sie aber auch schwerwiegend oder tödlich sein.

    Hoffe das nutzt euch was.

    Und die 2.Varianten:
    “Metacam Kautabletten für Hunde”

    Nichtsteroidales Antiphlogistikum für Hunde..

    Indikationen
    Zur Behandlung von akuten und chronischen Erkrankungen des Bewegungsapparates, wie z.B. Disko-/ Spondylopathien, Arthropathien, Prellungen, Verstauchungen, Zerrungen, Lahmheiten und schmerzhaften Entzündungsprozessen des Bewegungsapparates allgemein.

    “Oral-Suspension”:
    Metacam 1.5mg/ml Oral Suspension für Hunde .

    Nichtsteroidales Antiphlogistikum für Hunde..

    Zur Behandlung von akuten und chronischen Erkrankungen des Bewegungsapparates, wie z.B. Disko-/Spondylopathien, Arthropathien, Prellungen, Verstauchungen, Zerrungen, Lahmheiten und schmerzhaften Entzündungsprozessen des Bewegungsapparates allgemein.

    #58535
    Anonym
    Inaktiv

    Sina bekommt zur Zeit Metacam und bis jetzt verträg sie es sehr gut. Sie bekommt es gegen ihre Lahmheit (vermutlich starke Zerrung). Bis jetzt bekommt sie eine Tablette am Tag und ab nächste Woche nur noch eine halbe, Nebenwirkungen konnte ich noch nicht feststellen.

    #61824
    Anonym
    Inaktiv

    Hallöchen,
    ich bin der “Neue” mit meinem Wuff Odin.
    Odin ist ca. im Jahre 2006/2007 schwer an Krebs erkrankt. Der linke Hinterlauf ist schwer angegriffen und der TA teilte uns mit, dass hier nur eine Amputation in Frage käme. Jedoch bei 45 KG lebendgewicht käme dies aus unserer Sicht und die des TA wäre dies nicht vertretbar. Darüber hinaus ergab sich ca. ein Jahr später, dass Odin seine rechte Niere nunmehr auch noch so stark vom Krebs in mitleidenschaften gezogen wurde, dass diese im Prinzip keine Funktion mehr hat.
    Dies nur kurz zur Anamnese.
    Nach der abgebrochenen Krebsoperation haben wir mit Metacam die Schmerztherapie begonnen, jedoch nach einigen Wochen/Monaten reagierte Odin sein Magen mit erbrechen darauf. Wir sind dann auf Canidryl umgestiegen, jedoch verträgt Er diese mittlerweile auch nicht mehr und fängt in der Regel nachts/morgens an zu würgen und erbricht jede Menge Schleim. Unser TA hat uns jetzt das Medikament Gastrosel empfohlen und dieses verabreichen wir Ihm nun seit dem 10-06-10, jedoch hat dieses in Verbindung mit dem Canidryl keine positive Wirkung.
    Nunmehr sind wir zu dem Medikament Rimadyl übergegangen, da Er dies zur Zeit noch gut verträgt, ohne diese Nebenwirkungen.
    Wie gesagt/geschrieben sind wir mit diesen aggresiven Schmerzmitteln dran und kreieren/experimentieren bis geht nicht mehr! Dies bedeutet jedoch NICHT, dass wir an Ihm herum experimentieren!!! Wir suchen einfach nur stetig nach optimalen Möglichkeiten seinen bisherigen lebensabend so lange es geht, auf humane Art und Weise zu erhalten.

    Gruß Gabi und Jörg

    #61826
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo ihr drei,

    man das hört sich ja übel an 🙁 Ich hoffe ihr kommt mit der jetzigen Medikation lange aus. Ich würde auch alles versuchen, wenn ich in eurer Situation wäre. Alles, alles Gute an euch alle.

    #61831
    Anonym
    Inaktiv

    Der arme Odin – das hört sich echt richtig schlimm an. Hoffentlich muss er nicht allzusehr leiden, aber ich würde auch alles probieren, damit er noch einige Zeit schmerzfrei leben darf. Nur leiden soll er nicht – so vernünftig sollten wir Menschen dann sein, dass ein Tier in Würde gehen darf – und nicht wie wir Menschen bis zu allerletzten alles ertragen müssen. Aber ich lese auch, dass Ihr so verantwortungvoll seid, aus Eurem Bericht raus. Ich drück Euch und Eurem Odin alle Daumen, dass er noch eine ganz Zeit bei Euch sein kann und darf. Alles alles erdenklich gute

    #61887
    Anonym
    Inaktiv

    Hallöchen,
    auch wenn ich jetzt ein klein wenig vom eigentlichen Thema abweiche, möchte ich mich an dieser Stelle ganz lieb bei all denjenigen bedanken, die uns auf so nette Art und Weise willkommen geheißen haben.
    Dankeschön!!!
    Also, zurück zum Thema.
    Wie bereits geschrieben leidet unser Odinchen auch sehr unter der Dauervergabe der Schmerzmittel in Form dessen, dass Er bei der “falschen” Medikation extrem darauf reagiert.
    Natürlich habe ich dies sofort, abermals unserem TA berichtet und Er schrieb uns zurück, dass Er Odin auf so genannte H3-Blocker (Magensäureblocker) umstellen möchte, jedoch sich erst nach einem guten Medikament umsehen möchte.
    Ich muß anbeifügen, dass wir umzugsbedingt einen neuen TA haben und dieser bis heute noch nicht genauestens mit der Anamnese von Odin vertraut war.
    Odin ist bereits als Welpe an Parvovirose erkrankt und entsprechend ist der Magen im Vorfeld angegriffen. Wie ca. 2006, durch eine entsprechende endoskopie des Magen festgestellt wurde leidet Odin bedingt durch die Vorerkrankung an einer Magensäurenüberproduktion, die die Medikamentenvergabe noch mal negativ beeinflusst.

    Was ich Euch damit sagen möchte ist, dass Ihr Eurem TA möglichst immer eine gute und nachvollziehbare Anamnese anbeifügen solltet.

    Dieser Beitrag zur Ergänzung, auch sofern dieser nicht gerade des Pudels Kern trifft.

    Viele Grüsse

    #62028
    Anonym
    Inaktiv

    Hallöchen Wir noch mal,

    bezogen auf Schmerzmittel und deren Nebenwirkungen hätte ich hier bitte eine Frage;
    hat jemand Erfahrungen mit H3-Blockern?
    Unser TA hat uns heute ein Rezept bezüglich dessen ausgestellt.
    Eure Erfahrungen mit derartigen Medikamenten wäre uns sehr wichtig und ggf. sehr hilfreich.?

    L. G. Jörg

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