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  • #14252
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo ihr Lieben,

    ich hab hier schon einwenig gestöbert und so einige wichtige Dinge herausgefunden. Allerdings nicht alles.

    Ich habe seit Januar eine Labradorhündin. Mittlerweile fast 7 Monate. Sie kommt aus einer ganz schlimmen Familie und war anfangs sehr ängstlich. Mit der Zeit lernte sie zu hören. Sie war kein Unschuldslamm aber sie gehorchte gut.

    Seit einem Monat allerdings dreht sie total am Rad. Sie haut ab sobald man sie von der Leine lässt, sie springt Kinder extrem an, sie frisst ALLES was sie finden kann. Gerade hier in Wedel am Strand ist das unvorteilhaft da überall diese toten Ratten und Vögel liegen. Und sie bellt tierisch im Auto sobald sie andere Hunde sieht oder Pferde und Kühe.

    Das mit dem Bellen bekomme ich so langsam in den Griff. Ich habe immer meine Leckerlibauchtasche bei mir und versuche sie solange sie ruhig ist damit zu belohnen. Wenn dann ein anderer Hund kommt genau so … eben mit Ablenkung. Ist das vernünftig oder bezwecke ich damit nur dass sie nur mit Leckerli ruhig ist.

    Das Weglaufen macht mich im Moment total stinkig auf sie und es verdirbt jede Lust auf´s Gassigehen. Sie haut einfach ab. Sie hört mich. Bleibt auch kurz stehen, zeigt mir dass sie mich gehört hat und zischt ab. Das ist zum Mäusemelken. Was soll ich nur tun? Habe heute einen Mann am Strand getroffen der meinte ich solle sie mir in solch einem Moment packen und auf den Rücken legen. Damit würde ich sie mir unterwerfen und sie würde gehorchen. Habe es einmal probiert. Sie war total verängstigt … hat danach allerdings gehört. Was haltet ihr von dieser Methode?

    Ihr merkt schon … ich habe viele Fragen 🙂
    War auch schon bei der Hundeschule… nur leider wird auf so wilde und verspielte Hunde wie meine es ist überhaupt nicht eingegangen. Deshalb gehe ich nicht mehr hin. Sehe es nicht ein so viel Geld dafür zu bezahlen wenn ich mich nur selbst mit dem Hund beschäftigen muss.

    Ich hoffe ihr habt alle schöne Tips für eben meinen Fall 🙂

    Herzlichen Dank im Vorraus !!!

    #59445
    Anonym
    Inaktiv

    Salü.

    Vorweg – Du hast einen ganz normalen jungen wilden Hund. *Flegelphase Eins* geht wohl grad los und Du wirst das ganz easy und überlegt in den Griff bekommen.

    [B]Konts – Und sie bellt tierisch im Auto sobald sie andere Hunde sieht oder Pferde und Kühe.
    [/B]

    Ignorieren!
    Bloss nicht drauf eingehen oder gar laut werden – das würde sie nur *unterstützen/bestärken*.

    Und dabei – nicht vergessen das Du einen Hund hast – das *Anschlagen* wird sich legen, wenn Du es konsequent ignorierst, so mit 2 bis 3 Jahren spätestens.

    [B]Kontes – Ist das vernünftig oder bezwecke ich damit nur dass sie nur mit Leckerli ruhig ist.
    [/B]
    Das ist unvernüftig – damit bestärkst du sie nur ungewollt, wenn dein Timeing nicht 1000% stimmt.

    [B]Kontes – Das Weglaufen macht mich im Moment total stinkig[/B]
    Nicht stinkig werden – dann kommt sie immer schlechter!

    Futterpfeife!

    Forensuche – Futterpfeife eintippen – nachlesen 😉

    #59447
    Anonym
    Inaktiv

    Zum Thema “auf den Rücken werfen” – ganz großer Fehler! Glaub mir. Mir wurde dieser Schwachsinn in der Welpenschule damals auch beigebracht und was hab ich davon? Einen verdammt unsicheren Hund, der mir in gewissen Situationen einfach nicht wirklich über den Weg traut. Lass die Finger davon, damit macht man viel kaputt.
    Richtig ist zwar, dass es im Hunderudel durchaus immer mal wieder zu solchen Unterwerfungsgesten kommt, aber eben an den richtigen Stellen und diese sind für uns Otto-Normal-Hundehalter wirklich verdammt schwer zu finden. Mit Sicherheit ist aber das “Unterwerfen” in der Situation, wie du sie beschreibst erst recht falsch. Ein Hund wird in einem Rudel niemals gerufen, also bekommt er für ein nicht-Kommen auch niemals eine Strafe. In solche einem Fall ist es wesentlich sinnvoller einfach zum Hund zu gehen, ihn anzuleinen und in die entgegengesetzte Richtung zu laufen. 😉

    #59459
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo,
    ich bin auch der Meinung, dass dein Hund in der Rüpelphase ist und einfach seine Grenzen austestet, Kinder machen es genau so. Alles was du brauchst ist den längeren Atem und Konsequenz. Mein letzer Hund war genauso und grade als ich dachte, ich setz mich heulend auf die Hundewiese war es vorbei.

    Nur tu dir und deinem Hund einen gefallen, bestrafe sie niemals, wenn sie nach einer “Flucht ” zurück kommt. Das zu dir zurück kommen ist für sie eigentlich etwas positives, wird aber mit Schimpfen oder unterwerfen genau in Gegenteil gekehrt. Was deine Maus lernt ist ” ich komme und bekomme ärger” also wird sie weg bleiben oder schlechter kommen.

    Wenn du nicht stundenlang auf deinen Hund warten willst, übe mit ihr an der Schleppleine, damit sie nicht aus deinem Wirkunsgkreis kommt, aber bringe ihr nicht bei wie lang die Leine ist, sonst klappt es wieder nur ander Leine. Mach dich interessant, in dem Moment bevor sie entgültig Gas gibt, dass sie zurück guckt ist immerhin ein gutes Zeichen. Geh in die andere Richtung usw.

    Und letzendlich wirklich einfach durchhalten, da mussten wir alle durch und unsere Hunde haben auch irgendwann begriffen, dass sie kommen sollen.

    #59464
    Anonym
    Inaktiv

    Es ist toll zu hören, dass alles ganz normal ist 😀

    Ich dachte schon ich hab einen besonders sturen Hund!

    Ich werd´s nun mit Ausdauer versuchen! Ich danke euch ! 🙂

    #59466
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo Kontes ! Dein Frauchen hat ja hier schon super Tips erhalten,finde ich ! Ich weiss ja nicht,wieviel ihr in der Hundeschule bezahlen musstet,aber Hu-Schu ist auch nicht gleich Hu-Schu ! Hast du mal bei einer anderen reingeschnuppert ? Oder vielleicht wäre Einzelunterricht für euch interessant ? Wir hatten einen tollen Trainer,der kostete pro halbe Stunde 5 Euro,danach brauchten wir keine andere Schule mehr.(Welpenschule hatten wir u.a. wegen der Sozialisation schon absolviert) Vielleicht gibt es bezahlbare Trainer auch in eurer Nähe !

    #59469
    Anonym
    Inaktiv

    Das mit der Hundeschule wollte ich auch noch mal sagen. Es gibt viele schwarze Schafe, man muss sich einfach im Umfeld umhören mit anderen Hundehaltern sprechen um die guten zu finden. Ich war auch bei abendteuerlichen Verein, teilweise welche die von Stromhalsbändern sprachen, und nu bin ich zufrieden*g*

    #61559
    Anonym
    Inaktiv

    Ich wollt euch mal was Neues von uns erzählen.

    Wir haben mittlerweile super Erfolge gemacht !

    Hören tue ich mittlerweile. Und das mit der Hundepfeife war eine SUPER idee. Die hilft wenn echt gar nichts mehr geht.

    Klar hab ich noch hier und da einpaar Macken … aber dazu gibts ja nun andere Beiträge 🙂

    Aber ich danke euch für die Tipps !! 🙂

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