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  • #13894
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo

    Ich wollte mal Rat bitten!!!!

    Meine Hündin Genna ist nun 5 1/2 Jahre jung 🙂 und ein Labrador/Dogge/Schäferhund Mix und hat eine Schulterhöhe von 64cm,also ein gestandenes Tier :-).Nun wurde vor ca.drei Wochen bei ihr an der letzten Zitze ein Mammatumor in der größe von nichtmal 1cent Stück festgestellt.
    Nun meine Frage:
    Da man ja nicht feststellen kann ob gut- oder bösartig und sie dazu noch seit der Geburt ein zu großes Herz hat, frage ich Euch und mich ob sie unbedingt operieren lassen muß oder nicht.
    Gibt es eventuell noch andere möglichkeiten!!!!

    Ich habe angst, das es nach der Behandlung schwierigkeiten gibt mit der Nakose, ihrem Herzen und/oder der entstehenden Wunde, obwohl der kleine Mammatumor doch gutartig war!?

    liebe Grüße

    #68197
    Anonym
    Inaktiv

    Liebe Genna, Emily hatte auch Mammatumore. Glücklicherweise habe ich immer ganz schnell operieren lassen, sprich: als die Tumore noch nicht einmal erbsengroß waren. Mammatumore wachsen unter Umständen schnell. Ich habe immer nur das betroffene Gewebe entfernen lassen und nicht die ganze Mammaleiste – im Falle, dass die Tumoren streuen/wieder auftauchen, wird so, platt gesagt, wieder “nur” die Mammaleiste befallen und keine inneren Organe. Das macht eine Bauchraumöffnung und das damit verbundene Risiko überflüssig. Nach drei OPs sind sie nicht wiedergekommen, und Emily hat das alles gut weggesteckt. Man kann um Gut-/Bösartigkeit festzustellen, natürlich eine Biopsie machen. Ich würde die Tumoren aber auf jeden Fall entfernen lassen, denn auch aus einem gutartigen Tumor kann sich ein bösartiger entwickeln. Ach ja, das Em hat auch ein großes Herz, im Sinne von: ein vergrößertes Herz und noch dazu Herzrhythmusstörungen. Noch dazu war sie bei den Operationen schon im fortgeschrittenen Seniorenalter. Trotzdem war die Narkose kein Problem und die Wunden sind sehr schnell und sehr gut verheilt. Dies hier nur als Erfahrungsbericht. Natürlich kann man nicht von einem Hund auf den anderen schließen, aber vielleicht hilft es trotzdem. Es gibt hier auch schon irgendwo einen Thread namens “Mammatumore”. LG, V. mit Em

    #68194
    Anonym
    Inaktiv

    Ist de Hündin kastriert oder nicht?

    Unabhängig von der obigen Frage würde ich jeden Tumor der chirurgisch relativ einfach zu erreichen ist (also nicht mitten Leber/Hirn/Lunge usw liegt) immer grosszügig entfernen lassen.

    Wenn sich dann rausstellt das er gutartig war kannst Du eh ruhig schlafen.
    Sollte sich rausstellen das er bösartig war, hätte er eh geschnitten werden müssen und je kleiner (früher), desto einfacher hat es der Chirurg in rauszuschneiden ohne dabei karzinogenes umliegendes Gewebe drin zu lassen bzw in negativer weise zu zerteilen.

    Ansonsten sollte auch die Möglichkeit einer Punktion bestehen um vorher genau abzuklären um welche Art Tumorgewebe es sich konkret handelt.

    Sollte die Hündin nicht kastriert sein, oder erst nach der ersten bis dritten Läufigkeit kastriert worden sein, kann Mensch leider mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon ausgehen das es sich nicht um gutartiges Gewebe an der Milchleiste handeln wird. Da kann Mensch sich die Kosten für eine Punktion dann gleich sparen.

    Ich wünsch euch das Beste! 🙂

    #67798
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo,

    Zunächst zum Thema gut- oder bösartige Tumore: Generell ist bei Mammatumoren ist die Wahrscheinlichkeit bei 50/50 einzuschätzen. Bei Kastrationen vor der ersten Läufigkeit sind Mammatumore so gut wie ausgeschlossen, bei Kastrationen bis 2-3 Jahren wird das Risiko um 25% minimiert. Übergewicht ist z.B. ein großes Risikofaktors.

    Biopsien sind vorsichtig zu betrachten, weil die kleine Verletzung durch die Feinnadel die Tumore schneller wachsen lassen können. Da wäre die komplette Entfernung u.U. günstiger. Allerdings sind Rezidiven dadurch keineswegs ausgeschlossen.

    Es gibt 14 Subformen von Mammatumoren, deshalb ist die Differenzierung gut-/bösartig nicht einfach.

    Manche Subformen metastasieren, weshalb die Lymphknoten der Leiste und auch die Lunge untersucht werden sollen. Ödeme in den Hinterbeinen können ein Zeichen für Metastasen der Lymphknoten sein.
    Manche Mammatumore metastasieren auf dem Blutweg und befallen so Lunge, Leber und Knochen.

    Aus meiner Sicht wäre eine klassische homöopathische Behandlung das Mittel der Wahl. Und – egal bei welcher Therapieentscheidung – eine gründliche Umstellung der Fütterung (unbedingt getreidefrei, da Krebszellen gerade Kohlenhydrate für ihr Wachstum brauchen. Der restliche Organismus des Hundes kann seinerseits sehr gut darauf verzichten!).

    Viele Grüße,
    Anne

    #68174
    Anonym
    Inaktiv

    Guten Morgen!
    Meine Meinung wäre auch, den Tumor in jedem Fall entfernen zu lassen, denn alles was wichtig ist, haben schon die Vorredner geschrieben. Die Narkosen werden sicherlich mit Rücksicht auf die Herzerkrankung und Länge der OP eingestellt. Begleitend kann man ja homöopatisch behandeln, allein ausreichend finde ich persönlich das jedoch nicht. Aber die Futterumstellung auf getreidefrei halte auch ich für wichtig.
    Ich wünsch euch alles Gute!
    Liebe Grüße Tonia

    #68170
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo Tonia,

    es gibt durchaus Fälle, in denen Krebs (bei Menschen und bei Tieren) homöopathisch geheilt wurden. Klar, in solchen Fällen spricht man gerne von “Spontanheilung”! Und wenn?

    Sollte nach Entfernung des Mammatumors homöopathisch behandelt werden, würde der Therapeut ohnehin die Symptome des Tumors mit aufnehmen, das die lokale Entfernung nicht gleichbedeutend mit der Heilung einer im Erbgut liegenden Krankheit ist.

    Schulmedizinisch gibt es auch keine wirkliche Sicherheit. Gut, dass es unterschiedliche Ansätze gibt, so kann sich jeder für die Therapieform seiner Wahl entscheiden. Wichtig ist fundierte Information im Vorfeld.

    Viele Grüße,
    Anne

    #68159
    Anonym
    Inaktiv

    Nicht das ich dagegen sein will – *die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt* – aber
    [URL=http://www.stadthunde.com/community/forum_postings/view/93645/re-traumeel-s-fuer-hund-mensch.html]Homöophatie[/URL] ist gegen Krebs ERWIESENERMASSEN so wirksam wie immer. Gar nicht.

    #68155
    Anonym
    Inaktiv

    Zusatzinfo:
    Also bei der Intubationsnarkose wird nach unc nach Narkosemittel durch einen Schlauch in den Hundefang geleitet, je nach Bedarf, und nicht wie bei der Spritze auf einmal.
    Zusätzlich wird noch die Herztätigkeit durch einen Monitor überwacht.

    #67803
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo Tonia

    Ich stand vor einer ähnlichen Entscheidung wie du. Meine Hündin Tanju bekam mit 9 Jahren ihren ersten Mammatumor. Er war damals so gross wie eine Kirsche. Nach längerem Ringen habe ich mich dazu entschlossen ihn chirurgisch entfernen zu lassen- trotz ihres Alters. Leider musste ich dann bange Stunden ausstehen da sie sehr lange brauchte um aus der Narkose aufzuwachen.

    Nach diesem Eingriff habe ich ihre Ernährung komplett umgestellt – weg von Trofu und hin zu Barf. Ihr ging es danach sichtlich besser, ganz allgemein gesehen. Es traten auch keine weiteren Mammatumore auf. Im übrigen stimmt die Aussage mit dem Getreide, es fördert das Zellwachstum bei Krebs.

    2 Jahre später entdeckte ich wieder einen.. diesmal erbsengross. Da sie damals schon 11 Jahre alt war und ich wusste wie schlecht sie die Narkose vertrug habe ich mich gegen eine weitere OP entschieden. Da ich Tanju mittels Homöopathie schon von chronischer Ohrenentzündung und auch anderen Krankheiten befreien konnte, habe ich mich entschieden auch in diesem Fall die Homöopathie anzuwenden, da mir das Risiko und der Stress einer OP zu gross waren. Bereits nach ein paar Tagen wurde der Tumor merklich kleiner, härter und kapselte sich ab. Es ist richtig – Homöopathie kann Krebs nicht heilen – aber in gewissen Fällen kann es zu ebendiser Verkapselung führen. Sie hat bis zu ihrem Tod so gelebt, ohne dass sie je wieder Anzeichen von Mammatumoren hatte.

    Es gilt abzuwägen, was für den Hund das Beste ist. Ob es nun das Alter ist oder wie in deinem Fall ein zu großes Herz.. überlege es dir gut.
    ich selber habe mit Homöopathie auf sehr vielen Gebieten großartige Erfolge erzielt und empfehle es deswegen gern weiter. Wie wäre es z.B. wenn du es einfach ein paar Tage ausprobierst und schaust ob eine fühlbare Veränderung eintritt? Falls nicht, kannst du immer noch die Möglichkeit der OP wählen.
    Wenn du nähere Infos brauchst welch(e) Mittel du bei einem Mammaturmor hilfreich sein können, schreib mir einfach eine PN.

    Egal wie deine Entscheidung ausfällt.. warte nicht zu lang.

    LG

    #68104
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo Kalinka,
    herzlichen Dank für Deinen Bericht, glücklicherweise gibt es viele solcher Berichte, sie sind für mich aussagefähiger als in Großbuchstaben geschriebene Meinungen. Selbstredend dürfen sie ebenfalls geäußert werden.

    Wenn deine Hündin klassisch homöopathisch behandelt wurde, wirst du sicherlich wissen, dass die homöopathischen Mittel nicht pauschal “gegen Mammatumore” verschrieben werden, sondern sehr individuell. Deshalb sind Ratschläge nicht wünschenswert, auch wenn du es sicherlich sehr lieb meinst. Gerade weil homöopathische Mittel eine positive Wirkung haben, können sie – wenn sie nicht passen – sich auch negativ auswirken. Deshalb würde ich die Verschreibung einem gut ausgebildeten klassischen Homöopathen überlassen.

    VG,
    Anne

    #68102
    Anonym
    Inaktiv

    Kalinkas Punkt mir der Umstellung auf Barf halte ich für wesentlich – hab ich ganz vergessen zu erwähnen, das haben wir auch gemacht. Getreide größtenteils gestrichen (und wenn, dann Reis oder Amaranth) und fortan gebarft.

    #68627
    Anonym
    Inaktiv

    Wer zu Homöopathie rät – hat von Medizin nicht den geringsten Funken von Ahnung. Sry.

    Das ist fast so als wenn Afrikanische Stammesführer zu viel Maniokwurzel essen gegen das HI Virus faseln.

    [B]Gerade weil homöopathische Mittel eine positive Wirkung haben, können sie – wenn sie nicht passen – sich auch negativ auswirken.[/B]
    Da ist der Wunsch der Vater des Gedanken, denn Homöopathische-Mittel sind, was in vielen tausend Studien wissenschaftlich zweifelsfrei belegt wurde, ABSOLUT Wirkungsfrei. Von Placeboeffekt den Leitungswasser oder ein Würfelzucker genauso auslösen können, mal abgesehen.

    #68090
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo Anne

    wir haben im Freundeskreis und auch in der Familie Heilpraktiker. Ich habe ehrlich gesagt noch nie davon gehört, dass sich ein falsches hömoöpathisches Mittel sich wirklich negativ auswirken kann. Es bleibt dann eben wirkungslos. Es könnte natürlich zu “Verschlimmerungen” kommen, wenn man z.b. einem aufgrehtem Hund ein Mittel zur allgemeinen “Aufmunterung” verpasst, stimmt ^^
    Und es gibt schon gewisse Indikatoren, nach denen man bei bestimmten Sachen gehen kann. Aber du hast recht, es gibt da verschiedene Mittel für die unterschiedlichen Formen von (beispielsweise) Mammatumoren, da hab ich jetzt garnicht dran gedacht. Bei Tanju haben die beiden Klassischen für Brustkrebs geholfen.
    Ich habe selbst ein sehr gutes Buch hier, es heisst “Unsere Hunde – gesund durch Homöopathie” von Hans G. Wolff. In den meisten Fällen konnte ich meiner Hündin damit helfen, auch ohne gleich bei jedem wehwehchen zum Tierarzt zu gehen (der übrigens selber auch gern mit diesen Mitteln behandelt, sofern der Besitzer zustimmt) Ich finde es sehr schön dass es schon derart aufgeschlossene Tieraärzte gibt.

    Es gibt auch Konsitutionsmittel für permanent bellende Hunde, die nichts ausser sich selbst tolerieren, schon davon gehört?

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende!

    #67920
    Anonym
    Inaktiv

    Ich kann nur noch mal drauf hinweisen….

    [B]Die Homöopathie verdünnt wirksame Stoffe in verscheiden Verhältnissen. Heute gängig ist zB. die C30 Verdünnungspotenz.

    Das bedeutet:
    das in einer homöopathischen C30-Zubereitung, das Verhältnis von Wirkstoff zu Wasser 1 : 10 hoch60 beträgt. Die Wahrscheinlichkeit, in einem Mol der verdünnten Lösung ein Molekül des Wirkstoffes anzutreffen, beträgt in etwa = 1 : 10 hoch 36.

    Die Wahrscheinlichkeit, mit einem Tippfeld im Lotto 6 Richtige mit Zusatzzahl korrekt zu tippen, liegt bei knapp 1 zu 14.000.000.
    Erst ein ungefähr fünfmaliges Gewinnen des Lottojackpots an fünf Spieltagen in Folge mit je nur einem ausgefüllten Feld erreicht eine Wahrscheinlichkeit von = 1 : 5,38 x 10 hoch35 und liegt damit immer noch höher als die Wahrscheinlichkeit, in einem Mol der verdünnten homöopathischen Lösung auch nur ein einziges Molekül des Wirkstoffes zu finden.

    Von daher – ein Gebet hilft nicht weniger [/B]

    Und – dieser [URL=http://www.stadthunde.com/community/forum_postings/view/93645/page:8]Thread[/URL] hat das Thema Homöopathie im Prinzip schonreichlich genug zerkaut 🙂

    #67851
    Anonym
    Inaktiv

    Danke erstmal für Eurer großes Interesse und eure vielen Tips.

    Genna wurde nun am Montag operiert und ihr gehts den Umständen entsprechend gut.Die Nakose hat sie trotz Herzfehlers sehr gut überstanden.

    Sie hat nun eine 30cm lange Narbe am Bauch und ihr wurden 3 Zitzen entfernt.
    Der Tumor ,Saugleiste ,Fettgewebe und Blutgefäße sind nun bei der Biopsie, wo nun festgestellt werden muss ob er gut- oder bösartig ist bzw. war.Nach angaben des TA haben die Metastasen nich getreut.wollen wir es hoffen.

    DankeEuch nochmal!!!!

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