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  • #68920
    Anonym
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    @ Nelson
    Danke da werden wir auch mit drücken irgendwie eine grauselige Vorstellung ich hoffe das uns das wirklich erspart bleibt…
    Gruß Petra mitLilly

    #69218
    Anonym
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    Ich glaube, man kann versuchen vorzubeugen durch mehrmaliges Füttern am Tag, Spielen danach unterbinden etc.. Und trotzdem kann es passieren, so bei meinem alten Hund, der daran leider verstarb.
    Wir haben es sogar früh erkannt und schnell reagiert, ebenso der TA. Der Hund wurde damals umgehend operiert, hat die OP überlebt und verstarb an nächsten Tag. Die OP an sich soll wohl aufgrund von aufsteigenden Keimen etc. sehr riskant sein, ebenso kann die Milz eingequetscht werden, wobei Hunde ohne Milz gut leben können.
    Aber es können Keime aufsteigen und der Körper ist durch die schwere OP oft nicht stark genug, sie abzuwehren.
    VG
    Ingrid und Xeni

    #69221
    Anonym
    Inaktiv

    Thema Magendrehung ist schon ziemlich undurchsichtig und zum Teil auch sehr widersprüchlich.

    ZB. gibt es Studien die besagen mit einem erhöhten Napf (einer weniger gekrümmten Haltung) reduziert sich das Risiko. Andere Studien sagen genau das Gegenteil.

    Ich kenne eine Langzeitstudie (15 Jahre – alle Hunde selbes Trocken-Futter, Menge nach Körpergewicht, Einzel-Zwingerhaltung, Napfmulde auf 35cm Höhe) von einer Militär-Hundestaffel die zu dem (statistischen) Ergebnis kam das Magendrehungen am häufigsten am Dienstag Abend gegen 1900 auftreten und am seltensten Samstag vor 1100.

    Was sagt uns das?
    Genau – gar nichts!

    Studien der Futtermittelhersteller sagen das Magendrehungen bei Trockenfutter seltener auftreten. Studien von Tierkliniken sagen das sie bei Trockenfutter vermehrt auftreten. Also im Prinzip alles Murks.

    Meiner MEINUNG (das ist kein Fakt sondern meine ganz persönliche Meinung) nach, gibt es im Grossen und Ganzen vier Faktoren die eine Magendrehung wahrscheinlicher machen.

    Es handelt sich bei dem Hund erstens um einen Rüden, der zweitens zu einer grossen Rasse/Mix (> 50cm Schulterhöhe) gehört, drittens am oberen Ende der Normalsgewichtsskala oder darüber liegt und viertens allgemein relativ wenig bewegt wird/wurde (nicht gerade eine fitte/austrainierte Kanone ist) .

    Dazu kommt das recht sicher Schlinger bevorzugt Opfer einer Drehung werden, das eine sehr grosse Futtermenge eine Drehung begünstigen kann, und junge Hunde allge. häufiger betroffen sind als ältere.

    Meiner bescheidenen Meinung nach liegt der Hauptschlüssel für eine Magendrehung in schwacher Bauchraum- und Verdauungsstrang-Muskulatur, sowie schwachem Bindegewebe (was bei sehr gr. Rassen auch durch schieres Wachstum begünstigt sein kann) und hektischem Fressverhalten (was durch wenig Erfahrung -> junger Hund, Futterneid, schlecht dimensionierte und frequentierte Fütterung begünstigt werden kann).

    #69223
    Anonym
    Inaktiv

    Da hat Kaykoo ganz sicher recht – unsere Hündin hatte damals ein schwaches Bindegewebe und war aus dem Grund sicher anfälliger.
    Wir haben Trockenfutter – gut eingeweicht gefüttert – aber wie schon geschrieben, sie hatte ja gar nichts gegessen nur getrunken.
    Sie war immer Normalgewichtig – eher schlanker als dicker.
    An die Langzeitstudie mit dem Auftreten am Dienstag und nicht Samstags vor 11 Uhr glaub ich persönlich nicht, denn wie sollte das eine Magendrehung beeinflussen

    #69231
    Anonym
    Inaktiv

    Na wie ich auch schon sagte – Studienergebnisse sind oft Murks.

    Statistisch war es in dem Fall absolut korrekt erfasst, nur aussagen tut so ein Ergebnis halt gar nichts.

    Logisch wenn ich xxx Ereignisse in xx Jahren zeitlich erfasse und statistisch auswerte ergibt sich eine statistische Häufung. Über den praktischen Wert einer solchen Erkenntnis brauch Mensch nicht wirklich lange sprechen.

    Statistisch gesehen passieren die meisten Autounfälle auch Tagsüber zwischen 1100 und 1600 und werden von Fahrern verursacht die NICHT betrunken sind.
    Daraus könnte Mensch nun auch den (Fehl)Schluss ziehen das es am sichersten sei nachts und Stockbesoffen (Achtung – polemisch 😉 ) zu fahren – was ja nun garantiert nicht richtig ist – allerdings eine statistisch korrekte Aussage wäre 😉

    Nennt sich der *Storcheneffekt*.
    Denn *rein statisch* ist auch vielfach “bewiesen” das dort wo viele niesten, mehr Kinder geboren werden. Allerdings liegt das natürlich nicht am Storch, sondern daran das grössere Siedlungen mit mehr Häusern und mehr Landwirtschaft dem Storch bessere Bedingungen bieten und er daher dort nistet. Das in grösseren Siedlungen auch mehr Kinder geboren ist wiederum normal und geht nicht aufs Konto des Storches 😉

    #70093
    Anonym
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    Also ich hörte nach dem Fressen brauchen Hunde Ruhe wie meine [URL=http://www.bikerszene.de/magazin/testberichte/Moto_Guzzi_Breva_V1100_und_Griso_1100-17526-1.html]Moto Guzzi[/URL] 🙂

    #70391
    Anonym
    Inaktiv

    Also ich hörte das Wölfe beim Fressen und nach dem Fressen alles andere als ruhig sind – und – ganz entfernt hab ich mal gehört das Hund und Wolf anatomisch und Verhaltensbiologisch so gering zu unterscheiden sind, das Mensch sie nur marginal von einander per Wortdefinition unterscheidet 😉

    #48449
    Anonym
    Inaktiv
    #48440
    Anonym
    Inaktiv

    [quote][quote_head]Zitat von Kaykoo vom 29.11.2010 14:57[/quote_head]Also ich hörte das Wölfe beim Fressen und nach dem Fressen alles andere als ruhig sind – und – ganz entfernt hab ich mal gehört das Hund und Wolf anatomisch und Verhaltensbiologisch so gering zu unterscheiden sind, das Mensch sie nur marginal von einander per Wortdefinition unterscheidet[/quote]

    ich hab mal von jemandem erfahren, der von jemand gehört hat, dass es keine wölfe mit platter schnauze, schlappohren und kurzen beinen gibt. das glaube ich schon eher. deinem beitrag stehe ich aber mit einer gewissen skepsis gegenüber, lieber kaykoo 😉 meine vermutung: magendrehung ist “hausgemacht”, soll heißen: die viele rumzüchterei bei hunden (in der konsequenz dann auch bei mischlingen) kann (nicht muss!) auch folgen mit sich bringen. einen an magendrehung verstorbenen wolf hat man wohl noch nicht entdeckt – könnte aber wahrscheinlich passieren. und eine gewisse müdigkeit nach dem futtern ist durchaus eine natürliche folge bei ganz vielen lebewesen. dazu zähle ich mich auch 😉 und ich habe auch schon von menschen gehört, die an darmverschlingung gestorben sind – meist nachdem sie zu viel kohl gegessen haben. es scheint also eine unglückliche situation aus futter, gasbildung bzw. luft schlucken beim (fr)essen und eine unglückliche bewegung zu sein, die den magen bzw. darm innerlich dreht. darum bin ich auch der ansicht, dass der hund NACH dem auslauf gefüttert werden sollte, um dieses risiko zu minimieren. ist die magendrehung erst mal da, kommt hilfe meist zu spät!

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