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    • #13751
      Anonym
      Inaktiv

      Hallo Ihr Lieben…
      Ich bin voll irritiert ich habe letzten Sonntag den Kurs “Erste Hilfe am Hund” gemacht und dort sagte man das es nicht der “volle” Magen ist der sich dreht sondern eher der halb leere bis leere Magen das auslösen kann… Man demonstrierte es uns mit einer Tüte die einmal voll und einmal halb voll war und somit hieß es das es nach dem fressen (also 1-1,5 Std danach) am unwahrscheinlichsten ist das sowas passiert…
      Was sagt ihr dazu???
      Gruß Petra

    • #68854
      Linda Gerhard
      Teilnehmer

      http://www.hundezeitung.de/top/top-31.html
      Hier passiert es beim wenig gefülltem Magen. ?(

      http://www.kirasoftware.com/Magendrehung.php
      Hier heisst es beim VOLLEM Magen ?(

      Ich bin also auch nicht schlauer. Ich meinte das gleiche wie du, aber das erste oben klingt auch plausibel.

    • #68855
      Anonym
      Inaktiv

      Ja so geht es mir auch wobei das mit der Tüte war sehr anschualich und total plausiebel…

    • #68860
      Anonym
      Inaktiv

      Ich kenne es so, daß egal wie voll der Magen ist, also auch mit Wasser gefüllt, kann es passieren.
      Und Mägen,welche große Portionen gewohnt sind, sind etwas gedehnter als die welche mehrere am Tag bekomen, und somit gefährdeter.Ein Hund welcher breits eine Magendrehung hatte ist somit auch noch um ein vilefaches gefährdeter.
      So kenne ich es …bis dato.

      ___________________________________________________________________________________________________-
      Die Magendrehung beim Hund ist immer ein Notfall
      Ältere Hunde (älter als fünf Jahre) mit tiefer Brust sind besonders gefährdet, ausserdem Rüden doppelt so häufig wie Hündinnen.Die genaue Ursachen für eine Magendrehung sind nicht endgültig geklärt.

      Klassisch bei der Magendrehung ist eine vorausgegangene, ausgiebige Fütterung und unmittelbar anschließendes, unkontrolliertes Herumtollen des Hundes.
      Zitat:” Die Fütterung mindestens zweimal täglich ist zwar keine Garantie dafür, dass der Hund niemals eine Magendrehung bekommt, aber es ist doch sehr unwahrscheinlich”.

      Der aufgegaste mit Futter überladene Magen dreht sich im Uhrzeigersinn um die Speiseröhre herum. Die Folge ist ein teilweiser oder auch völliger Verschluss von Speiseröhre und Magenausgang.

      Der Magen wird sozusagen abgeklemmt, und durch die Einwirkung der Magensäure auf das Futter entsteht Gas, das den Magen immer mehr aufbläht. Es entsteht ein lebensbedrohlicher Zustand.

      Erste Symptome/ Anzeichen
      Würgen, ohne dass nennenswerte Mengen Mageninhaltes hervorgebracht werden.Meistens werden nur geringe Mengen Schleim/Flüssigkeit erbrochen. Anfangs noch Unruhe, die dann in Apathie übergeht, weil der Kreislauf des Hundes nicht mehr mitmacht.

      Typisches Symptom ist das ca. ein bis zwei Stunden nach der letzten Fütterung beginnende Aufblähen des Bauches.
      Der Hund ist anfänglich sehr unruhig, hat starke Schmerzen, speichelt viel und versucht erfolglos zu erbrechen, würgt.
      Der Bauchumfang nimmt ständig zu.
      Klopft man auf die Bauchwand, hört es sich an wie eine Trommel.
      Der Hund leidet unter Atemnot.
      Es kommt zu einem Kreislaufversagen, der Hund wirkt sehr abgeschlagen und bewegt sich nicht mehr.
      Beugung Sie einer Magendrehung vor

      Den Hund 3- 4 mal täglich füttern.
      Gefördert wird die Magendrehung auch durch gärendes Futter, das dem Magen Auftrieb verleiht.
      Nach dem Fressen Aufregung und große Anstrengungen vermeiden
      Füttern sie keine zu reichlichen Mahlzeiten. Insbesondere abends sollte nur eine kleine Menge Futter gegeben werden. Auch Stress spielt offensichtlich eine Rolle.
      Gönnen sie ihrem Hund deshalb nach der Fütterung eine Ruhepause von etwa 1-1,5 Stunden.

      Noch ist nicht genau geklärt, warum die Magendrehung bei bestimmten Hunderassen besonders häufig ist. Solange die Ursachen nicht bis in die Einzelheiten bekannt sind, gibt es keine absolut sichere Methode, eine Magendrehung zu 100 Prozent zu verhindern.

      Als Besitzer/in eines grossen Hundes mit tiefem Brustkorb müssen sie daher ganz besonders aufmerksam sein, damit sie die Symtome sofort erkennen.

      Erste Massnahmen bei einem Verdacht
      Beim geringsten Verdacht müssen sie SOFORT zu einer tierärztlichen Praxis oder Klinik fahren. Rufen sie kurz dort an und informieren sie den diensthabenden Tierarzt/die diensthabende Tierärztin darüber, dass ihr Hund vermutlich eine Magendrehung hat.

      Zögern sie nicht, nur weil sie unsicher sind, kein Tierarzt ist ihnen böse, wenn es nach all der Hektik nur “falscher Alarm” war.

      Auch nicht mitten in der Nacht, denn die Magendrehung ist ein absoluter Notfall. Wenige minuten können entscheidend fuer das Überleben des betroffenen Hundes sein.

      Diagnosestellung durch den Tierarzt

      Die Verdachts- Diagnose kann durch den Tierarzt oft schon allein durch die Klinische Untersuchung gestellt werden.

      Die Diagnose kann dann durch ein Röntgenbild bestätigt werden.

      Typisch ist die im Röntgenbild zu sehende “Zipfelmütze”.

      Die Behandlung wird überwiegend in einer Tierklinik durchgeführt.
      In den allermeisten Fällen ist eine Operation notwendig, um den verdrehten Magen wieder in seine richtige Lage zurückzuführen.

      Zuerst muss der Hund aber stabilisiert werden, d.h. das Gas aus dem aufgeblähten Magen entfernt werden. Entweder wird der Tierarzt mit einer Kanüle das Gas durch die Bauchwand ablassen, oder aber versuchen, eine Magensonde zu schieben.

      Sehr wichtig ist auch eine Schocktherapie mittels schnell laufenden Infusionen. Dann kann der Hund operiert werden.

      Die Operation sieht so aus, dass der Magen geleert und in seine normale Lage zurückgelegt wird. Es gibt Tierärzte, die den Magen nicht in seiner normal-anatomischen Lage befestigen.

      Nach der Operation besteht noch für ca. drei Tage die Gefahr, dass der Hund erneut Herzrhythmusstörungen bekommt, die gegebenenfalls auch noch tödlich sein können.

      Behandlungskosten der Magendrehung beim Hund
      800 bis 1300 Euro wird Ihre Tierklinik verlangen.

      Dies ist eine Teilkopie….komplett nachzulesen bei:

      http://www.kirasoftware.com/Magendrehung.php
      _____________________________________________________________________________________________________

      Wichtig ist für den Hundefreund….
      “EUER HUND WÜRDE BESTIALISCH LEIDEN und hat +/- 1.Stunde um gerettet zu werden! ”
      Wer will so etwas erleben?
      Ich selbst denke daß es stets ein Vorteil ist seinen/e Hund/e nach einer Fütterung egal welcher Menge 1,5-2. Std. zu keienr wilden Toberei/Rennerei zu verleiten Das Risiko ist mir persönlich zu hoch und ich halte schon immr so daß nach einer Spiel/Gassie ect.-Aktion gefüttetr wird. Bei uns 2.x täglich ( mo.+ab.).

    • #68862
      Anonym
      Inaktiv

      Wenn bzw. da man es oft nicht sofort merkt (Hund fängt aber meist relativ schnell an sich zu wälzen um zu versuchen den Magen zurück zu bekommen) kann man wenn man sich traut (das tut man glaube ich fürs Leben des Hundes) und nur im äußersten Notfall (man wohnt am Arsch der Welt und der TA ist ellen weit weg) eine Kanüle (reicht in größe einer Braunüle) oder leeren Kugelschreiber zwischen(!) den dritten und vierten Rippenbogen VON HINTEN GEZÄHLT stoßen damit die Gase entweichen kann (so überlebt der Hund definitiv) denn wenn sich speziell der hintere Teil dreht hat man max. 45 MIn Zeit…

      Eine Wiederholung ist nach einer Magendrehung die operativ behandelt wurde NICHT mehr möglich da der Magen fest genäht wird! So sagte man uns nun lese ich von Suza doppelt gefährdet…
      Ein Buch mit sieben Siegeln 🙁

    • #68863
      Anonym
      Inaktiv

      Ich kenne das so:
      Unmittelbar nach der Fütterung ist die Gefahr einer Magendrehung am größten.
      Deshalb, 1h – 2h Verdauungsschläfchen / Ruhephase.

      Erste Hilfe bei einer Magendrehung mit einem leeren Kugelschreiber??? ?(
      Wow…wer das packt, RESPEKT!!! Und es dann auch beim ersten mal schafft diesen “durchzustoßen”…
      Ich persönlich könnte das nicht!!! Diese Methode ist mir zu heftig.
      Deshalb, Kanüle ist in der Hundeapotheke :] Dank meiner Nichte…Krankenschwester!!!

      Gruß Sabine

    • #68865
      Anonym
      Inaktiv

      Klar heftig… Und jetzt wo alles klar ist würde ich auch sagen kan ich nicht aber ich denke wenn es Deinen Hund trifft und man keine Kanüle hat ja dann klappt das mit dem Kugelschreiber und man bekommt ihn denn auch bestimm reingestoßen…
      ABER ich habe eine Kanüle in der Tasche eine im Auto und eine im Erste Hilfe Rucksack 😀 Weil wie sagt man so schön worauf man vorbereitet ist das passiert einem nicht 😀

    • #68866
      Anonym
      Inaktiv

      Hey Petra, also das mit dem Magen festnähen wußte garnicht.
      Aber damit könnte ja begründet sein das dieser nicht so schnell wieer drehbar ist.Also somit keine so große Gefahr für eine erneute MD ist.
      Die Kugelschreibervariante klingt scheußlich ….ich hoffe ich muß dies niiiiiiie tun! Doch wenn dann wünsche ich mir starke Nerven und gutes Zielen!
      Man kann ja sonstwas treffen. ?( 🙁

    • #68867
      Anonym
      Inaktiv

      Keine Gefahr mehr der Magen ist dann FEST genäht!!! Der einzige Vorteil wenn der Hund es überlebt mußte damit nicht mehr rechnen 😀
      Ne zwischen der dritten und vierten Rippe von hinten kannste eben nicht sooo viel bis fast gar nix treffen und wenn Du es dann nicht tust stirbt der Hund Du tust dies ja nur wenn nix anderes geht!!!!!
      Nach dem ich das gelernt habe habe ich dieKanülen überall 😀 mit nem Kugelschreiber stelle ich mir auch grauselig vor…

    • #68868
      Anonym
      Inaktiv

      Habe vor viiiiieeelen Jahren mal ein “Erste-Hilfe-Kurzseminar” mitgemacht….hmm…..sollte zecks Refresh mal wieder eines machen. Irgedwie fehlt einiges… ?( 😀 an Erinnerung.

      @ Petra….K-a-n-ü-l-e…..ist notiert!^^

    • #68869
      Anonym
      Inaktiv

      Ich habe ja gerade beides hinter mir erste Hilfe am Hund und Mensch und muß sagen es lohnt!!!!! KANN ICH NUR EMPFEHLEN!!!!!
      Ich denke um so öfter man das macht um so selbstverständlicher wird das helfen 😀
      Genau Kanüle besorgen 😀 😀

    • #68871
      Anonym
      Inaktiv

      arkon hatte ja bereits einen magendreher. gemerkt hab ich es morgens beim füttern, er wollte nicht fressen und beim laufen hat sein magen so seltsam gegluckert… als ob man eine wasserflasche schüttelt. aufgebläht war er dagegen nicht.
      unsere hunde werden sogar dreimal am tag gefüttert und danach ist immer erstmal pause. da er abends seine letzte fütterung hatte und die ganze nacht durchgeschlafen hat, muss sich der magen also irgendwann gegen morgen gedreht haben.
      der ta meinte, er hätte sowieso schon viel platz im bauchraum, auch dadurch bedingt, da er ja die milz enfernt bekommen hat.
      der magen wurde festgenäht… aber 100%ige sicherheit gibts trotzdem nicht, da sich der magen ja auch wieder lösen kann.

      lieber gruß

    • #68873
      Bianka Kuklinski
      Teilnehmer

      Unsere vorherige Hündin Eika (dt. Schäferhund) hatte 2 mal eine Magendrehung. Das 1. Mal passierte es uns im Urlaub in Frankreich – sie hat den ganzen Tag nichts gegessen nur unendlich viel getrunken und irgendwann wurde sie total unruhig und wollte sich nicht mehr hinlegen, dann konnte man zusehen, wie sich ihr Bauchraum aufblähte, wie wenn man einen Luftballon aufbläst. Sie fing an zu wimmern und versuchte verzweifelt weissen Schleim zu erbreche. Wir sofort in die dortige Tierklinik, wo man ihr dann zuerst mit einem Schlauch in den Magen kommen wollte, dann durch den Darm. Da beides nicht mehr funktionierte, entschloss man sich für einen klitzekleinen Schnitt um die Gase entweichen zu lassen. Und schwupps hatte sich der Magen wieder in die richtige Lage gebracht – gott sei Dank, denn eine OP im Urlaub wäre nicht so spassig gewesen. Sie verbrachte dann die Nacht in der Klinik – aber ab sofort war wirklich Vorsicht angebracht, denn wer das einmal hat und nicht operiert wird, ist die Gefahr, dass es wieder kommt richtig groß. Wir fütterten sie von da ab 3 mal täglich. Ab diesem Moment hatten wir auch immer eine Kanüle dabei für den Notfall. Ich denke bevor der Hund stirbt könnte man sicher auch mit einem Kugelschreiber zustechen. Gott sei Dank musste ich es nie machen. Nach 5 Jahren Sonntags das Gleiche wieder – nichts essen, nur trinken, wir waren schon sehr angespannt und dann nachmittags wurde sie wieder richtig unruhig, da sind wir sofort in die Klinik gefahren und wir entschlossen uns zur sofortigen OP – in ihrem Alter, sie war damals immerhin schon 11 Jahre alt. Diesmal war die Drehung so heftig, dass die Milz gerissen war und gleich mit entfernt wurde. Dabei wurde der Magen angenäht und uns wurde gesagt, das sei absolut sicher. Es wurde im Impfpass vermerkt, denn sollte irgendwann mal ein Notfall eintreten, muss jeder Tierarzt wissen, wo er auf keinen Fall aufschneiden darf, weil er sonst den Magen mit aufschneiden würde.
      Ich drücke jedem die Daumen, dass er nie in so eine Situation kommt, wenn es aber sein muss, dann ist es schon wichtig ein wenig Bescheid zu wissen. Deshalb finde ich auch einen Erste – Hilfe – Kurs sehr wichtig, wir haben den einmal bei einem Tierarzt gemacht.

    • #68875
      Anonym
      Inaktiv

      Moin…
      Ohje gleich zweimal das ist ja schrecklich… Ja so sagte man es uns auch mit der Magendrehund aber auch da haben wir ja nun schon gelesen 100% ist es auch mit der OP nicht… Ich habe mich nun aber entschlossen morgens die erst Rund also vor dem Frühstück bleibt lilly an der Lein und spielen ist nicht ?(Dan gibt es Futter und wenn ich nach Hause komme gegen 14 Uhr dann geht es los 😀
      Ich habe da echt schiß vor… Aber sollte es passieren habe ich die Kanüle und der TA ist um die Ecke und IMMER erreichbar…
      Gruß Petra

    • #68907
      Bianka Kuklinski
      Teilnehmer

      Man sagt, bei kleinen Hunde würde das kaum auftreten und somit haben wir bei Nelson nicht ganz soviel Angst, trotzdem kriegt er 2 mal am Tag Futter und vor und nach dem Essen ist Ruhen angesagt.
      @Lilly – wir drücken Euch die Daumen, dass Euch das erspart bleibt

    • #68920
      Anonym
      Inaktiv

      @ Nelson
      Danke da werden wir auch mit drücken irgendwie eine grauselige Vorstellung ich hoffe das uns das wirklich erspart bleibt…
      Gruß Petra mitLilly

    • #69218
      Anonym
      Inaktiv

      Ich glaube, man kann versuchen vorzubeugen durch mehrmaliges Füttern am Tag, Spielen danach unterbinden etc.. Und trotzdem kann es passieren, so bei meinem alten Hund, der daran leider verstarb.
      Wir haben es sogar früh erkannt und schnell reagiert, ebenso der TA. Der Hund wurde damals umgehend operiert, hat die OP überlebt und verstarb an nächsten Tag. Die OP an sich soll wohl aufgrund von aufsteigenden Keimen etc. sehr riskant sein, ebenso kann die Milz eingequetscht werden, wobei Hunde ohne Milz gut leben können.
      Aber es können Keime aufsteigen und der Körper ist durch die schwere OP oft nicht stark genug, sie abzuwehren.
      VG
      Ingrid und Xeni

    • #69221
      Anonym
      Inaktiv

      Thema Magendrehung ist schon ziemlich undurchsichtig und zum Teil auch sehr widersprüchlich.

      ZB. gibt es Studien die besagen mit einem erhöhten Napf (einer weniger gekrümmten Haltung) reduziert sich das Risiko. Andere Studien sagen genau das Gegenteil.

      Ich kenne eine Langzeitstudie (15 Jahre – alle Hunde selbes Trocken-Futter, Menge nach Körpergewicht, Einzel-Zwingerhaltung, Napfmulde auf 35cm Höhe) von einer Militär-Hundestaffel die zu dem (statistischen) Ergebnis kam das Magendrehungen am häufigsten am Dienstag Abend gegen 1900 auftreten und am seltensten Samstag vor 1100.

      Was sagt uns das?
      Genau – gar nichts!

      Studien der Futtermittelhersteller sagen das Magendrehungen bei Trockenfutter seltener auftreten. Studien von Tierkliniken sagen das sie bei Trockenfutter vermehrt auftreten. Also im Prinzip alles Murks.

      Meiner MEINUNG (das ist kein Fakt sondern meine ganz persönliche Meinung) nach, gibt es im Grossen und Ganzen vier Faktoren die eine Magendrehung wahrscheinlicher machen.

      Es handelt sich bei dem Hund erstens um einen Rüden, der zweitens zu einer grossen Rasse/Mix (> 50cm Schulterhöhe) gehört, drittens am oberen Ende der Normalsgewichtsskala oder darüber liegt und viertens allgemein relativ wenig bewegt wird/wurde (nicht gerade eine fitte/austrainierte Kanone ist) .

      Dazu kommt das recht sicher Schlinger bevorzugt Opfer einer Drehung werden, das eine sehr grosse Futtermenge eine Drehung begünstigen kann, und junge Hunde allge. häufiger betroffen sind als ältere.

      Meiner bescheidenen Meinung nach liegt der Hauptschlüssel für eine Magendrehung in schwacher Bauchraum- und Verdauungsstrang-Muskulatur, sowie schwachem Bindegewebe (was bei sehr gr. Rassen auch durch schieres Wachstum begünstigt sein kann) und hektischem Fressverhalten (was durch wenig Erfahrung -> junger Hund, Futterneid, schlecht dimensionierte und frequentierte Fütterung begünstigt werden kann).

    • #69223
      Bianka Kuklinski
      Teilnehmer

      Da hat Kaykoo ganz sicher recht – unsere Hündin hatte damals ein schwaches Bindegewebe und war aus dem Grund sicher anfälliger.
      Wir haben Trockenfutter – gut eingeweicht gefüttert – aber wie schon geschrieben, sie hatte ja gar nichts gegessen nur getrunken.
      Sie war immer Normalgewichtig – eher schlanker als dicker.
      An die Langzeitstudie mit dem Auftreten am Dienstag und nicht Samstags vor 11 Uhr glaub ich persönlich nicht, denn wie sollte das eine Magendrehung beeinflussen

    • #69231
      Anonym
      Inaktiv

      Na wie ich auch schon sagte – Studienergebnisse sind oft Murks.

      Statistisch war es in dem Fall absolut korrekt erfasst, nur aussagen tut so ein Ergebnis halt gar nichts.

      Logisch wenn ich xxx Ereignisse in xx Jahren zeitlich erfasse und statistisch auswerte ergibt sich eine statistische Häufung. Über den praktischen Wert einer solchen Erkenntnis brauch Mensch nicht wirklich lange sprechen.

      Statistisch gesehen passieren die meisten Autounfälle auch Tagsüber zwischen 1100 und 1600 und werden von Fahrern verursacht die NICHT betrunken sind.
      Daraus könnte Mensch nun auch den (Fehl)Schluss ziehen das es am sichersten sei nachts und Stockbesoffen (Achtung – polemisch 😉 ) zu fahren – was ja nun garantiert nicht richtig ist – allerdings eine statistisch korrekte Aussage wäre 😉

      Nennt sich der *Storcheneffekt*.
      Denn *rein statisch* ist auch vielfach “bewiesen” das dort wo viele niesten, mehr Kinder geboren werden. Allerdings liegt das natürlich nicht am Storch, sondern daran das grössere Siedlungen mit mehr Häusern und mehr Landwirtschaft dem Storch bessere Bedingungen bieten und er daher dort nistet. Das in grösseren Siedlungen auch mehr Kinder geboren ist wiederum normal und geht nicht aufs Konto des Storches 😉

    • #70093

      Also ich hörte nach dem Fressen brauchen Hunde Ruhe wie meine [URL=http://www.bikerszene.de/magazin/testberichte/Moto_Guzzi_Breva_V1100_und_Griso_1100-17526-1.html]Moto Guzzi[/URL] 🙂

    • #70391
      Anonym
      Inaktiv

      Also ich hörte das Wölfe beim Fressen und nach dem Fressen alles andere als ruhig sind – und – ganz entfernt hab ich mal gehört das Hund und Wolf anatomisch und Verhaltensbiologisch so gering zu unterscheiden sind, das Mensch sie nur marginal von einander per Wortdefinition unterscheidet 😉

    • #48449
    • #48440

      [quote][quote_head]Zitat von Kaykoo vom 29.11.2010 14:57[/quote_head]Also ich hörte das Wölfe beim Fressen und nach dem Fressen alles andere als ruhig sind – und – ganz entfernt hab ich mal gehört das Hund und Wolf anatomisch und Verhaltensbiologisch so gering zu unterscheiden sind, das Mensch sie nur marginal von einander per Wortdefinition unterscheidet[/quote]

      ich hab mal von jemandem erfahren, der von jemand gehört hat, dass es keine wölfe mit platter schnauze, schlappohren und kurzen beinen gibt. das glaube ich schon eher. deinem beitrag stehe ich aber mit einer gewissen skepsis gegenüber, lieber kaykoo 😉 meine vermutung: magendrehung ist “hausgemacht”, soll heißen: die viele rumzüchterei bei hunden (in der konsequenz dann auch bei mischlingen) kann (nicht muss!) auch folgen mit sich bringen. einen an magendrehung verstorbenen wolf hat man wohl noch nicht entdeckt – könnte aber wahrscheinlich passieren. und eine gewisse müdigkeit nach dem futtern ist durchaus eine natürliche folge bei ganz vielen lebewesen. dazu zähle ich mich auch 😉 und ich habe auch schon von menschen gehört, die an darmverschlingung gestorben sind – meist nachdem sie zu viel kohl gegessen haben. es scheint also eine unglückliche situation aus futter, gasbildung bzw. luft schlucken beim (fr)essen und eine unglückliche bewegung zu sein, die den magen bzw. darm innerlich dreht. darum bin ich auch der ansicht, dass der hund NACH dem auslauf gefüttert werden sollte, um dieses risiko zu minimieren. ist die magendrehung erst mal da, kommt hilfe meist zu spät!

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