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  • #13768
    Anonym
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    Hallo Stadthunde-Freunde,

    man hört ja immer das es Hunden in Städten so schlecht geht und auf dem Land alles toll ist was die Hundehaltung betrifft. Fast jeder fünfte Deutsche hat etwas gegen Hunde in der Stadt.

    Wie steht ihr zu diesem kontroversen Thema? Lebt ihr auch mit eurem Hund in einer Großstadt oder in ländlicher Idylle?

    Gibt es vielleicht Tierärzte die sagen was auch gesundheitlicher Sicht besser für Hunde ist?

    LG Sara

    #76458
    Anonym
    Inaktiv

    Also ich wohne direkt an einer Bundesstrasse.Akito ist sehr lärmempfindlich und schreckhaft.Wenn direkt im Feierabendverkehr Gassi gehn angesagt ist,wahnsinnig laut.Schon für uns Menschen,wie doll höret er erst den Krach?Auch die ganzen Abgase sind bestimmt schädlich.Zum Ausgleich fahr ich sehr oft in die Natur.im Wald ist er sehr entspannt,tut uns beiden gut.Ich würde lieber ländlich wohnen.

    #76459
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo

    Ich habe mit meiner letzten Hündin sowohl in der Stadt, später auf dem Land gewohnt. Ich bin der Meinung, dass das Landleben für einen Hund wesentlich schöner ist – sofern die Haltung stimmt. Wenn er nur im Hof rumrennen darf nützt auch das tollste Landleben nichts 😉

    In der Stadt ist es lauter, stinkender, voller.. allgemein stressiger. Das empfinde übrigens auch ich so und habe mich deswegen für das Leben auf dem Dorf entschieden 🙂

    Ich will damit nicht sagen, dass es unbedingt “gesünder” ist.. aber ich denke doch ein Stück weit artgerechter bzw angenehmer für Hunde.

    #76460
    Anonym
    Inaktiv

    Wir leben eher ländlich und auch am Ortsrand – ich glaube, dem Hund ist es egal wo er lebt, solange er genug Auslauf und immer wieder Abwechslung, damit er nicht immer die gleiche Runde gehen muss und man auch oft genug Zeit hat aus der Stadt raus ins Grüne zu fahren, braucht man sich keine Sorgen machen, wenn man in der Großstadt einen Hund halten möchte. Genauso ist es wenn man “nur” eine Wohnung hat, solange der Auslauf stimmt, reicht jedem Hund auch die Wohnung. Wir haben einen Garten und unser früherer Schäferhund ist nie im Garten rumgesprungen oder gelaufen, sie ist immer nur draussen gelegen und bei Nelson ist das nicht anders. Zum Rumliegen reicht auch das kleinste Zimmer oder ein kleiner Balkon.
    Und den Hundekot sollte man überall entfernen, dann regen sich auch weniger Menschen über Hundehalter auf.

    #76463
    Anonym
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    Was ein Zufall!? Eben gerade bin ich über eine tolle Infografik gestolpert, die perfekt zu diesem Thema passt.

    Infografik - Die hundefreundlichste Stadt in Deutschland

    Was sagt ihr zu dem Ergebnis? Hättet ihr das erwartet?

    #76496
    Anonym
    Inaktiv

    Spannende Grafik – danke dafür! 🙂

    Ja, Hamburg schneidet ja echt ganz gut ab. ich selbst habe vorher im Ruhrgebiet gelebt und bin dort auf weitaus angespanntere Menschen getroffen, was Hunde angeht – allerdings wurden die Häufchen von Hundehaltern auch nicht so konsequent eingesammelt wie hier in der Hansestadt…

    Spannendes Thema!

    LG
    Gina & Ruby

    #76539
    Anonym
    Inaktiv

    Hey Suza, was du da über das Treppensteigen schreibst, versteh ich nicht ganz. Die meisten Wohnhäuser in der Stadt sind heutzutage mit Fahrstühlen ausgestattet und ganz abgesehen davon, steigt ein Hund in einem Einfamilienhaus, welches sich über 2 oder gar mehr Etagen erstreckt durchaus mehr Treppen als wenn er 3 oder 4 mal am Tag ein paar Stufen zu einer Wohnung im zweiten Stock steigen muss. Warum? Wenn ein Hund sich in einem Haus mit mehreren Etagen frei bewegen darf, dann wird er sicher ab und an mal in der oberen Etage herumlungern und mal in der unteren – je nachdem wo sein Rudel sich gerade aufhält. Dies tut der Hund dann eben nicht nur zu den festen Gassigehzeiten sondern wie er gerade Lust uns Laune hat. Also das Treppenargument lass ich hier nicht gelten 😛 😀
    Der Rest ist wohl eher abhängig von der Einstellung der Besitzer zu ihren Hunden. Da gibt es Städter, deren Hunde noch nie nen Wald von Nahem gesehen haben und welche, die ständig raus ins Grüne mit Fiffi fahren. Ebenso gibt es auf dem Land Hunde, die im Zwinger gehalten werden und schon froh sind, wenn sie mal ne Runde über den Hof flitzen dürfen. Andere Landhunde werden tatsächlich Gassi geführt und kommen mal raus. Letztere leben aber höchstwahrscheinlich nicht bei althergebrachten “Dörflern” auf nem richtigen Hof sondern eher bei aus der Stadt geflüchteten jungen Familien, welche sich auf dem Land ein Häuschen gebaut haben und für die ein Hund einfach zur Familie dazu gehört.

    #76557
    Anonym
    Inaktiv

    Pogo hat mit der Einschätzung des Landlebens nicht ganz unrecht. Habe das Hundeleben in meinem Dorf mal genauer beobachtet:

    8 von 10 Familen hier haben einen Hund – wirklich. Diese Hunde leben grösstenteils allerdings in der Wohnung, dürfen sich bei schönem Wetter im Hof und Garten bewegen und werden trotzdem täglich Gassi geführt. Ich kenne kaum einen, wo das nicht so ist. Und das sind nicht nur junge Paare. Ich würde behaupten, dass artgerechte Hundhaltung auch langsam auf dem Land Einzug hält und kröne hiermit mein Dorf zum Hundefreundlichstem Deutschlands 😀

    #76563
    Anonym
    Inaktiv

    Na das freut mich doch zu hören, dass auf Dörfern diesbezüglich doch so langsam das Umdenken angefangen hat. So sollte das sein.

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