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  • #13798
    Anonym
    Inaktiv

    Vielleicht kann mir einer von Euch einen Rat geben. Vor zwei Jahren fing meine Paula auf einmal fürchterlich zu humpeln an mit der rechten Hinterpfote. Sie lief richtig auf Zehenspitzen. Ich war sofort beim Tierarzt, der stellte fest, sie hätte ein Schlabber-Knie-Gelenk und das Kreuzband wäre angerissen. Er meinte nur viel Ruhe, das würde dann wieder in Ordnung kommen. Also durfte meine Kleine nur noch an der Leine raus, mußte daheim bleiben, wenn ich mit Olli zum Baden fuhr. Ich schonte sie wirklich, nach zwei Wochen war es wesentlich besser. Danach paßte ich einmal nicht richtig auf und sie tobte mit Olli wieder durch den Garten. Es war schlimmer denn je. Ich fuhr also in die Tierklinik, ließ sie röntgen und da hörte ich das gleiche: das Kreuzband wäre angerissen. Sie durfte zwei Monate mit niemanden spielen, nur noch an der Leine, ich achtete wirklich sehr auf sie, alles schien wieder in Ordnung, meinte auch der Tierarzt. Nur seitdem habe ich immer wieder das gleiche Problem, wenn sie mal wieder richtig tobt, kann sie fast nicht mehr laufen. Ich merke selber, daß sie anfängt sich zu schonen. Früher war sie wie verrückt nach Bällen, konnte gar nicht genug davon bekommen, jetzt jagt sie einmal dem Ball hinterher, legt sich dann irgendwo hin und spielt mit sich selbst. Seit einiger Zeit, wenn sie sich hinlegt, streckt sie immer den rechten Hinterfuß aus, auch wenn sie zusammengerollt daliegt. Und das neueste seit zwei Tagen leckt sie ununterbrochen an ihren Krallen oder an ihrem Fuß. Ich hab sie jetzt schon ein paar Mal untersucht, konnte aber nichts sehen, sie humpelt auch nicht. Wenn sie ihre drolligen 5 Minuten bekommt, tobt sie wie wild mit Olli rum, daß ich manchmal dazwischengehe, weil ich Angst habe, daß wieder was passiert. Vielleicht habt Ihr einen Tip, was das sein könnte. Ich war so oft mit ihr beim Tierarzt in letzter Zeit, daß sie schon Angstzustände bekommt, wenn sie nur das Haus sieht. Und es hat wieder angefangen wie am Anfang, als ich sie bekam, daß sie, sobald wir die Praxisräume betreten, wieder Durchfall bekommt. Gibt es vielleicht irgendetwas auf homöopathischer Ebene? Nachdem sie wirklich sämtliche Krankheiten hat bzw. bekommt, ihr ganzes Immunsystem ist kaputt, sagt der Tierarzt, bin ich bei ihr auf Naturheilmittel umgestiegen. Sie bekommt auch seit drei Jahren Caniviton, nachdem sie mir die Treppe runterfiel, sich das Gelenk so stauchte, daß keine Gelenkflüssigkeit mehr da war und ein Stück vom Knorpel abbrach. Das hat sich durch das Caniviton wieder wunderbar verbessert. LG Inge

    #21576
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo!
    Du wirst wohl um eine Operation nicht herumkommen!
    Wie Du es beschreibst ist es ganz klassisch ein Kreuzbandanriss. Nach einiger Wochen Ruhe wird es besser und wenn wieder belastung aufs bin kommt geht das Lahmen wiede los. denn dann reissen einzelne Fasern vom Kreuzband weiter. es ist ein ewiger Kreislauf… Es wird sicher schon eine chronische Entzündung im Knie sein, welche die Arthrosebildung fördert. Aber auch mit einer Op ist die Arthrose nicht mehr zu stoppen, aber das mechanische Problem und die Schmerzen sind in den griff zu bekommen!!
    Bei der Größe von Paula ist die Kreuzband-OP nach der TPLO Methode am bewärtesten!!
    Und bitte geh zu einem anerkannten Orthopäden!!!

    Lg Laura und Coco

    #21605
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo Paula,
    ich schließe mich der Meinung von Laura an. Das ist ein Kreuzbandriss. Hatte der Jango auch schon, war relativ schmerzhaft. Zum Glück hat der Teirarzt Notdienst das gleich erkannt, (ist natürlich Sonntags passiert, wann auch sonst) und hat alles notwendige eingeleitet. In der kommenden Woche ist der Jango auch gleich operiert worden und hat alles gut überstanden. Jetzt tollt er wieder rum als wäre nix gewesen. Nur beiWetterumschwüngen leckt er sich häufig die Narbe, ansonsten ist alles gut. Aber geh jetzt wirklich zu einem anerkannten Fachmann, dein Tierazt hätte sofort bei der ersten Diagnose handeln müssen.
    Ansonsten steht alles auch bei Laura in der Antwort drin. Mit den Arthroseproblemen wird der Hund leben müssen, aber das ist bei weitem nicht so schlimm wie täglich mit einem angerissenem/oder gerissenem Kreuzband laufen zu müssen. Würde ein Mensch auch nicht machen.
    LG Maik mit Jango

    #55709
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo! 🙂 muss mal kurz mein problem schildern: mein Beagle Frodo hatte anfang januar den 1. kreuzbandriss am rechten, hinteren beinchen. es wurde dann ende januar operiert. eigentlich verlief die genesung dann ganz gut….bis er plötzlich letzten montag auch mit dem anderen bein nicht mehr auftreten konnte. der arzt hat wiederum einen kreuzbandriss diagnostiziert. werde evtl. morgen noch einen termin in der klinik wg. erneuter op haben….wollte nur mal wissen, ob jemand das auch schon mitgemacht hat und wie lange es dann gedauert hat, bis die fellnase wieder richtig laufen konnte… 🙁 bin ziemlich verzweifelt… , Antje

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