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  • #16205
    Anonym
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    Hallo Ihr Vier- und zwei Beiner!

    Hoffentlich hat der ein oder andere unter Euch einen Tipp für mich oder weiß Rat….

    Mein pingeliger und heißgeliebter Owen würde das ja niiieee tun aber….. die Newo frisst Kot. Besonders gerne wenn er schon angegammelt und möglichst schwarz ist ….würg……

    Ich habe ihr die Schei….e schon mehrfach aus dem Maul geholt was sicherlich – wie Ihr Euch denken könnt – alles Andere als angenehm ist!

    Meine größte Sorge ist allerdings, dass sie sich mit dem Kot auch allerlei Krankheiten und Parasiten einverleibt die sie krank machen können oder Owen oder auch uns.
    Ich entwurme jetzte beide alle 4 Wochen aber ich fürchte das reicht nicht.

    Pferdeäpfel verschmäht sie übrigens es muss Hunde und/oder Wildkot sein grgrgrgrghhhh.

    Ich frage mich warum macht sie das ? Es gibt hier allerfeinstes Futter gemischt mit Gemüse und Hähnchenfilet, gerne auch mal Fisch aber nein Madame frisst Sche….e!

    Viele Grüße

    Alexandra mit Owen und Newo

    #68439
    Anonym
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    Hallo!! Unser erster Rüde hat das auch gemacht, als er jung war. Allerdings hat auch er vorwiegend die Haufen gefressen, neben denen ein Taschentuch lag… Widerlich!!! Der Tierarzt hat uns dann gesagt, daß Hunde das tun, wenn sie einen Mangel haben. Leider weiß ich nicht mehr genau welchen. Wir haben dann irgendwas zugefüttert und es war sofort gut. Später hat er es nochmal angefangen, nachdem er eine heftige Durchfallerkrankung hatte und nur Hühnchen mit Reis fressen durfte. Sobald er wieder normal essen durfte und wieder diesen Futterzusatz bekam, hörte die Sch…fresserei direkt wieder auf. Es ist so lang her, ich weiß nicht mehr, was wir da gegeben haben.
    Hoffe wir konnten dir helfen !!!

    Liebe Grüße von Doris mit Harley und Ivanhoe 😉

    #58659
    Anonym
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    Hey,

    Kotfressende Hunde haben meist Mangelerscheinungen an bestimmten Mineralien. Dies versuchen sie auszugleichen, indem sie Kot, Scheiße, Exkremente und anderen Unrat fressen (Fachbegriff: Koprophagie ). Das muß für den Hund sogar nicht unbedingt schädlich sein, ist für den uns aber meist recht ekelig – und das Scheiße fressen ist alles andere als angenehm, wenn der Hund nachher mit uns kuschelt *iiihhhhhh*

    JULIUS hat es seit einigen Wochen nicht mehr getan…Er bekommt zusätzlich Heilerde, Algen…Das sind nur einige Mineralstoffe.

    LG, Sabine mit JULIUS

    #66459
    Anonym
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    Ich kann nur sagen, der Pogo hat das leider schon immer gemacht und auch egal, was ich ihm füttere (hab schon viel probiert) – er tut es immer wieder mal. Also ich würde bei ihm zumindest einen Mangel an irgendwas ausschließen wollen, es sei denn es hat ihm tatsächlich bei jeder Art von Futter irgendwas gefehlt, was ich mir aber schwer vorstellen kann.
    Einen Grund hätte ich aber trotzdem noch zu bieten: Viele Hunde bekommen Futter, in denen Unmengen an Lockstoffen (z. B. Zucker) enthalten sind. Spuren davon finden sich dann natürlich auch in ihrem Kot und andere Hunde lassen sich von diesen Stoffen dann eben noch anlocken – auch wenn sie schonmal durch einen Magen hindurch sind. Viele Hund fressen mit Vorliebe Menschenkacke, wer weiß was da so alles schönes noch drin ist…

    #68380
    Agnes Roos
    Mitglied

    Hallo,
    also meine Suse hat das am Anfang als sie noch klein war auch immer gemacht da war ich auch ziemlich verzweifelt aber dann habe ich den Tip bekommen ihr entweder Harze Roller Käse oder so einen Stinkenden Fisch abgepackt gibst die beim Fressnapf oder ähnliche Zoogeschäfte danach hörte es dann auf. Probiere es einfach mal aus wünsche Dir viel Erfolg.

    Lg. Ute mit Suse

    #68379
    Anonym
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    Hallo,

    zunächst mal Danke für die Hinweise.
    Newo frisst am liebsten auch Menschenkot und glaubt es oder nicht der pingelige Ownski hat sich gestern auch einen Haufen ( vermutlich Mensch ) reingezogen buääähhhhh!

    Na man sagt ja immer die hunde lernen voneinander – na super.
    Vor allem, wenn Hund im Bett schläft oder oft und gerne durch des Menschen Gesicht schleckt.

    In manchen Foren ist zu lesen es herrsche ein Mangel an K1 ( Vitamin/Mineral keine Ahnung ) aber ich glaube wirklich es sind die Zusatzstoffe in manchen Futter oder eben die speziellen Enzyme bei wildtieren aber was Menschenkot so interessant macht – keine Ahnung.

    Heute konnte ich zumindest verhindern, das Newo sich was reinzieht und zur Belohnung gabs einen kleinen stinkenden getrockneten hering.

    War offensichtlich auch lecker.

    Also bis dann und danke

    Alex mit Owen und Newo

    #67631
    Anonym
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    [B]HAllo Alex, ich hab mal bei BSiN kopierstibitzt. Der Rat stammt von KAthrin Hansen[/B]
    Es ist eine “blöde” Angewohnheit von Vermehrerhündinnen, dass sie ihr Terrain sauber halten wollen – ein sicheres Zeichen (wie gesagt insbesondere bei dieser Vergangenheit) ist das Fressen des EIGENEN Kotes auf dem EIGENEN Gelände. Hintergrund: es machen vorallem Hündinnen, die beim Vermehrer auf sehr engem Raum (oftmals auch zu mehreren, machen aber auch einzeln gehaltene Hündinnen) gelebt haben. Das Welpenkot-Fressen der Mutterhündin weitet sich hier zu einem an sich abnormalen Verhalten aus, was wirklich zwanghaft werden kann (dann spricht man von einer psychischen Störung). Da es sich aber nicht um ein angeborenes Verhalten handelt, kann man dagegen etwas tun… dazu unten mehr.

    Es gibt auch Hündinnen (nicht nur Vermehrerhündinnen), die fressen auf dem EIGENEN Gelände den Kot der ANDEREN Hündinnen: dies machen Hündinnen, die so ihren Alphastatus stärken wollen – meist pieseln sie nämlich auch über den Urin der anderen Hündinnen drüber. Hintergrund ist hier, dass es – insbesondere auf dem eigenen Gelände – nicht nach der Konkurrenz riechen soll; ähnlich wie bei markierenden Rüden… und nicht nur der Urin riecht, sondern eben auch der Kot sagt viel aus (sog. Zeitungslesen).

    Zurück zum eigenen Kotfressen auf dem eigenen Gelände:

    Selten helfen die allbekannten Tipps nachhaltig 😉 da es eben oftmals ein zwangshaftes Verhalten ist – je älter die Hündin ist, desto fester sitzt das Verhalten in ihr drin.

    Es bleibt nur der Weg, die Hündinnen “umzuerziehen” und das ist ein sehr langer Weg, der viel Geduld und Ausdauer bedarf:

    – die Hündin darf niemals wieder das “Erfolgserlebnis” Kotfressen haben (ähnlich einem trockenen Alkoholiker könnte sie rückfällig werden), dies sollte man während des Trainings im Hinterkopf behalten.

    – die Hündin geht nur noch an einer Schleppleine (natürlich am Geschirr, niemals am Halsband) raus in den Garten bzw. auf ihr eigenes Terrain. Da sich viele Hündinnen nicht (so gerne) lösen, wenn Herrchen/Frauchen daneben steht, sollte man genügend Raum lassen, aber trotzdem den Hund im Blick behalten (notfalls bei Dunkelheit mit einer Taschenlampe; bitte den Strahl auf “weit” stellen, nicht punktuell leuchten).

    – Wenn sich die Hündin löst, sofort ein bereitgehaltenes “Superleckerli” (Käse, Fleischwurst etc.) hinwerfen… und so die Aufmerksamkeit vom eigenen Haufen ablenken. Wenn die Hündin dieses Leckerli nimmt, dann verbal loben (nicht vorher, also nicht das Lösen loben – außer man ist gerade im Stubenreinheitstraining) und die Hündin zu sich rufen (nicht ziehen!). Dann wieder loben und gemeinsam den Löseplatz verlassen.

    – Am besten macht eine zweite Person den Haufen weg (ohne dass die Hündin es merkt)… und danach kann man die Hündin auch von der Leine lassen.

    Hintergrund dieses Ablaufs ist folgender: mit der Schleppleine hat man die Hündin immer in Reichweite. Das Hinwerfen des Superleckerlis lenkt die Hündin ab und bedeutet gleichzeitig eine Belohnung des Lösens. Das Loben nach dem Aufnehmen des Leckerlis bedeutet für die Hündin ein Lob, dass sie sich dem Leckerli zugewandt hat (klingt für manchen vielleicht seltsam, ist aber wichtig 😉 unsere Hunde wollen es uns immer Recht machen – daher ist positive Bestärkung eines gewünschten Verhaltens das A und O in unserer Hundeerziehung). Das freiwillige Herkommen (ohne Zug) bestärkt die postive Situation (Zug würde Widerstand erzeugen bzw. “Gewalt” erzeugt “Gegengewalt”). Die Hündin soll nicht zuschauen beim Wegräumen der Hinterlassenschaft: sie ist nicht gezwungen, die “Verpflichtung des Säuberns des eigenen Platzes” abzugeben… man darf nicht vergessen, dass es für manche Hündinnen zwanghaft ist, den Platz zu säubern – und würde man sie zuschauen lassen, versetzt man sie unter Stress – tja und Stress bedeutet nie was Gutes.

    Je tiefer dieses “zwanghafte” Bedürfnis nach Fressen des EIGENEN Kotes auf dem EIGENEN Gelände ist, desto länger braucht es die obige Übung… aber in den meisten Fällen wirksam, WENN der Mensch genügend Ausdauer mitbringt (leider scheitert es daran meistens…).

    Puh, ist lang geworden… aber hoffentlich verständlich, nachvollziehbar und machbar 😉
    __________________
    Freundliche Grüße
    Kathrin & ihre Hundebande
    kathrin@berner-sennenhunde-in-not.de

    #68377
    Anonym
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    [B]und noch ein Rat von Susanne G. zum Thema Kot aller Arten zu fressen:[/B]
    Dr. Wolff nennt das perverser Appetit, Dinge, die nicht in den Magen eines Hundes gehören (Kot, Erde, Steine, Holz, Aas, rohe Kartoffeln), dies sei ein Zeichen im Säure-Basen Haushalt des Organismus, wobei er vorerst abklärt, ob ein Wurmbefall die mögliche Ursache sein kann. Jungtieren hilfe eine Kur mit Calcium carbonicum Hahnemammi D6 3x tgl., wenn eine Störung des Kalkhaushalts zugrunde liegt z.B. bei rohen Kartoffel oder leckt Kalk von den Wänden. Gieriges Verlangen, Kalk von Wänden zu krazten und auch die Gier nach Kot und unverdaulichen Dingen, da empfielt er Acidum nitricum D6 mehrmals tgl. evlt. auch noch Aluminium D8. Das besagte Mineral kannst du auch direkt als Mineral D6, ein homöopathisches aufbereitetes Erzgemisch aus Australien mit 18 Bestandteilen, in der Apotheke kaufen. Dies unterstützt den gestörten Kalkhaushalt. Hilft u.a. auch sehr gut bei Krankheitsbezeichnungen wie Spondylose, Arthrose, Hüftgelenksdysplasie, Verkalkungserscheinungen an der Wirbelsäule und Wachsstumsstörungen. Als Verordnung schreibt er 3xtgl. 1 Tablette Mineral D6 für 20 Tage, danach zeigt sich, ob das Mittel “greift”, oft würde die erste Kur schon ausreichen.
    Ich habe mich für das Mineral von CdVet entschieden, um bei Paula den Kalkmangel auszugleichen, bislang funktioniert das gut. Sie zeigt damit augenblicklich keine Anzeichen mehr, andere Outputs zu fressen.

    #68369
    Anonym
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    Salü.

    Gibt sehr viel verschiede Ursachen für Kotfressen, einiges wurde ja auch schon gut dargelegt.

    Grundsätzlich gilt:

    (natürliches Kotfressen)
    – Junge Hunde (primär Welpen bis 20/30 Wochen – aber gelegentlich auch Junghunde bis 24 Monate) fressen Kot als *Impfung* zu Aufbau einer einer breiten Darmflora. Dies ist natürliches Verhalten.

    – Hündinnen fressen den Kot ihrer Welpen um das Nest sauber zu halten.
    Auch das ist natürliches Verhalten.

    (krankheitsbedingtes Kotfressen)
    – Bauchspeicheldrüsen-Unterfunktion führt zu Mangel an Verdaungsenzymen.
    Solche Hunde fressen Kot aus den selben Gründen wie Welpen -> Aufbau der Darmflora.
    – Starker Wurmbefall -> wie oben.

    (zwanghaftes Kotfressen)
    – stark Unterernährte Hunde, aber auch Hunde denen Extremleistungen abverlangt werden (zB. Schlittenhunde), fressen Kot aus Energiemangel.
    – Zwingerhunde fressen Kot aus neurotischen Verhalten. Sie halten ihr Territorium sauber und beschäftigen sich.

    (erlerntes Kotfressen)
    – stark unterforderte Hunde fressen Kot um die Aufmerksamkeit ihrer Bezugsperson auf sich zu ziehen.
    – ein Hund kann sich neurotisches Kotfressen von anderen Hunden abschauen.
    – Junge Hunde die Beobachten wie Herrchen oder Frauchen den Kot des Hundes mittels Beutelchen *aufnimmt*, kann seinen Bezugspersonen nacheifern und ebenfalls seinen Kot aufnehme wollen.

    Sehr wichtig ist wie gesagt den von erlerntem und neurotischem Kotfressen betroffenen Hunden KEINE Erfolgserlebnisse zu geben!

    Besonders sollte Mensch drauf achten das aus natürlichem Kotfressen (Hündinnen nach dem Wurf, Welpen) KEIN neurotische/zwanghaftes Kotfressen wird. Hier muss dann frühzeitig reagiert werden.

    Krankhaftes Kotfressen legt sich nach der Behandlung der Ursachen -> Tierarzt.

    Bei Hunden die Menschenkot fressen, ist krankhaftes Kotfressen auszuschliessen. Dabei handelt es sich mit an absoluter Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit um erlerntes oder zwanghaftes Kotfressen. Hier muss der Mensch vorausschauend agieren und Erfolgserlebnisse des Hundes strikt vermeiden!
    Idealerweise klärt Mensch die Ursache (Unterforderung, nicht gefestigter Rang im “Rudel”) und arbeitet daran die Ursache abzustellen. Das ist dauerhaft einfacher und erfolgsversprechender als NUR die Erfolgserlebnisse zu vermeiden.

    Zuletzt, alle betroffenden Hunde sollte niemals sehen wie der Mensch Kot (mit dem Beutelchen) aufnimmt. Denn was der Mensch macht, kann aus Sicht des Hundes ja nicht falsch sein.

    #68367
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo,

    na das war aber viel Input in den letzen Beiträgen. Ich hoffe es hilft auch anderen. Vielen vielen Dank!

    Newo wird m. E. sowohl geistig als auch körperlich asugelastet – sie hat apportieren erlernt, wir haben einen Senioren Agility Parcour den sie bei entsprechendem Wetter gerne in einem Affenzahn ( unglaublich bei dem Alter und der Vorgeschichte ) meistert, denk und Suchspiele alle in Maßen.

    also ich tippe auf Kalkmangel oder aber die permanente Unfreundlichkeit meines Rüden ihr gegenüber.

    @ George 1000 Danke – die Newo frisst fremden Kot draussen – sie würde sich nie im eigenen Garten lösen. Da sie aunter Arthrose leidet ist möglicherweise Kalkmangel die Lösung.

    Probiere nun den ein oder anderen Rat und “belle “mal wies läuft.

    Grüße

    Alexandra

    Auf jeden Fall danke an alle!

    #68487
    Anonym
    Inaktiv

    [quote][quote_head]Zitat von Kaykoo vom 19.10.2010 14:35[/quote_head]Zuletzt, alle betroffenden Hunde sollte niemals sehen wie der Mensch Kot (mit dem Beutelchen) aufnimmt. Denn was der Mensch macht, kann aus Sicht des Hundes ja nicht falsch sein.[/quote]

    Na super, und wie räum ich dann die Hinterlassenschaften meines Hundes weg? Im Normalfall ist er nunmal dann dabei, wie sollte er das nicht sehen? Ich seh schon, mein Hund wird auch den Rest seines Lebens immer mal wieder ein Häufchen vernaschen. Leider.

    #68359
    Anonym
    Inaktiv

    Na das ist ne gute Frage Pogo.

    Die Antwort *gar nicht* ist ja nicht gesellschaftsfähig 😉

    Also am besten so das der Hund es nicht sieht. Ich weis. Fast ausgeschlossen im Alltag. Aber es wäre wünschenswert, rein aus Trainingsmethodik.

    #68345
    Anonym
    Inaktiv

    Ok, dann werde ich ab heute immer eine Augenbinde mit mir herumtragen, wenn ich auf Gassirunde mit dem Hund bin. So mache ich das 😀 😉

    #68343
    Anonym
    Inaktiv

    du musst sagen: “guck mal pogo, ein vögelchen!!” und dann ganz schnell wegräumen 😀

    #68339
    Anonym
    Inaktiv

    das ist ja interessant, das machen George und Ursi auch – die sprinten geradezu los, als ob sie ihrem eigenen Mief entkommen wollen 😀

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