Ansicht von 15 Beiträgen - 1 bis 15 (von insgesamt 15)
  • Autor
    Beiträge
  • #13666
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo zusammen,
    ich habe eine 2,5 Jahre alte Jack Russel Hündinn,Jeany hatte im Sommer 6 gaanz süsse und top gesunde welpen.
    Na klar in dieser Zeit haben sich alle noch mehr um Sie gekümmert und Sie schon regelrecht verwöhnt :]Seit Oktober muss ich jetzt wieder länger Arbeiten und jetzt gehts los:
    1. Jeany fängt an zu zittern wenn wir das Haus verlassen…
    2.Jeany frisst den ganzen Tag nicht mehr(nichts)
    3.Sie ist total verstört wenn wir nach hause kommen und “Spielt”? uns den sterbenden Schwahn vor, mit sympthomen wie als wären Ihre beine gelähmt,zitter anfälle,magenkrämpfe auch hörbar bis hin zum erbrechen…
    wenn ich dann das Zauberwort sage:gassi gehen… und den Ball in die hand nehme, ist alles weg! der schwanz wedelt wie verrückt und sie springt als wäre nie was gewesen!
    Beim TA habe ich alles abklären lassen,blut,stuhlgang,Ultraschall,wurmkur usw…alles OK… Ich hatte auch schon probiert direkt an der tür gleich mit dem ball bewaffnet und den worten gassi gehen? diese krankheit zu bekämpfen…das klappt aber nicht,Sie muss erst ca. 5min lang Ihr Schauspiel vollenden…Ich bin ratlos leider muss ich noch ein paar Jahre Arbeiten gehen und so gehts nicht mehr weiter.Vielleicht kennt jemand auch einen guten Hundepsychiater aber bitte nicht den aus der Tierklinik in Düppel 👿
    vielen dank und eine schöne Vorweihnachtszeit
    Daniel + Jeany Zigotzky
    [URL=http://www.alice-dsl.net/zigo/]http://www.alice-dsl.net/zigo/[/URL]

    #22440
    Anonym
    Inaktiv

    Natürlich können Hunde simulieren – hab ich selbst schon oft genug bei den verschiedensten Hunden beobachten können. Manche haben das Schauspielern nahezu perfektioniert und setzen es in bestimmten Situationen gezielt ein, um ihr Ziel (z. B. Aufmerksamkeit) zu erreichen. Die Auffälligkeiten die deine Jeany zeigt finde ich allerdings schon recht heftig. Ok der tierärztliche Befund zeigte keine organischen Ursachen auf, da kann man schonmal aufatmen. Nur macht es mir ein wenig Sorgen dass du schreibst, dass sei nichts frisst. D. h. sie muss doch ziemlich abgemagert sein oder frisst sie vielleicht unerlaubt Dinge, wenn du sie gerade nicht im Blickfeld hast? Oder frisst sie nur nichts, wenn du nicht da bist, schlägt sich in deiner Anwesenheit aber den Magen voll?
    Mich wundert, dass sie zittert wenn du das Haus verlässt. War sie denn, bevor sie die Welpen bekam schon dran gewöhnt allein zu sein und blieb dann ruhig oder hatte sie vorher damit noch gar keine Erfahrung gemacht? Wenn man von heut auf morgen vom Hund verlangt längere Zeit allein zu sein, kann das schonmal Angstzustände auslösen und so das Verhalten erklären. Dies gilt es natürlich dann abzutrainieren – ein langer und harter Weg.

    #22443
    Anonym
    Inaktiv

    Vielen dank für eure Antwort. Also wenn ich zuhause bin Frisst Jeany ganz normal, auch Nachts wenn Wir schlafen höre ich wie sie ihren Napf bearbeitet…Normalgewicht bei Ihr ist konstant 6,8 Kg also alles Ok…Auch vor ihrer Trächtigkeit wurde Sie aufs alleinbleiben gewöhnt, sie war auch schon mal mehere Wochen Täglich bis zu 8 Stunden alleine… Ich bin ratlos… ?(

    #22467
    Anna Lepka
    Teilnehmer

    Vielleicht hilft es ihr, wenn Du sie tagsüber in Pflege gibst. Vielleicht findet sich eine nette Person mit oder ohne Hund, die sich um Deine Süße kümmert, während Du arbeitest?

    #22811
    Anonym
    Inaktiv

    Dein kleiner Jack Russel simuliert nicht, denn Hunde können nicht simulieren. Sie sind aber derart gute Beobachter ihrer Herrchen und Frauchen, dass sie genau wissen, wie sie sich verhalten müssen, damit der Mensch reagiert. Und wenn er dann so mitleidig und ängstlich auf den Hund eingeht, verstärken sich die Symptome.
    Meiner Meinung nach hat Deine kleine Hündin echte Verlassensängste. Der Wechsel von umhegt werden und nun plötzlich wieder allein sein, war wohl zu schnell.
    Der Tipp mit in Pflege geben ist eine gute Lösung. Du kannst aber auch noch einmal selbst üben, indem du an deinen freien Tagen wieder an das Alleinbleiben übst.
    Da du offensichtlich auf das Zittern deines Hundes sehr stark reagierst, wird es natürlich schlimmer. Das würde ich ignorieren. Du schilderst, dass er normal frisst, wenn du da bist. Das klingt für mich sehr danach, dass es eine Frage der Zeit ist. Du solltest es gelassener nehmen, dann wird es deine Hündin mit der Zeit auch. Aber das kann noch etwas dauern.

    #22812
    Anonym
    Inaktiv

    simulieren heißt anderen etwas vorzutäuschen in der hoffnung dadurch vorteile zu erzielen oder sein ziel zu erreichen.wenn hier also einer sagt wir hunde können das und einer wir können`s nicht ist das also nur eine definitionsfrage.ich kann das jedenfalls,nur frauchen hats dann nach einer zeit immer gemerkt.wichtig wäre zu wissen ob du aufhörst mit dem zittern wenn deine leute dann weg sind.wie wäre es in der wohnung mal mit einer kamera zu beobachten was du machst wenn du allein bist?

    #23292
    Anonym
    Inaktiv

    [FONT=comic sans ms]Unser Bobby ist jetzt 7 Monate alt und er weiss ganz genau wie er Aufmerksamkeit erzwingen kann.Ich war eine zeitlang ziemlich im Stress und konnte ihm nicht so gerecht werden wie es hätte sein sollen.Er wurde wieder unsauber,lief unkontrolliert durch die Wohnung und liess sich einfach umfallen.Er spielte den sterbenden Schwan indem er sein umfallen noch mit leichtem winseln bestärkte.Wenn ich ihn dann theatralisch bedauerte “och du aaaaaaaarme Jung.wat hat mein Baby denn,bist du krank,muss die Mama dich betüteln” dann wedelte er schon mit dem Schwanz und sprang danach wieder wie von der Tarantel gestochen durch die Wohnung und forderte mich somit zum spielen auf.Ich denke wenn ein tierärztlicher Befund negativ also unauffällig ist dann könnte es eher Verlustangst bei deiner Hündin sein oder aber einfach nur Aufmerksamkeit erzwingen wollen.”guck mal Frauchen,ich kann nichts essen wenn du weg bist,mir gehts ja soooooo schlecht wenn ich alleine bin,das ist langweilig”.Du solltest wirklich ausschliessen können das es organisch ist und wenn es die Verlustangst ist dann informiere dich bei Tierheilpraktikern oder beim Tierarzt über die Möglichkeit der Bachblütentherapie.Weiss grade nicht welche Nummer das ist und sollte auch wirklich dann auf deinen Hund abgestimmt sein.Sollte es aber nur sein weil sie das Alleine sein nicht mag,dann musst du nochmal ihr das beibringen.Ich wünsche dir auf jeden Fall gute Nerven das durchzuziehen und alles gute[/FONT]

    #23713
    Anonym
    Inaktiv

    Hallöle
    Unsere Hündin hatte damals mal ein Unfall (also nicht Lilly) und sie mußte auf Grund der Verletzung lange auf drei beinen laufen… Irgendwann konnte sie das Bein wieder normal belasen und sie lief wieder normal. Sobald man von dem Unfall sprach und wirklich egal in welcher Form… Schwups da lief wie wieder auf drei Beinen und war das leiden Christi *lach*
    Also da ist der Beweis Hunde verstehen und simulieren…
    Gruß Petra mit Lillx

    #23742
    Anonym
    Inaktiv

    Ich bin auch davon überzeugt das Hunde simulieren können weil meine alte Hündin konnte es auch sehr gut!!! Wenn ich mit ihr raus ging und zu ihr sagte pullerchen machen hockte sie sich so hin als wenn sie pullert aber sie machte nichts und schaute mich dabei ganz frech an und als sie merkte das ich es mitbekam lief sie weiter und pullerte wirklich!!! Manchmal fing sie auch ohne Grund an zu humpeln und wenn ich nachschauen wollte lief sie auf einmal ganz normal und freute sich als wenn sie sagen will “Reigefallen”!!!

    #23830
    Anonym
    Inaktiv

    Emily kann das mit dem Humpeln auch ganz toll. Wenn sie keinen Bock mehr auf Spazierengehen hat (was sehr selten vorkommt, denn sie ist ein echter Laufhund!), dann kann sie plötzlich die eine Pfote nicht mehr aufsetzen …

    #24074
    Anonym
    Inaktiv

    wenn wir besuchen haben und unser Hund meint er kriegt nciht genug Aufmerksamkeit fängt er auch an zu humpeln und zu singen und schaut gaaaanz verhungert und bemitleidenswert drein. gott sei Dank fällt keiner auf die Tour rein. 🙂

    #24144
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo Ihr,
    also ich denke auch, dass Hunde sich durch ein Erlebnis oder Lernen durch Beobachtung solche Dinge angewöhnen können. Ruby ist mal als ganz junger Hund in eine Scherbe getreten, musste einen Verband tragen und wir haben ihn sehr bedauert. Seitdem hebt er immer die rechte Pfote, wenn er Sitz macht. Ohne Pfote hoch sitzt er nicht. Er hat zwar keinerlei Vorteile dadurch, aber es ist jetzt einfach eine Eigenart von ihm.
    Wobei ich mir deshalb natürlich keine Gedanken über seine Gesundheit machen muss…

    Grüße

    #25623
    Anonym
    Inaktiv

    Also ich finde schon, dass Hunde simulieren können. ALs Paula kastriert wurde und frisch von der Narkose aufgewacht nach hause kam, habe ich sie auf ihr Kissen und bin einfach nur bei ihr gewesen. sie war am wimmern und stöhnen. Etwas später kam meine Nachbarin zu einem “Krankenbesuch” und ich habe die Zeit genutzt, mir etwas zu essen zu machen. Als ich wieder ins Wohnzimmer kam, fing meine Nachbarin plötzlich an zu lachen. Als ich nämlich in der Küche war, hatte Paula den Kopf gehoben, aufgehört zu wimmern und diesen oh-gott-gehts-mir-schlecht-habt-alle-mitleid-Blick abgelegt. Sie wollte aufstehen und wirkte wohl recht fit. Als ich um die Ecke kam, ging ganz plötzlich der Kopf wieder runter und mein armer, armer Hund war wieder voll und ganz am Leiden. Ich war zumindest beruhigt, dass es ihr inoffiziell besser ging und habe sie dann auch nicht mehr ganz so doll betüddelt, ich fühlte mich nämlöich von ihr veräppelt. ALso soviel dazu… Sie ist auch ein Jack-russel und ein Schauspieler vor dem Herren. Die Symptome die hier allerdings beschrieben werden, finde ich aber alamierend, vor allem das Zittern beim Rausgehen. Ist ihr vielleicht irgendetwas draußen passiert oder als ihr wieder reinkamt ? VIelleicht verbindet sie das mit etwas, was ihr in der Situation gar nicht wahrgenommen habt. Aber vielleicht fällt euch ja was ein. Ich gehe zum Beispiel immer bevor ich weggehe mit ihr gassi, bringe sie dann hoch und gehe. Vielleicht ist es auch so eine Erfahrung gewesen, verbunden mit der Angst alleine zu bleiben. Paula bleibt so weit problemlos zu hause. Vielleicht solltet ihr mit sog. Hundetherapeuten zusammen arbeiten. Gruß und ein knuddel von Paula

    #25926
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo zusammen,
    ich weiß das das Thema etwas älter ist aber wollte trotzdem mal dazu was sagen.
    Die Symptome die bei dem Hund des Threaderstellers auftraten sind definitiv kein Schauspiel.
    Gerade zittern, erbrechen etc. kann kein Hund bewusst erzeugen bzw. steuern.
    Hier wäre wichtig zu wissen wie der Hund an das “Alleinbleiben” gewöhnt wurde und wie er ansosnten Beschäftigt wird.
    Auch ob der Hund recht jault und bellt wäre gut zu wissen.
    Am ehesten ist die Problematik hier vermutlich die Trennungsangst.
    Aber ohne genauere Beschreibungen des Verhaltens ist das nicht klar zu definieren.

    Simulieren können Tiere übrigens durchaus. Wenn sie gelernt haben das z.B. ein Hinken zum Abbruch des Trainigs und Aufmerksamkeit/Mitleid führt, wissen sie das durchaus einzusetzen 🙂

    Lg
    Evi

    #25933
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo Evi,
    es ist vollkommen in Ordnung, auch ältere Threads noch einmal aufzugreifen, anstatt einen neuen zu eröffnen – denn so sind die Infos zu einem Thema an einer Stelle zusammengefasst 😉

    LG,
    Gina mit Stadthund Ruby

Ansicht von 15 Beiträgen - 1 bis 15 (von insgesamt 15)
  • Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.

CONTACT US

We're not around right now. But you can send us an email and we'll get back to you, asap.

Sending

Log in with your credentials

or    

Forgot your details?

Create Account