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  • #14207
    Anonym
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    So wie nun versprochen ein eigenes Thema.

    Ich verstehe sehr gut wenn jemand nicht damit arbeitet. Ich habe selbst 8 Jahre lang auch ohne gut leben können. Aber als ich koomplexe Sachen geübt habe wie das Schicken zu einem Ort oder auch Distanzkontrolle habe ich gemerkt das es nicht ohne geht. Wir wissen ja alle das gezeigtes Verhalten innerhalb von einer Sekunde verstärkt werden muss damit Hundi weiß wotum es geht. Wie soll ich nun Hundi sagen das er was toll gemacht hat, wenn er 20 Meter weit weg ist? Beispiel er hat sich auf Kommando vom Platz ins Steh begeben. Leckerli? Bis ich da bin weiß Hundi gar nicht mehr was er getan hat. Ball oder ähnliches werfen? Nee, denn er soll je stehen bleiben. Natüröich geht Stimme “fein” oder was auch immer. Aber ich bin einfach schneller mit einem Click ausserdem ist das Geräusch kurz und immer gleich, was die Stimme ja nicht ist. Und Es heißt auch nicht, das ein Klick auch immer ein Leckerlie bedeutet.

    Klick ist das versprechen auf eine Belohnung!

    Dazu gehört neben Leckerli auch Spioelzeug, streicheln und Stimme oder mal nen wildes Laufspiel. So nach dem Jackpottprinzip.

    Nur das Versprechen muss immer eingehalten werden bevor der nächste Klick kommt. Das kann dann schon mal die Zeit dauern die ich eben bis zu meinem Hund zurücklegen muss.

    Ich kjann mit dem Clicker einfach kleinste Bausteine einer Übung belohnen ohne den Hund mit Futter in meiner Hand abzulenken. Der Hund lernt so das er sein handeln variieren kann und muss um an ein Ergebnis zu kommen. Mit einen Leckerli den Hund in ein Sitz zu bekommen klappt auch aber der hund lernt nicht von alleine er wird manipuliert. Was ja auch nicht negativ ist, ist einfach nur ne andere Herangehensweise. Und für den Hausgebrauch sicher auch vollkommend ausreichend. Natürlich bietet man dem Hund auch beim clickern durch seine Körperhaltung ein bestimmtes Verhalten an aber was gemeint ist muss er eben selbst herausfinden. Dafür müssen dann nur die Teilschritte so klein sind, dass er dies auch schaffen kann.

    Und übrigens im Alltag braucht es keinen Klicker! Üben tut man zu Hause und wenn man was kann und Hundi weiß worum es geht reicht ein “feingemacht” vielleicht manchmal eben mit Leckerli oder Ball , …

    So und nu könnt ihr mich alle niedermachen!

    LG Anja und Resi die nur durch klickern die Welt versteht…

    #29571
    Anonym
    Inaktiv

    nix da mit niedermachen 🙂
    ich liebe clickern und würde nie wieder einen hund anders ausbilden 🙂 aber man braucht halt echt eine menge geduld.

    lieber gruß

    #29570
    Anonym
    Inaktiv

    [quote]aaaalsoooo, das gehört jetzt sicher in den neuen thread, aber vielleicht kanns später jemand dahin schieben
    shapen bedeutet formen. sagen wir mal du willst deinem hund das berühren von etwas mit der nase beibringen (zb eine kiste). du stellst die kiste hin und schaust was dein hund tut: 1. er guckt kurz zur kiste: c&b.
    2. er macht einen schritt auf die kiste zu: c&b
    3. er schnüffelt an der kiste: c&b
    4. der hund beist in die kiste: kein click, da unerwünschtes verhalten, das wird ignoriert.
    5. der hund berührt die kiste mit schnauze: c&b

    der hund erarbeitet sich seine übung selber und indem du erwünschtes verhalten festigst tritt unerwünschtes immer seltener aus, da es sich meist eh ausschließt (er kann nicht gleichzeitig nur berühren und reinbeißen).

    das ist shapen.[/quote]
    Danke Maexx..

    Und die Geduld zahlt sich aus den Hundi weiß was er tut und kann es so auch unter Stress.

    #29566
    Anonym
    Inaktiv

    jupp, und es ist einfach eine freude wenn man seinem hund dabei zusieht, wie er sich eine übung selbstständig erarbeitet, man hört sie praktisch denken 🙂

    #29567
    Anonym
    Inaktiv

    So wie ich es hier lese klingt es gut!

    Für euch! 😀

    Nein..ehrlich..ich werde es nie anwenden….habe da meine Einstellung….aber ich finde die Methode durchaus gut für Menschen die ein Lösung suchen…denn es scheint ja gut zu funktionieren..

    Viel Freude also dabei.

    Suzanne

    P.S.
    Wieso niedermachen? Blödsinn….lieber Klicker als Teletakt, Stachler oder Würger….ist ja wohl klar!!!

    #29560
    Anonym
    Inaktiv

    Komisch mein Demen macht auch auf weitere Entfernung Sitz oda Platz …obwohl ich nie nen Klicker in der Hand hatte!

    Muss Jonny zustimmen, ich mache auch viel sogar ganz ohne Stimme und es klappt prima. Wem es hilft zu klickern der soll es machen, ist ja nix böses od so 😉 Aber mein Ding ist es nicht!
    lg wufff

    #29561
    Anonym
    Inaktiv

    ich habe jetzt mit dem Klickern angefangen, da ich mit meinen Dogdance machen will. Und ich hab den Eindruck, sie begreifen schneller, was ich von ihnen will. Vorher wusst ich manchmal garnicht, wie ich mich begreiflich machen soll. Sogar meine Susi, die 9 Jahre ohne Klicker gelebt hat und schwer zu motivieren ist, hat sehr viel Freude an unserem Training.

    #29607
    Anonym
    Inaktiv

    na klar, es ist eben eine komlette umstellung, was man sonst so gewohnt ist, und es führen ja bekanntlich viele wege nach rom 🙂

    aber demen, noch mal: clickern heißt nicht, ich kann meinen hund auch über die entfernung bestätigen, das geht auch mit der stimme 🙂

    clickern heißt operantes konditionieren.

    gruß

    #29915
    Anonym
    Inaktiv

    hm… erklär mal bitte idioten sicher ..also ich meinte da Resi als Argument brachte das es anders nicht geht über die entfernung ..aber geht es ja doch !!!

    #26341
    Anonym
    Inaktiv

    erstmal ne Definnition für operante Konditionierung: [quote]Bei der operanten oder auch instrumentellen Konditionierung wird die Häufigkeit von ursprünglich spontanem Verhalten durch seine angenehmen oder unangenehmen Konsequenzen nachhaltig verändert. In der Alltagssprache ist dies “Lernen durch Belohnung/Bestrafung”.

    Die Verhaltensweise kann dem natürlichen Repertoire entstammen, oder aus natürlichem Verhalten abgeleitet sein. Durch positive oder negative Verstärkung wird die Auftretenswahrscheinlichkeit dieses Verhaltens erhöht oder verringert. Die Erforschung begann mit den Experimenten von Edward Lee Thorndike am Ende des 19. Jahrhunderts. Besonders verdient gemacht hat sich auch Burrhus Frederic Skinner, der ab den 1950er Jahren intensiv auf diesem Gebiet forschte.[/quote]
    Wikipedia sei gedankt!

    Du kannst natürlich mit Stimme loben aber eben nicht so punktgenau wie es das lernverhalten von Hunden erfordert.
    Und nochmal: [COLOR=deeppink]ein click ist kein Lob es ist lediglich die Information für den Hund das er das Richtige getan hat und eine Belohnung dafür folgt.[/COLOR]
    Wie diese Belohnung dann aussieht ist individuell und auch situativ zu entscheiden.

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