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  • #20634
    Anonym
    Inaktiv

    …kann man eine Kastration nicht wieder rückgängig machen…
    Schlimm so eine Entscheidung.

    #20637
    Anonym
    Inaktiv

    wäre möglich wenn man nur die Samenstränge durchtrennt, aber sowas habe ich noch nie gehört. Ich habe sehr viel negative Geschichten gehört und irgendwie war im Nachhinein kein Hundebesitzer über seine Entscheidung glücklich. Viele Hunde aus Dem Tierheim sind bereits bei der Abgabe kastriert, so daß niemand der Hundebesitzer die ich kenne und die solch einen Hund haben wissen ob er sein Wesen tatsächlich verändert hat oder ob er dicker wurde. Die die ich kenne sind eher unglücklich, da sie alle der Meinung sind ihr Hund habe sich verändert, sei ruhiger geworden, benehme sich “erwachsener”. Auch meine Freundin hat ihren Schaferhundrüden kastrieren lassen, da er Tage lang nichts aß, wenn läufige Hündinnen unterwegs waren und er jaulte unheimlich. Leider hat sich das auch keinesfalls gewandelt. Er macht das heute noch und fühlt sich als richtiger Mann. Meine Colliehündin habe ich nach vielen Scheinschwangerschaften und einer vereiterten Gebärmutter kastrieren lassen müssen, sie hat sich eigentlich kaum verändert, außer daß man mit dem Futter aufpassen mußte. Jedoch war sie von Haus aus eher ein ruhiger Typ. Rede doch mal mit einem Tierarzt, der auch Verhaltenstherapie anbietet (bei uns gibt es eine Tierärztin) vielleicht hilft Dir ein Gespräch in Deiner Entscheidung. Viel Glück

    #20638
    Anonym
    Inaktiv

    …für deine Antwort. Ich werde auf jeden Fall zum Tierarzt im meinem Urlaub mit Tobi gehen. Ich muss sowieso dahin. Wir haben im Moment das Gefühl Tobis Chip wird immer bemerkbarer/ größer und ich wollte seine Drüsen unten kontrollieren lassen bzw. mir ärztliche Tipps geben lassen. Ich probiere es auch nochmal mit einem anderen Tierarzt aus, weil so richtig glücklich, bin ich noch mit keinem gewesen. Außer einer Tierärztin und in der Praxis sitzt jetzt aber eine andere :o(.
    Ich habe mich eben noch mal mit einer Frau aus dem Reitstall unterhalten während Tobi mit ihrem kastrierten Rüden gespielt hat. Sie meinte ich könnte ruhig noch etwas warten solange Tobi nicht mit der Frauenwelt ein Problem bekommt. Ihr Rüde hat Hündinnen besprungen und deswegen hat sie ihn kastrieren lassen mit guten Ausgang. Tobi hat die Tage eigentlich nur noch kastrierte Rüden getroffen und mit ihnen hat er anscheinend absolut kein Problem.
    Eben wurde zu Tobi und seiner Lieblingsmöpsin zwei weitere Möpse, einer nicht kastrierter Rüde in die Wohnung gesteckt ohne das ich es mitbekommen habe. Sie hatten wohl alle vier sich verstanden und gespielt. Ich habe, als ich es erfahren habe, einen Schock bekommen. Als ich Tobi abgeholt habe, hat Tobi den Mops-Rüden beim Tür öffnen angeknurrt mit Zähne zeigen. Anhand von Tobis Verhalten befürchte ich, dass zwischen zeitlich aus “Spiel” Ernst geworden ist. Zum Glück ist nichts passiert. Ich denke im nachhinein trotzdem, das hätte ins Auge gehen können.
    Tobi hat so eine liebevolle süße Seite an sich und hat bis vor zwei drei Monaten jedem Hund eher direkt die Schnauze geleckt als Zähne zu zeigen. Was Rüden betrifft kommt im Moment richtig sein “Teufelchen” zum Vorschein :o(.

    #20641
    Jenny Buchholtz
    Teilnehmer

    Hallo,
    tja, was hatte mein spike für Probleme.
    In erster Linie war er sowieso aus einem Haushalt, wo er nichts zu lachen hatte. Von daher war er eh total durch den Wind und nicht erzogen. Sein Sozialverhalten ist grundsätzlich nicht unnormal. Aber dadurch, das er nicht mehr nach Rüde riecht, bekommt er sich mit anderen gern mal in die Wolle. Er möchte wohl gern zeigen das er der Herr im Hause ist, die Damen nehmen ihn aber nicht für voll. Da musste er so einige Male einstecken. MIt Rüden versteht er sich größtenteils sehr gut.
    Außerdem habe ich mich mit meiner Tierklinik lange unterhalten, die das so gar nicht nachvollziehen konnten warum es so früh gemacht wurde. Sie haben mir gesagt, dass daher einiges von seinem Fehlverhalten kommt (ob das so ist mag ich aber nicht 100%ig sagen).
    Die Hundetrainerin hat auch gemeint das vielen Hunden da einiges verloren geht an Lernprozessen.

    Aber alles in allem gebe ich den damaligen Besitzern die Schuld das er war wie er war. Mittlerweile hat er schon einiges an Benehmen erlangt. Aber wo ich ihn haben möchte ist er noch nicht. Wir arbeiten noch dran 🙂

    Trotzdem ist er ein Hund mit einem wundervollem Herzen. Bei uns war es eh Liebe auf den ersten Blick. Da war mir egal was für Arbeit auf mich zu kommt.

    Eines weiß ich jedoch, Kastration nur wenn es sein muss. Das halte ich schon immer so, werde ich auch weiter so halten. Habe ich wohl von meinen Eltern die gezüchtet haben.

    Gruß,
    Biggi

    #20672
    Anonym
    Inaktiv

    Ich weiß, das ist ein sehr schwieriges Thema und wir immer wieder heiß diskutiert. Also erstmal vorweg ich lebe mit einem Kastraten(lustiges Wort;-))und einem potenten Rüden in einem Haushalten. Mein Hund Nemo wurde kurz vor seinem 1.Geburtstag kastriert und zwar aus folgenden Gründen: er war schon als Welpe extrem dominant, je älter er wurde desdo agressiver sein Verhalten anderen Hunden gegenüber, wobei ihn als Terrier überhaupt nicht intressierte wie gr0ß sein Kontrahent war und so hat er etliche Blessuren davon getragen, jede Hündin war”seine” und auch hier kam es immer zu Raufereien. Der zweite Punkt war das er unter einem chronisch zu werdenden Vorhautkatharr litt und es ist richtig eklig, wenn alles vom Sofa über die Klamotten mit gelben Flecken besuddelt ist, auch machen Vorhautspülungen wirklich weder Hund noch Menschen Freude. Zuchterin und Tierarzt rieten zur Kastration, wobei die Züchterin meinte “es wäre für den Hund stresiger, wenn er immer will und nicht darf, als wenn er einfach nicht kann”. Ich hab`s also getan und würd es wieder tun. Nemo und ich laufen entspannt durch die Gegend, er hört meistens wie eine Eins (so weit das dieser Rasse möglich ist), das Getropfe aus dem Penis war sofort weg und er ist weder fett geworden, was immer in der Hand der Halter liegt, noch hat sich sein Wesen grundlegend geändert. Der Hund meines Freundes mit dem wir zusammenleben ist nicht kastriert und läßt sich sogar von läufigen Hündinnen abrufen, er läßt zwar manchnal den Macho raushängen, hört aber sofort auf, wenn man ihn ruft.
    Ich denke es gibt einfach keine pauschale sondern immer nur eine individuelle Antwort, es ist auch keine Frage der Erziehung sondern eher abhängig vom Charakter und der Testosteronlast des Hundes. Wissenschaftlich erwiesen ist übrigens, dass Kastraten eine höhere Lebenserwartung haben.
    LG nina und Nemo

    #20677
    Anonym
    Inaktiv

    … deinen Beitrag :o). Das macht mir auf jeden Fall Hoffnung. Tobi ist gestern kastriert worden. Ich hatte mich nochmal mit meinem Hundetrainer unterhalten und auch mit dem Tierarzt und dann ging es schon ziemlich flott mit einem Kastrationstermin. Wobei ich froh bin es noch vor Weihnachten gemacht zu haben, weil ich jetzt Stress frei die ganze Zeit bei ihm sein kann. Tobi geht es soweit ganz gut. Allerdings muss er eine Krause im Haus tragen, damit er sich nicht unten leckt und darüber ist er nicht ganz glücklich. Ich bin froh wenn Montag ist, wir dann wieder beim Tierarzt sind und er das blöde Ding dann nicht mehr tragen muss.
    Ich denke auch dass man von Hund zu Hund individuell entscheiden sollte und hoffe nur jetzt dass ich dich richtige Entscheidung für Tobi getroffen habe. Eine Sache beruhigt mich. Tobi wird nicht im höheren Alter wegen Hodenkrebs diese Operation hinter sich bringen müssen, wie ein Leidensgenosse, den wir heute morgen auf der Strasse getroffen haben.

    #20699
    P. Binder
    Mitglied

    Meine beiden Hunde sind kastriert. Und ich würde es immer wieder tun. Auf jeden Fall solange ich in der Stadt leben muß.
    Der Charly war recht schlimm gewesen, nicht agressiv, sonder er leif jeden Hund hinterher und wollte aufsteigen und wenn es kein Hund war,d ann eben eine “Ameise” (Scherz). Aber es war nicht zum aushalten. Nach der Kastration war er toll, blieb bei mir in der Nähe, lief nicht mehr hinter Hunden her, bzw. akm dann wieder freiwillig zurück. Er war wohl 1- 2 Jahre alt ca. Weiß sein Alter ja nicht genau. Er hat ein tolles Wesen, ist nicht fett und er haßt es bestiegen zu werden, obwohl er es immer versucht. Er meint er sit eine Hudnemann und diesen Glauben nehm ich ihn auch nicht. Das Aufreiten versuch ich natürlich zu unterbinden. Den Paul hab ich mit ca. 9 Monaten kastrieren lassen. Ich wollte nicht 2 Rüden im Haushalt, der eine kastriert, der ander nicht und dann noch ein Terrier, ne den Streß wollte ich mir nicht antun. War schon manchmal mit 2 Kastraten schlimm genug. Ja und dann hab ich bei Bekannten gesehen, das unkastierte Rüden sehr wohl leiden. Der eine hatte fast immer eine schlimme Prostataentzündung und das war sicher kein Zuckerschlecken. Bei anderen Freunden hab ich ein anderes Beispiel gesehen. Die hatten Hündin und Rüde in einem Huashalt. Beide unkastriert. Der Rüde war aber auch nicht sehr sexuael aktiv. Die haben ihre Hunde auch währen der heißen Zeit der Hündin so unter Kontrolle, das es keine Welpen gab.
    Ich persönlich finde das angegifte nicht so gut. Jeder hat seine Meinung. Ich persönlich denke es ist auch ein erziehungssache. Den Charly hab ich immer zu allen Hunden laufen lassen. Das würde ich heute nicht mehr so zulassen. Da er es bis jetzt immer noch tut und ich bekomm es aus dem alten Herrn nicht mehr raus.Ich wünsche allen einen guten Rutsch und ein frohes neues Jahr und Toby im speziellen das er weiterhin ein vitaler und glücklicher hund ist und belibt. So wir wir uns das alle für unsere Hudne wünschen
    Hannelore und die Jungs

    #20704
    Anonym
    Inaktiv

    Danke für deine Antwort. Tobi gehts super und tobt wieder munter herum. Morgen darf er es auch noch am Strand in Holland. Ob die Kastration etwas bringen wird, wird sich erst mit der Zeit ja heraus stellen. Erziehung bleibt trotzdem ein Muss. Kleine Fortschritte haben wir auch wieder. Das Aufspielen an der Leine hat er jetzt zum zweiten Mal fast wieder abgelegt.
    Tobi und Frauchen wünschen allen auch einen guten Rutsch ins neue Jahr.

    #20761
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo zusammen,
    Bruno und Sammy sind beide kastriert. Ich habe Sammy damals auf Anraten meiner Tierärztin kastrieren lassen, weil er ständig in Panik verfallen ist, die Tierärztin sagte, dass er dann etwas ruhiger werden würde, was auch stimmte. Bruno habe ich dann kastrieren lassen, weil es einfach besser ist, wenn der erste Hund kastriert wird, dass der Zweite dann auch kastriert wird. Also, ich habe mit der Kastration nur gute Erfahrungen gemacht. Vom Wesen her haben sich Sammy und Bruno absolut nicht verändert und wenn sie einen anderen Hund nicht leiden können, pöbeln sie ihn genauso an, wie es jeder andere Rüde machen würde! Das Einzige, was sich bei Sammy verändert hat war, dass er nicht mehr ganz so nervös ist. Ich hatte ja nie vor mit meinen Hunden zu züchten, deshalb finde ich das o.k.. Man kann ja sagen, dass es gegen die Natur ist, aber ist es nicht auch gegen die Natur, wenn die Hunde nicht ihren Trieben folgen dürfen?
    Aber das ist halt auch viel Einstellungssache, ich habe halt sehr gute Erfahrungen damit gemacht!!

    Liebe Grüße
    Jenny

    #20782
    Joelle Van Roy
    Teilnehmer

    Erst mal ein liebes Hallo an alle!
    Das Thema Kastration hat uns zu Hause auch schon schwer beschäftigt. Unser alter Charly (lebt bei meiner Mutter) wurde damals auch kastriert als er glaube ich ca. 1 1/2 Jahre alt war. Wir haben es damals machen lassen, weil wir keinen anderen Ausweg fanden. In unserer damaligen Nachbarschaft gab es fünf Hündinnen, welche fast zur gleichen Zeit oder nacheinander Läufig wurden. Charly hat in der Zeit fast nix mehr gefressen, weil er nur noch raus wollte und seinen Trieben freien lauf lassen wollte. Er ist auf unter 30 kg gekommen und ich muss dazu sagen, dass er ein sehr großer Mischling ist der seine knappe 40 kg haben muss. Es ging also damals um seine Gesundheit! Es tat uns in der Seele weh, das kann ich euch sagen. Er ist so ein lieber und freundlicher Hund. Klar als Rüde hat er sich auch nicht viel von anderen Rüden gefallen lassen, aber es ist nie zu Raufereien gekommen. Ich muss sagen nach der Kastration hat Charly wieder gut zugenommen. Er ist auch ruhiger geworden, aber nicht langweilig ^^. Dieses Jahr wird er 12 und ist glücklich und zufrieden.
    Lange Rede kurzer Sinn:
    Die Auswirkung einer Kastration ist bei jedem Hund verschieden. Es kommt halt auf den Charakter des Hundes an. Wie schon gesagt, Charly wurde dadurch auch ruhiger, aber von anderen Rüden hat er sich immer noch nichts sagen lassen. Da Stand er noch seinen Mann!
    Es ist wirklich schwer zu sagen, Kastrieren ja – nein. Also wenn es gesundheitlich nicht anders geht (wie bei Charly) dann ja. Es heißt ja nicht, dass wenn sie kastriert sind andere Rüden völlig ignorieren. Das wird wohl in den seltensten Fällen so sein.
    Ich würde wohl auch noch abwarten, wie sich dein Kleiner so entwickelt und wenn er Älter ist abwarten wie er dann mit anderen Rüden umgeht.

    LG Maike und Laika

    #20938
    Anonym
    Inaktiv

    …seit ca. 5-6 Wochen kastriert. Ich war in der ersten Zeit ziemlich unglücklich, weil ich immer noch etwas gezweifelt habe, ob ich das richtige getan habe, aber mittlerweile bin ich doch froh. Diese Woche hat Tobi sich mit einem Hund, mit dem er sich vorher überhaupt nicht vertragen hat, ein bisschen anfreunden können. Wir konnten mit den beiden in den Hundeauslauf gehen und es kam nicht wie zu vor, direkt zu einer Auseinandersetzung. Wobei Tobi trotzdem seine Grenzen zeigt, heißt sich bespringen lassen, muss nicht sein. Ist ja auch gut so. Auch Aufspielen an der Leine macht er so gut wie gar nicht mehr. Generell ist er bei bestimmten Situationen ruhiger geworden, aber trotzdem weiterhin sehr verspielt. Parallel zu seiner Kastration habe ich aber auch nochmal an unsere Abendgestaltung gearbeitet und wir beide sind jetzt wieder ein besseres Team geworden, auch ohne Begleitung zu meinem Arbeitsplatz. Ich will mit Tobi demnächst auch nochmal richtig Hundeagility ausprobieren. Ich habe ja jetzt nicht mehr so große Angst davor, dass ich mit Tobi in eine fremde Gruppe Hunde gehe und Tobi mit allen nicht kastrierten Rüden Stress hat. Das war für mich in den letzten Wochen immer das schlimmste gewesen, Tobi aus einer Hundespielgruppe nehmen zu müssen, weil er einem nicht kastrierten Rüden gegenüber aggressiv wurde.
    LG Tobi und Frauchen

    #20973
    Anonym
    Inaktiv

    >>wäre möglich<< In diesem Falle wäre es keine Kastration, sondern eine Sterilisation. Ich persönlich finde das für Rüden eine absolut sinnvolle Alternative zur Kastration. Denn man verhindert dadurch nur die Fortpflanzung und ermöglicht dem Hund trotzdem eine ungestörte und normale Entwicklung zum erwachsenen Hund.

    #21061
    Anonym
    Inaktiv

    Ich habe mich mal in die vorherigen Beiträge eingelesen und in manchen geht es hoch her 😉 Also, ich habe Justus, der jetzt ugf. 19 Monate alt ist, vor 4 Wochen kastrieren lassen und es war die richtige Entscheidung!!! Vor der Kastration hat er, sobald eine willige bzw. läufige oder noch schlimmer, stehende, Hündin vor seiner Nase auftauchte, total die Kontrolle verloren. Er jaulte durch und rammelte alles und jeden. Die Folge war u.a. ein immenser Gewichtsverlust, da er so gestresst war. Schon jetzt 4 Wochen später ist dieses Verhalten gänzlich verschwunden. Raufereien mit anderen Rüden, wie ja von so manchem als Nebenwirkung von einer Kastration erhofft, bleiben- Gott sei Dank-nicht aus 😉 Wie denn auch? Nicht jedem Hund ist jeder Hund gleich sympathisch, das wird man wahrscheinlich auch nicht durch den Verlust diverser “Körperteile” 🙂 erreichen. Dies ist natürlich nur meine bzw. unsere persönliche Erfahrung. 🙂

    Liebe Grüße aus Münster

    Justus und Steffi..wuff 🙂

    #21294
    Anonym
    Inaktiv

    Mein Bouvier des Flandres “Prins” wurde als Kastrat 16 Jahre alt. Ich habe ihn zu mir geholt, als er 2 Jahre alt war und er war damals schon kastriert.
    Er war ein großartiger Hund. Und ich würde jedem Menschen so einen charakterstarken, verläßlichen und freundlichen Hund wünschen. Er war auch als alter Hund nie fett. Er wurde nie bestiegen und hätte es auch nicht geduldet. Er war der große, ruhige Typ in der Ecke einer Bar, welcher einem anderem rauflustigen, agressiven Kerl klar machte:” Ich will mich nicht streiten. Aber, wenn Du so weiter machst, dann werde ich das tun. Also, lasse es besser…Er mußte sich nie beissen. Aber hätte er es getan, dann sicherlich ohne Gnade für den Gegner.
    Nur aus Liebe zu diesem Wesen, hatte ich mich nach seinem Tod dafür entschieden, wieder einen Hund / Bouvier zu holen. Tja, der gute Serge hat sehr viele sehr schöne Anlagen. Eben typisch Bouvier. Sehr gerne würde ich mit ihm züchten. Aber, wenn seine oder meine Lebensqualität durch sein dominantes Verhalten zu sehr einschränkt wird, dann werde ich ihn selbstverständlich kastrieren lassen.
    Grundsätzlich bin ich für Kastration. Einfach, weil niemand die Mischlinge haben möchte. Die Tierheime sind voll von Hunden. Grauenhaft.
    Und auch, weil es zuviele dominante und ungemütliche Hunde gibt. Durch Kastration wird manches einfacher.

    #22075
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo,
    habe auch diese Probleme, aber die Kastration ist keine Lösung, du solltest dir in einer guten Hundetrainer suchen, der mit dir das Problem behebt!
    Denn das Problem gegen die anderen Rüden ist mit einer Kastration ja nicht verschwunden, er bekommt nur vieleicht noch meht probleme, weil die Weibchen ihn nicht mehr als Rüde erkennen, da er sein duft verliert!

    lg Jasmin

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