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  • #15922
    Anonym
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    So jetzt, wo pfötchen2008 fast vorbei ist kann ich meinem Unmut ja mal freien Lauf lassen. Ich finde es ja echt super das hier soviele Hunde sind die aus irgendwelchen Todesstationen gerettet wurden, aber muß man das immer als Untertitel bringen???????????? Ich habe meine Conny von einer ganz tollen Züchterin und ich habe auch Glück mit ihr gehabt!!! Dazu muß ich sagen das ich früher auch einen sogenannten “Second hand Hund” hatte und glücklich damit war. Das war damals das beste was mir passieren konnte und ich bin glücklich ihr noch drei tolle Jahre geschenkt haben zu dürfen (sie war schon 10 Jahre alt als wir sie aus dem Tierheim geholt haben, was sehr bedauerlich war). Nach ihrem Tod habe ich fünf Jahre gewartet und mir dann einen neuen Hund suchen wollen, wieder war ich im Tierheim, aber leider war da nichts für mich dabei. Damals hatte ich noch kein Internet und war also nicht auf den massighaften Hundeseiten, sonst hätte ich vielleicht auch einen Hund aus Spanien oder sonst woher. Dann habe ich in einer Zeitung eine Anzeige gefunden und da meinen letzten Hund geholt. Das war aber ein Wald und Wiesenzüchter um es mal freundlich auszudrücken!!! Der Hund war wohl sehr krank und das auch im Kopf und mir haben über zweieinhalb Jahre Hundeschule mit diesem Hund nichts gebracht. Leider, weil ich habe ihn trotz aller Schwierigkeiten sehr geliebt, ist er dann bei einer Kastration verstorben. Fünf Wochen später habe ich dann Conny gehabt und bin wieder so glücklich wie bei der Hündin aus dem Tierheim. Aber Conny stammt vom Züchter. Ich habe so das Gefühl als wäre das hier nicht so toll wenn man das erwähnt. Ich finde es schön wenn man den “richtigen” Hund für sich findet und dann ist es egal ob aus einer Tötungsstation oder aus dem Tierheim oder vom Züchter. Ich finde nur nicht das es immer und immer wieder erwähnt werden sollte, weil wichtig, jedenfalls für mich, ist das der Hund einen tollen Charakter hat!!!!
    So das mußte mal raus jetzt fühle ich mich besser. nicht böse sein!

    #20876
    Anonym
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    Ist mir auch aufgefallen :o)

    #20898
    Anonym
    Inaktiv

    meine sind auch vom Züchter, hab jedoch noch keine negativen Erfahrungen hier gemacht. Man sollte unter Hundehaltern loyal sein. Ich halte nichts davon einen Hund aus einem Tierheim im Ausland zu holen, aber das ist meine Meinung und ich versuche zu verstehen, warum das jemand macht, oftmal klappt das auch. Es ist doch immer so, daß man sich in einen Hund verliebt und diesen dann seinen Freund nennt. Ich hatte ganz bestimmte Vorstellungen von meinem Gefährten und habe dementsprechend lange gesucht. Da es eine BX sein sollte, die gesund und wesensfest sein muß und eben dann noch dem Standart des FCI entsprechen sollte, bleibt für mich nur ein Züchter. Hierbei sei jedoch zu sagen, daß meine Hündin auch ein Abgabehund war, welche VDH Papiere hat, jedoch nicht dem Standart entspricht. Es ist immer schwierig zu lenken für wen dann plötzlich das Herz schlägt. Dies sollte man jedem Hundehalter zusprechen. Ich würde nie, nie im Leben jemanden dafür verurteilen, geschweige denn irgend jemanden sagen, daß ich seinen Hund blöd oder häßlich finde. So etwas gehört sich nicht. Erleben tut man dies immer wieder auf Ausstellungen, gerade dort wo viele Liebhaber der Rasse zusammen kommen.
    Ich hab hier im Forum nicht nur Kumpels und bin sehr direkt, manchmal bereue ich dies auch und denke, oh man das hätte man anderster schreiben können. Nun ja ich für meinen Teil denke nicht, daß es daran liegt, daß der eine aus dem Tierheim kommt oder eben vom Züchter. Empfindlich werde ich bei Hunden von Vermehrern, ganz speziell bei BX. Aber das dürfte damit zusammenhängen, daß ich mal eine Hündin von solch einem Vermehrer übernommen habe nachdem der Tierschutz den Zwinger schloß. Seitdem weiß ich, daß Papiere, sollten sie nicht von einem seriösen VDH Züchter stammen, für michts null und nix wert sind. Da wären einige besser dran eine arme Seele aus einem Tierheim im Ausland zu nehmen.

    #20903
    Stephanie Tengen
    Teilnehmer

    Ich denke, dass jeder für sich entscheiden soll, woher er sich seinen Taum Hund nimmt, sei es nun von einem Züchter oder aus dem Tierschutz. Beides hat so seine Vorteile.
    Ich finde es toll, dass sich mache Menschen “schwierige” Hunde aus dem Tierschutz nehmen. Bekannte von uns haben einen geretteten Kettenhund aus Ungarn. Und ich bewundere sie wirklich um ihre Geduld, Bereitschaft und alles übersteigende Liebe. Das würdige ich auch und finde es vollkommen in Ordnung, wenn sie das erwähnen. Denn es ist wirklich ein Wunder, dass ein Hund, der geschlagen, misshandelt wurde, nicht wirklich was zu fressen hatte, also wirklich nichts tolles erfahren hat, doch noch ein Hund mit so großer Liebe und Vertrauen werden kann.

    Unser nächster Hund wird wahrscheinlich auch aus dem Tierschutz sein, aus dem Grund, weil ich keinen Welpen mehr haben möchte…

    #20905
    Anonym
    Inaktiv

    Hmmm, :o). Ich habe auch keinen Hund vom Züchter und Tobis Vorgeschichte ist auch nicht so toll. Und dabei wollte ich doch ursprünglich einen Hund vom Züchter. Aber es kommt gerne anders als man will :o). Am besten ich schildere mal meine Überlegung oder warum ich glaube, Conny zu verstehen.
    Irgendwann habe ich auf der Startseite gelesen Pfötchen2008, war natürlich neugierig, alles gelesen, überlegt mich anzumelden, mein Lieblingsfoto hochgeladen und dann kam die Frage „Warum mein Hund gewinnen soll?“ „Natürlich weil Tobi für mich der beeeste Hund der Welt ist und ich ihn einfach furchtbar lieb habe.“ Ok, für jeden Hundebesitzer sollte der eigene Hund der Beste sein. Weil Tobi einen Staubsauger haben möchte, war für mich auch kein gutes Argument. So gerne wie Tobi den im Haushalt bestehenden Staubsauger mag, ist der eher was für mich ;o). Ich habe dann einen kurzen Satz geschrieben und bin zum Voting gegangen. Zu jedem Hund habe ich mir dann auch den Untertitel durchgelesen. Und eigentlich erstmal viele, teilweise mir richtig zu Herzen gegangene Geschichten gelesen. Dann kam der/die Erste „von XYZ“. Und obwohl ich den Hund süß fand, kam direkt so ein Gefühl auf, neee dir gebe ich keine hohe Punktzahl. Der Name hört sich nach einem von Geburt an tollen Hundeleben an, andere haben es mehr verdient. Ich musste in dem Moment selber über mich lachen und habe dann trotzdem eine gute Punktzahl gegeben, weil es doch um den schönsten Hund ging. Ich fand es nicht schlimm, dass viele ihre Geschichte zum Hund geschrieben haben. Aber durch diesen direkten Vergleich, stand schon ein Hund der „nur“ vom Züchter kam, irgendwie erstmal …
    Deswegen habe ich bei meinem weiteren Voting nur noch mir das Foto angesehen. Und einer meiner Favouriten ist unter die Top 10 gekommen, ganz ohne Untertitel :o).
    Weil viele hier eine traurige Vorgeschichte zu ihrem Hund erzählen können (mich ja irgendwie eingeschlossen) und bei Pfötchen2008 man nochmal einen ziemlich guten Überblick hatte, macht es vielleicht den Eindruck, dass ein Hund von einem guten Züchter weniger interessant, weniger… keine Ahnung…

    #20908
    Anonym
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    Das was ich geschrieben habe war ja auch nicht gegen Hunde aus dem Tierheim, woher auch immer. Mich hat es nur etwas gestört das es sooft da gestanden hat! Ich habe hier auch einige Freunde die nicht vom Züchter stammen und die ich toll finde!!! Und Frauchen hatte auch schon einen Hund, der natürlich auch der Beste war, aus dem Tierheim. Es ist wirklich so das sich jeder in seinen neuen Kameraden verlieben muß und das sollte dann auf Gegenseitigkeit beruhen! Ich wollte auch keine Lanze über Züchtern brechen, weil ich da auch schon schlechte Erfahrungen gemacht habe. Aber jetzt ist alles OK! Und für mich und Frauchen so gut wie es nur sein kann……. Also noch einmal vielen Dank für die vielen Antworten!! Gruß an ALLE HUNDE von Conny

    #20909
    Anonym
    Inaktiv

    solch eine Abstimmung erinnert mich an eine Hundeausstellung, ist doch alles subjektiv und haben wir nicht alle schöne Hunde? Wenn ich eine Ausstellung besuche ist es mir völlig egal ab meine Hunde ein V, ein SG oder ein G bekommen. Für mich zählt das Umfeld andere Hundeliebhaber zu treffen. Man kommt mit allen meist nett ins Gespräch, ganz egal ob reinrassig, Mischling oder nur drei Beine. Wenn es um Mitleid gehen würde würde ich den ein oder anderen Zuchthund die höchste Punktzahl geben 😉 Aber ich gratuliere jedem von Euch zu seinem Freund und Begleiter und sind wir doch ehrlich wir schauen alle meist mit dem Herzen und nicht mit den Augen.

    #20912
    Anonym
    Inaktiv

    …… ich finde auch das man “seinen” Hund nur durch sein Herz findet oder der Hund den Menschen und das ist schön, weil Tiere im Allgemeinen und der Hund im besonderen der treueste und ehrlichste Partner ist. Egal woher er kommt und wie er aussieht!!!!

    #20956
    Denise Franke
    Mitglied

    Ich habe mit Hermann auch dort mitgemacht und absichtlich keinen Bewertungs-Animations-Text unter das Foto gesetzt. Eigentlich war die Teilnahme auch nur für mich ein Spass, d.h. auf den “Staubsauger” als Hauptpreis habe ich es wirklich nicht abgesehen. Den könnte ich mir zur Not auch noch selber kaufen. Bei späterem Einsehen und Bewerten dieses Forums ist mir auch aufgefallen, das wirklich ungewöhnlich viele Hunde als “gequält, ausgesetzt, adoptiert und sonstiges” beschrieben wurden. Das kann man natürlich auch darauf zurückführen, dass einige Hundebesitzer vielleicht der Meinung waren, dass auf der Mitleidsschiene die Gewinnchancen höher sind als bei einem “normalen” Hund.
    Ich nehme das den Mitteilnehmern aber nicht übel. Es ist mir sozusagen egal, denn ich weiss für mich persönlich und in aller Stille ja genau, was ich für meinen Hund bedeute, ob aus dem Tierheim, dem Ausland oder vom Züchter. Es grüßt das Frauchen von Hermann

    #21200
    Anonym
    Inaktiv

    Huhu,

    Von meinen beiden aktuellen Hunden ist einer aus dem Tierschutz und einer vom Züchter. Das ist mein persönlicher Kompromiss zwischen “der Welt etwas Gutes tun” und “mir selbst etwas Gutes tun”. Beide sind sehr arbeitsintensiv gewesen – der TS-Hund aufgrund mangelnder Erziehung und schlechter Erfahrung, der Züchter-Hund so arbeitsintensiv, wie ein ganz normaler Welpe nun mal ist. Ich bereue nix und liebe beide gleichermaßen.

    Egal ob Tierschutz-Orga oder Züchter, ich finde, beide sollte man sich sehr genau aussuchen. Eine unseriöse oder wenig verantwortungsbewußte Tierschutz-Orga möchte ich genauso wenig unterstützen wie einen unseriösen Züchter.
    Egal, woher ich meinen Hund hole: für mich persönlich ist wichtig, dass es auf einem Weg ist, von dem ich mir verspreche, dass es zum Wohl von Hund und Mensch wäre, wenn jeder diesen Weg wählen würde.

    Allerdings finde ich nicht, dass eine VDH-Mitgliedschaft ein Garant für eine seriöse Zuchtstätte ist. Ich habe mir sehr viele Zuchtstätten angesehen, VDH und nicht-VDH, bevor ich gewählt habe. Es gibt bei beiden solche und solche; und ich habe mich für eine nicht-VDH-Zucht entschieden und bereue es nicht.

    #24492
    Anonym
    Inaktiv

    [FONT=comic sans ms][SIZE=16][COLOR=orangered]Also ich kann da Conny nur beipflichten! Mir ist das nämlich auch schon sehr extrem hier aufgefallen, immer wenn ein Beitrag über Welpen oder Zucht geschrieben wird, gibt es einen der sagt. “Dabei warten so viele Tiere im Tierheim auf ein neues Zuhause.” Ich habe genau den gleichen Text hier schon einmal ins Forum geschrieben und einige werden ihn sicher auch schon gelesen haben, aber ich kann das nicht oft genug loswerden und wiederholen, weil das langsam echt nervt. Man fühlt sich dann und wann sogar richtig schlecht hier, nur weil man sich keinen Hund aus dem Tierheim geholt hat.

    Klar warten Viele in den Tierheimen darauf, aber man weiß ja nie was das für Hunde sind, wie verkorkst die sind oder was sie für eine Vergangenheit hatten. Gott sei Dank gibt es noch Menschen, die auch verkorkste Hunde zu sich nehmen und sich mit dem Tier so auseinandersetzen, dass das Problem behoben werden kann, aber davon gibt es leider zu wenige und manche Hunde kann man einfach auch nicht mehr hinbiegen.

    Erst gestern hab ich mit meiner Bekannten, die Hundetrainerin und Tierverhaltenstherapeutin ist eine schlimme Geschichte über einen Hund namens Dex gehört, der alle fremden Menschen angefallen und verbissen hat. Sie hat ihn zu sich genommen und mit ihm viel gearbeitet. Wenn der Hund mit ihr zusammen war, war er ganz anders und überglücklich. Sie konnte ihn aber nicht behalten, weil sie schon zuviele andere, schwierige Hunde im Haus hatte. Keiner wollte ihn haben, obwohl meine Bekannten jedem angeboten hat, die Therapiestunden kostenlos zu geben. Aber niemand wollte sich mit dem Hund beschäftigen. Am Ende musste er eingeschläfert werden, weil die frühere Besitzerin sich bereit erklärt hat mit Hilfe meiner Bekannten den Hund zurückzunehmen. Dex war nicht einen Tag da und hat die Tochter der Besitzerin angefallen und randaliert. Sie hatte ihn im Schlafzimmer eingeschlossen und traute sich nicht mehr rein. Als meine Bekanntin kam, und er sie sah, war er wie ausgewechselt und freute sich wie ein ganz normler Hund. Meine Bekanntin war tottraurig, aber hatte keine andere Wahl. Sie brauchte ihn direkt zum Tierarzt und ließ ihn einschläfern.

    Ich würde auch immer als erstes in ein Tierheim gehen. Das habe ich auch getan, bevor ich Murphy von einer Hobbyzüchterin geholt habe. Ich hab mich in eine Schäfermischlingshündin namens Kylie verliebt und und hab viel Zeit mit ihr verbracht, bekommen habe ich sie dennoch nicht. Um es kurz zu sagen: Wäre ich nicht arbeitend, aber trotzdem wohlhabend gewesen, hätte ich ein riesen Haus mit Garten gehabt (möglichst ein Bungalow und Treppen), nicht zu vergessen, wenn ich Ende 20 mitte 30 gewesen wäre, dann hätte ich sie bekommen. Die Leute die in dem Tierheim gearbeitet haben, waren super unfreundlich. Und das sind sie glaube ich nicht nur zu den Menschen. Die haben fast unerfüllbare Bedingungen gestellt, dass es so gut wie unmöglich war, den Hund mitzubekommen. Ich hatte keine andere Wahl als sie zurückzulassen, bei diesen schrecklichen Leuten, nur weil diese grundsätzlich etwas größere Hunde nicht an Menschen abgeben, die in einer Wohnung wohnen, scheiß egal wie groß diese auch sind. Angeblich soll sie ein paar Wochen später vermittelt worden sein, aber ich glaube das nicht. Ich denke immer noch an sie. Ich war damals sehr traurig deswegen, bis ich Murphy gesehen habe. Kylie, so war ihr Name, hätte ein super Leben bei uns gehabt, genauso eines wir Murphy es jetzt hat, wenn die Leute aus dem Tierheim nicht so beschissenen gewesen wären. Diese “Möchtegern-Tierschützer”.

    Aber um zum Thema zurückzukommen. Solange eine Zucht super organsiert ist, die Hunde nachweisbar gesund sind, in einer tollen Umgebung aufwachsen, gute und fachliche Betreuung haben und die Welpen schon vor dem Deckakt sicher verplant sind, das heißt wenn alles vertraglich festgelegt ist und die zukünftigen Besitzer ausreichend geprüft worden sind, dann ist das doch alles kein Problem. Später will ich das vielleicht auch hobbymäßig machen aber bevor sich irgendjemand entscheidet einen Welpen von mir zu nehmen, würde ich jedem von denen empfehlen zuerst in ein Tierheim zu gehen. Wenn keiner mir überzeugend begründen kann, wieso er kein Tier aus dem Tierheim nehmen möchte, dann kriegt er auch keinen Welpen von mir. Aber manche Menschen wollen einfach einen ganz bestimmten Hund haben, weil sie sich es ewig gewünscht haben und sich mit der Rasse auseinandergesetzt haben und sich mit dieser identifizieren und deswegen genau wissen, dass es genau der richtige Hund für sie ist. Bei mir war das mit Murphy auch so. Ich würde auch niemals unnötig eine Hündin decken lassen, ohne zu wissen, wo die Welpen später hinkommen und in was für Verhältnisse sie aufwachsen werden. Klar, gibt es auch schwarze Schafe, die das trotzdem tuen, aber man sollte das niemals verallgemeinern.

    Jeder weiß doch ganz genau, dass es viele Hunde gibt, die in den Tierheimen warten, aber wenn man ehrlich ist, kann man genauso gut sagen: Bringt nicht so viele Hunde aus dem Ausland mit hierher, weil es gibt genug heimische Hunde die auch kein Zuhause haben und die Tierheime werden hier dadurch nur noch voller.

    Um meine Message zusammenzufassen: Solange eine Zucht gescheit, organisiert und artgerecht verläuft, dann sehe ich da persönlich überhaupt gar kein Problem, ob da jetzt noch Tiere im Tierheim warten, oder nicht. Wenn diese Möchtegern-Tierschützer die Tiere nicht rausgeben wollen (wie das bei mir der Fall war, muss ja nicht jedes Heim so sein), obwohl man den Hunden noch einen schönen Lebensabend schenken will (Kylie, war schon 8 oder 9 Jahre alt), dann eben nicht![/COLOR][/SIZE][/FONT]

    #24505
    Anonym
    Inaktiv

    Also ich hab zwar auch einen Tierschutzhund, aber ich habe bisher noch nicht das Gefühl gehabt, dass manche Leute das hier in den Vordergrund stellen wollten. Ich denke es hängt einfach damit zusammen, dass viele Hund wirklich schon schreckliches erlebt haben, und dass man solche Geschichten eben gern erzählt, weil sie eben teilweise so unvorstellbar sind. Bei Hunden die man direkt vom Züchter hat gibt es eben keine solche Vorgeschichte, was ja auch sehr, sehr toll ist! Es muss ja auch noch Hunde geben, die nicht solche schlimmen Dinge erfahren haben.
    Ich denke es fällt einem einfach auf, wenn Leute so häufig von den traurigen Vorgeschichten ihrer Hunde erzählen, aber das zeigt uns doch eigentlich nur, dass es viel zu viele solcher trauriger Geschichten gibt. So sehe ich das.
    Ich stehe der Sache Hund vom Züchter oder aus dem Tierheim neutral gegenüber. Jeder muss das für sich selbst entscheiden und ich kann beide Seiten voll und ganz verstehen! Ich habe bisher nicht das Gefühl gehabt, dass Hundebesitzer mit richtigen Rassehunden hier “diskriminiert” worden sind. Mir fällt auch auf, dass viele von ihren Tierheimhunden berichten, aber ich habe nicht das Gefühl, dass das ein indirekter Angriff gegen Zuchhundbesitzer sein soll.

    #24507
    Anonym
    Inaktiv

    Da stimme ich Scout zu, solange wir unsere Tiere lieben, dann ist alles gut. Wer Mischlinge mag und einigermaßen erfahren mit Hunden ist, dann ist das Tierheim die beste Adresse.

    Wir bekommen einen Magyar Vizsla Welpen in ein paar Monaten dazu. Mein Freund und ich haben uns von einer Bekannten aus in dieses Rasse verliebt. Besonders mein Freund ist von den Hunden absolut begeistert, da unsere Bekannte, diese Rasse hobbyzüchtet, haben wir entschlossen uns eine Hündin vom nächsten Wurf zu holen. Das ist entschieden und alles festgelegt, deshalb ist an der Entscheidung auch nicht mehr zu rütteln. Aber wenn ich es mir nochmal überlegen könnte, dann hätte ich vorher vielleicht nochmal bei “Magyar Vizsla in Not” nach einer Hündin geschaut, leider ist mir das zu spät in den Sinn gekommen, schade. Aber ich freue mich tierisch auf die Kleine, ich kanns gar nicht beschreiben, wie doll ich mich auf sie freue!

    Wenn sie da ist und etwas älter geworden ist, dann werden wir nochmal nachgucken und uns vielleicht um eine Pflegestelle bei “Magyar Vizsla in Not” bewerben.

    #24508
    Anonym
    Inaktiv

    Also, eines steht ja wohl fest: und zwar das es jedem frei steht sich den Hund zu nehmen der wo am besten gefällt. Ich habe seit 10.Jahren einen Rassehund vom VDH-Züchter….nach langen hin und her mußte es halt der Schokolabbi seineinem ! Und nu… seit über 3. Monaten schlägt nun mein Herzerl im Doppeltakt =) =) auch für einen ausländischen Tötungskandidaten….was solls… da sieht man wieder mal, was kommt das kommt.Man sollte niemanden veruerteilen weil er/sie spezielle Rassen liebt oder eben lieber die wilde Mixtur bevorzugt.Hauptsache es geht den Hunden gut da wo sie hinkommen.Das sollte Priorität haben 🙂

    Es grüßt eine 😀 “hundebegeisterte” :DSuzanne (Mensch v. Babybär”Duke”& Jonny Littleboy)

    #34750
    Anonym
    Inaktiv

    Klar gibt es auch tolle Hunde beim Züchter und natürlich hat jeder das Recht, sich den Hund zu suchen, der zu ihm passt, ABER:

    Würde man einfach einmal für ein paar Jahre (oder sogar nur ein Jahr) das Züchten verbieten, wäre den meisten Tierheimhunden sehr geholfen. Dann gäbe es immernoch genug Welpen, sog. “Unfälle” und auch im Tierheim kann man DEN passenden Hund finden. Da muss man eben einfach ´mal überregional schauen.
    Von den rassebedingten Krankheiten und Überzüchtungen muss ich wohl gar nicht erst anfangen…es wird ja nicht umsonst diskutiert, RÜCKzüchtungen gesetzlich vorzuschreiben…

    Ich finde ehrlich gesagt, das hier die falschen Angegriffen werden.
    Oder läuft das nach dem Prinzip “getroffene Hunde bellen” (ja, bewusst provokant gefragt!).

    Sich über so etwas aufzuregen ist doch nun wirklich Unsinn, da gibt es wesentlich schlimmere Dinge.
    Mir scheint, hier gehen die Besitzer zu sehr vom eigenen Wohl aus (ICH bevorzuge bestimmte Rassen, ICH brauche den perfekten Hund…).

    Im übirgen kann man sogar im Tierheim nach bestimmten Rassen fragen und dann werden Bundesweit in den Tierheimen und Pflegestellen Hunde dieser Rasse gesucht, wenn es denn unbedingt ein Viszla od. Schoko-Labi sein muss. Denn es geht nicht darum, ob es dem Hund später bei euch gut geht – das ist ja (hoffentlich) selbstverständlich, sondern, dass man hätte vielen anderen traurigen Seelen helfen können, statt die Produktion neuer “Ware” zu unterstützen.

    Also wirklich, beruhigt euch mal und regt euch lieber über Tierquäler auf, statt den Massenkonsum auch noch auf Lebewesen auszuweiten.

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