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  • #13966
    Anonym
    Inaktiv

    Guten Morgen!
    Gestern habe ich von meinem TA die Diagnose Hypothyreose / Schilddrüsenunterfunktion für meinen Hund Pan Tau erhalten. Vorab hatte ich eine Blutuntersuchung machen lassen, da Pan Tau massig Fell verlor und die Haut auch Veränderungen zeigte. Sein Wert ist < 1, der TA meinte, das ein Minimum von 1,8 erforderlich sei. Nun bekommt er zweimal täglich eine halbe Tablette Forthyron. Der TA meinte, dass Pan Tau dadurch nach einer gewissen “Anlaufphase” weniger Fell verlieren, die Haut sich normalisieren würde UND auch sein Verhalten sich deutlich ändern würde!? Pan Tau ist ein sehr unruhiger, ängstlicher Hund, der aber gegenüber anderen Hunden mehr und mehr aggressiv reagierte. Wir waren schon in einigen Hundeschulen und konnten nur wenig an seinem Verhalten ändern. Hat jemand Erfahrungswerte, ist es wirklich so, dass sich das Verhalten so ändert / ändern kann?

    Wir freuen uns auf Antworten!

    Sonnige Grüße

    Steffi, Justus und Pan Tau

    #61508
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo Pan Tau!
    Ja, mein letzter Hund hatte auch eine Hypothyreose (Marlon den Werten nach auch, aber er hat sonst keine Veränderungen und wird deshalb momentan noch nicht behandelt)! Ihn hatte ich auch aus dem Tierheim. Er war auch Hunden gegenüber sehr aggressiv. Auffällig war aber, dass das täglich anders war. Einen Rüden, den er am Vortag überhaupt nicht mochte und den er heftig angriff, liebte er am nächsten Tag (etwas übertrieben, aber ich denke, du verstehst was ich meine). Als dann die Diagnose stand und er die Tabletten einschleichend bekam (die Dosis wurde langsam angefangen und dann immer höher bis zur richtigen Dosierung), dauerte es noch eine ganze Weile. Nach ca. einem halben Jahr, wurde sein Verhalten auffällig besser! Allerdings sollte man es definitiv nicht nur auf diese Erkrankung schieben! Eine Hypothyreose beeinflusst das Verhalten, das Problem liegt aber meistens trotzdem woanders. Also trotzdem am Verhalten des Hundes arbeiten, denn Thyroxin löst kein Verhaltensproblem ;)!
    Wir wünschen dir alles Gute und dass es dir bald besser geht =)!

    #61529
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo Marlon,
    vielen Dank für deine Rückmeldung!

    Ich war zwischenzeitlich ratlos was ich tun sollte, weil Pan Tau anstatt ruhiger immer nervöser und immer wieder anderen Hunden gegenüber agressiv reagierte. Und das, obwohl ich nicht nur eine Hundeschule hinzugezogen hatte. Umso überraschter war ich dann, als der TA die Diagnose Hypothyreose stellte und durch die Medikation eine deutliche Veränderung von Pan Tau`s Gesundheitszustand und Verhalten ankündigte. Daher bin ich jetzt super gespannt, wie sich die Kombination aus Hundeschule, täglichem Training, Medikation und Barfen (hoffentlich) positiv auf Pan Tau`s Gesundheit und Verhalten auswirkt. So langsam war ich nämlich am Ende mit meinem Latein!

    Wir schauen mal, was sich da bei Pan Tau so tut 🙂
    Lieben Gruß
    Pan Tau, Justus und Frauchen

    #61540
    Anonym
    Inaktiv

    Meine Dobidame hatte das auch. Gut aggressiv war sie irgendwie immer schon (schlechte Vorgeschichte samt schlechter Sozialisierung) aber als ihr das Fell büschelweise ausfiel… Nach mehreren Tests hiess es dann Schilddrüsenunterfunktion. Sie hat L-Thyroxin bekommen. Die Medis, die Menschen auch bekommen, der TA oder Apotheker kann anhand des Gewichtes ausrechnen, wieviel dein Hund davon benötigt. Ich habe es mir dann immer auf Rezept ausschreiben lassen, denn mein damaliger TA wollte satte 30 Euro für eine Packung. Bei uns wurde es aber nicht schleichend gemacht, sondern sie bekam sofort die volle Packung a 1,5 Tabletten morgens und abends. Das muss aber dein TA entscheiden. Nach knapp vier Wochen wuchs das Fell langsam nach. Achte auf die Ernährung, Hunde neigen bei Hypothyreose wie wir Menschen zu Übergewicht. Das war bei Ria so schlimm und schwer in den Griff zu bekommen. Auch regelmässiges Überprüfen der Blutwerte würde ich dir raten. Ab und an schwanken die Werte doch enorm und die Medikation reicht nicht aus oder ist zu hoch dosiert. Was das Vehalten angeht kann es damit zusammenhängen. Ich habe nix gemerkt weil Ria eh schon ne Klatsche hatte (sorry aber es ist tatsächlich so). Sollte sich das Verhalten nicht ändern würde ich dir wie mein Vorredner raten an der Wurzel zu arbeiten. Keine Symptome bekämpfen.

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