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  • #14236
    Anonym
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    Also….ich habe gestern zufällig durch den Tipp von Enya’s Status die Sendung 24.Stunden auf SAT1. gesehen…les ging um HUNDETHERAPEUTEN…ich sah leider nur den Rest! 🙁

    Nun ja…..da ich jedoch sehr erbost über den mißlungenen Part mit dem schönen schwarzen NERO, einem Rhodesian Ridgeback/Doggenmix ,war ( die Halter brachen die Sache ab) suchte ich die Therapheutin STEFANIE WEINREICH welche dort agierte.
    Nach Rücksprache mit meinem Mann habe ich ihr interessehalber was gemailt.
    Paralel wollte ich auch weitere Infos zum Thema und wuselte heute noch einmal durch die HP.

    Nun las ich da grad’ , auf eben der HP wo Frau Weinreich eigentlich zugehört….also ich schreib’s mal hier hin “HUNDEWELTEN” , einige überaus interessante Kommentare von gestrigen Zuschauern welche ich sehr spannend und auch iritierend finde.
    Dies möchte ich gerne hier zum Anlaß nehmen um zu erfragen was ihr, meine lieben FORENFREUNDZ, denn so von dem Ganzen haltet.
    Hab ihr selbst bereits Erfahrungen gemacht?
    Sind es Gute oder eher Schlechte?
    Nutzvolle Tipps mit Begründung?
    Kritiken über erfahrene Kurse/SEminare?
    Befürwortet ihr eine/n Hundetherapeuten/tin?
    Habt ihr positives /Komplimente zu dem Thema?

    Um Mißverständnisse zu vermeiden, es geht mir hierbei konkret um sogenannte zertifizierte HUNDETHERAPEUTEN….welche mitunter gar 3.-5.Tageskurse anbieten in welchen man anschließend keine Probleme mehr haben soll!^^
    Also nicht um die gängige Hundeschule, es sei denn diese ist in solch einem System involviert.Gibt es ja auch.

    So ich hoffe es wird hier einiges zu geschrieben. :]

    LG Suzanne

    #50483
    Anonym
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    Ok da werd ich mal meinen Senf dazu geben.

    Sicher ist es immer so eine Sache. Hundetrainer/-therapeut usw. sind ja alles keine geschützten Begriffe, so dass sich jeder Dahergelaufene so betiteln darf. Da gibt es wirklich viele schwarze Schafe und es ist erschreckend, was manche “Hundetrainer” so manches Mal raten oder wie sie mit den Tieren umgehen. Ich habe die Sendung nicht gesehen und kenne auch die werte Dame nicht aber ich habe sehr positive Erfahrungen mit Hundewelten gemacht, genauer gesagt mit ihrem Problemhundetherapeut (find ich ne schreckliche Bezeichnung) [URL=http://www.hundewelten.de/html/therapeuten.html]Dirk Zelder[/URL]. Das Thema Hundwelten hatten wir hier schon und ich weiß, dass sie auch so 3-Tages-Seminare anbieten und man sich hinterher “Problemhundeberater” nennen darf. Das ist irreführend wo solch ein Berater nach Hundewelten nur dazu befähigt ist, ein Beratungsgespräch wegen der Probleme mit seinem Hund zu führen, nicht aber zu einer Therapie/Training oder wie man das nennen möchte. Die Ausbildung zum Problemhundetherapeut ist dann doch etwas langwieriger. Das man das nicht einfach so wird, konnte ich wunderbar sehen, da Herr Zelder vor dem Training mit Pogo und mir anfragte, ob ein “Azubi” (ich nenn das jetzt einfach mal so) einen Teil des Trainings übernehmen darf, da er sich noch bewähren muss, um seine Zulassung zum Problemhundetherapeut zu bekommen. Wie ich gerade auf der Homepage sehe, hat er es wohl auch geschafft, denn er ist als einer der Therapeuten mit aufgeführt.
    Ok um die Sache nicht zu lang zu machen: Ich bin von der Methode von Hundewelten sehr begeistert. Sie arbeiten ohne (stark)Zwangmittel, ohne Strafe und vor allem ohne Worte. Viele Leute quatschen ihre Hunde tot und erreichen damit allenfalls, dass irgendwann wirklich alle Kommandos ignoriert werden. Mir hat das Training sehr viel gebracht, es ging über 3 Tage und ziele speziell bei mir darauf ab, in den Problemsituationen gezielt entgegen zu wirken, Situationen richtig zu beurteilen und mich entsprechend zu verhalten. Ob die anderen Therapeuten genauso verfahren, kann ich natürlich nicht beurteilen aber die Methode die angewendet wird, ist bei Hundewelten immer die Gleiche und nennt sich “Speechless Dog Training System”.

    #50484
    Anonym
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    Ich habs auch gesehen.

    Was bitte war jetzt so neu und revolutionär daran, dass Hunde Raubtiere sind, sie unsere Körpersprache umsetzen können und unsere Lautsprache nicht können ( Hui was für eine Überrschung nur erwähnt das man Kommandos Konditionieren kann haben sie leider nicht), auch das sie Rssourcenorientiert handeln dürfte doch allgemein bekann sein.

    Ich fands nicht so doll. Alles nur mit Futter hat auch so seine Tücken. Nichts wurde über den nötigen Abbau erwähnt, denn tut man es nicht hat man schnell einen Hund der ohne Futter nichts mehr tut. Und viele die es versuchen werden überrascht feststellen dass Futter gar nicht so interressant ist wenn ein Reh über die Wiese flitzt oder eine heisse Hündin auftaucht. Kann also mächtig in die Hose gehen den Hund nur auf Futter zu konditioníeren. Gut Futter über sozialen Kontakt zum Halter eigentlich aber Soz. Kontakt über die Hand im hundemagen scheint ja zu genügen wenn der Hund an anderen vorbei gehen soll.

    Als Ausgangspunkt ganz gut aber…

    Naja und dann hocken wir uns natürlich jetzt alle hin wenn ein potenziell gefährlicher Hund auf uns zukommt. Aber sicher doch 8o

    Auch sind sie mir mit dem Begriff der Aggression ein bissl Bild- Zeitungs- artig umgegangen. Dieser Ridge Mix war doch nur tierisch unsicher. Natürlich ist auch das gefährlich aber mir wars einfach alles total pauschalisiert.

    Fand es auch schade, das nur völlig unwissende , unsichere Hundehalter gezeigt wurden.

    Irgendwie klingt das ganze nur nach Geldschneiderei für den “Erfinder” der Methode. Und wie es scheint hat er ja ne junge blonde weibliche Zielgruppe

    #50485
    Anonym
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    Yipp, ich kannte die Gute nebst Hundewelten schon… Ähm, leider hat die Sendung gestern auch nicht wieder für ein positiveres Image bei mir gesorgt.
    Also an sich find ich gut, das dem Mensch seine eigene Körpersprache bewusst wird. Da sind die aber nicht die einzigen… Klar, gut ist auch das sie nicht mit (stark)Zwangmittel arbeiten…
    ABER, mich spricht schonmal überhaupt nicht deren komplette Medienkommunikation an. Egal ob TV, Homepage, Schrift/Wort/Bild… Find ich total plakativ.
    Und mich NERVT dieses Hund = nur triebgesteuert, egoistisch, emotionslos usw. …
    Ja ja liebe Conny, Mensch ist uneigennützig, ne!?!
    So, das musste mal raus ;)…

    #50500
    Anonym
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    Danke POGO,RESI und TOBI … für die prompetnAntworten bis hier……aber bitte macht alle mit,also weiter….da kommt doch bestimmt noch mehr… =)

    #50504
    Anonym
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    Die gestrige Sendung kann ich nicht beurteilen,da ich sie nicht gesehen habe.Aber in einem anderen grossen Hundeforum hat sich mal eine “Therapeutin“ausgebreitet,die ihre Dienste anbot und wisst ihr,was sie nur benötigte ??? EIN FOTO DES HUNDES !!!!
    Ich hab gedacht,ich bin im falschen Film und bei einer Glaskugeltruppe gelandet und das ist für mich Humbug und Horror zugleich

    #50505
    Anonym
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    Langsam ärgere ich mich wirklich, dass ich die Sendung nicht gesehen habe.

    [quote][quote_head]Zitat von Tante Resi vom 12.01.2010 18:03[/quote_head]Was bitte war jetzt so neu und revolutionär daran, dass Hunde Raubtiere sind, sie unsere Körpersprache umsetzen können und unsere Lautsprache nicht können, auch das sie Rssourcenorientiert handeln dürfte doch allgemein bekann sein.[/quote]
    Das SOLLTE allgemein bekannt sein, wenn man sich viele Hundehalter aber mal genauer anschaut, bekommt man leider einen anderen Eindruck. Schon allein wenn man hier im Forum manche Fragen/Probleme liest, muss man feststellen, dass viele Hundehalter leider über kaum bis gar kein Verständnis dafür verfügen, wie ein Hund denkt, wie ihre soziale Struktur funktioniert und dass er eine konsequente Führung (!!!) braucht, um nicht selbst die Rolle des Führers zu übernehmen. Wenn diese grundlegenden Dinge im Wissen eines jeden Hundehalters verankert wäre, gäb es nicht so viele Probleme und Beißunfälle.

    [quote][quote_head]Zitat von Tante Resi vom 12.01.2010 18:03[/quote_head]Alles nur mit Futter hat auch so seine Tücken. Nichts wurde über den nötigen Abbau erwähnt, denn tut man es nicht hat man schnell einen Hund der ohne Futter nichts mehr tut. Und viele die es versuchen werden überrascht feststellen dass Futter gar nicht so interressant ist wenn ein Reh über die Wiese flitzt oder eine heisse Hündin auftaucht.[/quote]
    Ist natürlich wirklich blöd, wenn das in der Sendung nicht erwähnt wird. Ist leider oft bei diesen TV-Berichten mit (angeblichen) Experten so, dass die Probleme nur oberflächlich behandelt werden. Das verleitet dazu, die halbgewalgten Tipps im Alleingang auszuprobieren und das geht meist in die Hose. Ich kann nur aus meinen Erfahrungen sprechen, aber im intensiven Training mit Hundewelten-Trainer Zelder wurde mir wirklich alles haarklein erklärt, jede noch so kleine oder blöde Frage beantwortet und auch die Sache mit dem Reduzieren der “Belohnungshäppchen” würde nicht unter den Tisch fallen gelassen. Wie gesagt, ich hab von dem Training nur profitiert und hatte auch nicht das Gefühl, finanziell ausgenommen zu werden wie ein Weihnachtsgans sondern wurde kompetent beraten und durchs Training begleitet.
    Ich hatte hier ja schon an anderer Stelle ausführlich darüber berichtet. Es ist gar nicht so leicht einen guten Hundetrainer zu finden, der nicht nach den harten Methoden arbeitet, die ich gerne die “alte Schule” nenne. Ich hab lange gesucht und für mich das Passende gefunden.

    [quote][quote_head]Zitat von Tobi vom 12.01.2010 18:07[/quote_head]Und mich NERVT dieses Hund = nur triebgesteuert, egoistisch, emotionslos usw. …[/quote]
    Naja nett klingt das nicht aber zum überwiegenden Teil stimmt es doch auch. Natürlich ist der Hund triebgesteuert (ist eine der wichtigsten Eingenschaften die man sich als Halter wunderbar zunutze machen kann/sollte, um den Hund zu erziehen oder gar für bestimmte Aufgaben zu trainieren) und opportunistisch (kommt dem Egoismus ziemlich nah). Emotionslos ist er sicher nicht aber eben anders als wir Menschen.

    #50510
    Anonym
    Inaktiv

    @Pogo
    Nur durch solche Aussagen finde ich macht man einen Hund wieder zu einem emotionslosen Objekt. Und meine Befürchtung wäre das entsprechend wieder manch einer meint “Gewalt” ist die Erziehungslösung, sowie “Pinky und der Brain”-Theorien wachsen in den Köpfen. Ich bevorzuge da lieber Leute, die sich für Hunde als soziale Lebewesen begeistern und respektieren. Und daraus Wege aufzeigen wie man ohne Hilfsmittel und richtiger Kommunikation dem Hund seine Position zuweist.

    #50512
    Anonym
    Inaktiv

    Für alle die es nicht gesehn haben: [URL=http://www.hundewelten.de/html/reportageinhalt.html]Reportage[/URL]

    Naja unsere Hunde lieben ja genau genommen nicht wirklich uns (aua das tut weh beim schreiben) sondern vielmehr ein funktionierendes Rudel mit den dazugehörigen Sicherheiten. Das diese Dazugehören nicht einfach austauschbar ist, wurde bei freilebenden Hunden ja beobachtet. Sie sind ihrem Rudel also schon verbunden (also uns also lieben sie uns doch!)

    #50518
    Anonym
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    habe die sendung gestern zum teil auch gesehen, und bin ganz ehrlich, weiß nicht, was ich von diesen im fernsehen ausgestrahlten trainings halten soll. liegt bei mir sicher daran, dass ich schon einige negative erfahrungen mit hundetrainern bzw. verhaltenstherapeuten gemacht habe.
    habe auch schon auf der seite von hundewelten gestöbert und mich mit pogo-frauchen ausgetauscht. im grunde wünsche ich mir genau das, was sie beschrieben hat: 3 tage intensiv gemeinsam das problem üben, verhaltensweisen für mich für bestimmte situationen und damit ich sicherheit gewinne, und somit auch lisa, eine konkrete unterstützung und nicht nur schlaue worte. habe noch nicht den mut aufgebracht mit hundewelten kontakt aufzunehmen…..
    werde euch berichten, wenn es denn soweit ist.
    eure susanne und lisa

    #50519
    Anonym
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    Mensch Resi, jetzt hab ich auf den Link geklickt in der Hoffnung, dort die Sendung als Video zu finden. Hm leider nur Text. Mist. Aber was ich wichtig finde: Da steht in blau hervorgehoben [COLOR=blue]Bitte die Übungen aus der Reportage nicht nachmachen! [/COLOR] Leider halten sich diverse Hundhalter nicht an solche Warnungen.

    @Tobi: Ich denke es gibt und wird immer beide Extreme geben: Diejenigen, die den Hund als bloßes Objekt ansehen und dadurch falsch oder gar grob fahrlässig behandeln aber auch diejenigen, die ihn zu sehr vermenschlichen, seinem Bedürfnis nach Führung nicht nachkommen (“der ist doch soooo niedlich, der muss kein Sitz und Platz können und herkommen muss er auch nicht immer gleich wenn ich ihn rufe, soll doch seinen eigenen Kopf behalten…”) und somit Probleme verursachen. Ich glaube hier macht es die richtige Mischung aus beidem. Konsequenz und liebevoller Umgang – aber das haben wir ja in diversen anderen Threads auch schon so oft beschrieben. Man sollte es vielleicht so handhaben: Menschen, die ihre Hunde vermenschlichen muss man vor Augen führen dass sie (Raub)Tiere sind und bestimmte Bedürfnisse haben, die für uns Menschen hart klingen mögen, und Menschen, die ihren Hund wie einen Gebrauchsgegenstand behandeln muss man verdeutlichen, dass auch Hunde ein Bedürfnis nach sozialer Nähe, Körperkontakt und Aufmerksamkeit haben.

    Dass Hunde übrigens nicht in dem Sinne lieben, wie wir uns das manchmal vorstellen kann man ganz einfach daran feststellen, dass sich ein Hund, der seinen Halter “abgöttisch liebt” problemlos in eine neue Familie integrieren kann, diese relativ schnell mindestens genauso “liebt” und den Vorbesitzer ganz schnell vergisst und teilweise sogar gar nicht wiedererkennt oder kalt ignoriert, wenn es zu einem Treffen kommt.

    Was Lisa schreibt finde ich auch einen wichtigen Punkt: Man gerät leicht an sogenannte Hundetrainer bei deren Methoden man nur mit dem Kopf schütteln kann. Einer Freundin von mir ging es ähnlich. Ihr Trainer wirkte erst super kompetent und nett aber als er dann nach dem Hund trat als dieser aufdringlich wurde (er besteigt gern mal sitzende Menschen oder “rammelt” ihre Beine) und dieser von der Wucht gegen einen Stuhl geschleudert wurde, war es aus. Er meinte dazu nur, dass ihm das ganz sicher nicht weh getan hätte und er seine Grenzen kennen lernen muss. Ne du, da hab ich kein Verständnis für und kann verstehen, wenn man dadurch skeptisch wird. Traurig finde ich dann wiederum die Leute, die trotz solcher oder schlimmerer Methoden dem Trainer treu bleiben, weil sie einfach schon zu verzweifelt sind und nach jedem Strohalm greifen. Ich glaube das ist das Hauptproblem: Man geht erst zu einem Trainer/auf einen Hundeplatz, wenn das Problem bereits so groß ist, dass man wirklich nicht mehr klar kommt und dann drängt die Zeit. Ein wirklich guter Hundetrainer wird einen vollen Terminkalender haben und somit muss man durchaus ein wenig Wartezeit einkalkulieren. Aber auch da wird ein guter Trainer weiterhelfen, indem er in einem ausführlichen Beratungsgespräch vorab schonmal Tipps gibt, die man solange umsetzen sollte, bis das Training dann endlich beginnt.
    Sicher gibt es neben Hundewelten noch andere, durchaus vielleicht auch bessere Hunde”therapeuten”, nur habe ich eben bisher auch nur Erfahrung mit weniger Guten machen können, bis ich an Hundewelten herantrat. Vielleicht sollte man mal eine Liste hier im Forum erstellen, wo wirklich empfehlenswerte Hundeschulen/trainer aufgeführt werden, an die man sich wenden kann? Man müsste dann natürlich direkt dazu schreiben, wie die Trainingsmethoden aussehen, damit man sich als Außenstehender ein Bild davon machen kann, ob man damit einverstanden ist oder nicht und Hundetrainer dürfen sich da natürlich auch nicht selbst empfehlen. Aber ich seh schon, da wirds schon schwierig. Woher weiß ich, ob einer der ne Empfehlung schreibt nicht vielleicht doch der Trainer höchst persönlich ist? Schwierige Sache…

    #50819
    Anonym
    Inaktiv

    Salü.

    Ich habe hier jetzt nicht alle Posts gelesen.

    Aber um die Suppe mal ordentlich zu salzen….

    …die Leute die sich bei Hundewelten in kurz Seminaren zu Problemhundtherapeuten *ausbilden* lassen haben, sind auch nach ihrer *Ausbildung* noch Laien.

    Niemand wird in zwei Wochen *Schreiner, Klempner, oder Sekretärin* – und acht Mal wie NIEMAND in wenigen Tagen *Hundetherapeut*.
    Arbeit mit Lebewesen erfordert noch Mal wesentlich mehr Praxis als Arbeit mit Holz, Metall oder Papier.

    Schade das es in Deutschland (noch) möglich ist, das ein Laie einem anderen Laien für xhundert und50Euro Sch$&%§! erzählt, ihm nen Din A4 Wisch ausdruckt und ihn dann *Problemhundetherapeut* nennen darf.

    Afaik wird dem bald (in einigen Jahren , dann wohl flächendeckend) mit der IHK Ausbildung zum Hundeerzieher- und Verhaltensberater (IHK/BHV) und der Ausbildung zum Hundefachwirt – ein Riegel vorgeschoben.

    Wobei – slbst die IHK Lehrgänge sind wesenlich zu kurz und haben wesentlich zu wenig Praxis Bezug.

    500 Stunden Praxis ist ein Witz. Auch in 12,5 Wochen auf dem Hundeplatz wird niemand *Experte* 😉

    #50834
    Anonym
    Inaktiv

    [quote][quote_head]Zitat von Kaykoo vom 18.01.2010 14:37[/quote_head]…die Leute die sich bei Hundewelten in kurz Seminaren zu Problemhundtherapeuten *ausbilden* lassen haben, sind auch nach ihrer *Ausbildung* noch Laien.[/quote]

    Das ist richtig, aber soetwas bietet Hundewelten auch gar nicht an. Nach diesen kurzen Seminaren darf man sich “Problemhundeberater” nennen, was einen aber nicht dazu befähigt, mit Hunden zu arbeiten. Man darf lediglich mündlich beraten – auch wenn die Kompetenzen in der Beziehung nach so kurzer Zeit sicher auch nicht gerade berauschend sind. Die richtigen Problemhundetherapeuten durchlaufen bei Hundewelten schon ein etwas langwierigeres Programm bis sie direkt mit Hunden arbeiten dürfen, was aber sicherlich auch nicht mit einer jahrelangen intensiven Ausbildung und Training zu vergleichen ist.
    Wollt ich nur mal eben klar stellen, aber grundsätzlich stimme ich dir schon zu.

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