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  • #16042
    Anonym
    Inaktiv

    👿 HUNDESTEUER…..eine fiese PFLICHT! 👿

    Warum eigentlich wird man schon schief angeguckt wenn’s Hundi das Bein zum pieseln hebt?

    Ich zahle doch HUNDESTEUER! ?(
    Aber nein……ich darf deswegen weder Bäume bepieseln noch Haufen in öffentliche Büsche machen.
    Von Freilauefn und Rumtoben mal gaaanz zu schweigen!
    Ich bekomme auch bei der Stadt keinen “kostenlosen ” KOTBEUTEL!
    Nein, diese muß ich auch selbst zaheln…. X(
    Zudem werde ich sogar dumm angepöbelt wenn mein Hund an einem , von fremden Hund, hinterlassenen Haufen nur vorbeigeht.
    Mit Worten wie:
    “DEN MACHEN’SE ABBA WECH, SONST MACH ICH BEI IHNEN AUCH EINEN HIN!”
    8o 8o 8o 8o 8o 8o 8o 8o 8o 8o 8o 8o 8o 8o 8o 8o 8o 8o 8o 8o 8o 8o 8o 8o 8o 8o

    Hah..dem Arsch hab’ ich aber was geflüstert…..schmeißt seinen Gartenabfall schön gegenüber in die “öffentlichen Grünanlagen” und wagt es mich anzupöbeln….hab ihn nahegelegt den Haufen analisieren zu lassen…..wenn es jedoch nicht meiner sei, wie ich ihm zuvor sagt,, könne er mit n’ner Verleumndnungsklage ect. rechnen.
    Da hat der Giftpilz aber dumm gelinst! 😀
    Dennoch…..HUNDESTEUER ist ein UNDING!!!
    Es ist eine noch aus uuuurrrrralten Zeiten stammende Luxussteuer für Leute, welche sich außer ,oder anstatt, Nutztieren auch noch Hunde halten.
    Ja sagt mal……wo sind wir denn?
    Es ist ” 2 0 0 9 “……und ich erwarte daß ich schon daß ich etwas für mein Geld bekomme.
    Ich bekomme ja schließlich auch “Gratis-Gelbe-Säcke” oder meine Umgebung wir von der Stadt gereinigt …..warum nicht auch ein ” KOTENTFERNER” der wo 1.x die Woche die Gegend räumt! 😀

    Was sagt ihr dazu?

    Das Thema nervt mich schon eeeeewig, LG Suzanne :rolleyes:

    #44877
    Anonym
    Inaktiv

    Jep, ich find auch, dass es eine ziemlich ungerechte Sache ist. Wenn das Geld gebunden wär und zum Anlegen von Hundewiesen, Kotbeutelbereitstellung etc. genommen werden würde, aber es fliesst in den großen Topf und Vater Staat zieht uns einfach das Geld aus der Tasche ohne das wir was dafür bekommen.

    Dein Vergleich mit den “Gelben Säcken” hinkt glaub ich ein wenig; die zahlen wir denk ich über unsere Müllabfuhr mit.

    Was das “Räumen-sie-ihren-Haufen-weg-Thema” angeht, krieg ich vor Allem immer nen Hals, wenn ich bei uns in Feld und Wald rumstapfe und ÜBERALL sind die Wege mittig gesäumt mit Pferdeäppeln! X(
    Das wird tolleriert und gar schöngeredet: ist ja Dünger! Mein Hund kackt nicht mitten auf den Weg und pflastert damit eine Strecke von mehreren Metern zu!! 👿

    #44878
    Anonym
    Inaktiv

    Aber dennoch ist es interessant daß man willkürlich ( v.Kommune ect) unterschiedlich hohe Beträge für die Hundesteuer aufbringen muß ohne dafür etwas zu bekommen.
    Es wäre doch sehr sinnig die immensen Kosten, welche die Maschinerie HUND und alles was dazu gehört, rein wirtschaftlich ausmachen zugrunde zu legen und den Hundesteuersatz überall auf ein Niveau zu bringen.
    Und einige Annehmlichkeiten wie die K-Beutelvergabe u. das anlegen Tobeflächen zu finanzieren.
    Wäre doch TOP!

    #44880
    Anonym
    Inaktiv

    Ja ich bin wohl im “FINDER-WAHN” 😀

    Schaut mal……folgendes:

    Die Hundesteuer basiert auf einer Abgaberegelung, die es schon im frühen Mittelalter gab. Damals verwendete man ganze Rudel von Hunden, um bei der Jagd das Wild aufzustöbern. Diese Hunde jedoch wurden nicht von den Jagdherren und Rittern alleine gehalten. Vielmehr war es Amtsträgern auferlegt für die Aufzucht und Haltung eines sogenannten “Hetzhundes” zu sorgen. Der Lehensdienst ging so weit, dass Bauern ihre Hunde den Lehnsherren sogar zur Jagd zur Verfügung stellen mussten.
    Wer sich oder seinen Hund von diesem Jagdfrohndienst befreien wollte, musste eine Ablösezahlung in Form von Kornabgaben an den Lehensgeber zahlen. Diese Form der Steuer, auch “Bede” oder “Hundskorn” genannt, findet eine erste Erwähnung in einem lateinischen Text aus dem Jahr 1211. Dieser belegt einen Rechtsstreit mit einem Ritter, in dem neben den Zahlungen des Zehnten unter anderem auch die Zahlung des “huntkorn” genannt wird. Da das Korn zu Hundefutter verbacken wurde und wiederum der Aufzucht der Jagdhunde zugute kam, wurde lange Zeit von einer Zahlung in finanzieller Form abgesehen. Diese Möglichkeit gab es erst später.
    In einem Auszug aus dem Landbuch eines alten Herzogtums wird 1486 ein Bogislav X: erwähnt. Dieser erklärt darin, dass der Universität die Abrichtung von Bede und Hundskorn verbleiben, also die Zahlung erlassen werden solle. Fürst Bismarck von Preußen erhob als erster eine kommunale Hundesteuer und führte Hundemarken ein. Das Ziel war, den Bestand der Hunde und somit eine Ausbreitung von Tollwut und anderen Seuchen kontrollieren zu können.

    Um 1810 wurde die Hundesteuer in Preußen zur Luxussteuer erklärt: Wer in der Lage sei, sich nebenbei noch einen Hund zu halten, solle auch in der Lage sein, für diesen Luxus eine Abgabe an den Staat zu zahlen, so der Gedanke. Hierbei sei erwähnt, dass unter die Luxussteuer nicht nur das Halten von Hunden zählte, sondern auch das von Katzen, Pferden, Enten, Stubenvögeln, Hausdienern sowie Klavieren und Pferdeschlitten.
    Und wie siehts heute aus?
    Nach dem Bonner Grundgesetz von 1949 zählt die Hundesteuer in die Kategorie der “Steuern mit örtlich bedingtem Wirkungskreis”. Die Landesgesetze verpflichten also die Gemeinden zur Erhebung der Hundesteuer. Hiervon sind jedoch nur Baden-Württemberg, das Saarland, Bremen, Hamburg und Berlin betroffen.
    Allen anderen Ländern ist es freigestellt, eine Hundesteuer zu erheben. Einzig die Stadt Eschborn in Hessen verzichtet auf die Erhebung einer Hundesteuer. Nicht aus Freundlichkeit, sondern weil die eingenommen Steuern die Kosten der Verwaltung nicht aufwiegen.
    Das Geld geht in den normalen Gemeindehaushalt. Eine zweckgebundene Nutzung des Geldes ist durch das Steuerrecht verboten.

    Wie baut sich die Hundesteuer auf?
    Die Höhe der Steuer wird von den jeweiligen Gemeinden unterschiedlich je nach Anzahl und Rasse der Hunde festgelegt. Das variiert zwischen einem und weit über hundert Euro für einen “normalen” Hund.
    Daneben gibt es noch so genannte Anlagehunde, Darunter fallen alle Hunde, die entweder einer reinen oder gekreuzten Rasse einer definierten Rasseliste zuzuordnen sind oder, je nach Gemeinde, zusätzlich nach ihrem Beißverhalten mit einem Wesenstest bewertet werden. Diese Hunde werden dann der Kategorie der gefährlichen Hunde oder Kampfhunde zugeordnet.
    Diese Definition lässt jedoch viele Grauzonen zu: zwar kann auf der einen Seite ein bissiger kleiner Zwergpudel in die Kategorie Anlagehund gesteckt und entsprechend besteuert werden, ein kinderzahmer Golden Retriever kann jedoch schon bei übler Nachrede vom böswilligen Nachbarn als gefährlicher Hund besteuert werden.

    Wer zahlt?
    Der Hundehalter (im Rechtsfalle jedoch der Wohnungseigentümer) ist zur Zahlung verpflichtet. Von der Hundesteuer befreit sind gewerblich genutzte Hunde, also von Hundezüchtern oder Hundehändlern, ebenso dienstlich genutzte Hunde bei Polizei, Rettungsdiensten, Wachunternehmen oder Blindenhunde.

    X( Wir Deutschen Bundesbürger zahlen ohnehin am meißten unterschiedliche Steuerabgaben, wie sonst in keinem anderen Land der Welt ,ca. 400 Steuerarten , OBERHAMMA!
    Wirklich ,das ist zutiefst beschämend für Deutschland! 🙁

    Leutz und Hundz — Die “Besteuerung für Hundehaltung”, eine altertümlich überholte anachronistische Geldbeschaffungsmaßnahme der Politiker auf Kosten von Tierliebe, die auch für Deutschland nach Meinung und Auffassung von Finanz- u. Rechtswissenschaftlern längst keine Daseinsberechtigung mehr hat!!!! 👿

    #45235
    Anonym
    Inaktiv

    Ich habe ein klasse Bild gefunden….und zwar eines von den Stadthunden.com!
    Leider ist der Bericht anscheinend nicht mehr direkt über die Startseite anzusehen.
    Das Thema war “Hingucker der Woche” und muss aus dem Jahr 2007 / 2008 stammen!

    Ich hoffe es ist in Ordnung, wenn Ich dieses Foto hier reinsetze – liebes Stadthunde-Team….
    es passt soooooo schön zum Thema :D, da es ja immer wieder um die “Hinterlassenschaften” geht!

    Lieben Gruß von Rabea mit Enya und Floyd

    #45242
    Anonym
    Inaktiv

    Ich ärgere mich auch darüber. Was mich ja am meisten ärgert ist, das ich für den 2. Hund mehr Steuern zahlen muss!!! Macht der mehr Dreck als mein erster? Größere Haufen, ätzende Pfützen oder womit wird das begründet. Ich löhne für unseren Rüden 79,80 Otternasen und für die Hündin 116,40 jährlich! Klar ist es größerer “Luxus” einen zweiten Hund zu haben. Aber gebe ich nicht schon für die Haltung des zweiten Hundes mehr aus? Bezahle daher auch schon mehr Mehrwertsteuer für Futter, Leckerlies etc. pp. Ich mache “meine” Haufen weg. Die “fliegen” hier keinem um die Ohren. Alleine schon die Aussage. Katzen die draussen rumstreunen werden nicht besteuert. Aber auch Katzen sind in meinen Augen Luxus. Und sie (sorry) scheissen draussen überall hin, machen Katzenalarm mitten in der Nacht. Nichts gegen Katzen, ich mag diese Tierchen wirklich. Da sagt aber niemand was. Ich werde schräg angeguckt, wenn mein Hund mal im Garten bellt. Mitten am Tag. Aber ich denke wir können uns aufregen wie wir wollen. Ändern tut es nichts. Leider. Was ich aber hier in Wolfsburg gut finde: es gibt kostenlose Kackabeutel im Rathaus und auch eine Hundewiese wurde am Allersee eingerichtet. Allerding erstmal auf Probe und die Hunde dürfen dort nicht baden gehen. Was ich sehr schade finde. Gerade bei heissen Tagen. Die Wege grenzen dierekt an der Wiese an, dort fahren Inliner, Radler und Spaiergänger sind unterwegs. Sollte es zu einem Unfall kommen wird die Hundewiese geschlossen. Das ist etwas ungünstig geplant aber immerhin ham wa ne Hundewiese.

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