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  • #15708
    Anonym
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    Hallo liebe Stadthunde,
    unsere Reihe zum Thema Zweithund ist Dank Eurer O-Töne brillant geworden! Leider neigt sie sich bald dem Ende zu…
    Wieder gemeinsam mit Euch möchten wir eine neue, ebenso tolle Artikelserie schreiben.

    Also bitte, Eure O-Töne zum Thema

    [B]”Hunde und Kinder”[/B]

    Was sind die schönsten Momente? Was würdet Ihr anderen Hundebesitzern raten, bei denen sich menschlicher Nachwuchs einstellt? Gab es auch unschöne Erfahrungen? ….

    Euch fallen bestimmt noch ganz viele andere Aspekte ein – immer her damit!! 🙂

    LG,
    Gina mit Ruby und Julia mit Poldi und Lizzy

    #38120
    Anonym
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    Oh, da mach ich doch mal den Anfang!
    Als unser Miniherrchen (2) kam, war ich grad 8 Mon alt und Susi 7 Jahre. Sirus war damals noch nicht bei uns.
    Unsere Mama hat schon ein paar Wochen vorher den MaxiCosi, das Bett und den Laufstall aufgestellt und wir durften alles erstmal gründlich beschnüffeln.
    Susi hat auf jeden Fall gemerkt, dass da was in Mamas Bauch war. Sie hat sonst oft auf Mamas Schoß gelegen, aber dann ist sie gaaanz vorsichtig gewesen.
    Naja, als der Bauch immer dicker wurde, konnte Mama ja nicht mehr so viel mit uns laufen. Aber sie ist jeden Tag mit uns auf die Wiese gegangen, da konnten wir uns austoben.
    Und dann war der große Tag da. Sie kamen aus dem Krankenhaus, Papa hatte das kleine Würmchen, damit wir Mama erstmal in Ruhe begrüßen konnten. Sie war ja schließlich 3 ganze Tage weg. Und danach durften wir dann das Baby beschnüffeln, natürlich ganz langsam, erstmal nur an den Füßen. Das hat so komische Geräusche gemacht. Ach ja, die haben uns auch son Ding hingehlten, die nennen das Pampers, das hat gut gerochen.
    Wir durften auch immer helfen, Susi hat beim Fläschchen geben Mamas Arm gestützt und ich durfte beim Wickeln mit. Und immer, wenn der Kleine schlief gabs Kuschelrunde nur für uns! Da hat sie echt drauf geachtet, damit wir nicht eifersüchtig werden. Und was soll ich sagen, wir lieben ihn heiß und innig!!!!
    Aber es geht auch anders. Sirus ist ja vor einem Jahr zu uns gekommen, weil sein Frauchen auch ein Baby bekommen hat. Und er war sehr eifersüchtig. Immer, wenn sie gestillt hat, wollte er spielen. Er warf dann seinen Ball direkt aufs Baby. Weil die Freundin von Mama damit ziemlich überfordert war, war ja auch ihr 1. Kind, kam er erst mal vorübergehend zu uns. Unser Pupser war da ja schon größer und außerdem konnten wir dann miteinander spielen. Mit unserm kommt er aber auch super aus. Manchmal spielen die beiden zusammen Ball.
    Ich kuschel immer mit ihm auf dem Sofa, nur Susi mag es nicht so. Sie geht dann lieber weg.
    Mama bringt ihm auch bei, wie er auf Hunde zugehen muss. Er ist es ja gewohnt mit uns und hat deshalb überhaupt keine Angst, egal, wie groß der Hund ist. Deshalb hat Mama ihm gezeigt: Immer erst den Besitzer fragen und dann langsam an den Hund rangehen, Hand ausstrecken und sagen, hallo wauwau, ich bin Leon.
    Ist echt süß, wenn er das macht, stellt euch das mal auf ner Hundemesse vor. Alle 2 Meter der nächste Hund 😀

    #38129
    Anonym
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    Ich kann allen Hundebesitzern und Hundebesitzern in Spe nur raten: Gewöhnt euren Liebling rechtzeitig und vor allem kontrolliert an Kinder und achtet penibel genau darauf, dass sie keine schlechten Erfahrungen machen.
    Ich habe bei Pogo den Moment leider verpasst und und es hat ein einziges Kind damals gereicht, ihm wahnsinnige Angst vor Kindern einzuflößen. Es war laut und aufdringlich und wollte ihn streicheln und er war mit seinen 3 Monaten damals einfach nur komplett eingeschüchtert. Ich habe in diesem Moment damals leider nicht souverän reagiert und habe die Quittung dafür bekommen. Heute geht er Kindern aus dem Weg und wenn doch mal eins wagen sollte, ihn anzufassen, dann schnappt er nach ihm. Das ist alles andere als schön und birgt einige Probleme. Also bitte, zeigt eurem Schützling alles, was so auf ihn zukommen könnte. Kinder gehören auf jeden Fall dazu.

    #38225
    Anonym
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    Mein bester Freund in meiner Kindheit war ein Mischlingshund namens Bobby. Er hat mich immerhin 12 Jahre begleitet. Ich habe Freud und Leid mit ihm geteilt. Wir sind gemeinsam über die Wiesen getobt und er kannte meine tiefsten Geheimnisse. Wenn ich traurig war, bin ich zu ihm gegangen. Hab ihm erzählt, was los ist und ich hatte immer das Gefühl, er hat mich genau verstanden. Dann kuschelte er sich ganz eng an mich und alles war garnicht mehr so schlimm.
    Danke Bobby für diese schöne Zeit!
    In Liebe Angi

    #38228
    Anonym
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    Ich habe zwar selbst keine Kinder aber Tarzan fand Kinder super. Er war ja sonst eher ein Wirbelwind aber bei Kindern konnte er sich ganz langsam und vorsichtig bewegen. Und Kinder die anfangen zu laufen durften sich immer an ihm festhalten, er hat immer die Gehhilfe gemacht. Wichtig für mich ist aber immer gewesen , dass er ienen Rückzugspunkt hatte wo Kinder nicht hin dürfen. Von selbst ist er aber nie dort hin gegangen. Man hat ihm aber angesehen wenn er nur noch nett war weil man ja ein lieber Tarzan war. Dann hab ich ihn zu seinem Platz gebracht und sehr dankbare Blicke erhalten.

    Hude und Kinder im Alter von 1- 3 Jahren scheinen eine merkwürdige Interessensgemeinschaft zu bilden. IG Essen von mir genannt. Folgendes spielte sich nicht nur unterm unserem Weihnachtsbaum ab: Der Plätzchenteller steht in Tarzans Augenhöhne (= Schnauzenhöhe) Mein Neffe, damals 2 J. steht gemeinsam mit dem Hund davor. Beide sind sehr beschäftigt damit Kekse zu essen. Kind leckt Schokolade vom Keks und Hund bekommt den Rest: Nach fünf Keksen ist die böse Tante eingeschritten… Tarz hat soooo süß gewartet, das er immer die reste bekommt. Die haben sich einfach perfekt verstanden!

    Resi haßt Kinder, mittlerweile läßt sie sich auch mal anfassen aber als ich sie bekam war schon angucken ein Grund für sie das Bebisss zu präsentieren. Da pass ich immer sehr auf und erklär immer fleißig, dass sie eben eine echte Prinzessin ist, die man nur angucken darf.

    Wir hatten in meiner Kindheit immer mindestens einen Hund in der FAmilie, auch auf dem Bauch meiner Mama hat ein junger Hund geschlafen- würde mal sagen ich bin schon im Mutterleib mit dem Hundevirus infiziert wurden…

    Hier ein Weihnachtsbild mit glücklichem Tarz und glücklichen Kindern.

    Tarzan mit meinem Patenkind, den ließ er nur ungern aus den Augen obwohl der Kleine bekennender Resi- Fan ist…

    #38230
    Anonym
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    Interessengemeinschaft Essen, gutes Stichwort.
    Unser Miniherrchen hat auch schon rausgefunden, wie er sein Brot loswerden kann. Wenn er die Wurst runtergepflückt hat, teilt er es sogar in drei Teile, damit jeder von uns etwas abbekommt. Und wenn die Mama dann fragt: Hast du dein Brot aufgegessen?, sagt er im Brustton der Überzeugung “Ja!”

    #38231
    Anonym
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    @Sirus: klar hat der Kleine alles aufgegessen, er hat nur seine verschiedenen Mägen ausgenutzt… 😀

    Ist schon komisch Kinder mit Hund muss man nie zum Teilen erziehen. Das machen die Vierbeiner im Vorbeigehen.

    #39697
    Anonym
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    Das klingt ja schon alles sehr interessant!
    Ruby findet kleine Kinder (so bis 7 oder 8) eher gruselig. Wenn er kann, schleicht er sich weg – wenn nicht, lässt er sich das Streicheln gefallen, aber mit hängenden Ohren und “hol mich hier raus!”-Blick. Ich denke aber, dass mehr Kontakt mit Kindern ihn aufgeschlossener werden ließe.

    #41730
    Anonym
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    ….uuuund los gehts:

    Die Serie

    [URL=http://www.stadthunde.com/magazin/lifestyle/hund-und-partnerschaft/hundundkinddieserie.html][B]Hund und Kind[/B][/URL]

    ist gestartet!

    #41732
    Anonym
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    Ich habe mir nach der Geburt meines 2. Sohnes einen Hund zugelegt. Der Kleine (mein Sohn ;)) war damals 9 Monate alt und lernte an Charlie das Laufen/ Aufstehen und wie Hundefutter schmeckt, wie weich die Ohren sind und dass Mutti nicht erlaubt, den Hund in die Nase zu zwicken oder in den Ohren zu bohren :D. Charlie war trotz seiner Jugend ruhig, geduldig, lieb und zog sich zurück, wenn es ihm zuviel wurde. Ein ganz normaler Familienhund eben. Bis auf die Tatsache, dass Charlie ein American Pitbull war – das sorgte schon 1993 für gelegentliches Bedenken in der Öffentlichkeit und ich mußte mir so einiges anhören. Leider hatte ich Charlie nur etwas über 2 Jahre (ich erlitt einen beidseitigen Hörsturz mit 100%-igem Hörverlust) und habe ihn aus eigenem Verantwortungsbewußtsein in sehr gute Hände weggeben müssen. Er lebte dort im Übrigen bis an sein Lebensende. Rückblickend kann ich sagen, dass meine beiden Söhne unheimlich profitiert haben: Sie lernten den Umgang mit Hunden und auch den besseren Umgang miteinander, sie lernten Rücksicht zu nehmen (nicht nur auf Tiere) und sie lernten Verantwortung, auch wenn sie noch sehr klein waren. Verantwortung im Sinne von Regeln gegenüber dem Tier einhalten, sich kümmern etc. Noch heute, inzwischen sind sie 19 und 17, trauern sie der Zeit hinterher, obwohl wir nun den 2. Hund nach ihm haben. Das zeigt mir, wie prägend diese Zeit für die beiden war.

    #41733
    Anonym
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    Wir haben ja auch noch keine Kinder ! Aber da ich ja schon Tante bin, geht das auch ganz gut Jamie schon an Kinder zu gewöhnen !
    Natürlich muss man beiderseits aufpassen, das Jamie, da er ja doch noch sehr jung ist ihn auch nicht immer so umremmpelt oder gar ihn auch mit seinem Schwanz “schlägt” (wow beim hin und her wedeln hat er eine Wucht entwickelt)…
    Aber natürlich auch dem kleinen “Fruchtzwerg” bei zubringen, das Treten, Ohrenziehen und so weiter auch nicht in Ordnung ist !
    Dann wird brav “eiei” gemacht oder auch so mal gern,… Nur das nasse Nasnanstubsen oder mal schlecken ist total “iiihhhh” bei unsrem kleinen Neffen :).
    Aber die beiden kommen ganz gut klar, beide hören wenn man sie zurück pfeift,… nur so schön kuscheln oder so ist noch nicht drin, dafür ist Jamie zu aufgekratzt sobald Besuch kommt,…
    Aber gut geklappt hat ja auf einmal das Laufen mit den beiden, Jamie brav an der Leine ohne gezerre und auch der Fruchtzwerg wandert nicht einfach mal wo hin 😉 komisch wie die das gleich merken !
    Und nun da wir auch noch einen Fruchtzwerg erwarten (2. mal Tante werde) kann es Jamie auch vor mir 😉 noch einmal näher von klein auf mitbekommen !
    Nur das manche etwas Angst bekommen, wenn Jamie auf ihr Kind “zustürmt” und ich Jamie erklären muss, dass nicht jedes Kind wie unser Leon ist… denn süß war auch mal das Jamie über eine Hecke geguckt hat und Leon kam zurück und musste auch rüber gucken (die war nur Waden hoch und beide noch kleiner)
    Also ich denke es ist für beide Seiten schön !

    #41735
    Anonym
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    Da wir keine eigenen Kinder haben, beschränkt sich der Kontakt auf meine Nichten & Neffen, Theo und Sam reagieren sehr unterschiedlich. Sam liebt alle Menschen und geht neugierig auch auf Kinder zu, wobei er bei Kleine ganz besonders vorsichtig ist, er der eigentlich ein wilder Ratz ist, ist dann ganz behutsam, auch meine dreijährige Nichte konnte ihn immer an die Leine nehmen und er hat sich ihrer Geschwindigkeit angepasst. Bei mir zieht er manchmal ganz schön, weil er in der Regel ohne Leine läuft. Theo ist Kindern gegenüber eher zurückhaltend und laute tobende Kinder mag er nicht so gerne, da zieht er sich zurück. Als er einmal ganz arg bedrängt wurde von einem Lütten hat er auch schon mal geknurrt – also aufpassen und den Kindern erklären wie sie mit dem Hund umzugehen haben ist natürlich immer angesagt…..

    #42399
    Anonym
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    Wir haben eine kleine Tochter (Jamie) im Alter von 1,5 Jahren und vor ca. 5 Wochen haben wir uns einen kleinen Hundewelpen in die Familie geholt und ich muss sagen es ist einfach nur toll anzusehen, wie die beiden zusammen toben und auch schmusen. Meine Tochter war schon immer auf Hunde fixiert, “wauwau” war eins ihrer ersten Worte. Ihre Oma u. Opa haben auch zwei Hunde, die sie am liebsten den ganzen Tag besucht hätte und da dachten wir, da wir selbst auch eine große Leidenschaft für Hunde haben, wir holen uns auch einen Hund nach Hause! Jamie hat ihn vom ersten Tag an akzeptiert und uns den Eindruck verschafft, als wäre der kleine schon immer da. Die meiste Zeit beachtet sie ihn kaum, aber wenn Ihr mal danach ist, geht sie zu ihm, knuddelt oder spielt mit ihm. Ich kann nur jedem empfehlen…wenn Ihr Kinder habt, die Tiere bzw. Hunde lieben, dann lasst sie mit ihnen zusammen aufwachsen! Ich selbst bin auch mit Hunden groß geworden, es ist eine tolle Erfahrung und hilft auch etwas dabei, Verantwortungsgefühl zu entwickeln! Es ist einfach nur schön!
    Liebe Grüße, Nancy u. Hannibal 🙂

    #42404
    Anonym
    Inaktiv

    Unser Miniherrchen (2,5) hilft auch schon bei der Versorgung. Er darf den Hunden ihre Näpfe hinstellen und die beiden großen auch mal bürsten(natürlich hilft die Mama). Bei Susi müssen wir etwas vorsichtiger sein, sie ist nunmal ein kleines Prinzesschen und kann auch mal giftig werden. Aber die beiden anderen lassen sich (fast) alles von ihm gefallen.

    #42413
    Anonym
    Inaktiv

    Teil 2 ist da:

    [URL=http://www.stadthunde.com/magazin/lifestyle/hund-und-partnerschaft/hundundkinddieserie/kindundhundteil2.html][B]Kinder und Hunde sprechen andere Sprachen[/B][/URL]

    Viele Spaß beim Lesen,
    Gina mit Ruby

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